Dicke Menschen ohne Maß

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Verschwendung Maßlosigkeit Hass Zorn Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass mich fette Menschen zur Weißglut treiben. Ich möchte betonen, dass dies ausschließlich für Dicke gilt, die durch wenig Sport und falsche Ernährung hervorgebracht werden, nicht für Kranke, die unter dem Nebeneffekt leiden. Deswegen mache ich mich auch nie über Dicke lustig. Was mich allerdings aufregt, sind dicke Menschen, die einfach aus Überfluss und Faulheit dick werden. Ich bin arbeitsbedingt oft im Ausland unterwegs, darunter auch Dritte-Welt-Länder. Ich habe dort schon oft die Erfahrung gemacht, dass die Menschen dort das wenige, was sie selbst haben, noch mit einem teilen wollen, und wie unglaublich freundlich und herzlich sie sein können, obwohl viele krank und hungrig sind. Auf meiner letzten Reise habe ich so viele abartig abgemagerte Menschen gesehen, dass es mir fast das Herz gebrochen hat.


Und jetzt, wieder zurück in Deutschland, trifft man so viele Menschen, die aus Verschwendungssucht und Überfluss fett geworden sind - und sich dann auch noch beschweren! Ich beichte, dass ich manchmal gern mit dem Baseballschläger durch die Stadt wüten würde, wenn ich an Fressbuden vorbeilaufe und sehe, wie unbekümmert dicke Menschen sich das Essen reinschaufeln oder am Besten noch das, was sie nicht schaffen, weil die XXXL-Portion doch nicht reinpasst, einfach wegschmeißen. Es macht mich so unglaublich wütend.

Beichthaus.com Beichte #00034399 vom 24.11.2014 um 16:09:58 Uhr (15 Kommentare).

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Süchtig nach Livecams

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Masturbation Sucht Fetisch Fremdgehen Internet

Ich (m/23) gebe zu, dass ich seit Jahren süchtig nach Masturbation bin. Angefangen hat es in der frühen Pubertät und hat sich immer mehr gesteigert. Ich weiß nicht, wie oft ich es mir selbst gemacht habe - am Tag mache ich es mindestens ein Mal, manchmal aber auch zwei bis drei Mal. An manchen Tagen sogar noch öfters. So gesehen habe ich es mir also schon knapp 2.000-mal selbst gemacht. Dadurch, dass ich so pervers bin, hat sich auch eine gewisse Menge an Pornos angesammelt. Es sind schätzungsweise 1.000 GB an pornografischem Material. Ich sehe mir aber selten welche an, da ich mittlerweile lieber Frauen über Livecams angucke und es mir dabei mache. Der Gedanke, dass das, was ich gerade sehe, genau in diesem Moment passiert, erregt mich auf eine Art und Weise, wie es kein Porno machen könnte. Es ist unglaublich, was Männer heutzutage im Internet alles sehen können. Oder eher: was Frauen für ein bisschen Geld zeigen. So viele Frauen aus aller Welt, die sich im Internet für Geld ausziehen. Eine ganz besondere Bulgarin hat es mir aber angetan. Ich zahle manchmal 40-90 Euro, um mit der rothaarigen Schönheit allein zu sein. Da stört uns keiner und in diesen 15 Minuten macht, zeigt und sagt sie alles, was ich will und bringt mich damit zum Orgasmus.


Das ständige Masturbieren wirkt sich aber leider negativ auf mein Sexualleben aus. Es ist nicht so, dass ich keinen hochbekomme, aber wenn ich mit meiner Freundin Sex habe, komme ich nie durch den reinen Akt - im Gegensatz zu ihr. Ich weiß einfach, was ich machen muss, damit sie kommt. Sie beschwert sich darüber, dass ich Pornos gucke, aber seien wir mal ehrlich: Diese Fähigkeiten habe ich nur durch die Pornos bekommen und bisher hat sich keine Frau darüber beschwert. Außerdem findet sie es natürlich frustrierend, dass sie mich nicht zum Höhepunkt bringen kann. Dabei habe ich es wirklich versucht - mein Rekord ist, dass ich sieben Tage am Stück nicht masturbiert habe. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass meine Freundin kein Augenschmaus ist. Das bedeutet nicht, dass sie hässlich ist, doch laut BMI hat sie Adipositas Grad 1. Wenn sie abnehmen würde, gäbe es keinen Mann mehr, der sie nicht angucken würde. Ich möchte beichten, dass ich süchtig nach Masturbation bin und nicht einmal für meine Freundin damit aufhören kann, was unser gemeinsames Sexleben zerstört. Außerdem möchte ich beichten, dass ich meine Freundin mit Cybersex betrüge.

Beichthaus.com Beichte #00034391 vom 23.11.2014 um 15:21:29 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Abschied von meiner Oma

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Verzweiflung Familie Tod 50+

Letztes Jahr zu Silvester hatte ich eigentlich vor, am Vormittag noch schnell meine Oma zu besuchen, die zu der Zeit schon viele Jahre allein gelebt hatte und sich sicherlich sehr über einen Besuch am letzten Tag des Jahres gefreut hätte. Leider habe ich meinen Plan nicht in die Tat umgesetzt, da ich an jenem Dienstag, an dem ich alle Zeit der Welt gehabt hätte, um sie zu besuchen, schlichtweg zu faul war. Einige Tage nach Neujahr erlitt meine Oma völlig unerwartet einen Schlaganfall, in dessen Folge sie noch etwa drei Monate kaum ansprechbar auf der Intensivstation lag und schließlich verstarb. Hätte ich das vorher gewusst, dann hätte ich ihr noch einen richtig schönen Tag geschenkt und mich verabschieden können. Manche Fehler kann man aber nicht rückgängig machen. Macht bitte nicht den gleichen Fehler und kümmert euch um eure Mitmenschen, vor allem um die Älteren!

