Meine belegten Brötchen sind in aller Munde!

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Ekel Ungerechtigkeit Schamlosigkeit Ernährung Arbeit Heidelberg

Als Student hatte ich mal einen Job in einer Bäckerei, in der ich unter anderem belegte Brötchen zubereiten musste. Weil das eine sehr langweilige Tätigkeit war und alles streng nach "Bauplan" belegt werden musste, wollte ich es etwas spannender machen. Ich habe mir also meinen Kick geholt, indem ich immer öfters den Aufschnitt unter meinen Achseln gerieben und anschließend abgeleckt habe. Einmal habe ich sogar zwei Käsescheiben zusammengerollt und sie mir in die Nase gesteckt. Das Aroma blieb noch zwei Tage lang da drin. Stichwort Aroma: Dieses wurde übrigens des Öfteren von den Kunden gelobt, wie ich hörte. Könnte eventuell an dem Salat in meiner Arschritze gelegen haben. Eine Woche später wurde ich gefeuert. Jetzt tut es mir leid. Ich habe seltsamerweise nie wieder einen Job in der Branche bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00039333 vom 11.02.2017 um 11:02:02 Uhr in Heidelberg (20 Kommentare).

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Dusche im Besprechungszimmer

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Dummheit Peinlichkeit Arbeit Passau

Ich (m/20) bin Qualitätsmanager im Futtermittel und Lebensmittelbereich eines mittelgroßen Unternehmens (ca. 150 Mitarbeiter) in Niederbayern. Hört sich eigentlich recht wichtig an, ist es aber nicht wirklich. Mein Hauptaugenmerk bezieht sich darauf, dass die einzelnen Zweigstellen auf ihre Hygienerichtlinien achten und diese auch einhalten. Bisher gab es auch noch nie irgendwelche bedeutenden Probleme. Das Ganze mache ich auch erst seit Beginn des Jahres. Mein Kollege, der zuvor dafür verantwortlich war, wird mir bis Ende März noch mit Rat und Tat zur Seite stehen, danach soll ich alles alleine machen. Ist auch nicht wirklich viel dabei, solange man sich damit ein bisschen beschäftigt und am Ball bleibt. Dazu gehören auch immer wieder mal Gespräche mit diversen Ämtern und Instituten. Und genau da ist mir heute etwas wirklich Lustiges, wenn auch Peinliches passiert.

Ich und mein Kollege (Ende 20) warteten auf zwei Professoren aus Niedersachsen, die aufgrund wichtiger Änderungen im Lebensmittelbereich mit uns etwas besprechen müssen. Die Freude war nicht gerade groß, da wir einerseits sowohl Anfahrtskosten (Niedersachsen bis Grenze zu Österreich, irgendwo 0,50€/km) als auch die Aufenthaltskosten (1 Tag im Hotel, natürlich keine Billigabsteige) zu bezahlen hatten. Andererseits hatten wir eigentlich Besseres zu tun, als uns eine Stunde lang von denen vollquatschen zu lassen (versteht mich nicht falsch, wir nehmen den Job sehr ernst, allerdings sind gewisse Personen leider relativ realitätsfremd...). Wir warteten also ca. 10 Minuten im Besprechungszimmer auf die feinen Herren, die offensichtlich Verspätung hatten. Mir wurde langweilig, und während mein Kollege mit seinem Handy spielte, spielte ich mit einer vollen Wasserflasche (bisschen werfen, im Kreis drehen,...) nach weiteren 10 Minuten kamen besagte Herren endlich und nach den gewöhnlichen Begrüßungen und ein bisschen Small Talk setzten wir uns und boten unseren Gästen etwas zu trinken an. Ich nahm also die Wasserflasche (mit Kohlensäure) und öffnete sie voller Elan.

