Der ungerechte Lehrer

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Boshaftigkeit Aggression Rache Ungerechtigkeit Schule München

Vor einigen Jahren besuchte ich die 13. Klasse eines Gymnasiums in Bayern. Wir waren der letzte Jahrgang mit dem G9 und so war der Jahresstoff und auch die Anforderung selber für den Erwerb des Abiturs doch ganz schön hoch. Neben der Seminararbeit gab es neben den Pflichtfächern auch Wahl- und Profilfächer. Doch das Schwierigste war die Seminararbeit, sprich die erste wirklich selbstständig geschriebene "wissenschaftliche" Arbeit als Vorbereitung auf den Studiengang. Sie umfasste etwa 20 Seiten und trotz sehr hohem Input musste ich bei diesem gewissen Lehrer eine schlechte Note einstecken, was mir tierisch auf den Keks ging, denn es zog meinen Gesamtschnitt doch erheblich runter. Das Ganze hätte mich vermutlich nicht einmal annähernd gestört, wenn ich die Seminararbeit als etwas angesehen hätte, was man zwar erledigen muss, aber sonst kein Interesse von meiner Seite dafür vorhanden wäre. Doch es war mein Lieblingsfach Sozialkunde und nachdem ich mir die Korrektur des Lehrers ansah, um sie zu verstehen, stellte ich fest, dass die Arbeit über größere Etappen hinweg nicht sorgfältig korrigiert wurde, dass Rechtschreibfehler, Satzbau- und Grammatikfehler angestrichen wurden, wo keine waren und ebenso der Lehrer wohl auf dem letzten Drücker den Korrekturstift angesetzt und frei nach Bauchgefühl entschieden hatte. Trotz Protesten von meiner Seite war es aussichtslos, denn der Lehrer war auch Fachbetreuer und gleichzeitig auch mein Klassenlehrer in der 13. Klasse und da ich nicht noch mehr Stress und Benachteiligungen durch Racheaktionen riskieren wollte, beschloss ich, mich damit abzufinden. Der Lehrer hatte einen sehr ungeordneten Unterrichtsstil und doch machte er durch seine offene und witzige Art einiges wett. Er war recht sympathisch und im Prinzip mochte ihn jeder, auch ich. Das Schuljahr war in etwa schon halb gelaufen, als der Lehrer immer höhere Ansprüche in dem Fach stellte und so kam es dazu, dass auch richtige Asse in unserer Klasse bei seinen Fächern keine Eins oder Zwei mehr erreichen konnten. Das ist bei Lernfächern wie Geschichte vollkommen unverständlich und auch Mitschüler, welche sonst immer eine Eins in Deutsch hatten, schafften bei seinen Arbeiten keine Zwei mehr.


Es entwickelte sich fast schon regelrechter Hass in der Klasse gegen diesen Lehrer, da er auch von Zeit zu Zeit kurze Ticks hatte, in dem er Schüler vollkommen grundlos vor der Klasse bloßstellte oder bei Korrekturen von Arbeiten besonders schlechte Exemplare verwendete, um sie vor der Klasse zu korrigieren und immer wieder zu betonen, wie falsch die Antwort von Schüler XY war. Mir platzte der Kragen und so schlug ich eine Art mediale Hexenjagd vor und im Zeitalter der Social Networks fokussierte sich das Gesprächsverhalten auch nach der Schule in unserer geschlossenen Gruppe eines großen Social Networks hauptsächlich gegen den Lehrer. Da selbst in vorherigen Gesprächen der Rektor keinen Handlungsbedarf sah und der Lehrer sich selbstverständlich keiner Schuld bewusst war, schmiedeten wir Pläne, um uns irgendwie zu rächen und es beteiligten sich immer mehr Schüler daran. So verfassten wir jede Woche eine Art Rezension und sendeten ihm diese anonym per E-Mail. Es flossen keine Beleidigungen oder hasserfüllte Mails; wir sprachen lediglich Situationen an, in welchen wir Probleme mit seinem Unterrichtsstil und seiner Korrektur sahen. Wir schafften es aber leider nicht, irgendetwas zu bewirken und nun schlugen manche Mitschüler immer radikalere Methoden vor, dem Verhalten des Lehrers Einhalt zu gebieten.


