Unser geheimes Spiel

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Neugier Begehrlichkeit Schamlosigkeit Kinder

Ich möchte beichten, dass ich im zarten Alter von neun Jahren Geschlechtsverkehr mit der gleichaltrigen Nachbarstochter hatte. Das kam nicht nur ein Mal vor. Des Weiteren muss gesagt werden, dass nicht nur ich daran Gefallen fand - auch sie hatte ihren Spaß. So kam es dazu, dass wir zwei bis drei Mal pro Woche zum Anderen gingen und "spielten". Irgendwann jedoch, als ich gerade dabei war, den Anfang zu machen, wies sie mich ab und erklärte mir, dass ihr Vater ihr verbot, das mit mir zu machen. Ich hatte sofort panische Angst, ihr Vater würde meinen Eltern davon berichten. Dazu kam es jedoch nie. Wir spielten danach nie wieder zusammen und hatten auch kaum noch Kontakt. Heute ist sie extrem hübsch und ich wünsche mir die Zeit zurück, in der wir miteinander "spielten" und alles so sorgenfrei war.

Beichthaus.com Beichte #00034280 vom 08.11.2014 um 01:39:16 Uhr (6 Kommentare).

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Mein bitterer Neid auf reiche Söhne und Töchter

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Neid Zorn Verzweiflung Studentenleben Geld

Mein bitterer Neid auf reiche Söhne und Töchter
Ich (m/25) beichte, dass mich der Neid zerfrisst. Der Neid auf die Leute, denen es besser geht als mir. In meinem Bekanntenkreis gibt es viele Leute, denen es einfach zu gut geht. Töchter und Söhne von Unternehmern, die einfach in den elterlichen Betrieb hineingeboren werden und später Papas Firma übernehmen können, ohne jemals etwas dafür leisten zu müssen. Ich selbst bin Student und schufte nebenbei als Sanitäter auf 400 Euro Basis, um mir mein Studium verdienen zu können, wohne in einer Keller-WG und am Ende des Monats kann ich meistens eine Woche lang nur noch Reis und Bohnen essen und Wasser aus dem Hahn trinken. Ich habe Schulden von gut 2.000 Euro und keinen Schimmer, wie ich die jemals begleichen soll - mein Studium geht noch gut 1-2 Jahre und selbst danach wird zum Einstieg erst einmal nicht viel verdient. Wenn ich dann bei sozialen Netzwerken sehe, wie Bekannte, die ich hauptsächlich aus der Schule und Uni kenne, ihren Porsche spazieren fahren oder jetzt bei der WM gemütlich am heimischen Pool eine Party feiern und Grillen, könnte ich kotzen. Diese Leute haben nichts geleistet und führen einfach ein sorgenfreies Leben, weil sie in die richtige Familie geboren wurden. Sie haben die heißesten Freundinnen, weil die natürlich nur aufs Geld achten, und können einfach Spaß haben.

Ich frage mich manchmal, warum ich mir das alles überhaupt antue. Ich schufte wie ein Blöder, nur um mir mein Studium leisten zu können. Danach werde ich wie ein Blöder schuften, um mir meine Rente zu verdienen und wenn ich dann später mit 77 oder so in Rente gehen darf, werde ich sicher zwei Wochen später an einem Herzinfarkt verrecken. Ich will auch einfach mal eine Woche auf die Malediven. Einfach mal das Leben genießen, so ganz ohne Sorgen. Ich will auch einfach mal einen Mittag am eigenen Pool sitzen und danach mit dem Porsche über das Wochenende ins Ferienhaus an einen See fahren. Alle sagen immer, es kommt nicht auf das Geld an, aber leider tut es das. Geld macht vieles einfacher und schöner. Jedes Mal, wenn ich die ganzen reichen Stars im Fernsehen sehe, frage ich mich, wie es sein muss, so viel Geld zu haben. Millionen über Millionen von Euros, für einen einzigen Menschen. So viel könnte ich in meinem Leben niemals ausgeben. Es ist bitter zu realisieren, was man im Leben niemals erreichen oder besitzen wird. Mich macht es echt fertig, dieser Neid zerfrisst mich einfach und verbittert mich.

Beichthaus.com Beichte #00033500 vom 23.06.2014 um 16:57:28 Uhr (48 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Den Zuhälter geprellt

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Prostitution Betrug Waghalsigkeit Kindelbrück

Ich möchte an dieser Stelle beichten, dass ein Kumpel und ich vor etwa acht Jahren drei Nutten und ihren Zuhälter geprellt haben. Es war nicht wirklich absichtlich, es war eher, nun ja, Schicksal. Es begann mit einem Casino-Besuch in einer Stadt etwa 100 Kilometer von daheim entfernt, wo jeder 100 Euro investierte. Der Deal war: Wir teilen Gewinne und Verluste. Nach relativ kurzer Zeit waren wir dank einem Glückstreffer auf 2200 Euro und beschlossen, es gut sein zu lassen und mit dem gewonnenen Geld etwas Spaß zu haben. Unweit des Casinos war auch ein sehr edles Etablissement und so beschlossen wir, uns dort ein paar Stunden verwöhnen zu lassen. Nach vier Flaschen Champagner und einigen Longdrinks mussten wir dann aber feststellen, dass es nur drei Damen gab, die uns wirklich gefielen. Also handelten wir aus, dass jeder eine für zwei Stunden mit auf das Zimmer nimmt und die Dritte erst eine Stunde bei mir und dann eine Stunde bei meinem Kumpel dabei ist. Die nächsten zwei Stunden verliefen großartig und nach getaner Arbeit zog ich mich wieder an und wartete draußen auf meinen Kumpel. Er hatte das Geld dabei und ich nahm an, dass er bezahlen würde.


