Meine Oma hat meine Trauer nicht verdient

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Falschheit Engherzigkeit Familie München

Ich (w/23) habe keine positiven Worte für meine kürzlich verstorbene Großmutter übrig. Sie war sehr manipulativ und spielte Menschen gegeneinander aus. Die zwei Söhne hat sie ungleich behandelt. Der Eine war der Gute, den sie lobte, und den Zweiten hat sie zwar das Unternehmen weiterführen lassen, doch diesen immer sehr schlecht behandelt. Die einzige Tochter hat sie einmal hoch gelobt und dann wieder fallenlassen, ihr das Gefühl gegeben, nichts wert zu sein und das immer abwechselnd. Als die Söhne und die Tochter ihre eigenen Familien gründeten, wohnten alle in der Nachbarschaft und das Spiel ging weiter: Einige Enkelkinder mochte sie, andere sperrte sie aus dem Haus aus, während sie die anderen hereinließ. Ich bin keines dieser ausgesperrten Kinder, denn ich hatte kein Interesse an dieser Frau, trotzdem habe ich als jüngere Schwester immer wieder gesehen, wie sie ihr Spiel spielte. Ich bitte um Absolution, dass ich nicht ins gesellschaftliche Schema passe und nicht um meine Großmutter trauere.

Beichthaus.com Beichte #00040612 vom 07.11.2017 um 21:17:04 Uhr in München (6 Kommentare).

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Hände weg von meinem Essen!

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Boshaftigkeit Ignoranz Selbstsucht Ernährung

Ich (w) muss heute mal meinen Frust ablassen. Ich beichte, dass ich es einfach nicht haben kann, wenn Menschen ungefragt an mein Essen gehen oder was abhaben wollen, wenn ich dabei bin. Mein Freund versucht es immer wieder und bekommt regelmäßig dafür was auf die Pfoten. Einige Freundinnen von mir haben auch die bescheuerte Angewohnheit, alles probieren zu wollen. "Darf ich mal von deinem Cocktail trinken? Gib mal ein Stückchen Schoko, ich will mal wissen, wie es schmeckt!" Ich knirsche mit den Zähnen und lasse es wohl oder übel geschehen, sonst wollen sie irgendwann nicht mehr mit mir ausgehen.

Ich hasse diese "nimm dir so viel du willst"-Mentalität und biete anderen Leuten selten etwas an. Ich will auch am liebsten meinen eigenen Kram behalten und hasse es, wenn auf Partys große Schüsseln mit Knabberkram und Süßkram stehen. Es wäre so schön, wenn man alles in kleine Schälchen füllt und sich jeder eines nimmt. Ich beichte außerdem, dass ich viel Kram in meinen Taschen verstecke, wenn wir unterwegs sind, damit keiner was abhaben will. Ich breche mir dann immer heimlich ein paar Stückchen Schokolade o. Ä. ab und schiebe sie schnell in den Mund. Im Übrigen liegt es nicht daran, dass ich so geizig oder verfressen bin, sondern schlicht daran, dass ich mir mein Zeug gerne selbst einteile. Und manchmal möchte ich mir leckere Sachen einfach bis zum Schluss aufheben, ohne dass einer mit seinen Schmutzgriffeln ständig dran rumwühlt und mir das Beste vielleicht wegfrisst! Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00040608 vom 07.11.2017 um 01:24:07 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich habe eine Hochzeit ruiniert

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Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit Maßlosigkeit Familie

Ich (w/24) habe die Hochzeit meines Bruders (26) gewissermaßen ruiniert. Ich bin eine langjährige Freundin der Braut und war deshalb eine ihrer Brautjungfern. Jedenfalls kamen sehr viele Gäste, entfernte Verwandte aus unserer Familie sind sogar extra nach Deutschland geflogen, an der Stelle muss ich anmerken, dass wir aus Südkorea kommen, weshalb sehr viele kamen, um meinem Bruder an dem angeblich schönsten Tag seines Lebens zu sehen. Ich war an diesem Tag sehr schlecht gelaunt, denn ich habe zuvor erfahren, dass mich mein Bruder eigentlich gar nicht zu seiner Hochzeit einladen wollte, obwohl ich ihm nichts getan hatte. Ich fühlte mich entsprechend hintergangen und beschloss, seine Hochzeit aufzumischen.

Bereits als beide ihre Ehegelübde kundgaben, setzte ich meinen Plan in die Tat um. Da ich in der letzten Reihe saß, bemerkte kaum jemand, dass ich mein Handy aus der Tasche zog. Ich unterdrückte meine Nummer und rief einige Gäste an, deren Telefonnummern ich hatte. Kaum jemand hatte sein Handy lautlos gestellt, weshalb der Raum mit nervigen Klingeltönen erfüllt wurde. Zuerst wollte ich es dabei belassen, aber das Gefühl der Genugtuung war so befriedigend, dass ich nicht aufhören wollte. Anschließend hatte ich die Ehre, dem glücklichen Brautpaar ein Ständchen zu singen. Eigentlich hatte ich einen schnulzigen, übertriebenen Song einstudiert, doch ich änderte meinen Plan kurzerhand und sang stattdessen "Treat You Better" in dem Song geht es darum, dass der Partner der Frau nicht der Richtige für sie ist und sie einen besseren verdient. Dass die Gäste und mein Bruder bereits böse guckten, war mir herzlich egal, schließlich kannte ich die meisten sowieso nicht so gut.

