Das Show-Klo im Möbelhaus

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Peinlichkeit Ekel Feigheit

Als ich noch etwas jünger war, ich schätze so 12 Jahre, war ich mit meiner Mutter in einem Möbelgeschäft einkaufen. Mir war ziemlich langweilig und musste dringend aus Klo und fragte meine Mutter, wo das WC sei. Sie deutete in die Badezimmerabteilung, worauf ich auch in diese Richtung ging. Ich sah ein WC ohne Tür direkt im Freien und dachte mir: "Hm, wird mir schon keiner zugucken." Da ich auch Groß musste, bemerkte ich erst danach, dass 1. kein Klopapier da war und 2. Plötzlich der ganze Kot und Urin unten aus dem Klo auslief, da es nicht angeschlossen war, sondern nur zur Schau dargestellt wurde. Ich lief natürlich sofort weg und möchte gar nicht wissen, wie wohl der Mitarbeiter, der das Missgeschick entdeckt hat, dreingeschaut hat.

Beichthaus.com Beichte #00023738 vom 03.05.2008 um 01:28:42 Uhr (13 Kommentare).

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Ein kostenloser iPod

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Selbstsucht Engherzigkeit Neid Habgier

Ich habe vor etwa einem Jahr nachts einen iPod auf der Straße gefunden. So richtig schön mit Lederetui. Es handelte sich dabei um einen der allerneusten Sorte, mit Video-Funktion und 30 GB Speicher. Nachdem ich mir genüsslich die privaten Fotos dieses reichen Schnösels angeschaut hab, habe ich alle seine privaten Daten, auch die für sicher teuer Geld gekauften Hörbücher, gelöscht, und freue mich seitdem über einen sehr schick aussehenden mp3-Player. Anfangs hatte ich ein schlechtes Gewissen, aber nur, weil ich fürchtete, man könnte mich erwischen.

Beichthaus.com Beichte #00023627 vom 08.04.2008 um 04:49:20 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

Mein Leben ist eine riesige Lüge

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Verzweiflung Begehrlichkeit Falschheit Lügen Trossingen

Ich muss es einfach mal loswerden und ich wüsste nicht, wo sonst. Mein Leben ist eine einzige Lüge, nach außen hin bin ich der beliebte, relativ gut aussehende Freund, der immer da ist, doch nach innen bin ich kurz vor dem Zusammenbruch. Meine Kindheit war eben keine Blumenwiese. Der Vater abgehauen im Alter von 6 Jahren, Mutter total überfordert und lässt so etwas natürlich am Sohn aus. Irgendwie kam ich aber darüber weg und kam in die Grundschule, wo ich ein normales Schülerleben führte. In der Realschule hat es richtig gut angefangen: Das schönste und beliebteste Mädchen der Klasse als Freundin gehabt, bis ihre Freundin sie zum Schlussmachen gedrängt hat. Ab diesem Zeitpunkt ging es nur noch bergab, aber im 90 Grad Winkel. Ab der sechsten Klasse Mobbing-Opfer, natürlich haben alle mitgemacht war ja cool! Die Lehrer haben nur zugeschaut, keiner wollte damit etwas zu tun haben.

Daheim habe ich auch keinen Halt gefunden, meine ach so wunderbare Mutter hat mich für das Abhauen meines Vaters verantwortlich gemacht. Auch Selbstmordgedanken waren keine Ausnahme mehr. Warum ich es nicht getan habe? Wegen eines Hundes, klingt komisch, ich weiß, aber ich konnte es nicht mit mir selbst verantworten, dass ein so liebes Tier mit einem Monster von Mutter weiterleben sollte. Also gingen auch die letzten vier Jahre bis zum Abschluss ins Land und ich wechselte die Schule, auf ein Gymnasium. Hier könnte man sagen hat mein "normales" Leben angefangen. Sehr gute Freunde gefunden, ein durchschnittlicher Schüler, der im Moment auf dem Wege zu mehr ist und ein ziemlich bekannter, sowie beliebter Schüler der Schule. Bis auf dieses Riesen Lügennetz, welches mein komplettes äußeres Leben umwickelt, man könnte es auch eine Maske nennen, die ich anziehe, sobald ich mich außerhalb der Wohnung befinde. Ich will diese verdammte Maske abziehen, nur ich kann es einfach nicht, zu groß ist die Angst, wieder Achterbahn zu fahren und den Absprung dieses Mal nicht zu schaffen.