Beichthaus.com Beichte #00034386 vom 23.11.2014 um 02:37:04 Uhr (5 Kommentare).

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FSJ im Flüchtlingslager

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Hass Schamlosigkeit Vorurteile Arbeit

Ich (m/20) habe in diesem Jahr mein Abitur gemacht. Nun wollte ich mich aber nicht in irgendein Studium stürzen, nein ich wollte mal etwas Soziales machen. Deswegen beschloss ich, ein freiwilliges soziales Jahr (kurz FSJ) zu machen. Da in meiner näheren Umgebung alle attraktiven FSJ-Stellen vergeben sind, musste ich leider Gottes ins Flüchtlingsheim. Obwohl ich mich persönlich nicht als fremdenfeindlich bezeichnen würde, bekomme ich jedes Mal, wenn ich diese stinkenden und faulen Leute sehe, einen innerlichen Wutanfall. Diese Leute wollen einfach nur unser Sozialsystem ausnutzen und das nur, weil es in ihren Dritte-Welt-Ländern kaum Perspektive gibt. Dementsprechend behandle ich die Flüchtlinge auch. Wenn Mittag ist und ich an der Essensausgabe stehe, gibt es von mir kein "Guten Appetit", stattdessen schaue ich jeden hasserfüllt an.


Außerdem missachte ich die Hygienevorschriften beim Kochen. Meine Chefin fordert immer, dass ich Handschuhe anziehe, was ich auch tue. Nur sind es immer dieselben. Da die Flüchtlinge kein Deutsch können, mache ich mir auch immer den Spaß, ihnen üble Schimpfwörter nachzurufen. Dabei lächele ich immer, sodass sie tatsächlich denken, ich würde sie grüßen. Ich könnte noch vieles mehr berichten, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Falls ihr denkt, ich wäre nur ein unreifer rechtsradikaler Mann, nur zu. Jedoch vergesst nicht, dass diese Leute nie arbeiten werden und damit die Sozialausgaben in unserem Deutschland steigen werden. Und wer darf das bezahlen? Natürlich ihr naiven Steuerzahler! Ich beichte hiermit mein schlechtes Verhalten gegenüber den Flüchtlingen, verweise aber noch einmal auf mein eigentlich weltoffenes Wesen.

Beichthaus.com Beichte #00034382 vom 22.11.2014 um 21:14:04 Uhr (36 Kommentare).

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Der Fluch des Kinderkriegens

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Boshaftigkeit Hass Zorn Schwangerschaft Kinder Ingolstadt

Ich (w) will keine Kinder! Es fängt schon an, wenn die guten Frauen schwanger werden und dann überall diese Ultraschallbilder umherzeigen, auf denen ich absolut nichts erkenne. Ich glaube ja, dass nur werdende Eltern ein angehendes Leben auf diesen Bildchen erkennen können. Schwanger - schön und gut, aber so sind die normalen Schwangeren wie die von früher? Wenn sie dann mit einer richtigen Kugel herumlaufen und jedem zeigen, dass sie schwanger sind und erzählen, was sie nun alles tun und lassen müssen. Und dann ziehen sie sich Unmengen an Fachbüchern rein: Wie wird mein Kind besser als die anderen? Schwangere lesen nicht mehr so etwas wie früher: "Wie bringe ich mein Kind zum Durchschlafen?" Nein, immer so komische Dinge, wie ihr Kind besser wird und wie man sein Kind vegan ernähren kann. Dann, wenn das Kind da ist, muss man es ja ganz arg lieb haben und es ist ja so zuckersüß! Zur Hölle, nein! Zwar gibt es auch wirklich hübsche Babys, aber sehr viele sind einfach nur grässlich! Und wenn man ablehnt, das Kind zu halten, haben diese ganzen Trullas kein Verständnis dafür, dass man einfach keine Kinder mag. Und wenn ein Baby einfach nur auf die Seite fällt, wenn es auf dem Boden sitzt, schreit es rum - und das noch in einer unfassbaren Lautstärke. Nein!

Natürlich gibt es dann später auch die wohlerzogenen Kinder, die "Bitte" und "Danke" sagen, brav sind, sich nicht aufführen und einfach nicht verwöhnt und verzogen sind. Und ich rege mich auch nicht auf, wenn z.B. im Restaurant die Kinder nicht auf ihren Hintern sitzen bleiben können - das sind Kinder, die können halt noch nicht so lange sitzen bleiben. Ist normal. Natürlich freue ich mich auch, wenn mich ein Kind anlächelt und nein, ich kriege nicht die Krise, wenn ein Kind kotzt. Ich hatte übrigens eine normale Kindheit - aber trotzdem habe ich Angst davor, dass die Welt mich zum Kinderkriegen bekommen will, wenn ich 30 werde. Aber ich will keine Kinder. Und ich will auch nicht heiraten, denn es werden unzählige Ehen geschieden und dann ist man doch unglücklich. Eigentlich heißt es ja immer, dass es nicht so schlimm sei, wenn man keine Kinder bekommt, heutzutage ginge das ja - wenn man das dann aber tatsächlich laut sagt, folgt die große Verstörung, schließlich muss irgendjemand die Rentenkasse füttern. Ich beichte, dass ich wohl auf meine Karriere fixiert und egoistisch bin!

Beichthaus.com Beichte #00034380 vom 22.11.2014 um 18:14:44 Uhr in 85049 Ingolstadt (Eriagstraße) (19 Kommentare).

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