Ihr könnt es euch sicherlich denken: das Wasser spritzte nur so heraus - und da wir an einem kleinen Tisch saßen, wurden alle nass. Wusste gar nicht, dass so wenig Wasser so lang spritzen kann. Mir war das alles so peinlich, doch mein Kollege konnte sich nicht mehr halten und begann laut zu lachen. Mich hat es auch gepackt und musste mitlachen (ist mal eine etwas andere Art, um das Eis zu brechen). Unsere Gäste allerdings waren alles andere als amüsiert. Sie hielten das alles für einen schlechten Scherz und waren wütend, da ihre teuren Anzüge nass wurden. Auch diverse Unterlagen hat es mit kleinen Flecken erwischt. Das Ende vom Lied? Unsere Gäste verließen nach fünf Minuten das Besprechungszimmer, sagten so könnten sie nicht arbeiten und fuhren zurück in ihr Hotel. Den zusätzlichen Tag und die "Reinigung" ihrer Anzüge werden sie natürlich uns in Rechnung stellen. Zum Glück nahmen es mein Kollege und vor allem der Chef mit Humor, auch wenn uns der kleine "Spaß" wahrscheinlich einen Tausender kostet.

Beichthaus.com Beichte #00039331 vom 10.02.2017 um 12:44:44 Uhr in Passau (13 Kommentare).

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Freundin oder Geld?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Geld Partnerschaft

Wie die meisten von euch komme ich aus einem - um es schonender zu sagen - eher bescheidenem Elternhause. Meine Eltern sind 99 nach Deutschland gekommen und haben versucht hier Fuß zu fassen. Dies ist ihnen mehr oder weniger gut gelungen. Dafür haben sie natürlich hart gearbeitet und hier setzt meine Beichte an. Meine Mutter hat mir von klein auf gepredigt: "Geld regiert die Welt, mein Junge. Und je mehr du davon hast, desto besser." Immer und immer wieder. Ich kannte die finanzielle Situation meiner Eltern immer. Ich kannte die Höhe der Schulden, die sie hatten. Ich kannte die laufenden Löhne und Ausgaben meiner Eltern. Ich wusste was passiert, wenn das Geld nicht reicht. Meine Eltern haben sich ständig des Geldes wegen gestritten. Mein Vater hat sich daraufhin oft in Alkohol geflüchtet. In jungen Jahren hat sich also in meinem Gehirn eine Verbindung zwischen glücklich sein und möglichst viel Geld haben gebildet.


Leider konnte ich diese Denkweise nie wieder ablegen. Schule hat sich für mich als Zeitverschwendung angefühlt - ich konnte damit kein Geld verdienen. Bereits Anfang meiner Mittleren Reife wusste ich, dass mir Schule nur dann was "bringt", wenn ich mein Leben als stinknormaler Arbeitnehmer fristen will. Das wollte ich auf gar keinen Fall - ich wusste ja, was passieren kann. Versteht mich nicht falsch: Ich hatte für meinen minimalen Einsatz in der Schule sehr gute Noten - nur haben mich diese nie wirklich interessiert und das habe ich den Lehrern mit meinem Verhalten mehr als verdeutlicht. Es vergingen ein paar Jahre: Ich habe meinen Abschluss gemacht, wusste aber nie so recht wohin. Ich wollte ja Geld verdienen - viel Geld. Weiterführende Schulen habe ich auch besucht, aber aufgrund meines bereits erwähnten mangelnden Interesses wieder abgebrochen. Nebenbei habe ich immer wieder mal ein paar Sachen ausprobiert. In die erste Ausbildung gerutscht - abgebrochen. Ein wenig auf dem Bau gearbeitet, um liquide zu bleiben. Zweite Ausbildung angefangen.

