Joints mit meinem Ersatz-Opa

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Selbstsucht Diebstahl Drogen 50+

Ich muss nun auch mal etwas beichten und ich hoffe, mein schlechtes Gewissen geht dadurch vielleicht endlich ein wenig weg. Ich (w/20) arbeite in einem Männer-Wohnheim und dort befand sich bis vor zwei Jahren auch ein älterer Herr (ca. 70 Jahre alt), den ich total gerne hatte. Er war für mich wie der Opa, den ich nie hatte. Nach einem Sturz im Treppenhaus konnte er nicht mehr richtig laufen und musste in einen Rollstuhl und somit ins Altenheim. Ich habe ihn fast täglich dort besucht und ab und an auch einen Joint mit ihm geraucht, da er dadurch keine Schmerzen mehr hatte und endlich schlafen konnte. Manchmal habe ich ihm auch welche vorgedreht und dagelassen, wenn ich mal nicht kommen konnte. Es war auch nie viel Gras drin, da ich nicht wollte, dass er Probleme bekommt.

Wir haben viel gelacht und waren unterwegs, Eis essen oder ich habe ihn einfach durch den Park geschoben und wir haben das Wetter genossen. Dann musste ich für fünf Tage weg, Seminarwoche. Also bat er mich, ihm noch etwas zu holen, gab mir 20 Euro und ich versprach ihm, ich käme am nächsten Tag wieder. Ich hatte ursprünglich auch wirklich vor beides zu tun, aber ich hatte so viel Stress vor der Seminarwoche und selbst kein Geld mehr, also holte ich von den 20 Euro zwar Gras, behielt es aber selbst und fuhr. Nach der Seminarwoche sagte man mir dann, dass er verstorben ist. Ich beichte also, dass ich einen todkranken, alten Mann, der außer mir niemanden hatte, abgezogen habe. Es tut mir so weh, mein Versprechen nicht eingehalten zu haben. Wenn ich daran denke, wie er in seinem Bett liegt, auf mich wartet, dort ganz alleine ist und keiner kommt, könnte ich jedes Mal weinen. Und so ist er gestorben: Alleine und in Trauer. Es tut mir leid! Du warst der beste Ersatz-Opa, den ich mir hätte wünschen können.

Beichthaus.com Beichte #00038134 vom 25.04.2016 um 16:02:33 Uhr (10 Kommentare).

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Wie ich eine Familienfehde entfachte

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Engherzigkeit Rache Verzweiflung Kinder

Ich (m/26) möchte hiermit beichten, dass ich eine in unserem Dorf seit undenklichen Zeiten laufende Fehde zwischen meiner und einer anderen Familie - unbeabsichtigt - wieder angeheizt habe, die seit den 80ern schon fast vergessen war. Diese Fehde beruht darauf, dass unsere Familien eine Art ewigen Konkurrenzkampf führen. So stellen wir mit wenigen Ausnahmen abwechselnd seit 100 Jahren den Bürgermeister. Als meine Familie seinerzeit das Wirtshaus übernahm, eröffnete die andere Familie daraufhin ein anderes Wirtshaus. Gab es Grund zu verkaufen, überboten wir uns bis in teils lächerliche Höhen, weit über Wert. Aber irgendwann in den 80ern schlief das ein, da sich mein Vater und sein Gegenstück in der anderen Familie ganz sympathisch fanden. Bis ich die vier Jahre jüngere Tochter dieses Mannes lieben lernte. Und ja, ich weiß, das erinnert an Shakespeare, bevor es 50 Mal in den Kommentaren steht.

Eigentlich fanden das alle gut, da es seit Langem wieder die erste Beziehung zwischen unseren Familien war und es ging irgendwie jeder davon aus, dass wir heiraten würden. Sie wurde dann auch gewollt schwanger. Aber drei Tage vor dem Hochzeitstermin hat sie mich beim Junggesellinnenabschied mit dem Stripper beschissen. Daraufhin habe ich sie vor die Tür gesetzt. Da hieß es auf einmal, ich solle mich nicht so haben, das sei doch normal. Die spinnen doch! Ich habe mich bereit erklärt, den Unterhalt zu zahlen und ein Konto für die Kleine einzurichten. Dafür wollte ich aber auch, dass das Kind die Wochenenden bei mir verbringt. Nichts da, ich sollte mein Kind nicht sehen. Es ging vor Gericht. Ich gewann. Seitdem herrscht wieder Eiszeit im Ort, außer bei den Volksfesten, wo wir mittlerweile wieder von der Security, wenn mehrere vorhanden sind, in verschiedene Bierzelte gesetzt werden oder zumindest so weit es geht auseinander. Denn irgendwann steht einer besoffen am Tisch der anderen Familie und schüttet den Maßkrug über den Kopf von irgendwem - und schon knallt es. Auch die Freundschaft der Väter ist daran zerbrochen, aber meine Generation spinnt völlig, was das angeht. Ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand ernsthaft verletzt wird oder es irgendwo brennt, und das will ich nicht.

