Dein Pferd furzt!

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Peinlichkeit Dummheit Tiere

Dein Pferd furzt!
Weil ich wieder mit dem Reitsport beginnen möchte, habe ich vor ein paar Tagen einen Reiterhof mit anliegendem Reitverein besucht, um mich nach den Möglichkeiten zu erkundigen. Die Leute waren auch total nett dort und ich durfte mir direkt eine der Reitstunden anschauen. Wie es bei Pferden halt manchmal so ist, blähen sie sich vor dem Auflegen des Sattels auf, was nicht nur dazu führt, dass man später noch mal nachgurten muss - nein, sie furzen diese Luft auch stumpf während der Reitstunde wieder heraus, so richtig schön mit Schwung bei jedem Schritt ein leicht schlabbriger Knatterer. Der geübte Reiter und Pferdefreund sieht, hört und riecht einfach drüber hinweg, als wäre nichts geschehen. Dummerweise finde ich aber trotz des Erwachsenseins Fürze zum Schreien komisch, egal ob Menschen oder Tiere die Übeltäter sind. Es hat unglaublich viel Schweiß und Mühe gekostet, nicht laut loszulachen. Ich habe mir auf die Lippen gebissen und konzentriert die Decke der Reithalle beobachtet, um bloß nicht wieder an die lustigen Fürze denken und gackern zu müssen. Ich beichte, dass ich diesbezüglich echt unreif bin!

Beichthaus.com Beichte #00038608 vom 09.08.2016 um 23:51:47 Uhr (16 Kommentare).

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Affäre mit meiner Nachbarin

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Ich (w) beichte, dass ich eine Sex-Affäre mit meiner Nachbarin habe. Sie ist 45 und wohnt nebenan mit ihrem Bruder, der ist fast den ganzen Tag nicht da und dann treffen wir uns immer bei ihr. Es hat sich irgendwie entwickelt, da sie gut mit meiner Mutter befreundet ist und ich einmal bei ihr übernachtet habe, als meine Eltern in den Urlaub gefahren sind. Das ist ein Jahr her und seitdem läuft etwas zwischen uns. Es ist rein sexuell und ohne Gefühle, ich bin für sie eine Art Ablenkung, da sie seit einigen Jahren keine Beziehung mehr hatte und für mich ist es natürlich eine schöne Erfahrung, etwas mit einer älteren Frau zu haben.

Meine Eltern wissen nichts davon, doch meine Mutter scheint etwas zu ahnen. Einmal hat sie mir gesagt, ich könne über alles mit ihr reden, wenn was ist. Doch ich traute mich nicht, es ihr zu sagen. Mir tut es auch leid, da sie ja so verständnisvoll ist und ich sie trotzdem anlüge. Ich weiß auch nicht, wie sie reagieren würde. Für mich steht aber fest, dass ich es für mich behalten will.

Beichthaus.com Beichte #00038607 vom 09.08.2016 um 19:58:37 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Horrorkinder beim Gitarrenunterricht

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Zorn Hass Maßlosigkeit Kinder

Horrorkinder beim Gitarrenunterricht
Ich möchte beichten, dass mich die neueste Generation Helikopter-Super-Eltern, und ihre Brut, wahnsinnig ankotzt. Seit über zwanzig Jahren bin ich nun Gitarrenlehrer und mir hat dieser Job immer überaus viel Spaß gemacht. Ich habe Kinder und Jugendliche unterrichtet, die in einigen Fällen mit ihrer Musik nationale und in zwei Fällen sogar internationale Bekanntheit erlangt haben. Normalerweise begegnet man mir daher auch mit dementsprechendem Respekt, zumindest innerhalb der Branche. Nicht so jedoch Helikopter-Mutti samt rotznäsigem ADHS-Nachwuchs. Es geht meist mit der Leier los, dass ausgerechnet ihr Kind wahnsinnig hochbegabt, unausgelastet und unverstanden sei, obwohl man dem Dreikäsehoch schon auf den ersten Blick ansieht, dass er die Sorte Kind ist, die es liebt, kleine Tiere zu quälen, wenn Mami mal nicht hinguckt, andere Kinder hänselt und mit Genuss die eigenen Popel verspeist.

