Der geheime Schatz meiner Eltern

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Neugier Morallosigkeit Familie Geld

Ich beichte, dass ich, als erwachsener Mensch, heimlich auf die Kontoauszüge meiner Eltern geschaut habe, obwohl mich das nichts angeht. Sie zahlen monatlich einen niedrigen dreistelligen Betrag für meine Versicherungen inkl. Krankenversicherung, weil ich so wenig verdiene, dass ich das nicht selbst bezahlen kann. Das Amt zahlt mir nichts, da ich ganz knapp über dieser bestimmten Grenze liege und nicht mal Wohngeld bekomme. Das alleine ist mir schon peinlich genug, da meine Eltern selbst nicht viel Geld haben. Dachte ich zumindest bisher! Als Student bekam ich sogar den Höchstsatz BAföG und dazu mussten meine Eltern Einkommensbescheide hinschicken. Wie erklärt es sich also, dass der aktuelle Kontostand meiner Eltern seit einem Jahr - und das war nur der Hefter, den ich finden konnte! - bei 18.000 Euro liegt, wenn sie doch immer noch das gleiche niedrige Einkommen haben, das die Kontoauszüge auch belegen? Ich versuche jetzt den älteren Kontoauszugshefter zu finden, um mir zu erklären, wie sie an so viel Geld kommen. Und vor allem, warum sie es auf dem Konto haben und nicht irgendwie vernünftig anlegen.

Beichthaus.com Beichte #00033892 vom 06.09.2014 um 10:31:17 Uhr (18 Kommentare).

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Im gestohlenen Kleid in Ungarn

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Dummheit Peinlichkeit Zwang Urlaub

Ich (m) möchte von einem Geschehnis vom letzten Jahr erzählen. Wir waren auf einem Schüleraustausch in Ungarn, was heißt, dass wir eine Woche in Budapest waren. An einem Nachmittag, der uns zur freien Verfügung stand, war ich mit ein paar Freundinnen in der Stadt unterwegs. Plötzlich fassten sie den Beschluss, shoppen zu gehen, wobei ich ihnen sichtlich genervt folgte, denn keiner meiner männlichen Freunde war auf dem Austausch dabei. Am Laden angekommen setzte ich mich irgendwo hin und versuchte mit meiner Langeweile klarzukommen, während die Damen diverse Kleidungsstücke anprobierten. Ich muss dazu sagen, dass ich eine unglaublich ungeduldige Person bin. Irgendwann wusste ich dann nicht mehr, was ich weiter machen sollte und dachte mir, dass es doch witzig wäre, einfach mal ein Kleid auszuprobieren - ich hätte was zu tun und die Mädchen was zu lachen. Als ich dann aus der Umkleide - natürlich in einem unwiderstehlichen Kleid - kam, waren alle Mädchen verschwunden. So machte ich mich natürlich auf die Suche nach ihnen. Während ich, immer noch im Kleid, jedes Stockwerk nach ihnen absuchte, dachte ich mir, dass sie doch auch draußen sein könnten.


Also ging ich zum Eingang und versuchte, draußen etwas zu erkennen und ging schließlich ein paar Schritte raus. Es geschah, wie es geschehen musste. Die Alarmanlage ging los und ein grimmiger ungarischer Sicherheitsmann, der natürlich kein Wort Englisch sprach, zerrte mich in ein Büro im hinteren Ende des Ladens. Dort lernte ich dann eine Verkäuferin kennen, die der englischen Sprache ebenfalls nicht mächtig war. Während ich also mit Händen und Füßen versuchte ihnen zu erklären, was passiert war, traf auch schon die Polizei ein. Glücklicherweise konnten die Männer dann auch Englisch und ich konnte alles auflösen und durfte gehen. Meine Freundinnen haben mich während der ganzen Zeit auch überall gesucht und ich habe den Laden verlassen, wobei ich sie zum Glück wieder getroffen habe, da sie noch in der Stadt unterwegs waren. Naja, was ich eigentlich beichten möchte, ist, dass ich wirklich ein unglaublich ungeduldiger Mensch bin und auf nichts und niemand warten kann. Ich rege mich ja schon auf, wenn ich vor dem Toaster stehe und hoffe, dass mein Toast bald rausspringt. Ich glaube, manchmal wäre etwas Ruhe im Leben besser, aber ich kann einfach nicht anders!

Beichthaus.com Beichte #00033890 vom 05.09.2014 um 23:19:48 Uhr (4 Kommentare).

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Nickerchen im Kino

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Falschheit Faulheit Selbstsucht Kinder Familie

Ich möchte beichten, dass ich meine vier Kinder jeden Dienstag dazu zwinge, ins Kino zu gehen. Da ist die Vorstellung günstiger und ich habe nachmittags frei. Ich tue das nur, damit ich im Sessel 90 Minuten pennen kann, während es so aussieht, als würden wir etwas Schönes unternehmen. Im Auto lasse ich mir dann den Film erzählen und wir sind alle zufrieden. Aber ein bisschen asozial ist das schon.

Beichthaus.com Beichte #00033874 vom 03.09.2014 um 09:10:47 Uhr (17 Kommentare).

