Fußball WM 2006

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Aggression Gewalt Trunksucht Ignoranz Berlin

Als 2006 die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland war, waren meine beste Freundin und ich (w) beide 16 Jahre alt. Wir wollten an der Gedächtniskirche ein wenig den Sieg gegen Argentinien feiern. Tranken ein paar Bier und setzten uns zum Essen kurz an einer Currywurstbude an einen Tisch. Da torkelte ein Besoffener etwa Mitte 40-jähriger Kerl an, der es auf meine Freundin abgesehen hatte und sie bedrängte, sie solle ihm einen Kuss geben. Er lehnte schon über sie und ließ sich nicht abwimmeln. Ich, schon etwas angesoffen und natürlich sauer, griff meine leere Bierflasche und zog sie dem Kerl über. Er sackte zusammen und lag dann am Boden. Jung, besoffen und panisch wie wir dann waren, haben wir das Weite gesucht, anstatt noch Hilfe zu suchen.

Beichthaus.com Beichte #00029114 vom 03.07.2011 um 16:31:12 Uhr in 10789 Berlin (Breitscheidplatz) (24 Kommentare).

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Gut ist nicht gut genug

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Fremdgehen Engherzigkeit Feigheit Partnerschaft Berlin

Seit knapp 2 Jahren bin ich mit meiner Freundin zusammen und es läuft eigentlich sehr gut - ich weiß, dass sie mich sehr liebt und alles für mich tun würde. Ich mag Sie auch sehr gerne, aber ich liebe sie nicht - so Leid mir das tut. Ich weiß, dass ich die Beziehung irgendwann beenden muss, aber bin zu feige es durchzuziehen. Ich weiß einfach nicht, was für einen Grund ich ihr nennen könnte. Sie ist ein sehr emotionaler Mensch und wäre am Boden zerstört.
Kürzlich bin ich zum ersten Mal fremd gegangen, weil ich total betrunken war. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas einmal machen würde - zumal der Sex in der Beziehung sehr gut ist. Es ist einfach passiert. Ich weiß, dass die andere Frau in mich verschossen ist und sie weiß auch, dass ich eine Freundin habe. Mein Plan sieht nun so aus: Ich werde mit der Bekannten eine Affäre beginnen und hoffe, dass meine Freundin es herausfindet, damit sie mit mir Schluss macht. Ich weiß, es ist feige und falsch. Ganz schön erbärmlich.

Beichthaus.com Beichte #00029081 vom 24.06.2011 um 15:51:46 Uhr in Berlin (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Abofalle

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Dummheit Peinlichkeit Betrug Berlin

Ich (w/20) möchte hiermit meine unendliche Doofheit und Naivität beichten. Ich war alleine zu Hause, mein Freund war nicht da und es klingelte an der Tür. Da ich prinzipiell immer erst mal öffne sah ich mich dann plötzlich mit zwei Männern so knapp um die 30 konfrontiert, die mir irgendwas von sozial schwachen Hartz IV-Jugendlichen erzählten. Diese würden wohl nur auf der Straße rumhängen und Sachen beschädigen und die beiden seien ehrenamtliche Mitarbeiter, die helfen wollen. Die Jugendlichen sollten dann, statt auf der Straße rumzuhängen, Zeitschriften ausliefern um sich ein bisschen Geld zu verdienen. Ich wurde dann gefragt, ob die Jugendlichen bei mir auch mal klingeln dürften und Zeitungen liefern.

Ich hab das erst so verstanden, das es keinerlei Verpflichtung gibt die Zeitung dann auch zu nehmen und sagte zu. Dann wollten sie alle möglichen Daten von mir (u.a. Kontodaten) die ich auch dummerweise angab. Dann sollte ich den Zettel mit den ganzen Daten unterschreiben, wo komischerweise draufstand, dass ich den Stern abonniere zum 01.08. mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Da mir versichert wurde, das ich natürlich kein Abo abschließe und sie die Unterschrift nur brauchen, damit der Chef weiß das sie da waren hab ich dann unterschrieben und gleich hinterher den Firmennamen auf dem Beleg gegoogelt. Erster Treffer: Aboabzocke. - Na toll! Jetzt bin ich 4,40 Euro für ein Einschreiben mit Rückschein los und fühle mich wie der allerletzte Depp. Dem nächsten Bittsteller an meiner Haustür schlage ich die selbige vor der Nase zu.

Beichthaus.com Beichte #00029077 vom 23.06.2011 um 11:29:27 Uhr in 12557 Berlin (45 Kommentare).