Helikopter-Mom selbst erwartet indessen von mir ca. fünf Millionen unsinnige Referenzen: abgeschlossenes Hochschulstudium in Gitarre, Musikpädagogik, Psychologie und Lehramt auf Gymnasium, am Besten alle vier mit Dr.-Titel, Ersthelferkurs, Trainerlizenz, Führerschein, etc. Sie möchte dann aber trotzdem möglichst nicht mehr als zehn Euro pro 45 Minuten bezahlen. Überhaupt nimmt sie es mit dem Bezahlen nicht so genau: Sie verhandelt trotz geschlossener Verträge gerne mal nach und lässt sich monatelang Zeit damit, ihre längst überfälligen Rechnungen zu begleichen. Trotzdem erwartet sie vollste terminliche Flexibilität von mir, und dass ihr Wunderkind immer absolut vorrangig behandelt wird. Um das sicherzustellen, ruft sie auch schon mal am Sonntagnachmittag an und ist stocksauer, sollte man die irrwitzige Dreistigkeit besitzen, den Anruf nicht sofort zu beantworten. Dann wird auch gerne mal meine Adresse erstalkt, zu meiner Privatwohnung gefahren, Sturm geklingelt, bzw. schließlich einfach unbefugt das Haus betreten, falls die Terrassentür aufsteht. Das ist leider kein Witz.

Ihr Balg indessen schert sich einen feuchten Kehricht um elementarste Regeln. Da wird im Unterricht wild herumgesprungen, wegen jeder kleinen Aufgabe bis aufs Blut herumdiskutiert und selbst vor mutwilliger Beschädigung der Instrumente wird nicht zurückgeschreckt. Ich habe sogar schon erlebt, dass einer dieser Satansbraten einfach seine Zähne in das Instrument geschlagen hat. Lapidarer Kommentar der Mutter in diesem Fall war, dass ich doch einfach meine Versicherung bemühen sollte. Die Übermutter erwartet dabei natürlich auch, dass ihr kleiner Nerventod innerhalb eines halben Jahres das Instrument bis zur absoluten Perfektion beherrscht, trotz der offensichtlichen Tatsache, dass seine Begabung und Motivation sich darauf beschränkt, herauszufinden, wie sehr man eine Gitarrensaite spannen kann, bevor sie reißt.

Natürlich ist an den mangelnden Ergebnissen allein der unfähige, inkompetente Gitarrenlehrer schuld. Dass dieser aus der Vergangenheit eine ganze Menge Schüler vorzuweisen hat, die es zu etwas gebracht haben, wird dabei eiskalt negiert. Auch dass die Höllenbrut in der Schule permanent unangenehm auffällt, ist natürlich nur der Dummheit der Lehrer geschuldet, die mit so einer zehn Jahre alten Mischung aus Dalai Lama, Einstein und Ghandi nicht wirklich adäquat umgehen können. Solche unangenehmen Kunden habe ich vereinzelt bereits vor zehn Jahren gehabt. Mittlerweile ist die Ausnahme aber ganz offensichtlich zur Regel geworden. Über kurz oder lang werde ich mich daher wohl beruflich neu orientieren müssen. Übrigens sind besagte Horrorkinder von vor zehn Jahren mittlerweile die, die ihren Eltern mit Anfang zwanzig immer noch schön auf der Tasche liegen und bis jetzt nichts in ihrem Leben zustande gebracht haben. Das muss wohl an ihrem verkannten Genie liegen.

Beichthaus.com Beichte #00038603 vom 08.08.2016 um 18:21:46 Uhr (31 Kommentare).

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Das Kind, das ich in meinem Auslandsjahr bekam

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Missbrauch Lügen Falschheit Verzweiflung Schwangerschaft

Ich (w/40) möchte etwas beichten, was ich noch nie jemandem erzählt habe. Vor 15 Jahren war ich für ein Auslandsstudienjahr in einem südamerikanischen Land. Obwohl man mir riet, in dieser Gegend abends nicht alleine rauszugehen, tat ich es dennoch. Und wurde vergewaltigt. Ich weiß nicht warum, aber ich ging weder zur Polizei noch zum Arzt. Einige Wochen später merkte ich, dass meine Tage ausblieben. Das absolute Horrorszenario. Meinen Eltern konnte ich mich nicht anvertrauen. Sie unterstützten mich zwar finanziell, waren aber aufgrund der Sicherheitslage eh dagegen gewesen, dass ich dort lebe. Ich lebte von da an wie unter einem Schleier. Nichts drang mehr zu mir durch. Ich ignorierte die Schwangerschaft so weit es ging. Ich war auch nie beim Arzt.

