Tests selber kontrollieren

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Faulheit Lügen Stolz Schule Frankfurt

Wir hatten früher eine Französisch-Lehrerin, die absolut null Bock aufs Kontrollieren der Tests hatte. Also durften wir 2x die Woche untereinander die Tests tauschen und korrigieren. Ich weiß nicht warum, aber unsere Noten waren auf einen Schlag besonders gut. Nachdem die meisten Schüler ihren Durchschnitt von 4,0 auf 2,0 gebracht hatten, kam sie irgendwann mal auf die Idee, eine Arbeit zu verlangen und nochmal nachzukontrollieren. Aus der 1 wurde eine 6 - allerdings nicht bei mir. Der Schüler hat ein "dudu, das macht man aber nicht" bekommen und nächste Stunde ging es weiter. Ich möchte beichten, dass ich keinen meiner Mitschüler verraten habe. Mir hat meine 2 gereicht und ich habe alle Leute gebeten, bei mir ehrlich zu kontrollieren. Ich habe mich zum Außenseiter in diesem Fach gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00029460 vom 19.10.2011 um 17:52:22 Uhr in 60313 Frankfurt (Goethestraße) (4 Kommentare).

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Der Typ mit der Blondine

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Gewalt Waghalsigkeit Aggression Berlin

Wie jeden Dienstag und Donnerstag war ich mit meinen zwei Kumpels Zeitung austragen. Ich steckte die Zeitung in den Briefkasten und wartete auf meinen Kumpel, der kurz im anderen Haus war, um dort die Zeitungen auszuteilen. Grübelnd und in Gedanken vertieft wartete ich, als ich ein junges Pärchen auf der anderen Straßenseite vorbeigehen sah. Das Mädchen war blond und nicht gerade hässlich. Der Typ dagegen war Muskelbepackt wie sonstwas. Auf jeden Fall circa 2-3 Jahre älter als ich und sicher 30-40 Kg schwerer. Er war extrem hässlich. Mein Kumpel war inzwischen aufgetaucht und ich beobachtete das Pärchen im Gedanken abwesend weiter, ohne jegliche Hintergedanken, als sich plötzlich der Typ umdrehte und von weitem sagte: "Was gibts zu glotzen?" Etwas perplex auf seinen verbalen Angriff, griff ich die Initiative: "Darf ich nicht gucken oder was?" provozierte ich aus Reflex zurück. Der Typ ließ die Hand seiner Freundin los und kam auf mich zu, war aber noch auf der anderen Straßenseite. "Willst Du auf die Fresse oder was?!" drohte er mir. "Komm doch her!" antwortete ich ihm daraufhin, wohlwissend, dass er mich in Stücke reißen würde, wäre da nicht mein Kumpel!


Dieser Typ war zwar ein Monster und ich und mein Kumpel nur dürre Kerle. Aber leicht würden wir es ihm nicht machen! Nun gingen wir beide auf die Straße aufeinander zu, mit einen Abstand von 2-3 Metern. Der Typ schien ziemlich gereizt. Er zog seine saubere weiße Jacke aus und warf sie mit Schwung auf den dreckigen Schnee, ohne mich aus den Augen zu lassen. Auch seine Freundin, die ihn pausenlos anbettelte mich in Ruhe zu lassen, schenkte er keiner Beachtung. Anscheinend sah sie, dass wir keinerlei Chancen gegen ihn hatten. Für diese kleine Show seine nagelneue weiße Jacke zu beschmutzen, wäre es mir auf jeden Fall nicht wert. Ich wusste nicht mal wieso wir das hier taten. Wegen eines Blickes? Vielleicht dachte er ich würde seine Freundin angaffen? Egal! Ich wollte einfach nicht bei so einem Kerl klein bei geben.