Es blieb aber bei den Briefen und statt Hausaufgaben oder Übungsaufsätzen gab jeder die aktuellste Rezension fein säuberlich ausgedruckt und unterschrieben, termingerecht beim Lehrer ab. Irgendwann platzte ihm der Kragen und er versuchte, uns einzuschüchtern. Nachdem er die halbe Klasse beleidigt hatte, stand ich auf und entgegnete ihm lautstark diverse Äußerungen, unter anderem Fragen, ob er denn sicher sei, den Beruf des Lehrers verstanden zu haben und richtig ausführen zu können, ob er Sadist sei, dass er gefälligst seinen Ton herunterschrauben solle und ähnliche Phrasen. So ging das weiter und es schalteten sich immer mehr Schüler ein und irgendwann verließ er die Klasse, wir hatten ihn rausgemobbt. Er kam an diesem Tag nicht wieder, auch die Woche darauf nicht. Kurzum, er kam gar nicht wieder und auch die Schulleitung hielt sich bedeckt und wir bekamen einen anderen Lehrer, bestanden das Abi und ich entschloss mich, an der LMU in München zu studieren. Heute sah ich diesen besagten Lehrer in der Mittagspause in einem Fast Food Restaurant wieder und wechselte mit ihm einige Wörter. Er fragte mich nur eine Sache "hier essen oder mitnehmen?"

Beichthaus.com Beichte #00031007 vom 10.04.2013 um 15:32:57 Uhr in München (27 Kommentare).

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Spaß mit einem Römer

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Spaß mit einem Römer
Ich (w/24) habe schon, seit ich etwa 13 bin, die Fantasie, mit einem Römer - und ich meine die, die um 100 v. Chr. gekämpft haben - zu schlafen. Also nicht irgendein Kuschelsex, sondern richtig harter. Warum, weiß ich nicht. Ich bin vor etwa einem Jahr sogar so weit gegangen, bei einer Webseite, die ganz bestimmte Kontakte vermittelt, mit Typen zu schreiben und sie zu fragen, ob sie sich in ein Römerkostüm schmeißen und darin mit mir schlafen würden. Einer (38, perfekt für meine Fantasie: richtige Haare, richtiger Körperbau) ging sogar darauf ein und wir trafen uns in meiner Wohnung, deren Schlafzimmer ich schon dementsprechend eingerichtet hatte. Und dann hatte ich mit diesem Typen im Römerkostüm Sex. Er hatte sogar extra einige lateinische Wörter, die zum Anlass passten, gelernt! Ich schwöre, so einen Orgasmus hatte ich noch nie! Nach etwa einem Monat waren wir in so einer Art Sexbeziehung und haben unsere Fantasien ausgelebt. Das heißt, er hat mit mir im Römerkostüm geschlafen und ich habe mich dafür gelegentlich in eine japanische Schulmädchenuniform geschmissen. Dafür habe ich extra einige japanische Ausdrücke gelernt! Wir alle haben ja so unsere Vorlieben. Und ich schäme mich überhaupt nicht dafür, im Gegenteil. Seit einem halben Jahr sind wir jetzt zusammen, trotz des großen Altersunterschieds, und machen das immer noch, mittlerweile sind wir sogar zusammengezogen. Von unseren Freunden und unserer Familie weiß keiner, wie wir uns kennengelernt haben.

Beichthaus.com Beichte #00030955 vom 01.04.2013 um 00:54:17 Uhr in München (Nürnberger Straße) (28 Kommentare).

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Erleichterung auf Video

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Ekel Peinlichkeit Last Night München

Es ist jetzt ungefähr ein Dreivierteljahr her. Damals wollte ich (w/19) mich mit einem guten Freund treffen. Da ich noch ein wenig Zeit hatte und kein Bock drauf, zu Hause herum zu hocken, fuhr ich schon mal los und parkte mit meinem Auto auf einem Parkplatz in der nähe von einem großen Einkaufsmarkt. Es war schon spät und somit war alles dunkel und die Läden zu. Auf einmal hatte ich das dringende Bedürfnis, auf Toilette zu gehen. Ich fuhr also hinter das Einkaufszentrum, wo angeliefert wird, suchte mir eine dunkle Ecke und verrichtete mein Geschäft. War ja niemand zu sehen. Auf einmal merkte ich, dass da noch mehr raus wollte. Also bin ich schnell ins Auto gehüpft, ein paar Rollen Zewa unter den Arm gepackt und wieder hinter die Ecke. Natürlich hatte ich Angst, dass irgendwer Kontrolle läuft oder einfach nur mit dem Hund spazieren geht und mich entdeckt. Dem war aber zum Glück nicht so. Dass es viel schlimmer war, bemerkte ich, als ich nach oben schaute. Ich wurde von einem komischen viereckigen Kasten angelächelt. Ein Bewegungsmelder? Eine Alarmanlage? Nein, eine Videokamera! Da war ich mir ziemlich sicher. Ich habe so schnell wie es ging meine Spuren beseitigt, ohne nochmal genauer nachzuschauen, was es nun war. Denn falls es wirklich eine Kamera gewesen sein sollte, wollte ich nicht, dass ich zu oft auf den Bändern auftauche und mich die wachhabenden Leute womöglich wiedererkennen. Das sollte auf keinen Fall passieren! Ich bin da so schnell wie möglich weg und bis heute wurde ich noch nicht komisch von den Mitarbeitern angeschaut. Ich hoffe trotzdem immer noch, dass es alles andere als eine Kamera war.

