Einmal um die Welt

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Dummheit Trunksucht Last Night

Vor einiger Zeit hatte ich (w/19) im Suff einen wirklich ungewöhnlichen Einfall. Ich habe mit einigen Freunden unser bestandenes Abitur gefeiert und dabei sehr viel mehr getrunken als gut für mich gewesen wäre. Um ungefähr 3 Uhr, wir haben gerade alte Zeiten rekapituliert und über unsere Kindheit geredet, fiel mir eine Geschichte aus einem Kinderbuch ein, das ich früher sehr mochte. Der Protagonist ist dabei von seinem Haus aus losgelaufen, immer geradeaus und über alle Hindernisse drübergeklettert, nur um dann, nach einer kompletten Erdumrundung, wieder Zuhause anzukommen. Mensch, habe ich mir in meinem wirklich sehr betrunkenen Zustand gedacht, das ist doch eine tolle Idee, könnte ich auch mal machen! Meine Freunde waren weniger begeistert, aber ihre Versuche, mich von der Sinnlosigkeit meines Unterfangens zu überzeugen, endeten damit, dass ich ihnen an den Kopf warf, jedes Kind wüsste doch, dass die Erde rund sei, also müsste das doch auch funktionieren, ob sie etwa noch aus dem Mittelalter sind und so weiter. Ich lief also los, aus dem Garten raus, immer geradeaus die Straße herunter. Ich war fest entschlossen, keinem Hindernis auszuweichen, denn sonst, so meine Logik, würde ich ja nie mehr nach Hause finden und am Ende irgendwo ganz anders ankommen als geplant. Das klappte auch soweit erst mal ganz gut, nur an ein paar Stellen musste ich kreativ werden. So bin ich doch tatsächlich auf einen niedrigen Baum geklettert, habe mich am Ast entlang gehangelt und mich dann über ein genau dort parkendes Auto geschwungen, obwohl ich natürlich auch einfach hätte drum herum laufen können. Auch einige fremde Gärten kreuzten meinen Weg, aber die waren kein ernstzunehmendes Hindernis für mich. Da bin ich über den Zaun gesprungen und eiskalt durchmarschiert. Lustig war es auch, als eine Hecke meinen Weg versperrte und ich die Zweige vor mir einfach mit Gewalt auseinandergebrochen habe. Ich glaube, man sieht bis heute das Loch, durch das ich mich dann durchgequetscht habe.


Wie Ihr Euch vorstellen könnt, ging das natürlich nicht lange gut und schon bald stand ich vor einem (natürlich verschlossenen) kleinen Supermarkt. Ich stand bestimmt zwanzig Minuten davor und habe überlegt, wie ich da einbrechen kann, nur um dann auf der anderen Seite wieder herauszulaufen. Ich weiß nicht mehr, was ich genau vorhatte, aber jedenfalls machte ich mich an dem Schaufenster, vor dem ich stand, zu schaffen. Natürlich ging sofort die Alarmanlage los. Das hat mich so erschreckt, dass ich plötzlich wieder weitgehend nüchtern war und erst mal darüber lachen musste, wie bescheuert ich eigentlich bin. Dann bin ich weggelaufen, bevor die Polizei kam. Das war eindeutig besser so, denn die hätten mir doch nie geglaubt, dass ich nur durch den Supermarkt durchmarschieren wollte. Ich bin dann einfach zurück zur Party und habe weitergefeiert. Noch heute liegen meine Freunde und ich auf dem Boden vor Lachen, wenn jemand die Geschichte erwähnt. Ich beichte, dass ich, wenn ich betrunken bin, auf den geistigen Stand eines Kleinkindes zurückfalle, wenn auch eines ziemlich kreativen Kleinkindes.

Beichthaus.com Beichte #00030529 vom 04.12.2012 um 00:36:42 Uhr (10 Kommentare).

