Ich bin superklug - und faul!

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Faulheit Trägheit Studentenleben Ahrensbök-Gnissau

Da ich als kleines Kind bei einem IQ-Test überdurchschnittlich gut abgeschnitten habe, werde ich von meiner Familie als superintelligent gefeiert. Ich hatte auch schon die Chance, eine Klasse zu überspringen oder aufs Elitegymnasium zu gehen. Inzwischen bin ich volljährig und habe nach einem Schulwechsel auch ganz gute Noten. Allerdings habe ich einfach null Bock auf den ganzen Scheiß. Ich mache fast nichts für die Schule, hocke total gerne am PC und würde am liebsten einfach nur ein ruhiges Leben mit Gras, Zocken, Essen, Frauen und Faulheit führen. Mir ist einfach alles zu anstrengend, selbst wenn ich zum Beispiel Post von der Bundeswehr bekomme, bin ich zu faul zu antworten und zögere es immer hinaus bis meine Eltern mich anmotzen und ich das Teil in letzter Minute hinklatsche und abschicke. Auf Studieren und Arbeiten habe ich ähnliche Lust. Na ja, ich denke mal, dass ich damit trotzdem einen normalen Jugendlichen von heute repräsentiere.

Beichthaus.com Beichte #00021978 vom 08.06.2007 um 21:41:04 Uhr in Ahrensbök-Gnissau (4 Kommentare).

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Dumme Leute haben es gut!

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Dummheit Vorurteile Engherzigkeit Bremerhaven

Manchmal wünsche ich mir, einfach dumm zu sein. Dann würde ich mir über nichts mehr Gedanken machen. Ich würde dumm, faul und fett zu Hause mir Harz-4-TV und Unterschichtenmusik reinziehen, mich schon Mittags besoffen mit Bier in den Sessel fallenlassen und es würde mir egal sein, ich habe ja alles, was ich brauche - billiges Bier, billigen Fraß und volksverdummendes TV - alles für lau. Leider bin ich nicht dumm und versuche um jeden Preis, dieses Stadium zu vermeiden. Das ist zwar anstrengend, aber gut fürs Ego. Dennoch beneide ich manchmal dumme Menschen, weil sie sich einfach um nichts Sorgen machen.

Beichthaus.com Beichte #00021927 vom 05.06.2007 um 00:51:11 Uhr in Bremerhaven (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich muss Masturbieren, um Arbeiten zu können!

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Masturbation Begehrlichkeit Schamlosigkeit Maßlosigkeit

Tja - was soll ich sagen. Ich arbeite in einem großen Unternehmen mit 130 Angestellten. Die Hälfte davon sind Frauen und 50 % davon passen voll in mein Raster. Ich muss mir jeden Morgen einen von der Palme wedeln, damit ich überhaupt den Vormittag überstehe. Meist gehe in in der Mittagspause irgendwohin und mache es gleich nochmal. So rette ich mich über den Tag. Manchmal ist es aber so schlimm - Sommer und entsprechende Klamotten - dass ich mich regelrecht zurückhalten muss, damit ich nicht meinen schweinischen Fantasien nachgebe. Irgendwie peilen die Mädels das nicht mal richtig und machen noch anzügliche Bemerkungen. Warum dürfen Frauen in diesem Lande überhaupt arbeiten? Auf die Dauer ist das alles sehr anstrengend.

Beichthaus.com Beichte #00021821 vom 21.05.2007 um 05:14:48 Uhr (3 Kommentare).

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Keine Lust mehr auf die Hochzeit

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Faulheit Trunksucht Partnerschaft Burglengenfeld

Ich heirate in zwei Wochen und bin mir gar nicht mehr so sicher, ob sie die Richtige ist und ich wette, ihr geht es genauso. Ich glaube eigentlich, wir machen das nur noch, weil alles geplant und bezahlt ist und von uns jetzt erwartet wird. Desweiteren hatte ich heute eigentlich einen strammen Zeitplan, habe aber nur dumm rumgesurft und Bier gesoffen. Nicht das erste mal. Nichts ist erledigt und das gibt wieder Krach ohne Ende. Und ich bezweifle, dass es morgen anders wird. Gut, dass ich weiß, wie ich dem Biergestank wirksam entgegenwirke, damit sie nichts merkt, sonst... Was ist das nur mit dieser bescheuerten Faulheit und dem Surf- und Saufzwang?!?

Beichthaus.com Beichte #00021755 vom 19.05.2007 um 02:50:58 Uhr in Burglengenfeld (4 Kommentare).

