Die Schnell-Abspritzer

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Selbstsucht Sex Last Night

Die Schnell-Abspritzer
Jedes Wochenende rege ich (w/23) mich erneut über das egoistische Verhalten der Männerwelt auf. Im Club werde ich von allen Seiten angebaggert. Egal ob ich den süßen Medizinstudenten oder den migrierten Macho-Möchtegerngangster mit nach Hause nehme, es endet immer nur mit einem einseitigen Happy End. Kaum geht es zur Sache wird auch schon abgespritzt. Oft ist schon 1-2 Minuten nach dem Eindringen Schluss. Und das unter Alkoholeinfluss! Wenn man mir danach per Hand oder Mund wenigstens einen Gefallen tun würde, aber daran denkt natürlich keiner. Ich habe dafür kein Verständnis mehr! Seit gestern habe ich eine Stoppuhr neben dem Bett liegen. Der Experte von letzter Nacht kam auf knapp 40 Sekunden! Hätte ich das gewusst, hätte ich die Stoppuhr gar nicht erst aus der Hand legen müssen. Ich beichte, dass ich den Typen sofort nach der Dusche rausgeschmissen habe. Das ist in der entlegenen Gegend, wo ich wohne, nicht gerade nett, aber ich hatte mir schon zuvor das 3-Minuten-Minimum-Limit gesetzt.

Beichthaus.com Beichte #00033046 vom 13.04.2014 um 18:04:23 Uhr (72 Kommentare).

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Hinterhältige Mobbing-Attacken

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Hass Vorurteile Aggression Gesellschaft Schule

Ich (m/22) lebe seit vierzehn Jahren in Deutschland, damals sind meine Eltern aus Weißrussland hier hergekommen. Wir haben nie von der Sozialhilfe gelebt und ich habe eine abgeschlossene Lehre und einen Realschulabschluss, dabei möchte ich darauf hinweisen, dass ich kein Wort Deutsch konnte, als wir hergekommen sind. Ich schreibe das einfach, um die üblichen Vorurteile zu beseitigen, teilweise ja auch nicht unberechtigt - ich kenne auch die Leute, die nur herkommen, um Deutschland auszunutzen und verstehe nicht, warum man sie nicht wieder nach Hause schickt, wo sie uns doch hier nur auslachen. Nun aber zu meiner Beichte, während meiner Schulzeit hatte ich es schwer, mich mit einem Bereich der deutschen Kultur anzufreunden und verstehe das heute noch nicht. In Deutschland habe ich immer wieder erlebt, dass Lehrer sofort eingreifen, wenn Schüler sich prügeln und auch sehr harte Strafen verhängen - ich selber habe deswegen sogar einen kurzen Schulverweis bekommen. Wenn Schüler aber jahrelang mit Psychoterror gemobbt werden, unternehmen die Lehrer nichts, ich habe mehrere solcher Mitschüler erlebt, die sich nicht wehren konnten. Ihre Schulnoten sind immer schlechter geworden, bis sie auf die Hauptschule gekommen sind.


Später habe ich dann erlebt, dass man sie sogar in der Freizeit fertiggemacht hat, indem sie im Internet veralbert wurden. Sie hatten keine Freunde und waren ganz außen - die Welt muss für sie die Hölle gewesen sein. Mich hat es nicht gewundert, als eines der Opfer dieses Psychoterrors sich mit sechzehn umgebracht hat. Als das passierte, haben die Lehrer in der Schule einfach nur wieder diskutiert und Ausreden erfunden, damals habe ich dieses Land für kurze Zeit tief gehasst. In Weißrussland galt so ein Verhalten als hinterhältig und typisch für Mädchen, einem Jungen wird sogar von seinen Eltern gesagt, dass er jemandem auf die Schnauze hauen soll, wenn der sich nicht benimmt. Wobei man auch nicht mit zehn Leuten auf jemanden losgeht, wie oft in Deutschland, sondern sich demjenigen alleine stellt, damit er begreift, dass er keinen Feigling vor sich hat. Meinen Schulverweis habe ich mir übrigens dadurch eingefangen, dass man versucht hat, mich auch zum Opfer zu machen. Ich habe aber zugeschlagen und das hat den Lehrern nicht gefallen. Vielleicht hätte ich mich drei Jahre später lieber auch im Wald aufhängen sollen, dann hätten sie diskutieren können, wer die Schuld daran trägt. Es tut mir leid, dass ich mich so schlecht angepasst habe.

Beichthaus.com Beichte #00033038 vom 11.04.2014 um 11:33:04 Uhr (30 Kommentare).