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Das Auto, das im Weg stand

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Ekel Peinlichkeit Last Night Birresborn

An einem Abend vor etwas längerer Zeit saß ich mit einigen Freunden und Bekannten in einer Kneipe herum. Zwei Jungs, die ich nicht so richtig kannte, hatten die Spendierhosen an und gaben mächtig Jägermeister aus. Ich fand das ganz prima und ließ mich darauf ein. Leider vertrage ich nicht viel, also wurde mir schon sehr bald sehr übel. Mir kam alles hoch und ich versuchte, trotzdem die Haltung wahrend, ganz cool und unauffällig reiern gehen. Da alle den Fernseher mit einer Sportübertragung anstarrten, rannte ich vorne zur Kneipe raus und wollte mich dort irgendwo heimlich erbrechen. Draußen war aber allerhand los und so irrte ich mit aufgeblasenen Backen umher. Ich erleichterte mich dann in einer ruhigeren Gasse neben der Kneipe auf einem Kotflügel, sowie der dazugehörigen Motorhaube und dem rechten Vorderreifen - eines Polizeiautos. Die beiden Polizisten waren in einem Fast Food Laden nebenan. Ich nahm die Beine in die Hand und lief.

Beichthaus.com Beichte #00030528 vom 04.12.2012 um 00:16:18 Uhr in Birresborn (11 Kommentare).

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Allein zurückgelassen

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Dummheit Missbrauch Trunksucht Last Night Lutzerath

Ich (m/21) war mit ein paar Kumpels dieses Jahr im Sommer auf einer Feier. Was wir vorhatten, war natürlich klar: Mädels aufreißen. Sex, mehr nicht. Wir hatten abgemacht, dass meine Kumpels erst mal zu mir kommen und mich abholen. Von mir aus wollten wir dann zu der Party, die nur zehn Minuten Fußweg von mir entfernt lag. Sie brachten ein paar Bier mit und wir haben uns warm getrunken. Dann sind wir zur Party gegangen, die schon in vollem Gang war. Wir setzten uns an die Bar und verschafften uns erst mal einen Überblick. Nach zirka 30 Minuten teilten wir uns dann auf und legten uns auf die Lauer. Mir fiel eine echte Schönheit ins Auge, mit der ich es unbedingt diese Nacht treiben wollte. Da ich schon leicht angetrunken war, hatte ich natürlich auch den Mut, sie anzusprechen. Sie saß in einer kleinen Gruppe von Freundinnen. Ich ging hin und fragte sie, ob ich ihr denn einen Drink spendieren dürfte. Sie kicherte, sagte aber zu, teilte mir mit, was sie wollte und ich ging an die Bar und bestellte mir noch ein Bier und ihr den Drink. Wir unterhielten uns an diesem Abend über alles Mögliche, ob sie einen Freund hätte, was sie so mache. Nach vier weiteren Drinks verschwanden wir dann in eine abgelegene, dunkle Ecke und trieben es auf Teufel komm raus. Sie schlief ein und ich dachte mir, dass es so doch perfekt läuft. Es war schon spät, Zeit zum Heimgehen. Das tat ich dann auch. Was sich später als fataler Fehler herausstellte. Ich suchte meine Kumpels, einer hatte noch keinen Stich, die anderen zwei waren glücklich. Wir sind dann alle zusammen zu mir und haben erst mal unseren Rausch ausgeschlafen. Nach zwei Tagen dann kam der Schock. Ich las in der Zeitung, dass an besagtem Abend und bei besagter Party ein Mädchen ausgeraubt und vergewaltigt worden war. Erst einmal konnte ich es kaum fassen. Ich las extra nochmals nach, wo die Party stattgefunden hatte, denn im Sommer gibt es ja nicht nur eine davon. Ich hatte keinen Zweifel daran, dass es "mein" Mädchen gewesen sein musste. Ich bekam Schuldgefühle, als wäre ich mitverantwortlich, da ich sie ja alleine in dieser abgelegenen, dunklen Ecke liegen gelassen hatte. Es verging eine schlaflose, quälende Nacht. Meinen Kumpels erzählte ich das natürlich nicht. Sie sprachen mich aber auch darauf an, ob ich was bemerkt hätte, was ich verneinte.
Am nächsten Tag packte ich meinen Mut zusammen und klapperte sämtliche Krankenhäuser in der Nähe sowie in der näheren Umgebung ab. Ich wusste noch ihren Namen und wollte sie wiedersehen. Beim vierten Krankenhaus wurde ich fündig. Im Zimmer standen ihre Eltern. Ich hatte tierische Angst, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das für eine Situation ist. Die Eltern blickten mich sehr wütend und verletzt an. Das Mädchen sah grauenhaft aus. Sie hatte ein geschwollenes Gesicht und ihr Handgelenk war verstaucht. Ich erzählte erst mal den Eltern, was mit uns vorgefallen ist, auch, dass ich sie alleine liegen gelassen habe und heimgegangen bin, dass ich mich aber bei allen entschuldigen möchte. Die Eltern gingen nach einiger Zeit raus und ich setzte mich zu dem Bett, in dem die besagte junge Frau lag. Mir standen die Tränen in den Augen. Sie erkannte mich sofort, auch wenn ihr Sehvermögen etwas eingeschränkt war. Ich sprach mein tiefes Mitgefühl aus und sagte ihr, wie leid es mir doch täte, dass ich sie da alleine zurückgelassen habe. Wir unterhielten uns über den Abend und das, was, nachdem ich weggegangen war, passiert ist. Scheinbar hat uns jemand beobachtet und als ich alleine wegging, hat er die Chance ausgenutzt. Sie verzieh mir und sagte, dass mich keinerlei Schuld trifft, da man so etwas ja nicht vorhersehen kann. Das Ende der Geschichte ist, dass ich mit ihr mittlerweile super befreundet bin, ich begleite sie zu ihrer Therapie und habe auch eine Aussage bei der Polizei abgegeben. Wobei leider die Chancen sehr gering stehen, diesen Drecksack zu finden. Nach dieser Aktion würde ich nie, nie wieder ein Mädchen alleine lassen und das empfehle auch anderen Typen, so etwas niemals zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00030518 vom 02.12.2012 um 12:41:39 Uhr in Lutzerath (23 Kommentare).