Ich starrte in seine hässliche Fresse und mein Adrenalinpegel war im Maximum. Okay jetzt gehts los! Da ich bisher keinerlei Anzeichen von meinen Kumpel hörte, drehte ich mich zu ihm und sagte "Ey, ich könnte hier ein bisschen Hilfe gebrauchen." Was ich jedoch sah, war ein starrer Junge, der kein Wort rausbrachte und so rot anlief. Der ist nicht ansprechbar, jetzt heißt es Augen zu und durch! Ich und der Kerl gingen nun auf Kampfstellung. Eigentlich wartete ich nur auf einen Knockout, also wollte ich die Sache schnell beenden. Ich verpasste dem Typen ein paar Fäuste, die er alle ausweichen konnte. Nun war er an der Reihe: BAM! BAM! Geballte Schmerzen in meinem Gesicht, obwohl ich voll auf Adrenalin war. Ich fand mich am Boden wieder und er blickte auf mich herab: "Was jetzt los? Was jetzt los?" maulte er mich weiter an. Ich spielte mit dem Gedanken ihn als "Du Hurensohn!" zu beschimpfen, entschied mich dann aber lieber für "Du Missgeburt!" was er in Kauf nahm und mit seiner Freundin davonging. Ich hatte eine Platzwunde an der Stirn und einen blauen Fleck im Gesicht. Ich schwor mir Rache und fuhr jedes mal mit einer Eisenstange, die man fürs Gewichte heben benutzt raus. Diese war ziemlich hart und stabil. Ich war mir sicher ihn damit umzuknocken. Eines Tages, ich war auf dem Fahrrad unterwegs, lief ich ihm wieder über den Weg. Der Kerl war inzwischen so breit und massiv geworden, dass ich dachte die Eisenstange würde sich verbiegen, wenn ich sie ihm auf den Kopf hauen würde.

Beichthaus.com Beichte #00029453 vom 18.10.2011 um 22:26:28 Uhr in Berlin (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Escortdamen

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Wollust Fremdgehen Ehebruch Prostitution Berlin

Ich bin verheiratet und wir haben zwei kleine Kinder. Seit die Kinder da sind, ist meine Frau nicht mehr so aufmerksam und wenn wir mal Sex haben, ist es nicht so toll. Da ich geschäftlich viel unterwegs bin, ergibt es sich, dass ich oft auswärts übernachte. Jede Woche gehe ich in FKK-Clubs und kaufe mir Frauen und wenn es die Zeit erlaubt, verbringe ich auch Abend und Nacht mit einer Escortdame. Gefühlsmäßig läuft da nichts, aber ich habe das Gefühl es mittlerweile zu brauchen. Gleichzeitig ist es ein seltsames Gefühl Frauen zu bumsen, die keine gesteigerte Zuneigung zu einem empfinden, sondern einfach Kasse machen wollen, wie es ja im FKK-Bereich meist ist. Ich glaube alle, die etwas anderes behaupten, reden sich das schön. Aber die ständigen Affären habe ich mit meinem Gewissen immer weniger vereinbaren können. Escortdamen sind da schon bessere Schauspielerinnen. Möglicherweise gefällt es einigen auch tatsächlich mit reichen Männern für viel Geld auszugehen. Vielleicht so eine Art Pretty Woman Fantasie. Ich weiß, dass meine Frau mir das nie verzeihen könnte. Auch angesichts meiner Familie oder vieler meiner Freunde schäme ich mich sehr für dieses Laster.

Beichthaus.com Beichte #00029434 vom 12.10.2011 um 22:50:21 Uhr in Berlin (Halenseestraße) (24 Kommentare).

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Nicht hartnäckig genug

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Ignoranz Gesundheit Freunde Tod