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Rockstar im Auto

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Verschwendung Maßlosigkeit Selbstsucht Musik Auto & Co. Dähre

Rockstar im Auto
Ich (m) möchte beichten, dass ich oft einfach mal ins Auto steige, um zu träumen. Mehrmals in der Woche fahre ich mehrere 100 Kilometer und stelle mir dabei vor, dass ich ein Rockstar bin. Das Radio ist dann voll aufgedreht, ich bin wie im Rausch und stelle mir vor, der Sänger des gehörten Liedes zu sein. Im Publikum sehe ich meine Ex-Freundin, die es bereut, mich verlassen zu haben. Ich bitte um Absolution, weil ich mit meiner Fahrerei die Umwelt immens belaste.

Beichthaus.com Beichte #00033026 vom 09.04.2014 um 22:05:29 Uhr in Dähre (15 Kommentare).

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Mein Verhalten gegenüber Dicken

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Stolz Hochmut Engherzigkeit

Ich beichte, dass mein Verhalten in der Gegenwart von übergewichtigen Menschen nicht in Ordnung ist. Ich jammere dann ständig herum, dass ich mit Kleidergröße 34 und 54 Kilogramm zu dick bin, was dann bei denen so ankommt: "Wenn die sich schon zu dick findet, dann findet sie mich fett". Oder dass ich wieder ein Kilo zugenommen habe, wahlweise auch, dass meine Oberschenkel zu fett sind. Wenn ich dann von ihnen die Bestätigung erhalte, dass ich doch so schlank bin und so toll aussehe, ist meine Welt wieder in Ordnung. Ich beleidige aber niemanden direkt. Im Gegenteil, ich verurteile niemanden dafür, dass er zu viel auf die Waage bringt. Möchte aber noch hinzufügen, dass ich selber sehr hart für mein Gewicht gekämpft habe und nach wie vor kämpfe. Ich habe mich von 95 Kilo auf mein jetziges Gewicht gehungert. Mir wurde nichts geschenkt! Und ich vermute, dass auch da der Hund begraben liegt: Es ist bei mir noch nicht angekommen. Ich sehe mich noch immer als das dicke Mädchen, das ich gewesen bin. Ich bitte um Verzeihung, ich selbst finde es unmöglich, auch wenn ich mit meinen Aussagen direkt noch niemanden beleidigt oder gekränkt habe!

Beichthaus.com Beichte #00033016 vom 07.04.2014 um 22:56:50 Uhr (14 Kommentare).

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Technik-Spielzeug: Smartphone

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Zorn Maßlosigkeit Verschwendung Arbeit Telefon Much

Technik-Spielzeug: Smartphone
Ich möchte beichten, dass ich alle Smartphone-Begeisterten, vor allem aber die, die ihr aktuelles Produkt als "revolutionär" anpreisen, verachte. Ich arbeite als Schaltkreis-Entwickler für eine Firma, die als Zulieferer bestimmte Teile dieser Multimedia-Telefone produziert. In meiner Funktion weiß ich, unter welch enormem Kosten- und Zeitdruck die Teile für eine Gerätegeneration entwickelt werden. Dabei wird (nicht nur bei uns) auf Zuverlässigkeitstests quasi komplett verzichtet. Wenn das Telefon verkauft wird, arbeiten wir schon an den Teilen für die übernächste Generation, können dabei aber allenfalls das Feedback der vorherigen Generation einholen. Würde man den Release-Zyklus wie bei vielen anderen Produkten auf drei oder vier Jahre festlegen, könnten wir Telefone herstellen, die leistungsfähiger, sparsamer, zuverlässiger und billiger wären, zehn Jahre halten und zwischendurch vielleicht mal den Akku getauscht bekommen müssten. Die ganzen Smartphones sind wirklich allenfalls als Technik-Spielzeug zu bezeichnen. Und damit meine ich nicht die Schätze, die Familienväter gern in ihrem Hobbykeller hätten, sondern das billig importierte Zeug, das nach zwei Wochen sowieso im Abfalleimer landet. Obwohl der Smartphone-Hype meinen Job sichert, ist das Verhalten unserer ganzen Branche eine Sauerei. Nicht nur unseren Kunden, sondern auch der Umwelt gegenüber. Wir wollen, dass eure 500-Euro-Telefone nach ziemlich genau zwei Jahren nicht mehr zu gebrauchen sind - eine Reparatur durch die Hersteller oder gar die Kunden ist unerwünscht. Ich selbst habe übrigens kein Smartphone, da mich das die Motivation kosten würde, mich morgens zur Arbeit zu schleppen.

Beichthaus.com Beichte #00033010 vom 06.04.2014 um 18:43:19 Uhr in 53804 Much (Hauptstraße) (15 Kommentare).

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