Die Lügen meiner Kollegin

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Falschheit Eifersucht Fremdgehen Lügen Kollegen

Ich habe etwas gemacht, worauf ich wirklich nicht stolz bin, aber die ganze Situation ist mir einfach zu viel geworden. Seit mitunter acht Jahren arbeite ich für die gleiche Firma. Wir haben das bei uns so eingeteilt, dass es immer Zweierteams gibt, die zusammenarbeiten. Diese müssen sich dann natürlich - wenn einer krank ist oder Urlaub hat - auch gegenseitig vertreten. Also wenn einer Urlaub hat, macht der andere quasi die doppelte Arbeit. Zu meiner Partnerin wurde vor fünf Jahren eine Kollegin bestimmt, mit der ich mich früher schon sehr gut verstanden habe. Wir sind auch vom Alter her nur ein Jahr auseinander, weshalb der Chef es für eine gute Idee hielt, wenn wir zusammenarbeiten. Wir haben uns immer wirklich fabelhaft ergänzt, sind ein Team geworden, das Ganze sprang auch in den privaten Bereich über, wo wir uns gegenseitig besuchten, uns halfen, füreinander da waren und so weiter. Also sehr intensiv. Letztes Jahr ist sie aufgrund von Urlaub und einem wirklich langen Krankenstand bzw. Krankenstände ihrer Kinder, insgesamt drei Monate ausgefallen - ja, in den drei Monaten durfte ich meine und ihre Arbeit machen. Ich war ziemlich kaputt.

Nach dem Krankenstand war sie ziemlich verändert. Sie ist plötzlich sehr viel und oft ausgegangen, hat auch immer wieder Kollegen gefragt, ob sie mitgehen würden, mich natürlich auch, nur war sie bei solchen Anlässen ziemlich gemein. Sie hat mich meistens sehr bestimmend gefragt und mich dann immer ziemlich ignoriert bzw. kein Wort mit mir gesprochen. Wenn ich einmal zu ihr gegangen bin, um zu reden, war sie einsilbig und ist sofort weggegangen. Und bei diesen Anlässen hat sie auch fast schon nuttig und ziemlich exzessiv mit einem anderen Kollegen geflirtet, und auch mehr getan. Ich muss ehrlich zugeben, ich konnte damit nicht umgehen, da sowohl sie, als auch der andere Kollege, verheiratet sind. Und ich konnte auch mit ihrem Verhalten nicht viel anfangen, weil ich mir immer dachte: "Toll, du leistet so viel Arbeit, arbeitest für sie mit, und dann kann sie beim Feiern nicht einmal zwei Wörter mit dir sprechen". Denn beim Feiern hat sie noch nie Probleme gehabt, da ist sie immer der Star, der die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen muss. Sie muss am lautesten singen, am meisten trinken, am aufreizendsten tanzen und so weiter. Und mit jedem Mann, der da ist, flirten. Nur mich ignorierte sie komplett. Naja, sei es drum. Vor rund drei Monaten hat sie sich noch einmal komplett verändert. Sie ist plötzlich um Punkt 12 Uhr aufgestanden, und immer mit einer fadenscheinigen Begründung gegangen. "Muss mein Kind abholen, muss mein Auto in die Werkstatt bringen, muss ein Paket abholen, habe Handwerker zu Hause". Keine Ahnung. Sie hat immer gesagt, sie sei in einer Stunde wieder da, ist aber nie mehr zurück in das Büro gekommen. Sie hat zu der Zeit auch komplett aufgehört, mit mir zu reden. Ich wollte natürlich wissen, was los ist, und ob es an mir liegt. Aber sie sagte immer nur, dass sie ganz normal sei, oder wurde komplett aggressiv: "Bin ich verpflichtet dir im Büro Gesellschaft zu leisten oder was?!". Natürlich nicht. Aber es ist doch wohl ihre Pflicht, die Arbeit zu erledigen und in der Dienstzeit anwesend zu sein. Wir haben ziemlich oft ziemlich heftig gestritten. Sie hat dann auch zwei Aufträge komplett vermasselt, da sie etwas falsch gemacht hatte. Einen Dritten konnte ich gerade noch retten, weil ich ihre Arbeit übernommen habe. Aber es hat mich total gequält. Sie sprach nicht mehr mit mir, sie wurde unzuverlässig, und bald war das Vertrauen, das wir uns die Jahre aufgebaut hatten, komplett weg. Ich meine, wenn im Arbeitsvertrag steht, dass eine Arbeitszeit von acht Stunden abzuleisten ist, man, ohne ein Wort zu sagen, nach vier Stunden geht und den Partner die Arbeit machen lässt, fragt man sich schon, was los ist. Aber sie wollte nicht darüber reden und hat alles abgeblockt.