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Surimi und California Roll

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Lügen Völlerei Ernährung Berlin

Ich möchte beichten, dass ich rückgratlos bin und alle meine Freunde belüge - und das nur für mein Lieblingsessen. Ich gelte nämlich als der absolute Vorbild-Veganer in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Ich setze mich für Tier- und Umweltschutz ein, lebe schon seit vielen Jahren vegan, kläre die Leute um mich herum immer wieder über die Vorteile veganer bzw. vegetarischer Lebensweise auf und so weiter. Ich predige nicht, und gelte auch nicht als nerviger Spinner - sondern eher als sehr konsequenter Mensch und die meisten bewundern und unterstützen meine Einstellung, wahrscheinlich, weil meine Art auch einfach sympathisch wirkt. Das Gesamtbild von mir ist einfach stimmig und konsequent. Was aber keiner von ihnen weiß: Ich habe vor Kurzem angefangen, manchmal heimlich Sushi zu essen. Klar, veganes Sushi mit Gemüsekram ist auch ganz nett, aber ich hatte jahrelang schon Heißhunger auf richtig fette Surimi- und Fischrollen. Eines Tages habe ich mir dann einfach mal welche geholt, und habe gehofft, dass mir davon schlecht wird und mein Verlangen dann einfach weggeht. Aber das hat es noch schlimmer gemacht.

Ich habe jetzt ständig Heißhunger auf Sushi und habe niemanden, mit dem ich mich einfach mal ins Restaurant setzen kann, ohne das mein ganzes Image zusammenbricht. Mal ganz abgesehen davon, dass ich ein unglaublich schlechtes Gewissen habe und ich mich dafür hasse, wenn ich überlege, was den Tieren alles angetan wurde, damit sie auf meinem Teller landen. Es verstößt absolut gegen alle meine Überzeugungen und Moralvorstellungen, aber ich habe schon wieder Bock auf eine geile California Roll. Ich fühle mich einfach nur beschissen, weil ich nicht damit klar komme mich selbst so zu verarschen. Aber wenn die Heißhunger-Attacke erst mal da ist, vergesse ich das eh wieder und greife einfach zu.

Beichthaus.com Beichte #00029038 vom 15.06.2011 um 16:20:56 Uhr in Berlin (70 Kommentare).

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Fahndung nach Rentner

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Hass Vorurteile Boshaftigkeit Flug & Co. Flughafen München

Ich hatte vor Kurzem ein unschönes Erlebnis mit einem älteren Herren. Eine Freundin und ich (beide türkische Studentinnen) wollten uns ein paar erholsame Tage in München gönnen und sind deshalb mit dem Flugzeug aus Berlin angereist. Eine große deutsche Airline bietet einen Shuttle-Service in die Münchner Innenstadt an, den allerdings auch Fluggäste anderer Fluggesellschaften nutzen können, so wie wir welche waren. Der Bus hält in München an beiden Terminals. Als wir zustiegen, war der Bus schon sehr voll. Es saßen überwiegend Fluggäste der Airline im Bus, die den Shuttle-Service auch anbietet. Beim Einsteigen wurde ich dann von einem Rentner beschimpft, dass er wegen uns nun warten müsse und dass wir in diesem Bus doch sowieso nichts zu suchen hätten. Völlig unangebracht, da alle Fahrgäste den gleichen Ticketpreis zahlen müssen. Zuerst versuchte ich diesen Herren zu ignorieren, doch er wurde immer aufmüpfiger und war der Meinung, dass er mit türkischen Passagieren einer Billigfluggesellschaft nicht in einem Bus einer renommierten Airline sitzen muss. Dies gab er auch dem Rest des Busses zu verstehen. Irgendwann platzte mir dann der Kragen und ich zückte mein Handy und tat so, als ob ich die Polizei anrufen würde. Ich erwähnte die Begriffe Nötigung, Beleidigung und Rassismus und gab an, dass ich mich nochmal melden würde, wenn der Mann den Bus verlässt. Auch versicherte ich der Polizei, dass ich eine gute Personenbeschreibung und Zeugen haben würde.
Fortan war dann Ruhe im Bus und mein Urlaub konnte beginnen. Als der Mann dann an der ersten Haltestelle in der Münchner Innenstadt ausstieg, zückte ich wieder mein Handy. Sagen musste ich schon gar nichts mehr, da er den Bus schon verlassen hatte und augenscheinlich auch sehr in Eile war. Ich beichte, dass ich einem Rentnerehepaar wohl einen ordentlichen Schrecken eingejagt habe. Immerhin waren sie in der Annahme, dass die Polizei nach ihnen fahndet.

Beichthaus.com Beichte #00029030 vom 12.06.2011 um 11:24:53 Uhr in Flughafen München (34 Kommentare).

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