Der Klopapier-Streit

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Aggression Verzweiflung Studentenleben Goethestraße München

Ich(w)möchte erzählen, dass ich mich mit meiner Mitbewohnerin so sehr gestritten habe, dass jetzt jeder sein eigenes Klopapier zum Scheißen mit auf die Toilette nimmt.
Ich bin eine junge Studentin, die gemeinschaftlich mit einer weiteren Person in einer Wohnung lebte. Am Anfang verstanden wir uns gut. Aber dann haben wir begonnen wegen allem zu streiten. Das ging so weit, bis sie Türen knallten, wir nicht mehr miteinander sprachen und uns gegenseitig passiv-aggressive Post-its hinterließen wie "Kannst du mal den Herd saubermachen?"
Irgendwann war das aus dem gemeinsamen WG-Kapital beschaffte Klopapier zur Neige gegangen und es kam zum Toilettenpapiernotstand. Kurzum hatte jeder sein eigenes Klopapier und wanderte, sobald ihn ein Bedürfnis befiehl, damit auf Toilette. Wir bunkerten es in unseren Zimmern. Ich fand es lustig, dass es sie so aufgeregt hat, vor allem weil sie damit begonnen hatte. Sie hatte es verdient.
Es ist inzwischen zu einer netten Anekdote geworden, über die ich lachen kann. Aber bis vor einiger Zeit habe ich mir noch oft den Kopf darüber zerbrochen, ob mein Verhalten moralisch richtig war.

Beichthaus.com Beichte #00042054 vom 06.03.2020 um 01:17:13 Uhr in Goethestraße München (2 Kommentare).

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Kein Mitleid mit betrogenen Ehefrauen

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Ehebruch Fremdgehen Liebe Frankfurt

Ich (21, w) Beichte, dass ich eine Affäre mit einem verheirateten Mann hatte, er sich mittlerweile getrennt hat und wir nun ein Paar sind. Er ist glücklicher denn je und ich bin es ebenfalls. Ich muss dazu sagen, dass es einen Rosenkrieg zwischen seiner Ex-Frau und ihm gab, bezüglich seines kleinen Sohnes. Anfangs hatte ich noch Gewissensbisse, mittlerweile war es jedoch die beste Entscheidung. Er lebte seit mehreren Jahren in einer absolut lieblosen Ehe mit einer Ehefrau, die sich null um ihn geschert hat. Die gegenseitige Aufmerksamkeit, die wir uns schenken, fühlt sich wunderschön an. Deshalb beichte ich, keine Gewissensbisse mehr gegenüber seiner tobenden Ex-Ehefrau zu haben und ich froh über die nun gemeinsame Zeit bin. Jeder meiner Freunde beglückwünscht mich und es fühlt sich gut an den perfekten Mann gefunden zu haben. Ich beichte, dass mir die betrogene Ehefrau nicht Leid tut, das sie nichts mehr aus sich gemach hat, sich gehen ließ, dauerhaft schlecht gelaunt war und niemals an seine geistigen und körperlichen Bedürfnisse gedacht hatte. Ich habe kein Mitleid mit den betrogenen Frauen, die aufhören mit ihrem Mann zu reden und sich auszutauschen. Dafür bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00042025 vom 06.02.2020 um 22:06:15 Uhr in Frankfurt (2 Kommentare).

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Der gefährliche Kick beim Autofahren

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Waghalsigkeit Morallosigkeit Auto & Co. Dummheit Nordrhein-Westfalen

Ich (m/26) habe mir vor einigen Jahren einen sehr gefährlichen Zeitvertreib angeeignet.
Seit 2015 habe ich den Führerschein und fahre wirklich gerne Auto. Von Anfang an hatte ich ein PS starkes Gefährt und mit der Zeit empfand ich einige Verkehrsregeln als nicht mehr so wichtig. Ich fuhr sehr oft in meiner Freizeit auf Autobahnen und habe mich irgendwann gefragt wie lange man wohl mit geschlossenen Augen fahren könnte.
Dann habe ich mein erstes Experiment gestartet und meine Augen für eine Sekunde geschlossen. Dann für zwei dann für drei. Ich war immer noch in der Spur, es ist nichts passiert. Ich bekam jedoch immer einen wahnsinnigen Adrenalinkick dabei. Dieses Gefühl auf einer einfachen Fahrt plötzlich auf Messers Schneide mit dem Tod zu ringen, machte mich auf eine Art süchtig. Ich machte das von da an immer mal wieder zwischendurch.
Anfangs waren es Geschwindigkeiten um die 120 km/h, dann wurden daraus 180 km/h, dann 200 km/h und schließlich jenseits der 250 km/h. Ich schaffte es bis zu 7 Sekunden, teilweise auch in langen Kurven. Länger habe ich mich nicht getraut. Dabei bin ich hin und wieder mal auf den Standstreifen gerollt oder auch in die Nebenspur. Passiert ist dabei nie etwas, andere Verkehrsteilnehmer waren auch nie in der unmittelbaren Nähe, sodass es aufgefallen wäre.
Wie es kommen musste, hatte ich nach einiger Zeit meine ersten Punkte wegen anderer Vergehen und ich musste zur Nachschulung. Aber das hat mich nicht wirklich davon überzeugt dem Straßenverkehr etwas mehr Respekt entgegenzubringen. Entsprechend musste ich kurze Zeit später auch schon zur MPU.