Und ich habe dann zwei Sachen gemacht, auf die ich wirklich überhaupt nicht stolz bin, und die ich beichten muss. Aber ich wollte wissen, was der Grund ist, dass sie sich so verhält. Sie hatte sich einen Tag freigenommen und ich habe sie vertreten. Da sie noch nie die Ordentlichste war und alle ihre aktuellen Arbeitsaufträge immer auf dem Desktop speichert, wo keiner Zugriff hat, außer sie, hat sie mir schon vor Jahren ihre Zugangsdaten gegeben, damit ich im Bedarfsfall reagieren kann. Da kam es eben so, dass der besagte dritte Auftag an dem Tag schlagend wurde, an dem sie freihatte, und ich mich bei ihr Einloggen musste. Ich erledigte alles, konnte mir dann aber nicht helfen. Ich ging an ihre E-Mails. Und da fand ich einiges, dass wirklich sehr eindeutig war und woraus sich schließen ließ, dass sie mit einem Kollegen aus einer anderen Abteilung eine Affäre hatte. Und nachdem beide verheiratet sind, konnten sich diese natürlich nur am Nachmittag treffen. Aus Neugierde ging ich dann schließlich auch noch an ihre Zeitabrechnung und sah auf den ersten Blick, dass sie dort wirklich extrem mogelt. Sie schrieb Stunden auf, die sie unmöglich gearbeitet haben kann - einfach, weil sie nicht da war. Um 12 Uhr weg, den ganzen Nachmittag nicht da, aber auf der Zeitkarte ist 18 Uhr oder 19 Uhr abgestempelt. Und das fast an jedem Tag. Und weil sie laut Abrechnung so viele "Überstunden" fabriziert hatte, trug sie ihre letzten freien Tage natürlich gleich als Zeitausgleich ein. Tage, an denen ich sie schon wieder vertreten durfte, um ihre Arbeit mitzumachen. Und ich bin angepisst, weil sie sich immer die ganzen fünf Wochen Urlaub nimmt, wenn es ihr gerade passt, sie mindestens vier bis fünf Wochen Krankenstand im Jahr hat und jetzt verschaffte sie sich auf diese Weise in den letzten drei Monaten zwei Wochen "Zusatzurlaub".
Nur wenig später vergaß sie, als sie wieder einmal raus ging, ihr Diensthandy im Büro. Und auch hier hat mich die Neugierde überkommen. Ich ging an ihre SMS. Jeden Tag verfängliche SMS an den Kollegen. Jeden Tag. Der Atem stockte mir dann aber, als ich eine SMS fand, in der stand, dass ich sie so nerven würde, weil ich immer Fragen stellen würde. Dort war auch die Vermutung geäußert, dass ich etwas ahnen würde. Zurück kam dann die Frage, was sie denn machen wolle und ihre Antwort "Ich muss ihn loswerden". Komischerweise hatte mich mein Chef, zwei Tage nachdem die SMS abgeschickt worden war, zu sich ins Büro zitiert, weil eine "anonyme Beschwerde" gegen mich eingereicht wurde. Das brachte nun wirklich Licht in die ganze Sache. Ich habe mich nun komplett von ihr zurückgezogen. Wenn sie mich fragt, ob ich ihre Vertretung mache, weil sie sich freinehmen möchte, verneine ich. Denn diese freien Tage entstehen ja nur durch Schummeln. Ich lehne es ab, sie aus dem Schlamassel zu ziehen. Deshalb auch die zwei Aufträge, die futsch waren. Ich hätte dies noch verhindern können, habe es aber nicht gemacht, weil alles auf ihren Namen läuft. Und ich sie einfach auflaufen lassen wollte, damit sie sieht, dass ich mich auch blöd verhalten kann.