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Die chaotischste Nacht meines Lebens

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Drogen Dummheit Trunksucht Dating Last Night

Als ich meine Matura geschafft hatte, habe ich mit einer drei-jährigen Internetbekanntschaft abgemacht, dass wir uns endlich mal treffen. Wir waren richtig intim, haben auch Fotos ausgetauscht, aber weil sie schön in der Mitte Deutschlands gewohnt hat, haben wir uns noch nie wirklich getroffen. Ich reise also mit dem Zug an - abgemacht war, dass ich vier Tage bei ihr im Gästezimmer bleiben durfte - und ziehe mir beim Warten auf sie und auch aus Nervosität gleich mal ein halbes Gramm Gras rein. Erster Kontakt, großes Hallo. Sie im Cocktail-Kleid, super sexy und ich mit meinen zwei Metern im Anzug habe auch einiges hergemacht. Das mit der Kleidung war wegen Matura so ein kleiner Gag und dann sind wir, nervös schweigend zu einem Pub gegangen. Musik passt, Stimmung lockert sich immer mehr auf und ich werde in meinem Marihuana-High durch den Alkohol schon recht zweideutig. Naja, ich will uns noch ein paar Drinks besorgen, gehe halt zur Bar, frage durch, was er so alles gut kann und mach mich dann mit zwei Drinks zu dem Tisch auf. Mittlerweile war ich schon stark betrunken und konnte mich kaum noch richtig konzentrieren, was ich fragen soll.

Ich lehne mich zurück, schaue mich im Pub um und frage, ob sie öfter hier wäre. Wir führen ein Gespräch über Clubs in der Gegend, dann über Vergnügen und Genüsse, und da die Stimmung schon recht erotisch wurde, fragte ich einfach, ob wir nicht zu ihr könnten, ich wäre schon müde und würde lieber in gemütlicherer Stimmung weiterreden. Zustimmung und ausgelassen scherzend spazieren wir halt zu ihr nach Hause. Rauf in ihr Zimmer und kaum ist die Tür zu, sind wir eigentlich schon im Bett. Nach dem recht anstrengenden Sex, frage ich, wo das Bad ist und da sie direkt eine Tür vom Zimmer zum Bad hatte, stapfe ich halt nur in Boxershorts ins Bad, mache mich ein wenig sauber, und da ich noch nicht müde war, fragte ich, ob ich noch schnell eine auf ihrem Balkon rauchen dürfte. Ich packe mir schnell einen rosafarbenen Samt-Bademantel, schnappe mir eine Zigarette und rauche die gemütlich am Balkon draußen. Das war dann wahrscheinlich ein wenig zu viel, auf jeden Fall schaue ich runter in den Garten, sehe ein Fahrrad und denke mir nur noch, ich will jetzt eine Runde drehen. Naja, um ja nicht entdeckt zu werden, klettere ich vom Balkon runter, steige aufs Fahrrad und fang an, durch das idyllische Jena im Morgengrauen zu fahren.

Ich fahre und fahre und auf einmal, es war schon etwa sieben Uhr, kommt mir die Polizei entgegen, stoppt mich und fragt, was ich denn mache. Rad fahren, sage ich in meinem Zustand (in Boxershorts und Bademantel auf einem Fahrrad!), wünsche ihnen noch viel Spaß, schenke ihnen ein Lächeln und will wieder weiterfahren. Einer der Typen hat mich durch sein Schreien recht schnell von meinem Trip runtergeholt und nach einigem Erklären, einmal Röhrchen-Blasen und dank 1 Promille einer passenden Erklärung, beruhigte er sich und sie beschlossen, mich zu dem Haus der Freundin zu fahren, das Rad sollte ich nüchtern wieder abholen. Die Adresse wusste ich und daher stand ich recht bald in Begleitung eines Polizisten vor ihrer Tür. Ihre Mutter macht auf, macht ein verärgertes Gesicht, ruft sie runter, und sobald sie mich sieht, fängt sie zu schreien an, was für ein Schwein ich nicht wäre und nach einer Weile läuft sie heulend nach oben. Tja, was war los?

Das war los: In meinem Rausch bin ich mit den Drinks an den falschen Tisch und mit einer Schulkollegin von ihr nach Hause. Mit den Polizisten, einer verärgerten Mutter, einem wutentbrannten Vater und einer heulenden "Freundin" im Esszimmer konnten wir das Rätsel lösen, lustig war es nicht, und nachdem ich meine Kleidung und ihre ICQ-Nr. abgeholt hatte, bin ich auch schleunigst wieder ins sichere Österreich zurückgefahren. Also Kinder: Finger weg von Drogen - zumindest, falls ihr etwas gegen Chaos habt.

Beichthaus.com Beichte #00021734 vom 18.05.2007 um 19:09:29 Uhr (13 Kommentare).

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