Nun habe ich meinen Führerschein seit ein paar Tagen zurück und bin wieder auf der Straße unterwegs. Ich fahre mittlerweile ein wesentlich kleineres Auto und halte mich auch vorbildlich an die Straßenverkehrsregeln.
Gestern war ich wieder auf der Autobahn und habe mich dabei erwischt wie ich bei zirka 100 km/h die Augen für 2 Sekunden zugemacht habe. Der Adrenalinkick war wieder da.
Im selben Moment war ich aber schockiert, dass ich das wieder getan hatte.
Ich beichte also, dass ich so verantwortungslos und dumm war, andere Verkehrsteilnehmer und mich in Gefahr gebracht zu haben. Ich werde das nie wieder tun und werde mit dieser Beichte ein für alle Mal, dieses Hobby an den Nagel hängen. Mir ist bewusst, dass ich sonst keinen Führerschein verdient habe. Es tut mir sehr leid das gemacht zu haben.
Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00042009 vom 17.01.2020 um 09:44:43 Uhr in Nordrhein-Westfalen (0 Kommentare).

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Lust auf Abwechslung

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Begehrlichkeit Verzweiflung Intim Trägheit Würzburg

Ich (41/m) weiß nicht wie lange ich noch treu bleiben kann. Meine Frau hat eine ganz geringe Libido, und ich eine umso überdurchschnittlich hohe. Wir sind seit 7 Jahren zusammen und inzwischen verheiratet und haben einen kleinen Sohn.
Wie geht man damit um, wenn die Libido so unterschiedlich ausgeprägt ist? Ich habe alles versucht: in Ruhe zu reden, meine Wünsche behutsam geäußert, ihr sexy Dinge zum Anziehen gekauft, ich halte mich sportlich sehr fit und pflege mich, ich versuche ihre versteckten Fetische herauszulocken, habe Abwechslung und andere Orte vorgeschlagen, hab es ganz liebevoll und auch mal dominant probiert... alles ohne Erfolg. Ihr würde so 1-2 Mal im Monat reichen. Ich wäre froher, wenn ich 2-3 Mal die Woche Sex hätte. Aber ich will auch qualitativ besseren Sex. Sie hat erst seit sie mit mir zusammen ist regelmäßig einen Orgasmus, und ist so faul geworden, dass sie nur noch die Stellung möchte, in der sie sicher kommen kann.

Irgendwie deprimiert das alles so sehr. Ich öffne mich ihr aber nur alle halbe Jahre, um sie nicht unter Druck zu setzen, und sie versteht es und will mit mir daran arbeiten. Aber es passiert einfach nichts. Deswegen habe ich eigentlich resigniert und akzeptiert, dass die Libido einfach so stark unterschiedlich ist.
Manchmal denke ich, dass das einfach das normale Leben in der Ehe ist, und ich soll ich mich einfach daran gewöhnen. Aber leider kenne ich es einfach viel "besser". Seitdem ich 15 bin, hatte ich schon so einige feste Beziehungen (+/- 10 Beziehungen zwischen 6 Monaten und 2 Jahren). Und dort war alles geboten. Ich hab früher mit meinen festen Freundinnen gevögelt wie die Karnickel. Dinge ausprobiert, experimentiert, verbotene Orte ausprobiert, und Sex-Spiele ausgedacht. Natürlich mit einer mehr, mit der anderen weniger. Aber so fad wie jetzt mit meiner Frau war es noch nie. Ich habe wirklich Lust auf mehr. Liegt es denn man Alter (sie ist 39)? In den 7 Jahren war es leider immer so fad. Ich liebe sie und wir sind eine wundervolle Familie. Aber ich brauche einfach mal wieder erfüllten Sex. Mal wieder wild die ganze Nacht es treiben bis man verschwitzt schreiend mit letzter Kraft gemeinsam ein 3. oder 4. mal kommt. Spontan im Auto im Dunkeln auf den Rücksitzen übereinander herfällt. Sich gegenseitig fesselt und streichelt um den anderen vor Geilheit platzen zu lassen.

Ich bin so treu, weil ich unsere Familie so sehr liebe und nicht kaputt machen will. Aber irgendwie habe ich das Gefühl ich werde irgendwann im Sterbebett liegen und daran denken, dass ich die meiste Zeit meines Lebens sexuell frustriert und deprimiert war...

Beichthaus.com Beichte #00042007 vom 14.01.2020 um 23:58:13 Uhr in Würzburg (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Offenbarung an Silvester

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Wollust Silvester Familie

Diesmal feierte ich Silvester ganz ruhig, nur mit meiner Schwester. Nach ein paar Gläsern Wein beichtete sie mir, dass sie in der Pubertät oft an mich gedacht hat, wenn sie sich befriedigt hat. Lange war ich wohl der einzige Junge, den sie nackt gesehen hatte. Das machte mich echt fertig, denn ich hatte damals auch oft dabei an sie gedacht. Wer weiß, was damals hätte geschehen können, wenn wir davon gewusst hätten. Eine Ahnung davon bekam ich einige Gläser Wein später. Sie kuschelte sich in meinen Arm, dann ging es ganz schnell. Wir streichelten uns gegenseitig, erst ganz harmlos, dann immer intimer. Dann fingen wir an uns gegenseitig auszuziehen und schließlich befriedigten wir uns gegenseitig. Als draußen das Feuerwerk begann, lagen wir uns, nach zahlreichen Höhepunkten, völlig fertig in den Armen. Die Nacht kann ich nicht bereuen, dafür war es viel zu gut, aber ich muss beichten, dass wir beide in einer Beziehung sind und ich meiner Freundin gegenüber ein schlechtes Gewissen habe.

Beichthaus.com Beichte #00041990 vom 02.01.2020 um 08:26:10 Uhr (3 Kommentare).

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