Während der zweiten Ausbildung immer wieder mal ein paar Sachen nebenher gestartet und probiert. Jetzt bin ich kurz vor Abschluss meiner Ausbildung und hier beginnt mein eigentliches Problem. Ich bin bereits 23. Meine Freundin erwartet von mir einen sicheren Job, Wohnung, zusammenziehen - das übliche halt. Ich dagegen bin immer noch am Träumen. Ich kann und will mich nicht damit abfinden mein ganzes Leben als Arbeitnehmer zu knechten, um kurz nach Renteneintritt in den Sarg zu hüpfen. Ich kann mich nicht damit abfinden, ein lächerliches Gehalt zu bekommen. Ich kann mich nicht damit abfinden, jeden Tag jemanden zu haben, der mir sagt was ich zu tun habe. Der mich zusammenscheißt, weil ich eine Minute nach acht Uhr ins Büro komme. Ich habe so viele Geschäftskonzepte, die ich ausprobieren bzw. umsetzen möchte. Ich habe diesen Traum von finanzieller Freiheit. Ich meine nicht wie Bill Gates. Nein. Ich meine einfach jeden Morgen aufwachen und aufs Neue entscheiden können, was ich heute tun möchte, ohne sich darüber Sorgen machen zu müssen, ob mir das Geld diesen Monat für die Miete reicht, oder mich darüber zu sorgen, dass ich zu spät ins Büro komme. Und als Arbeitnehmer rückt dieser Traum in fast unerreichbare Ferne. Also muss ich es über die Selbstständigkeit probieren.

Bevor ihr jetzt mit: "Geld alleine macht nicht glücklich" kommt - stimmt, ihr habt recht. Aber Geld erkauft mir Freiheit. Die Freiheit, eben jeden Morgen aufs Neue entscheiden zu können. Und das würde mich glücklich machen. Ich fühle mich als Arbeitnehmer einfach in Ketten gelegt. Sowohl finanziell, als auch persönlich. Stellt euch doch die Frage, warum ihr jeden Morgen zur Arbeit geht? Ich denke, viele werden jetzt antworten: "Weil ich muss", oder "Ich muss Geld verdienen." Ich weiß nicht, ob ihr nachvollziehen könnt, wie ich mich fühle. Zusammengefasst: Meine Freundin wünscht sich einen bodenständigen Partner. Ich dagegen bin ein Träumer - vielleicht naiv. Mag sein. Ich muss mich also demnächst entscheiden - zwischen Freundin und Selbstständigkeit. Wähle ich meine Freundin, verliere ich meinen Traum. Warum? Ich hole mir einen Job, es kommt eine Wohnung, Heirat, Kinder, Verbindlichkeiten, aufgrund derer ich nicht das Risiko einer Selbstständigkeit eingehen kann und ehe ich blinzeln kann, bin ich 50 Jahre alt und das war es dann.

Wähle ich die Selbstständigkeit, laufe ich Gefahr in absehbarer Zeit meine Freundin zu verlieren. Sie beklagt sich ja jetzt schon, dass ich viel zu viel arbeite und kaum Zeit für sie finde (ist übrigens berechtigt). Und wenn ich erst mal an meinem eigenen Unternehmen in Vollzeit arbeiten kann, wird es nicht weniger. Sprich: In diesem Fall lebe ich meinen Traum und werde damit vielleicht erfolgreich, bezahle aber einen hohen Preis. Ich weiß nicht, was ich machen soll!

Beichthaus.com Beichte #00039321 vom 07.02.2017 um 20:20:50 Uhr (46 Kommentare).

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Ohne meine Freundin bin ich ein Dreckschwein!

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Unreinlichkeit Faulheit Partnerschaft

Ich (m/27) beichte, dass ich zum totalen Dreckschwein mutiere, sobald meine Freundin nicht da ist. Meine Freundin ist beruflich viel unterwegs und auf Reisen. Wenn sie da ist, dann reiße ich mich zusammen und dusche alle zwei Tage, beteilige mich im Haushalt, usw. Sobald sie aber weg ist, ist mir das alles egal. Dann dusche ich nicht, wasche mich nicht, wasche kein Geschirr ab, bringe keinen Müll raus, absolut nichts! Mir ist es egal, dass es unordentlich ist, dass sich der Müll und das Geschirr stapeln oder dass ich stinke. In meiner Studentenzeit war das nicht anders.

