Probleme mit dem Internet

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Maßlosigkeit Aggression Engherzigkeit Games Internet

Ich beichte, die Ursache für die Internetprobleme bei mir zu Hause zu sein! Mein Bruder ist ein typischer Gamer, der sehr gerne Onlinespiele zockt. Eines Abends, als er wieder mal am Werk war, einen Boss in seine Einzelteile zu zerlegen oder Gegnern die Köpfe wegzuballern, habe ich mich dazu entschlossen, ihm die Tour zu vermasseln. Als ich den Router ausgesteckt habe, ertönte ein fluchender Schrei, durch unsere ganze Nachbarschaft. Mein Bruder ist leicht reizbar und temperamentvoll, was die Sache noch spaßiger und interessanter gestaltet. Nach einwöchiger Unterbrechung, die zwei Mal am Tag stattfand, bat er meine Mutter, den Anbieter zu wechseln. Er war sogar bereit, die Unkosten zu tragen, um dem ein Ende zu setzen. Gesagt, getan. Ein anderer Anbieter. Natürlich hat es mir so Spaß gemacht, dass es zu einer Sucht wurde.


Es kam sogar so weit, dass es zu einem regelrechten Stimmungsaufheller meiner Freunde und mir geworden war. Türen wurden zugeknallt, Beleidigungen laut durchs Haus geschrien, Tassen gegen Wände geworfen und Schranktüren zertrümmert. Was mich leider nicht davon abgehalten hat, weiterzumachen. Wenn ich mit meinen Freunden unterwegs war, habe ich die Stimmung gehoben, indem ich meinem Bruder geschrieben habe, was er gerade macht. Die Antwort ergibt sich. Durch Onlinezugriff auf den Router habe ich es wieder und wieder getan - und seine Reaktionen waren einfach der Brüller! Nach einem solcher Abende kam ich nach Hause, meine Mutter samt meinem Bruder waren verschwunden. Als ich sie telefonisch erreichte, hat sich herausgestellt, dass mein Bruder sich das Handgelenk gebrochen hat, weil er auf seinen Schreibtisch gehauen hat. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037178 vom 07.12.2015 um 19:04:57 Uhr (28 Kommentare).

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Der NC bei Sozialer Arbeit

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Betrug Ungerechtigkeit Selbstsucht Dummheit Studentenleben

Ich galt schon auf der Realschule als schulmüde. Die Schule war einfach nie so mein Ding. Im Unterricht habe ich kaum mitgemacht und meine Interessen haben sich nicht in Form der Schulsozialisation wiedergefunden. Im Fachabi der elften Klasse wäre ich wegen meiner Fehlstunden sitzengeblieben, allerdings entschied ich mich für einen Fachbereichswechsel in Richtung Sozial- und Gesundheitswesen. Dort fing ich an, mich tatsächlich für den Unterricht zu interessieren. Zwar machte ich immer noch viel Blau, allerdings interessierte es die Lehrer nicht wirklich. In einigen Fächern war ich gut, in anderen "Standardfächern" war ich immer noch genauso schlecht.


Nunja, mein Abschlusszeugnis war durchschnittlich. Ich machte dann ein FSJ, merkte, dass mir der soziale Bereich gut liegt, und wollte studieren gehen. Allerdings gar nicht mal so einfach mit meinem Zeugnis. Ich merkte, dass Soziale Arbeit genau mein Ding ist, allerdings war der NC-Durchschnitt bei 2,1, also probierte ich es mit Ingenieurwesen. Nach zwei Semestern brach ich ab. Aus Verzweiflung habe ich dann mein Zeugnis gefaket und beglaubigen lassen. Alles Weitere war ein Klacks. Ich habe damals gut und viel recherchiert. Ich studiere jetzt im dritten Semester. Ich weiß, dass das, was ich getan habe, hochgradig illegal ist. Ich habe mir unerlaubt Zugang zu einer Hochschule verschafft und dadurch, dass ich reingekommen bin, hat es ein anderer nicht geschafft, was mir persönlich mehr leidtut, als die Urkundenfälschung. Ich möchte mich dafür hier entschuldigen!


Ich habe das System konsequent ausgenutzt, allerdings halte ich eine NC-Reglung, gerade bei Sozialer Arbeit, für völlig hirnrissig. Ich weiß, dass viele sich hier von mir auf die Füße getreten fühlen - frei nach dem Motto: "Ich habe es nicht verdient", allerdings hat das jemand, der sich einklagt, auch nicht und jeder, der die Leistung und Fähigkeiten eines Menschen anhand der Schulnoten abliest, ist für mich ein Dummkopf. Nach dem zweiten Semester war ich Bester meines Semesters. Ich arbeite als Fachtutor und bin ehrenamtlich in der Fachschaft tätig. Ich bin mir auch recht sicher, dass ich nicht auffliege, allerdings verdränge ich die Angst.

Beichthaus.com Beichte #00037177 vom 07.12.2015 um 18:22:40 Uhr (26 Kommentare).

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Kinderspiele an den Gleisen

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Ekel Unreinlichkeit Stolz Kinder Bahn & Co.