Ich lebte sehr sparsam und hatte einen größeren Betrag auf meinem Konto. Als ich bemerkte, dass die Wehen einsetzten, fuhr ich in ein Krankenhaus in einer anderen Stadt. Dort gab ich an, meinen Ausweis verloren zu haben und nannte eine falsche Identität. Nach der Geburt bezahlte ich die Krankenhausrechnung und am dritten Tag, als ich mich dazu in der Lage fühlte, verschwand ich einfach. Ich habe mein Kind im Stich gelassen. Ich bin nach Hause geflogen, habe gesagt, dass ich durch das gute Essen etwas zugelegt hatte, und lebte mein Leben, als sei nichts gewesen. Ich wollte jedoch nie wieder einen Mann an mich ranlassen oder Kinder haben. So habe ich mich in meine Karriere gestürzt und bin dort sehr erfolgreich. Trotzdem denke ich jeden Tag, jede Sekunde an meine Tochter, wie es ihr heute geht und wo sie jetzt lebt. Absolution kann mir keiner geben, denn ich selbst kann mir mein Handeln nicht verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00038602 vom 08.08.2016 um 15:40:26 Uhr (37 Kommentare).

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Ich komme auch faul durchs Leben!

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Faulheit Trägheit Dummheit Ignoranz Arbeit

Ich (m/21) beichte, eine extrem faule sowie auch in gewisser Weise arrogante Person zu sein. Ich war schon in der Schule ziemlich faul und habe nur das Nötigste gemacht. Hausaufgaben? Nur wenn ich wusste, dass ich diese nicht abschreiben konnte und selbst dann habe ich sie nicht immer gemacht. Jetzt kommt auch keine Story von wegen, "Ich war faul und habe trotzdem nur Einsen geschrieben" Das wäre nämlich gelogen. Ich war einfach durchschnittlich. Hatte Dreien, Vieren, Zweien und ab und zu auch Einsen. Halt nichts Besonderes. So kam ich auch gut durch die Schule. Ich habe jetzt die Fachhochschulreife und einen Ausbildungsplatz. Das Ding ist, ich habe früher immer gedacht, in einer Ausbildung strenge ich mich mehr an. Zeige, was in mir steckt. Entfalte mein Potenzial. So kam es jedoch nicht.

Versteht mich nicht falsch, meine Arbeit macht mir tierisch Spaß. Die Firma ist großartig und mir wird auch alles gut erklärt, sodass ich es verstehe. Doch es ist so, sobald ich alleine bin, arbeite ich kaum noch. Ich sitze dann nur rum und warte, dass die Zeit vergeht. Genau wie in der Schule, mache ich nur das Nötigste, damit es nicht auffällt und selbst wenn ich arbeite, gebe ich nicht mein Bestes. Ich lasse mir gerne Zeit. Da ich dies jedoch schon mache, seitdem ich in diesem Betrieb arbeite (10 Wochen mit Praktikum), und ich nie dafür angemeckert wurde und man mich ja trotzdem für eine Ausbildung genommen hat, scheint es nicht so schlimm zu sein. Schon während des Praktikums habe ich, sobald ich alleine war, nicht mehr "richtig" gearbeitet.

Natürlich fliegt man mit solch einer Arbeitsmoral früher oder später auf die Fresse, doch hier kommt meine Arroganz zum Einsatz. Mir sind zwar meine Fehler und charakterlichen Defizite bewusst, doch ich finde mich trotzdem gut wie ich bin. Es stört mich nicht wirklich und das macht mir Sorgen. Ich bin nicht dumm. Ich weiß, dass so wie ich durchs Leben gehe, ich eines Tages aufgeschmissen bin und dennoch bin ich zu arrogant, um etwas daran zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00038601 vom 08.08.2016 um 15:28:23 Uhr (15 Kommentare).

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