Ich sollte es meinen Freunden erzählen, wie ich wirklich im Innersten ticke und dass ich nicht so glücklich bin, wie es scheint, aber die Maske scheint mittlerweile viel zu fest zu sitzen. Warum ich mein bisheriges Leben auf eine Internetseite schreibe? Insgeheim erhoffe ich mir, dass mich jemand erkennt, jedoch halte ich es für sehr unwahrscheinlich. Hoffentlich wird mir Gott eines Tages meine Lügen vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00023588 vom 25.03.2008 um 01:11:02 Uhr in Trossingen (16 Kommentare).

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Von Bleistiften tätowiert

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Diebstahl Schamlosigkeit Waghalsigkeit

Ich habe vor ein paar Jährchen bei Ikea eine ganze Menge an Bleistiften mitgehen lassen. Wir sind umgezogen und waren deshalb zwei Mal in kurzer Zeit im schwedischen Wunderland. Beim ersten Mal fand ich es lustig, ein paar Stifte aus jedem Spender herauszunehmen und einzustecken. Ich war damals 9 oder 10 Jahre alt. Einige Tage später sind wir wieder hingefahren. Diesmal hatte ich so eine Art Baggy-Hose an, mit noch extra Taschen seitlich an den Beinen. Da kam mir eine Idee. Beim ersten Raubzug habe ich ungefähr 15 Stifte abgegriffen, und da ich ja jetzt MEHR Stauraum hatte, wollte ich die Sache toppen. Ich habe dann die Stifte auch nicht mehr einzeln aus dem Spender gezogen, sondern den Deckel abgemacht und direkt händeweise die kleinen Dinger rausgefischt.

Alle Seckel bis zum Rand gefüllt, bin ich dann nach draußen gehumpelt (die Stifte haben schmerzhaft versucht, mich zu tätowieren) und wurde von der Verkäuferin auch mittelschwer-böse angeschaut. Aber ich war ja nur ein kleiner Junge. Im Auto angekommen habe ich ENDLICH meine Hosentaschen entlastet und auch gleich mit dem Zählen begonnen. Bei knapp über 200 war die Autofahrt zu Ende und wir waren wieder zu Hause. Erst dann fiel mir ein, dass ich die Stifte eigentlich gar nicht haben will. Also habe ich sie genommen, in einen Schuhkarton gesteckt (der fast voll wurde), und über irgendeine Kinderhilfsorganisation nach Bosnien geschickt. Ich hoffe, die hatten Spaß damit.

Beichthaus.com Beichte #00023565 vom 24.03.2008 um 05:04:08 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Auf dem Bett eines Suchtis

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Waghalsigkeit Schamlosigkeit Bleialf

Ich (w/13) war mal mit meinem Freund (wir sind seit 3,5 Monaten zusammen) bei unserem gemeinsamen Kumpel. Weil sehr schlechtes Wetter war, wollten wir es uns in seinem Zimmer bequem machen und uns schön ein paar Filme reinziehen. Ich und mein Freund haben schon die ganze Zeit während des Films ein bisschen rumgeknutscht, doch als dann der Kumpel mal aufs Örtchen musste, haben wir die Gelegenheit genutzt, und aus dem anfänglichen Knutschen wurde bald mehr. Kurz gesagt: Ich bin mit dem Kopf unter die Bettdecke und habe angefangen, ihm einen zu blasen. Allerdings war unser Kumpel schneller fertig, als wir dachten, und so war mein Freund noch nicht gekommen. Da wir beide total Lust hatten, weiter zu machen, nutzten wir die World of Warcraft-Sucht meines Kumpels total aus, denn kaum war er im Zimmer und hatte angefangen, World of Warcraft zu zocken und nebenbei noch Film zu schauen, machte ich meinen Kopf wieder unter die Bettdecke. Und das, wo wir doch alle drei auf demselben Bett saßen und der Kumpel hat es wirklich nicht gemerkt. Alles lief perfekt, doch genau in dem Moment, als er kam und ich schlucken wollte, klopfte es an der Tür und dem Kumpel seine ca. 11-jährige Schwester kam ins Zimmer. Ich habe natürlich meinen Kopf sofort über die Bettdecke getan und unschuldig geschaut. Die Einzige, die mir leidtut, ist die Mutter des Kumpels, da ich mir nicht sicher bin, ob wir nicht einige Flecken auf die Decke gemacht haben.

Beichthaus.com Beichte #00023405 vom 15.02.2008 um 06:53:55 Uhr in Bleialf (31 Kommentare).

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