Ich weiß, dass es nicht in Ordnung war, dass ich spioniert habe, aber ich wollte wissen, was wirklich abgeht. Trotzdem weiß ich jetzt nicht, ob ich zu unserem Chef gehen soll, um ihm die Geschehnisse zu berichten. Er selber merkt so etwas ja niemals. Ihm ist nur wichtig, dass die Arbeit gemacht ist. Ihm ist egal, wer sie macht. Ich habe der Kollegin schon gesagt, dass sie machen kann, was sie will, aber es soll kein anderer zu Schaden kommen. Aber ich komme zu Schaden, weil ich plötzlich viel mehr zu tun habe, nur damit zwei Kollegen miteinander Sex haben können. Mir reicht es. Ich fühle mich nun befreiter, obwohl ich wirklich nicht stolz darauf bin, dass ich spioniert habe. Vielleicht hat auch jemand eine Idee, was ich machen kann.

Beichthaus.com Beichte #00031387 vom 08.06.2013 um 20:24:05 Uhr (39 Kommentare).

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Bilder mit heraushängendem Skrotum

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Schamlosigkeit Stolz Telefon

Bilder mit heraushängendem Skrotum
Von einer erst kürzlich veröffentlichten Beichte bewegt, möchte ich nun auch wegen einer ähnlichen Missetat um Absolution bitten. Gemeinsam mit drei Freunden betreibe ich seit bereits einigen Monaten mittels einer bekannten Applikation, mit der man sich gegenseitig kostenlos Nachrichten schicken kann, eine Nachrichtengruppe, auf der wir uns ständig Bilder schicken. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um gewöhnliche Fotos von uns, sondern um Aufnahmen, auf denen wir an verschiedensten Orten und Situationen mit heraushängendem Skrotum posieren. Es ist schon ein paar Mal vorgekommen, dass diese Bilder unter die falschen Augen kamen, was nicht immer positive Emotionen hervorrief. Dennoch ist es fast schon wie eine Sucht, sich gegenseitig immer wieder mit riskanteren Fotos zu überbieten und es ist sehr schwer, davon abzulassen. Ich beichte im Namen von vier erwachsenen Männern, die sich wie pubertäre Kinder benehmen.

Beichthaus.com Beichte #00031380 vom 07.06.2013 um 15:55:03 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Er hinterlässt verbrannte Erde

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Engherzigkeit Eifersucht Morallosigkeit Ex

Mein Ex ist psychisch krank und hat mich wie den letzten Dreck behandelt, bis ich es nach vier Jahren nicht mehr ausgehalten habe. Er hat nun eine Neue, die viel besser zu ihm passt.
Ich wollte, ich könnte ihm nur das Beste wünschen, aber in Wahrheit hasse ich ihn dafür, dass er nun die nächste Frau an den Rand ihrer Kräfte treiben wird.
Ich wünschte, er würde endlich anfangen sich helfen zu lassen, statt für seinen verkorksten Shitstorm von Leben immer irgendeine Frau verantwortlich zu machen, die nichts dafür kann, dass er Alkoholiker und Borderliner ist.
Das macht er nun seit zehn Jahren so und hinterlässt nur verbrannte Erde. Ich wünschte, ich könnte ihm irgendwie klar machen, dass er selbst das Problem ist.

Ich beichte, dass ich meinem Ex sein Glück nicht gönne und mich schäme, weil ich all die Dinge, die er mir, und wir uns gegenseitig angetan haben, wohl noch nicht so gut überwunden habe wie er. Vielleicht weil ich nicht immer anderen die Schuld in die Schuhe schiebe.

Beichthaus.com Beichte #00031365 vom 06.06.2013 um 13:28:21 Uhr (10 Kommentare).