Ein paar Minuten später kam er auch raus, es war schon gegen vier Uhr früh, und wir machten uns zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof. Irgendwann fragte ich ihn, wie viel der Abend nun insgesamt gekostet hat, und er meinte: "Warum, Du hast doch bezahlt?" In dem Moment begriff er, dass er das Geld hatte und daher keiner bezahlt hat. Er meinte zu den Damen, dass ich zahlen würde und so konnte er das Haus verlassen, weil wohl keinem aufgefallen war, dass ich schon ein paar Minuten früher raus bin. Wir begriffen, fingen an zu lachen und zu rennen, sprangen ins erste Taxi und ließen uns von dem "gesparten" Geld bis vor die Haustüren fahren - nicht ohne unserem Fluchtwagenfahrer noch ordentlich Trinkgeld gegeben zu haben. Alles in allem ein guter Abend und eigentlich bereue ich auch nichts, außer dass ich mich etwa fünf Jahre lang nicht mehr in diese Stadt getraut habe.

Beichthaus.com Beichte #00033036 vom 11.04.2014 um 10:33:25 Uhr in Kindelbrück (5 Kommentare).

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Steuerfahndung beim Zahnarzt

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Zorn Rache Boshaftigkeit Arbeit

Ich (w/43) möchte beichten, dass ich meinen ehemaligen Arbeitgeber (Zahnarzt) in erhebliche Schwierigkeiten gebracht habe. Bis vor zwei Jahren war ich bei ihm als Zahnarzthelferin angestellt. Gegen Ende meiner Tätigkeit habe ich mich neben der Stuhlassistenz vorwiegend um die Büroarbeit gekümmert. Mit seinen privaten Einkommensverhältnissen war ich natürlich nicht direkt beschäftigt, aber ich konnte abschätzen, dass er über ein jährliches Einkommen von ungefähr 250.000 bis 300.000 Euro verfügte. Ich wusste auch, dass er zwei Konten bei Schweizer Banken hatte, auf denen vermutlich Wertpapiere in Millionenhöhe lagen. Ich war schon ein bisschen neidisch, das muss ich zugeben, aber ich hätte damit gut leben können, schließlich hatte ich ja einen sicheren Arbeitsplatz, auch wenn das Einkommen nicht unglaublich hoch war. Aber eines Tages teilte mein Chef mir mit, dass ich mich nach einem neuen Arbeitsplatz umsehen sollte - er stünde aufgrund der gesetzlichen Änderungen so unter Druck, dass er Personal abbauen müsse. Ein Jahr später war ich gekündigt und aufgrund meines hohen Alters wollte mich niemand mehr einstellen. Kurz darauf habe ich dann erfahren, dass er nach meinem Rausschmiss wieder eine Helferin eingestellt hat. Frisch aus der Ausbildung und mit einem deutlich niedrigeren Gehalt als meinem. Ich habe einen unbändigen Hass auf dieses geldgierige Schwein entwickelt. In meiner Wut habe ich dem Finanzamt dann einen anonymen Tipp mit ein paar Informationen aus meiner Tätigkeit gegeben. Drei Monate später hat die Steuerfahndung seine Wohnung und die Praxis durchsucht, und eine ehemalige Kollegin berichtete mir, dass er einige Sorgenfalten bekommen hatte. Auch die Stimmung in der Praxis war wohl bedrückt und gereizt. Es tut mir ja schon ein bisschen leid, aber bestimmt bleibt ihm noch genug für ein Leben in Saus und Braus.

Beichthaus.com Beichte #00032666 vom 02.02.2014 um 19:00:40 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Fliege mit Sour Cream & Onion

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Engherzigkeit Hass Mord Tiere Erndtebrück

Ich möchte beichten, dass ich Insektengesocks quäle. Vor einigen Tagen kam beim Lüften eine Fliege in meine Wohnung und fing direkt an, mir auf den Senkel zu gehen. Meist sah man von ihr nichts, aber manchmal hat sie sich in den Kopf gesetzt, mir summend ums Ohr zu fliegen, sich beim Frühstück auf mich zu setzen und solche Späße. Ich bin eigentlich ganz gut darin, ruhende Fliegen mit der Hand zu fangen, aber inzwischen war ich wohl aus der Übung. Auch mit ausgiebigem Lüften bekam ich sie nicht mehr weg. Nach einigen Tagen, ich war schon völlig entnervt von ihr, setzte sie sich auf meinen Schreibtisch. Diesmal gelang es mir, sie zu fangen! Aber wohin mit ihr? Raus? Niemals. Ertränken? Zu schnell. Mein Blick fiel auf eine leere Dose Stapelchips. Mit etwas Geschick ließ ich die Fliege darin frei und machte schnell den Deckel zu. Ich hatte nun mein eigenes Kriegsgefangenenlager, aber ich dachte nicht im Traum daran, die Genfer Konvention einzuhalten. Hin und wieder habe ich die Dose geschüttelt, um zu sehen, wie es ihr ging. Nach drei Tagen war sie tot. In dem Moment tat es mir ein ganz klein wenig leid, aber dann dachte ich mir: Es gibt sicher schlimmere Fliegentode, als in einer Wolke von Sour Cream & Onion.

Beichthaus.com Beichte #00032063 vom 17.10.2013 um 11:47:56 Uhr in Erndtebrück (13 Kommentare).

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