Vor drei Wochen ist meine Freundin zu ihrer Tante in die USA geflogen, weil es ihr ziemlich schlecht ging. Das war zum Glück nur falscher Alarm und der Tante geht es wieder gut, aber meine Freundin ist noch ein paar Tage bei ihr geblieben und musste dann gleich weiter zu einer Geschäftsreise. Ich beichte also: Ich habe mich seit drei Wochen nicht geduscht, auch sonst nicht gewaschen, kein Deo benutzt, meine Klamotten nicht gewechselt und ich stinke mittlerweile wie ein Iltis. Die Wohnung ist total dreckig und der Müll stapelt sich. Und ich habe nicht vor, das bis Mittwoch, wenn meine Freundin zurückkommt, zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00039311 vom 04.02.2017 um 22:04:03 Uhr (16 Kommentare).

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Meine Freundin, die oberflächliche Diva-Bitch-Prinzessin

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Vorurteile Begehrlichkeit Partnerschaft

Meine Freundin, die oberflächliche Diva-Bitch-Prinzessin
Ich (m/26) beichte, dass ich zwei Jahre lang mit einer total oberflächlichen Möchtegern-Diva-Bitch als Freundin verschwendet habe und mir erst jetzt die Augen aufgegangen sind. Der wirklich einzige Vorteil an ihr war ihr bombenmäßiges Aussehen, aber das eigentlich auch nur, wenn sie geschminkt und gestylt war. Sie hat sich die ganze Zeit wie ein verzogenes Prinzesschen benommen, hat mich immer total nervig mit "Schaaahaaatz" angeredet und mich, wenn wir auswärts gegessen haben, immer blamiert mit ihren Extrawünschen ("Einen Cheeseburger bitte, aber den Käse bitte separat und statt Gurke bitte Tomate und statt Cheddar bitte Gouda und dazu Mayo, aber in einem kleinen, separaten Glasschälchen, …"). Andere Leute haben wirklich Allergien und Unverträglichkeiten, aber sie hat diese Extrawünsche immer völlig ohne Grund gestellt, als wolle sie nur die Angestellten ärgern und sich als Diva hervortun.

Dann hat sie immer beim Sex so dümmliche, künstliche Seufz- und Quietschgeräusche gemacht und sich auch sonst benommen wie eine Porno-Darstellerin, hat wohl zu viele Pornos geguckt. Allgemein wusste man nie, was echt und was gespielt ist. Am Ende war sie auch noch Fitness-süchtig und ist total drahtig und verhärmt geworden, da war nichts Weiches, Weibliches mehr an ihr und darauf hat sie sich auch noch was eingebildet. Ich war total von ihrem Aussehen geblendet und bin erst auf dem Boden der Tatsachen angekommen, als ich ein total nettes, natürliches und intelligentes Mädchen kennengelernt habe. Sie schminkt sich überhaupt nicht, hat sich noch nie die Haare gefärbt oder Sonstiges, hasst shoppen, besitzt höchstens 5 Paar Schuhe und 2 Handtaschen, ist gerade richtig mollig und isst, worauf sie Lust hat, macht Sport wenn dann nur, um Spaß zu haben und ist einfach so, wie sie ist ohne sich zu verstellen oder sich um die Erwartungen der Gesellschaft zu kümmern.

Ich habe mit meiner Barbie-Freundin Schluss gemacht, bevor ich überhaupt wusste, ob die Andere sich für mich interessiert, und bin mit der Anderen auch noch nicht zusammen. Aber ich bin froh, dass ich die Tussi los bin. Sorry an alle netten, natürlichen Mädchen, denen ich früher in meiner verblendeten Oberflächlichkeit einen Korb gegeben habe. Ihr seid tausend Mal besser als solche künstlichen Fitness-Diät-Tussis.

Beichthaus.com Beichte #00039308 vom 04.02.2017 um 14:25:20 Uhr (43 Kommentare).

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