Einsatz der Treuetesterin

23

anhören

Rache Fremdgehen Ex

Einsatz der Treuetesterin
Ich habe mich vor Kurzem an meiner Ex und dem Typen, den sie nach mir hatte, gerächt. Meine Ex war, retrospektiv betrachtet, eine von diesen dauerhaft nörgelnden Zicken, die den Hals nie voll bekommen. Sie hat mich psychisch und finanziell ganz schön ausgenutzt, um mich schließlich mit dem erstbesten Idioten zu betrügen, der ihr schöne Augen gemacht hat. Prima. Die Beiden haben ein halbes Jahr hinter meinem Rücken rumgevögelt, ehe die ganze Sache aufgeflogen ist, weil meine Ex bei ihrem neuen Telefon unsere Nummern verwechselt hat. Egal, ich habe sie erst mal aus meiner Wohnung geworfen, in der sie sich für lau mit einquartiert hatte, und fasste dann den Plan, mich zu rächen.

Meine Ex und ihre Affäre waren anschließend offiziell zusammen und rieben mir bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter die Nase, wie glücklich sie doch gemeinsam waren. Da ich von einigen Leuten wusste, dass der Typ, ein regional relativ bekannter Sportler, aber gerne auch mal in fremden Betten übernachtete, ließ ich es auf einen Versuch ankommen. Ich bezahlte eine sehr gut aussehende Treuetesterin dafür, dass sie ihn in der örtlichen Disco anbaggern und abschleppen sollte. Es lief alles plangemäß, fast wie aus dem Bilderbuch. Er guckte nur einmal in ihren Ausschnitt, dann ließ er sich bereitwillig zu ihrem Auto bugsieren, wo er direkt anfing, sie zu begrapschen. Unter einem Vorwand und nur mit Mühe und Not hielt sie ihn sich vom Hals und kam aus der Nummer raus, die ich mit drei verschiedenen Kameras aus allen Perspektiven gefilmt hatte. Dreimal dürft ihr raten, in wessen Mailfach mein Machwerk anschließend landete. Tja, daraufhin hatte die Liaison ein jähes Ende. Meine Ex hatte wohl einen Zusammenbruch, der mir immerhin ein wenig leid tut und den ich bereue. Ansonsten bin ich der Meinung, alles richtig gemacht zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00031303 vom 29.05.2013 um 23:31:00 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das Unglück mit dem Blasentee

28

anhören

Peinlichkeit Ekel Dummheit

Als ich 18 Jahre alt war, hatte ich eine Blasenentzündung. Ich habe bei meinem damaligen Freund übernachtet und, da ich die Blasenentzündung schnellst möglich weg bekommen wollte, habe ich Unmengen Blasentee getrunken. Ich hatte das nie vorher probiert, jedenfalls wusste ich damals noch nicht, wie stark dieser die Blase anregt.

Vor dem Schlafen gehen habe ich also noch mal drei Tassen Blasentee getrunken und bin dann mitten in der Nacht aufgewacht, als ich in das Bett meines Freundes pinkelte.
Das Schlimmste war, dass ich ihn aufwecken musste, da er ja auf demselben Laken geschlafen hat und ich es anders nicht wechseln konnte. Und da er noch bei seinen Eltern gewohnt hat, hat das auch seine Mutter mitbekommen.
Bis heute hoffe ich, dass mein Ex-Freund das nie jemandem erzählen wird, denn zugeben, dass mir das passiert ist, würde ich nie.

Beichthaus.com Beichte #00031293 vom 28.05.2013 um 14:21:13 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Der alberne Aberglaube

23

anhören

Misstrauen Vorurteile Dresden

Ich halte Moslems für verdächtig. Ich selbst bin nicht religiös und grundsätzlich skeptisch gegenüber Menschen, die sich selbst als Anhänger irgendeiner Religion bezeichnen. Bei den meisten Christen, die mir bisher begegnet sind, geschieht das aber eher aus Gewohnheit, als aus tatsächlicher Überzeugung. Und die wenigen Moslems, die mir an der Universität begegnen, machen auch nicht gerade den Eindruck von Fundamentalisten. Nach Terrorattacken wie in Boston oder in London, bei denen zuvor harmlos erscheinende Muslime zu Mördern wurden, beschleicht mich aber immer so ein Gefühl des Misstrauens gegenüber bekennenden Muslimen. Ich wünschte mir ehrlich, sie würden alle ihrem albernen Aberglauben abschwören oder ihn zumindest nicht aktiver ausleben, wie die meisten Christen hierzulande - also ein bisschen Fasten und zum Ende des Ramadan mal in die Moschee gehen und den Rest des Jahres nichts auf Religion geben. Wenn ich richtig schlechte Laune habe, wünsche ich mir auch schon mal, dass man sie aus Europa hinauswirft und in Länder schickt, in denen sie ihren Islam unter Gleichgesinnten ausleben können. Meine Beichte besteht also darin, dass ich vielen Menschen mit Misstrauen begegne, obwohl sie das vermutlich auch nicht mehr verdient haben, als jeder andere Fremde, dem man begegnet. Es wird normalerweise besser, wenn ich die Menschen besser kenne.

