Das Leben in einem alternativen Stadtteil

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Hass Zorn Vorurteile

Ich wohne in einem alternativen Stadtteil. In meinem Haus bin ich der einzige Deutsche. Ich bin eigentlich sehr tolerant. Aber bitte warum können diese südlichen Kulturen denn nur schreien, ich kann jedes gottverdammte Wort in meiner Wohnung hören. Langsam fange […]
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Beichthaus.com Beichte #00018322 vom 17.10.2006 um 21:19:19 Uhr (4 Kommentare).

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Ich kann alleine kaum glücklich sein!

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Verzweiflung Falschheit

Ich möchte beichten, dass ich ein ganz armseeliges Würstchen bin. Ich täusche Selbstvertrauen vor und suche überall nach Bestätigung. Ich kann aus eigenem Antrieb kaum glücklich sein und habe wirklich nichts worauf ich stolz bin. Selbst dieses Rumgejammere hier finde ich selbst dermaßen beschämend, aber irgendwie - egal wie oft ich es morgens, mittags und abends versuche - schaffe ich es nicht, mich selbst wieder aufzubauen. Ich jammere meinen Freunden andauernd die Ohren voll und ich verliebe mich andauernd in meine besten Freundinnen. Ich habe nur sehr selten Erfolg bei den Frauen und rede mir andauernd ein, dass das jedem mal so ergeht. Ich finde mein Aussehen nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Ich wüsste nur manchmal gerne, wie ich mich aus anderen Augen betrachten würde.

Würde ein Mädchen mich hübsch finden? Und ich meine nicht eine solche typbedingte Schönheit, sondern ein generelles Aussehen wo man sagt "Attraktiv" (auch wenns nicht so der Typ halt ist) - naja, schwer zu erklären. Ich wohne allein, habe einen unbefriedigenden Job (aus dem ich täglich soviel raushole wie möglich an Arbeit, um mich ausgefüllt zu fühlen) und wenn ich abends nach Hause komme, könnte ich stundenlang heulen und mich selbst bemitleiden. Das ist ein verdammter Teufelskreis, denn ich finde Rumjammern und Mitleid erregen mindestens genauso furchtbar und ekelhaft wie meine Grundstimmung an sich schon ist. Ich nerve andauernd die mir verbliebenen Freunde mit meiner schlechten Laune und denke, dass es wohl besser wäre, hier wegzuziehen.

Beichthaus.com Beichte #00018126 vom 10.10.2006 um 08:09:54 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Es gibt keinen Osterhasen!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Kinder

Ich habe meinem kleinen Cousin (5 Jahre alt) erzählt, dass es keinen Osterhasen gibt. Zuerst hat er es nicht geglaubt, aber nachdem ich ihm gesagt habe, dass seine Eltern dies nur erzählen, damit er brav ist, hat er es geglaubt. Für 5 Euro hat er diese "Wahrheit" überall im Kindergarten weitererzählt. Ich schäme mich ja so.

Beichthaus.com Beichte #00018107 vom 10.10.2006 um 01:52:30 Uhr (5 Kommentare).

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Der Kumpel mit dem Hund

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Verzweiflung Engherzigkeit Tiere Günzburg

Als ich so um die acht Jahre alt war, wollte ich unbedingt einen Hund haben, habe aber keinen bekommen. Mein Bruder hatte einen Kumpel, der einen Hund hatte und als sie sich einmal trafen, habe ich gefragt, ob ich nicht mit dem Hund Gassi gehen könnte. Im Wald kam mir eine Frau mit einem anderen Hund entgegen. Die beiden beschnüffelten sich und auf einmal wurde "mein" Hund heftig gebissen, bis er überall blutete (er war weiß!).

Die Frau sagte, das wäre nicht schlimm und ist schnell weggegangen. Aus Angst, den Hund zurückzugeben, band ich ihn an einen Baum und ging nach Hause. Kurz danach fragte mich der Freund meines Bruders, wo sein Hund sei. Ich sagte, dass ich es nicht wüsste. Heute, viele Jahre danach, hat mein Bruder mir erzählt, dass er seinen Kumpel wieder getroffen hat. Als er bei ihm vorbeikam sah er den Hund. Ich hoffe, es ist kein Fake und du lebst wirklich noch, Charlin.

Beichthaus.com Beichte #00017834 vom 30.09.2006 um 00:09:25 Uhr in Günzburg (3 Kommentare).

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“Beichte

Angst vor dem Elektro-Tod

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Dummheit Trunksucht Waghalsigkeit Last Night

Ich habe vor circa. 5 Jahren in einer kalten Winternacht besoffen in einen Aufzug geschifft, der offensichtlich gerade repariert wurde. Am nächsten Morgen hatte ich auf einmal irgendwie Panik, dass einer von den Arbeitern dadurcheinen qualvollen Elektro-Tod sterben könnte. Es lagen ja überall Kabel herum. Die Panik wurde mehr und mehr, und was soll ich sagen, ich bin nochmal hingegangen nachsehen. Die Arbeiter haben alle noch gelebt und waren gerade dabei meine Hinterlassenschaft weg auf zu wischen. Ich war erleichtert und bin irgendwie komisch vergnügt von dannen gezogen. Jetzt mache ich soetwas nurmehr an stellen, wo gerade keine Elektro-Installationen durchgeführt werden.

Beichthaus.com Beichte #00016717 vom 26.08.2006 um 05:11:25 Uhr (4 Kommentare).

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