Vor Kurzem ist meine beste Freundin gestorben. Wir kannten uns so viele Jahre, hatten keine Geheimnisse voreinander, haben so viel miteinander erlebt und durchgestanden. Wir haben uns gegenseitig gestützt und geholfen, wenn Not am Mann bzw. an der Frau war. So viele Abende haben wir gemeinsam verbracht, uns über Gott und die Welt unterhalten, gerne auch mal ein gutes Glas Wein zusammen getrunken. Gemeinsam waren wir bei tollen Konzerten, haben den neusten In-Laden unter die Lupe genommen. Dann kam dieser dumme Streit, es ging um einen größeren Geldbetrag. Danach war unsere Beziehung nie wieder so eng und schön wie früher.
Vor einem Jahr kamen dann keine Anrufe mehr, sie kam nicht mehr spontan auf einen kleinen Plausch vorbei. Da sie manchmal sehr kratzbürstig sein konnte und Wert auf ihre Privatsphäre legte, habe ich sie dann einfach in Ruhe gelassen, dachte, das gibt sich schon wieder. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass sie um diesen Zeitpunk herum den Kontakt zu allen Freunden und Bekannten abgebrochen hatte. Drei Monate vor ihrem Tod begegnete ich ihr zufällig. Wir unterhielten uns nur kurz, mir fiel auf, dass sie abgenommen hatte, und sprach sie darauf an, aber sie meinte, sie hätte erfolgreich eine Diät gemacht.

Vor einigen Wochen erfuhr ich, dass sie als Notfall ins Krankenhaus gekommen war. Natürlich besuchte ich sie sofort, sie war in einem erbarmungswürdigen Zustand, kaum ansprechbar. Vier Tage später war sie tot, gestorben an Krebs, den sie aus Furcht vor Ärzten und Krankenhäusern nicht hatte behandeln lassen. Vielleicht wäre Sie mit meiner Hilfe heute noch am Leben. Ich war nicht hartnäckig genug, habe mich nicht genug gekümmert.

Beichthaus.com Beichte #00029413 vom 06.10.2011 um 16:22:21 Uhr (8 Kommentare).

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Die Rächerin der Fremdgeher

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Verrat Fremdgehen Falschheit Ehebruch Partnerschaft

Ich (w) hatte eine sogenannte gute Freundin, die zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Lebensabschnittsgefährten (LAG) schon mehrere Jahre zusammen ist. Er ist in meinem Alter, sie 16 Jahre jünger als wir. Der Typ ist ein netter Kerl, der in seinem Handwerkerberuf Überstunden schiebt und sich noch in der Jugendarbeit engagiert. Sie arbeitet im Büro und hat keine Hobbys, außer sich mit Freundinnen zu treffen. Die beiden haben eh so ein komisches Verhältnis, gehen oft getrennt irgendwo hin, trinken dann gerne mal einen über ihren Durst. Seine erste Ehe zerbrach, weil er betrogen wurde. Die beiden waren schon mal getrennt, sind aber wieder zusammengekommen.
Sie jammerte mir ständig vor, dass sie sich von ihm nicht befriedigt fühlt und ihn eigentlich am Liebsten verlassen würde, aber sie möchte ihm ja nicht weh tun, das würde er nicht überstehen, denn er liebt sie ja so sehr. Ich habe wirklich eine Engelsgeduld mit ihr gehabt, ihr erklärt, dass er natürlich auch fix und fertig ist, wenn er von der Arbeit kommt. Dass sie mit ihm reden sollte. Das sie vielleicht auch mal Interesse für seine Jugendarbeit zeigen könnte. Auf einem Stadtfest waren die beiden getrennt unterwegs, sie hat sich betrunken mit einem anderen rumgeknutscht. Dieses hat der LAG irgendwann erfahren und es gab nur etwas Knatsch zwischen den beiden. Als diese Freundin noch eine eigene Wohnung hatte, hatte sie Kontakt zu einem Ex-Freund, den sie noch heimlich für Schäferstündchen besucht hat. Trotzdem ist sie mit ihrem LAG in eine gemeinsame Wohnung gezogen.