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Feierwütige Studenten

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Falschheit Ignoranz Hochmut Studentenleben Moosinning

Ich beichte hiermit, dass ich am Liebsten keine Freunde hätte. Ich empfinde das Pflegen von Freundschaften mittlerweile als mühselig und nervig. Das bezieht sich vor allem auf das Finden und "Aufbauen" neuer Freundschaften. Es geht mir seit dem Beginn meines Studiums letzten Jahres so, da die meisten Studenten anscheinend denken, der Sinn ihres Lebens sei es, jeden Tag zu feiern und zu saufen, dann so oft wie möglich mit ihren Sauf- und Sexgeschichten zu prahlen und auf ihr Studium eigentlich vollkommen scheißen. "Morgen um acht Uhr habe ich ein wichtiges Seminar, aber hey! Ich gehe bis vier Uhr morgens feiern und schwänze im Endeffekt eh." Da ich mit meinem alten Studium unzufrieden war und nun bald mit einem anderen Studiengang neu starte, geht es mir mit den neuen Bekanntschaften wieder genauso. Wir kennen uns eine Stunde, dann werden schon jegliche gemeinsame Aktivitäten für die nächsten zwei Wochen verabredet, die Eine offenbart uns ganz selbstverständlich, dass sie unter Depressionen leidet und sich eigentlich umbringen will und ich fühle mich direkt so furchtbar verpflichtet und gebunden, dass ich eigentlich sofort flüchten will, aber die traurige Wahrheit ist, dass diejenigen, die in den nächsten Wochen nicht an so vielen Treffen wie möglich teilnehmen, niemals Teil der Gruppe werden.


Tja, Quantität statt Qualität. Achja, zu den Menschen aus meinem alten Studiengang habe ich keinen Kontakt mehr, weil ich mich nicht mehr gemeldet habe. Nur mit meinen alten Freunden, die ich schon ewig kenne, fühle ich mich wohl und bei ihnen fällt es mir leicht, Kontakt zu halten. Woran liegt das? Sind die ganzen neuen Eindrücke des Studentenlebens einfach zu viel für mich? Fühle ich mich noch nicht reif genug für das alles? Bin ich doch nur der langweiligste Mensch der Welt oder vielleicht innerlich um 20 Jahre gealtert, weil ich lieber ruhig und allein vor dem Fernseher sitze, als mit Freunden feiern zu gehen, oder bin ich einfach nur ein Arschloch? Ich bereue mein Verhalten, weil ich undankbar bin und bestimmt mal sehr einsam sein werde. Und weil es mir leidtut, dass ich zu manchen Freunden einfach den Kontakt abgebrochen habe.

Beichthaus.com Beichte #00033859 vom 01.09.2014 um 01:00:08 Uhr in Moosinning (20 Kommentare).

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Schlechter Sex mit der Affäre

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Fremdgehen Lügen Morallosigkeit Begehrlichkeit

Ich (w/20) bin seit fast einem Jahr Single und genieße diese Zeit auch in vollen Zügen. Ich habe Anfang des Jahres in einem Club, beim Feiern, vier Männer kennengelernt, sie stammten alle aus der Nähe, aber mit M. (25) kam ich richtig ins Gespräch und habe ihn nach reichlich Alkohol auch an der Bar geküsst. Er ist recht zögerlich darauf eingestiegen und ich habe ihn dann gefragt, ob irgendetwas los sei. Er wollte zuerst nicht mit der Sprache rausrücken, dann habe ich ihn gefragt, ob er in einer Beziehung ist. Er hat es mit "Ja" beantwortet und gesagt, dass sie bereits seit fast sieben Jahren zusammen sind und es momentan im Bett nicht läuft. Ich war baff und dachte eigentlich, die Sache sei damit erledigt - war sie aber nicht. Danach sind wir nämlich nach draußen verschwunden und haben einfach nur rumgemacht, ohne Sex. Wir haben auch Nummern getauscht und dann ein paar versaute Nachrichten verschickt. Ein paar Wochen später haben wir uns beim Feiern erneut getroffen und mit viel Alkohol rumgemacht. An diesem Abend habe ich noch an seinem besten Stück gespielt, mehr war da allerdings nicht. Einige Zeit später hatten wir dann allerdings Sex im Wasserbett eines seiner Kumpels, die uns von nebenan zugegrölt haben - der Sex war wirklich nicht gut. Im April haben wir es wieder getrieben, dieses Mal allerdings im Auto. Was ein absoluter Reinfall war, weshalb ich auch dachte, das sei es nun mit ihm gewesen. Bis wir uns an diesem Wochenende wiedergesehen haben und ich habe ihn mit zu mir genommen. Nachdem wir Sex hatten, habe ich ihn dann nach Hause zu seiner Freundin gefahren.


Was ich jetzt beichten will? Dass ich seiner Freundin alles erzählen möchte - allerdings anonym. Sie hatten letzte Woche ihr 7-Jähriges. Er liebt sie, denke ich, wirklich, nur im Bett läuft eben nichts mehr. Er hat mir sogar erzählt, dass er sie irgendwann mal heiraten möchte und die beiden wohnen auch schon seit längerer Zeit zusammen. Er hat sie bis jetzt nur mit mir betrogen und wird es wohl auch weiterhin tun. Seine Kumpels wissen alle Bescheid, nur wird von ihnen keiner etwas sagen. Ich habe ein total schlechtes Gewissen ihr gegenüber, ich möchte so etwas gesagt bekommen und bin jetzt hin und her gerissen, was ich tun soll. Ich kann ihm übrigens wegen seines heißen Körpers nicht widerstehen. Es tut mir leid S., dass dein Freund dir fremdgeht und dass er es auch weiterhin tun wird, da er mir nicht widerstehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033857 vom 31.08.2014 um 21:19:52 Uhr (21 Kommentare).

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