Beichthaus.com Beichte #00031260 vom 23.05.2013 um 10:02:18 Uhr in Dresden (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich bin unentbehrlich

28

anhören

Hochmut Falschheit Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (19/m), bin in der Ausbildung bei einer großen Schweizer Bank zum Informatiker und kann von mir behaupten, dass ich schon mehr erreicht habe als der Durchschnittsbürger.
Ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und schließe im Sommer ab. Vor zwei Monaten kam mein Chef zu mir und hat mich gebeten, die Teamleitung eines kleinen Teams, bestehend aus zwei weiteren Personen und meiner Wenigkeit, zu übernehmen. Ich habe spontan zugesagt, mit dem Hintergedanken, dass ich mich so unentbehrlich mache. Mein Chef kann es sich nicht leisten, mich zu entlassen, da er auf die Schnelle keinen Ersatz findet. Vor einem Monat kam mein Chef wieder auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich nach meiner Ausbildung eine Festanstellung haben möchte. Ich habe ihm gesagt, dass ich das Angebot gerne annehme, wenn der Lohn stimmt. Als er mir den Vertrag vorgelegt hat, habe ich ihn ausgelacht und gesagt, dass ich für einen solch tiefen Lohn definitiv nicht unterschreibe und lieber zur Konkurrenz gehe. Da ich unentbehrlich bin, musste er wohl oder übel meinen Lohn um 1000 CHF pro Monat erhöhen. Ich beichte also, meinen Chef gezwungen zu haben, mir 12000 CHF pro Jahr mehr auszuzahlen. Außerdem bin ich mit einem Minimalaufwand der Klassenbeste und ich bin nach jeder Prüfung überrascht, wie eine solche Note zustande kommen konnte. Meistens lerne ich erst in der Nacht vor der Prüfung und das auch nur für maximal drei Stunden. Meine Abschlussarbeit im Geschäft habe ich als Bester des Kantons abgeschlossen, obwohl ich keine Ahnung von meinem Thema hatte. Ebenso die Abschlussarbeit in der Schule. Dort habe ich die Maximalnote erhalten, obwohl ich bei der Abgabe das Gefühl hatte, maximal eine Drei verdient zu haben. Ich fühle mich schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00031233 vom 19.05.2013 um 22:16:12 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Mein Talent für Ausreden

7

anhören

Diebstahl Lügen Waghalsigkeit Kinder

Als ich etwa zwölf Jahre alt war, fanden meine Freunde und ich es total cool, in Läden zu klauen. Einfach nur aus Spaß, wir brauchten die Sachen überhaupt nicht. Dabei besuchten wir in unserem überschaubaren Ort immer die gleichen Läden.
Eines Tages wurde ich mit meinem Kumpel zusammen von einer Verkäuferin beobachtet, wie ich einen Stift im Ärmel verschwinden ließ. Bevor wir den Laden verließen, wurde ich gestellt und musste meine Ärmel leeren. Meine Eltern wurden benachrichtigt und als sie eintrafen, gab es direkt vor Ort einen tierischen Anschiss.
Meine Mutter fragte, wieso ich genau diesen Stift geklaut habe. Schließlich hatte ich selbiges Modell doch erst vor zwei Tagen als meine jüngste Taschengeld-Investition präsentiert. Meine Ausrede war, dass der mir kaputt gegangen war, und ich es nur fair fand, Ersatz dafür zu erhalten. Merkwürdigerweise haben mir das alle Beteiligten abgekauft, warum auch immer. Tatsächlich wollte ich einfach nur eben so einen Stift für meinen Freund klauen, um ihn gegen einen anderen Gegenstand meiner Wahl einzutauschen.
Ich kam schließlich mit einem blauen Auge davon und habe, nach der öffentlichkeitswirksamen Tirade, welche vermutlich die Anzeige bei der Polizei vermied, keine wirkliche Bestrafung mehr erhalten. Gut, dass niemand auf die Idee kam, auch mal meine Hosentaschen zu kontrollieren, ich war am Vormittag nämlich schon einmal in diesem Laden. Seitdem habe ich nichts mehr geklaut. Mein Talent, wirksame Ausreden aus dem Hut zu zaubern, hat sich aber bis heute erhalten.

Beichthaus.com Beichte #00031216 vom 17.05.2013 um 00:00:36 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000