Irgendwann fuhr sie alleine in den Urlaub zu einer anderen Freundin und rief mich von dort an, weil sie in der Disco einen Typen kennen lernte, mit dem sie ihren LAG betrog. Sie wusste nicht, was sie machen sollte, der sei ja so süß und bla bla bla. Sie wollt endlich ausziehen, doch dann stellte sich irgendwann heraus, dass der Typ sie nur ficken wollte. Wieder zu Hause, die gleiche Leier, immer noch das Jammern und Ja und Aber.
Diese Freundschaft wurde mir irgendwann zu einseitig, denn wenn ich mal was zum Bereden hatte, fehlte die nötige Tiefe. Wenn ich sie mal überraschend besuchte, hatte sie nie Zeit, umgekehrt war ich aber da, wenn sie plötzlich mal vorbeikommen wollte. Ich war oft ärgerlich deswegen. Zu dieser Zeit arbeitete ich im Verkauf. Plötzlich stand ihr LAG mit einer Flasche Sekt und Eis da und erzählte freudestrahlend, dass sie ja morgen Geburtstag hätte und er sich heute extra frei genommen hat und damit sogar seinen Arbeitsplatz riskiert hat, denn die Firma hatte dringende Terminarbeit zu erledigen. Und das alles nur, um ihr eine Torte zu backen und um Mitternacht gäbe es den Sekt. Da tat er mir etwas Leid, dass ich ihn um ein kurzes Gespräch unter vier Augen bat und ihm in einem freien Moment (denn ich war ja auf Arbeit) die ganzen Stories erzählt habe. Er meinte noch, er wird ihr erst mal nicht sagen, dass er das nun alles weiß, denn es ist ja ihr Geburtstag.


Am nächsten Tag schrieb ich ihr eine SMS, in der ich ihr zum Geburtstag gratulierte und auch schrieb, dass ich ihrem LAG alles erzählt hätte. Ich würde also aus dem Grund nicht zum Geburtstag kommen und schrieb auch, dass damit wohl unsere Freundschaft zu Ende sein würde. Ich wünschte ihr, dass sie endlich erwachsen wird und lernt, ihre Probleme zu lösen. Ich könnte das alles nicht mehr aushalten, da ich ja ihren LAG als netten Kumpel kenne und meine Loyalität ihr gegenüber in krassem Kontrast zu meinem Gewissen stand.
Er hat mich später noch angerufen und gesagt, dass sie selbst in diesem Moment nichts zu ihm gesagt hätte und er auch noch nicht in der Lage war, mit ihr zu reden. Sie kam sogar bei mir auf Arbeit vorbei, um einzukaufen, sagte aber nichts. Sie sah ziemlich fertig aus. Der Kontakt zu den Zweien war dann beendet. Heute sind die beiden immer noch ein Paar, wurden Händchen haltend gesehen, und wie ich von seinem Bekannten hörte, sind sie sogar zusammen in den Urlaub zu der Freundin gefahren, bei der sie die Disco-Bekanntschaft machte. Mit mir redet niemand mehr.
Ich beichte nun, dass ich eine "Freundin" verraten habe, aber ich es trotzdem nicht bereue, auch wenn ich nun der Buhmann bin. Ich fühle mich aber frei. Abgesehen davon, dass in meinem ganzen Leben somit bisher schon 7 Freundinnen/Bekannte an mir vorbeigezogen sind, die ihren Partner betrogen und mich mit diesem ganzen Scheiß belastet haben. Ich beichte auch, dass ich eine andere dieser Personen ebenfalls verraten habe, aber erst, nachdem diese schon bei ihrem Mann ausgezogen ist zu dem neuen Partner, diese Story würde hier den Rahmen sprengen. Ich weiß nur, dass der Ex von dieser zweiten Tussi dann sehr dankbar war, weil er sich plötzlich viele Dinge erklären konnte und er sich nicht mehr die Schuld am Ende seiner Ehe geben musste, weil er sich immer unzureichend gefühlt hatte.


Selbst wenn Fremdgehen bei vielen eine Freizeitbeschäftigung zu sein scheint, werde ich für solche Leute nie wieder der seelische Mülleimer sein. Entweder behalten die alle ihre dreckigen Geheimnisse für sich oder die sollen mir fern bleiben. Ich bin nicht eifersüchtig auf sowas und prüde schon gar nicht, aber zu meiner Lebenseinstellung gehört Treue zum Partner. Ich bin sehr glücklich mit meinem Freund. Der wurde, genau wie ich, in vorherigen Beziehungen auch schon betrogen.

Beichthaus.com Beichte #00029398 vom 29.09.2011 um 22:26:58 Uhr (25 Kommentare).

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