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Mein Doppelleben mit dem Ex

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Feigheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Im vergangenen Herbst ist die Beziehung mit meinem inzwischen Ex-Freund nach drei Jahren zerbrochen. Unser Zusammenleben war eine Katastrophe. Wir könnten unterschiedlicher nicht sein. Er brauchte seine peinliche Ordnung, lebte aber ansonsten sehr verschwenderisch, während ich das genaue Gegenteil bin, nämlich sparsam, aber leicht chaotisch. Das war nur einer von vielen Gründen, wir passten schlichtweg nicht zusammen. Das hätte der Anfang von etwas Neuem sein können, doch wir sahen uns auch nach der Trennung immer wieder mal ganz unverbindlich, schließlich hatten wir uns im Guten getrennt. Wir wollten beide unsere Fühler nach neuen Partnern ausstrecken und machten auch keinen Hehl daraus. Jetzt sind Monate vergangen und ich führe eine Art Doppelleben. Meine Freunde wissen nichts davon, dass ich quasi immer noch mit meinem Ex zusammen bin. Offiziell bin ich Single und es hat auch schon hin und wieder ein Mann Interesse an mir bekundet. Ich möchte gerne einer neuen Bekanntschaft eine Chance geben, doch mein Ex hält mich zurück. Von einem Unfall, den er kürzlich hatte, blieben Narben an Gesicht und Körper zurück, sein Selbstbewusstsein ist in den Keller gesunken und er klammert sich wieder voll an unser Zusammensein. Im Prinzip war immer ich diejenige, die ihm Kraft gegeben hat, wenn er Probleme hatte. Ich habe ihn ja auch gern, ich kenne und verstehe jede seiner Macken und habe ihn, so wie er ist, lieb gewonnen, jetzt noch mehr als vor der offiziellen Trennung. Er ist wie eine Art beste Freundin, allerdings mit Extras für mich geworden. Aber ich weiß auch, dass ich mir meine Zukunft in den nächsten Jahren nicht so vorstellen kann. Ich möchte endlich wieder eine Partnerschaft, in der die Chemie stimmt, und aus der etwas wachsen kann. Ich fühle mich so schlecht für meine hinterhältigen Gedanken, weil ich ihm das nicht sagen kann. Ich würde ihn sehr verletzen und einen Menschen verlieren, dessen Nähe und Freundschaft ich auch nicht missen möchte. Warum sind Beziehungsfragen immer so kompliziert? Warum muss man einen Menschen verletzen und aufgeben, wenn ein neuer Partner kommt? Warum muss es immer ein Quälendes "entweder - oder" geben? Freunde kann der Mensch unendlich viele haben, wenn er es will, denn es wird hier nichts Altes für etwas Neues ausgetauscht. Ich beichte, dass ich einfach meinen Trott weiterlebe und nicht mutig und ehrlich genug bin, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Aus Angst, jemandem wehzutun.

Beichthaus.com Beichte #00031277 vom 25.05.2013 um 12:21:21 Uhr (10 Kommentare).

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Der bekennende Eigenbrötler

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Faulheit Trägheit Selbstsucht

Der bekennende Eigenbrötler
Ich (m/21) muss morgens und abends jeweils knapp 15 Minuten mit dem Zug fahren, um zur Arbeit oder nach Hause zu kommen. Morgens nehme ich meist denselben Zug wie einige meiner Kumpels, die zur Uni müssen. Die Gesprächsthemen drehen sich dabei eigentlich täglich um die Uni, wobei ich natürlich nicht mitreden kann. Aber selbst bei Themen wie Sport, Wochenendaktivitäten und Ähnlichem möchte ich mich nicht integrieren, da ich im Zug lieber meine Ruhe habe, Musik höre und aus dem Fenster schaue. Das führt dann zu einer gewissen Unzufriedenheit bei mir, weil ich einerseits den Gesprächen meiner Freunde nicht zuhören möchte, mich aber andererseits dazu verpflichtet fühle. Jeden Morgen hoffe ich, dass die Uni heute ausfällt oder der Stundenplan ihnen erlaubt, etwas länger zu schlafen und später in die Stadt zu fahren. Abends hoffe ich auch immer, dass ich niemanden aus meinem Bekanntenkreis in der Bahn treffe. Ich beichte, dass ich ein Morgenmuffel und Eigenbrötler bin und mich nicht bemühe, früher aufzustehen.

Beichthaus.com Beichte #00031261 vom 23.05.2013 um 11:11:28 Uhr (15 Kommentare).

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