Das Essen wurde angerichtet und da ich in einer besonders fiesen Stimmung war, erzählte ich herum, dass ich gesehen habe, wie mein kleiner Cousin in zwei Töpfe gespuckt hatte. Nach einiger Zeit erblickte ich angeekelte Gesichter und meinen Cousin, der Rotz und Wasser heulte, weil seine Eltern ordentlich mit ihm schimpften. Der Kleine hatte es übrigens verdient, da er andere Menschen sehr respektlos behandelt und ein sehr egoistisches Kind ist. Als es später auf die Tanzfläche ging, steckte ich dem DJ zwanzig Euro zu und erklärte, dass mein Bruder sich andere Songs wünschte, um die Stimmung anzuheizen. Die Gäste mussten also unter anderem zu "Baby" von Justin Bieber, "Wiggle" von Jason Derulo und "Anaconda" von Nicki Minaj tanzen. Besonders den älteren Herrschaften gefiel die üble Musikauswahl überhaupt nicht. Leider hat der übermotivierte Trauzeuge schnell für bessere Musik gesorgt.

Zum krönenden Abschluss schubste ich meine Tante, die, wie die anderen Frauen auch, den Brautstrauß fangen wollte. Meine Tante stolperte und ich zeigte auf eine junge Frau, die ich angeblich beim Schubsen erwischt hatte. Meine Tante war direkt auf hundertachtzig und schubste die Frau auch, die sich das nicht gefallen lassen wollte. Es entstand eine wilde Rangelei und ich sah, dass die Frau meines Bruders völlig fertig mit den Nerven war und sogar weinte, zum Glück tröstete mein Bruder sie. Das tat mir dann doch leid, denn ich mag sie sehr gern und auch die Rachegedanken waren verflogen, mein schlechtes Gewissen meldete sich und in meiner Not flüchtete ich von der Feier. Mittlerweile bereue ich meine asozialen Taten und hätte ich eine zweite Chance, würde ich es nicht tun.

Beichthaus.com Beichte #00040599 vom 05.11.2017 um 18:46:10 Uhr (14 Kommentare).

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Tittenbonus bei der Polizei

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Polizei Essen

Ich (w/33) war etwa Mitte 20, als ich von der Spätschicht mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren wollte. Man hatte mir öfters am Bahnhof das Rad demoliert, daher hatte ich keinen Dynamo mehr, sondern nur noch diese Stecklichter. An diesem Tag kam es, wie es kommen musste: Es war etwa 23:30 Uhr, stockfinster und ich musste etwa 20 Minuten zum Bahnhof fahren. Ich machte das Licht an und fuhr los. Nach etwa fünf Minuten auf dem Radweg merkte ich, dass mein vorderes Licht den Geist aufgab – Batterie leer! Mist, dachte ich, aber es war mitten in der Woche, die Straße war sehr leer, der Radweg gut getrennt von der Straße und die Straßenlaternen waren an. Ich konnte zumindest alles sehr gut erkennen.

Als ob ich das Glück in diesem Augenblick gepachtet hätte – wenige Meter weiter stand ein Polizeiauto quer über den Radweg und zwei Polizisten standen hinter dem Wagen und unterhielten sich. Tolle Wurst, kannst gleich mal ein paar Euro Fuffzig abdrücken, weil du ohne Licht fährst. Der Zug kommt auch bald, den verpasst du dann auch noch, weil du schieben darfst und so weiter. Die Polizisten schauten auch direkt in meine Richtung und ich sagte einfach nur "Guten Abend" und fuhr dabei weiter. Die Polizisten sagten "Guten Abend" - mit einem dicken Grinsen. Allerdings schauten sie mir nicht ins Gesicht, sondern starrten wohl direkt auf meine Milchtheke. Ich hatte schon von dem berüchtigtem "Tittenbonus" gehört, aber noch nie so direkt mitbekommen. Ich trage ganz normale, lockere Sachen. Da ich aber auf einem Mountainbike unterwegs war, hing ich ja quasi auf dem Rad nach vorne gebeugt. Mit dem kleinen V-Ausschnitt muss das wohl ein Anblick gewesen sein, dass die da nicht mehr klar gekommen sind. Meine Körbchengröße von 80 G hat sich bei etwa 65 kg und 170 cm Größe wohl ausgezahlt. Dabei habe ich die meisten Männer nur mit einer Vorliebe für die Rückseite der weiblichen Anatomie kennengelernt. Ich beichte, dass ich es zumindest genossen habe, kostenfrei aus dieser Sache raus zu gehen und mein Korpus Delikti durch meine anscheinenden körperlichen Vorzüge übersehen wurde. Die Batterien wurden am nächsten Tag übrigens ausgewechselt.

Beichthaus.com Beichte #00040558 vom 30.10.2017 um 00:38:07 Uhr in 45133 Essen (Alfredstraße) (29 Kommentare).

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Leckere Reispfanne

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Völlerei Maßlosigkeit

Wenn ich eine Reispfanne esse, habe ich immer den totalen Drang dazu, mir so viel wie nur geht in den Mund zu stopfen. Das fühlt sich dann erst richtig befriedigend an. Ich liebe dieses Gefühl! Ich bin übrigens weiblich, normalgewichtig und verhalte mich sonst gesittet.

Beichthaus.com Beichte #00040544 vom 27.10.2017 um 00:09:30 Uhr (8 Kommentare).

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