Beichthaus.com Beichte #00030931 vom 25.03.2013 um 21:04:13 Uhr in München (Boschetsrieder Straße) (9 Kommentare).

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Die Affäre in der Schule

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Fremdgehen Morallosigkeit Schule München

Ich (w/18) habe einen Freund. Unsere Beziehung läuft schon länger nicht mehr wie sie sollte, aber wir raffen uns immer wieder zusammen. Bei mir in der Schule gibt es in dem Jahrgang über mir einen Typen. Ich konnte mit ihm immer über meiner Probleme reden und wir haben uns gut verstanden und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn ich ihn gesehen habe. Besagter Freund hat eine Freundin. Sie war immer ziemlich eifersüchtig auf unsere Freundschaft, was allerdings zu Unrecht war. Vorerst. In einer Nacht schrieb mir der Typ betrunken, dass er total auf mich stehen würde. Und da packte es mich und ich habe ihm das Gleiche gesagt. Am nächsten Tag in der Schule kam es zu einem Beinahekuss und dann ging es los, dass wir uns jede freie Stunde in der Schule in ein Klassenzimmer gesetzt und rumgemacht haben. Zunächst lief nicht mehr. Doch dann kam es auch zum Sex und jetzt haben er und ich tatsächlich eine Affäre. Seine Freundin und ich haben mittlerweile eine Freundschaft aufgebaut und ich rede mit ihr über fast alles. Nur eben nicht darüber, dass ihr Freund sie mit mir betrügt. Es ist eine schwere Situation, doch ich habe keine Schuldgefühle, da mein Freund mich ziemlich mies behandelt.

Beichthaus.com Beichte #00030896 vom 17.03.2013 um 22:45:26 Uhr in München (Nürnberger Straße) (22 Kommentare).

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Sightseeing in München LMU

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Sightseeing in München LMU
Es war der erste gemeinsame Sommer mit meiner Freundin. Ich Mitte 20, Sie Anfang 20. Wir machten einen 4-tägigen Kurztrip nach München, um uns die Stadt und die Leute anzuschauen. Natürlich haben wir bei dem Sightseeing auch die Ludwig-Maximilians-Universität angeschaut. Leider wurde sie in diesem Sommer umgebaut und konnte eigentlich nicht von Innen angeschaut werden. Da es schon ein bisschen später war, so 19 Uhr, die Türen offen und die Security nicht gerade streng war und man ohne weiteres reingehen konnte, haben wir dies auch getan. Anfangs interessierten wir uns natürlich für das historisch wertvolle Gebäude, der Treppenaufgang wo die Geschwister Scholl ihre Flugblätter verteilt haben. Wir wollten uns mal einen Hörsaal anschauen, aber leider waren alle verschlossen. Als wir so durch die halb dunklen Flure gingen überkam uns ein wenig die Lust und das Verlangen, mal was Außergewöhnliches zu tun. Wir suchten nun alle Räume ab, in der Hoffnung einen zu finden, der offen war. Wir fanden dann auch einen, er war beleuchtet, niemand drinnen. Von da aus ging es wiederum in eine kleine Bibliothek. Altes Holz, massive Tische und Stühle, Büchergeruch in der Luft und vor allem, es war dunkel und wir hatten einen guten Blick zum Innenhof. Wir schlossen die Türen ganz normal zu, immer mit dem Gedanken, es könnte ja einer vorbei kommen oder uns einschließen. Gingen in den hinteren Teil des Raumes und fingen an.


Meine Freundin hatte nur einen kurzen Rock an, ich nur eine kurze Hose. Es war zwar mehr als unbequem, warm und stickig, aber es war echt geil. Da wir es ohne Kondom gemacht hatten, war nun die Frage, wohin mit dem Zeug? In sie rein wollte ich auch nicht. Ich zog ihn kurz vorher raus und spritzte eine ordentliche Ladung auf den alten Parkettboden. Um die Spuren noch ein wenig zu verwischen, habe ich es breit getreten und versucht ein bisschen mit dem Taschentuch aufzuwischen. Allerdings sah man nichts, man merkte nur, dass es an der Stelle eben feucht war. Wir zogen uns an, küssten uns noch mal und gingen entspannt, als wenn nix gewesen wäre, durch die Flure und dann zum Ausgang.

Beichthaus.com Beichte #00030828 vom 26.02.2013 um 17:46:18 Uhr in 80539 München (Geschwister-Scholl-Platz 1) (13 Kommentare).

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