Außerdem werde ich im Ort als Rabenvater hingestellt, was aber keiner glaubt, da sich der Rest der Gemeinde schon lange dazu durchgerungen hat, beiden Seiten nicht zu glauben und den Streit auch nicht zu unterstützen. Kluge Leute. Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, zum Entsetzen meiner Familie, mich auszahlen zu lassen und in die nächste Kreisstadt zu ziehen. Dann ist wenigstens einer der Zünder weg und die Lage beruhigt sich hoffentlich wieder. Am Umgangsrecht recht für meine Maus halte ich aber fest. Sie ist inzwischen fast drei Jahre alt, und obwohl meine Ex seit zwei Jahren einen neuen Mann hat, weiß die Kleine, wer ihr Vater ist und hat sogar zu dem Neuen, als er es verlangte, gesagt, dass sie nicht Papa zu ihm sagen wird. Kluges Kind. Netter Versuch, Erbschleicher.

Beichthaus.com Beichte #00038132 vom 25.04.2016 um 13:32:46 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein Muffin für das Arschlochkind

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Rache Zorn Ernährung Schule

Meine Freundin und ich (20/damals 14) haben zu Schulzeiten einmal den Unterricht gestört, gekippelt oder drei Mal die Hausaufgaben vergessen, irgendwie so etwas muss es jedenfalls gewesen sein. Als Strafe sollten wir einen Kuchen backen, was wir dann auch taten. In dieser Zeit gab es einen Jungen vom Typ Mobber in der Klasse, wegen dem alle paar Wochen ein anderer Außenseiter mit Bauchschmerzen, oder gar nicht, zur Schule kam. Ich war auch mal dran, obwohl ich nicht einmal ein Außenseiter war. Ich hatte einfach nur Neurodermitis. Kurz gesagt: Wir hassten ihn. Also haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, um ihm im Zuge der Kuchenbackstrafe eins auszuwischen. Wir haben daher Muffins gebacken und einzeln mit den Namen unserer Mitschüler beschriftet.

Der Muffin für das Arschlochkind war jedoch etwas anders, er enthielt eine leckere Füllung, die aus zwei Löffeln Salz bestand. Wir freuten uns schon auf das Gesicht des Arschlochkindes, wenn er hineinbeißen würde. Es kam dann der Tag, an dem wir die Muffins mitbrachten und sein Gesicht war tatsächlich wie erhofft - für einen kurzen Moment war es auch echt superlustig, doch dann haben wir den Anschiss unseres Lebens von der Lehrerin bekommen. Sie hat uns dazu verdammt, dass wir ihm extra noch einmal etwas backen oder ihm ein Snickers kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00038128 vom 24.04.2016 um 15:57:43 Uhr (13 Kommentare).

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Kaninchenbraten als Strafe

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Rache Fremdgehen Misstrauen Mord Tiere

Ich habe heute erfahren, dass meine Freundin fremdgeht. Daher habe ich ihr Kaninchen zu Fleisch verarbeitet und ihr serviert. Dabei habe ich ihr aber natürlich nicht gesagt, dass es ihr Kaninchen ist. Sie fand es ausgesprochen lecker - bis ich ihr sagte, was sie tatsächlich gegessen hat. Da ist sie völlig ausgerastet und hat mich einen Mörder genannt. Aber als sie sich dann noch erdreistet hat, meinen Fernseher umzuschmeißen, habe ich rot gesehen und sie vor die Tür gesetzt. Es tut mir ja leid, aber sie muss auch lernen, dass es Konsequenzen gibt, wenn man das Vertrauen eines anderen Menschen so schamlos ausnutzt!

Beichthaus.com Beichte #00038127 vom 24.04.2016 um 09:06:18 Uhr (48 Kommentare).

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Die Heldin mit der Kindergarten-Tasche

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Gewalt Zorn

Ich habe einen Mann geschlagen. Er hat die KIGA-Tasche meines Sohnes genommen und ging seelenruhig weiter. Als ich gefragt habe, was das solle, grinste er mir ins Gesicht und meinte, sein Sohn wolle die Tasche haben und ich Schlampe solle meinem Bastard eine andere kaufen. Als Reaktion habe ich ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Im Eifer des Gefechtes habe ich leider vergessen, dass ich einen Schlüsselbund in der Hand hatte. Nachdem er sich schreiend ins Gesicht griff, habe ich die Tasche genommen und bin gegangen. Meine Kinder haben den Streit vom Gartentor aus beobachtet. Mein Sohn feiert mich jetzt als Heldin, weil ich seine Tasche gerettet habe. Ich schäme mich so sehr dafür, dass meine Kinder das sehen mussten. Ich konnte mich schon immer wehren, aber das ging dieses Mal zu weit.

Beichthaus.com Beichte #00038110 vom 21.04.2016 um 13:42:46 Uhr (23 Kommentare).

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