Meine Freunde und ich haben als Kinder öfters in der Nähe von Schienen gespielt, auch wenn es dumm und gefährlich war. Jedenfalls musste einer von uns heftig kacken, wir kamen auf die Idee, einfach mal so richtig genüsslich im Busch auf den Boden zu kacken und die Scheiße dann mit dem Stock aufzugabeln und auf die Schienen zu legen. Dann haben wir gewartet, bis ein Zug kam und mit voll Speed über die Scheiße gefahren ist. Wir haben uns tierisch gefreut, als wir ankamen und die ganze Scheiße in alle Richtungen spritzte.


Wenn ich bedenke, was wäre, wenn der Zug dann zufällig am selben Tag zur Inspektion musste und die Mitarbeiter unten kontrolliert haben: "Wieso stinkt das Drehgestell so nach Scheiße?!" Ich lache mir heute noch einen ab! Heute, in meinem Alter, würde ich es nicht noch einmal machen, aber wenn ich in der Zeit zurückreisen könnte und wieder so jung sein könnte und mit meinen Freunden spielen, dann würde ich wieder Scheiße auf die Schienen legen.

Beichthaus.com Beichte #00037176 vom 07.12.2015 um 14:52:23 Uhr (13 Kommentare).

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Die Affäre meines Lebens

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Begehrlichkeit Masturbation

Ich habe aus folgendem Grund oft ein schlechtes Gewissen: Vor mittlerweile zehn Jahren war ich Single und lernte eine wirklich attraktive Frau kennen. Ich mochte sie wirklich gern, aber das Problem war, dass eine wirklich tiefgründige Unterhaltung mit ihr einfach nicht möglich war. Deswegen kam eine gemeinsame Zukunft für uns beide nicht infrage. Ich erklärte ihr auch, dass ich im Moment keine Beziehung wolle, was sie auch akzeptierte. Es begann eine Affäre, die über zwei Jahre ging. Der Sex mit ihr war das Größte, was ich jemals erlebt habe. Ihr Körper war der Wahnsinn, sie roch und schmeckte unvergesslich und war derart leidenschaftlich, dass es jedes Mal der absolute Traum war. Mir war damals schon klar, dass ich so etwas Hemmungsloses und Befriedigendes wohl nie wieder erleben würde, aber da wir abgesehen hiervon nicht viel miteinander anfangen konnten, beließen wir es dabei. Irgendwann lernten wir beide jemand anderes kennen und beendeten unsere Affäre.


Sie ist seit vielen Jahren mit ihrem Freund zusammen, ich bin mittlerweile verheiratet und sehr glücklich und absolut treu. Trotzdem denke ich immer noch gerne an diese zwei Jahre zurück und manchmal träume ich auch noch davon, obwohl es mittlerweile seit acht Jahren zu Ende ist. Teilweise gucke ich sogar auf einschlägigen Portalen nach Pornofilmen, in der die Darstellerin der besagten Dame möglichst ähnlich sieht. Danach habe ich immer ein furchtbar schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00037175 vom 07.12.2015 um 10:17:03 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hilfe, ich bin paranoid!

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Vorurteile Feigheit Misstrauen Manie Bahn & Co.

Ich möchte beichten, dass ich komplett paranoid bin. Ich fühle mich in Zügen, Bussen und anderen Fahrteinrichtungen, in denen man eingeschlossen ist, nicht mehr sicher. Am liebsten fahre ich nur noch per Mitfahrgelegenheit. Paranoid bin ich in dem Sinne, dass ich sehr viel Angst vor Menschen habe - und wenn die Situation dann auch noch passt, drehe ich komplett durch. Letztens, zum Beispiel, bin ich mit dem Zug nach Hause gefahren. Auf einmal legt besagter Zug eine Vollbremsung hin, steht ein paar Minuten und fährt dann weiter. Der Zugführer macht keine Aussage, was passiert ist. Und auf einmal spuken in meinem Kopf Bilder, dass irgendwelche Söldner, Terroristen, oder sonst jemand den Zug unter ihre Kontrolle genommen haben und uns alle abballern wollen. Ich saß auf meinem Platz, habe wie eine Irre andauernd nach hinten über meine Schulter Richtung Zugführer geschaut und drauf gewartet, dass ich die ersten Schüsse höre.

Klar habe ich mir gesagt, dass es total bescheuert wäre, einen Zug zu übernehmen, trotzdem merkte ich die ganze Zeit, wie mein Körper auf instinktive Flucht umprogrammierte. Also Adrenalin pur. Und bleich bin ich geworden, meine Güte. Dieser Umstand geht sogar so weit, dass ich Angst vor Leuten habe, die zu lange in ihren Taschen kramen, eine Uniform anhaben und dabei noch bedrohlich aussehen, sowohl gegen Deutsche als auch Personen von augenscheinlicher anderer Herkunft. Und dabei bin ich auch keinen Ticken rassistisch. Ich schäme mich wirklich für meine Gedanken, denn der Typ, der so lange in seinen Taschen kramte, hat mir letztendlich einen Kaugummi angeboten. Bitte vergebt mir meine Paranoia. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037174 vom 07.12.2015 um 02:51:40 Uhr (17 Kommentare).

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