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Wie man sein Date wieder los wird

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Trunksucht Ignoranz Morallosigkeit Dating Last Night

Als ich 18 Jahre alt war, habe ich ein 15-jähriges Mädchen kennengelernt und sie mit stundenlangen Unterhaltungen im Chat dazu gebracht, sich mit mir zu Hause (meine Eltern waren außer Haus) zu treffen. An diesem Abend tranken wir beide viel Alkohol. Es war das erste Mal, das sie getrunken hatte. Dementsprechend schnell und stark wurde sie besoffen, hemmungs- und willenlos. Ich beichte also, dass ich die dann entstandene Situation eiskalt ausgenutzt habe. Ich konnte sie nackt ausziehen, ihren Körper untersuchen und sie dazu bringen, Big Johnny in den Mund zu nehmen. Ich wollte sie auch beglücken, aber habe dieses Vorhaben sofort abgebrochen, nachdem ich beim Mumulecken gemerkt habe, wie übel sie da unten roch. Dieser Gestank aus ihrem VIP-Eingang machte mich wütend und ich wollte sie schnellstmöglich loswerden. Als sie dann noch fluchtartig ins Badezimmer verschwand und dort in die Badewanne und auf die Fußmatte gekotzt hat, war der Spaß für mich zu Ende.


Ich nahm sie an die Hand, führte sie aus dem dritten Stock hinunter auf den Hof und brachte sie zum 100 Meter entfernten Bahnhof. Sie war noch immer stark betrunken. Nebenbei muss erwähnt werden, dass sie ihre Eltern angelogen und behauptet hatte, dass sie bei einer Freundin schlafen würde. Sie flehte mich an, sie nicht nach Hause zu bringen. Ich versprach ihr, dass ich dies nicht tun würde. Und mein Versprechen habe ich sogar gehalten: Ich habe sie nicht nach Hause gebracht. Am Bahnhof angekommen, habe ich mich so schnell wie möglich hinter der nächsten Ecke versteckt, um anschließend zu verschwinden. Ich habe sie also ausgesetzt und zurückgelassen und bin nach Hause gesprintet, denn ich hatte schließlich noch ihre scheiß Sauerei sauber zu machen.


Jetzt kommt der eigentliche Knaller: Fragt mich nicht wie, aber sie hat in ihrem alkoholisierten Zustand und ohne Ortskenntnisse zurück zu meiner Haustür gefunden und geklingelt. Ich hatte sie bereits vom Fenster aus kommen sehen. Schnell bin ich nach unten gerannt, habe mich hinter einer Mülltonne versteckt und beobachtet, wie sie verzweifelt versuchte, wieder zu mir reinzukommen, um wenigstens ihren Rausch ausschlafen zu können. Ich blieb kalt hinter der Mülltonne versteckt und schaute ihrem Treiben zu, in der Hoffnung, dass sie verschwinden würde. Doch es kam anders!
Statt zu verschwinden und sich damit abzufinden, nach Hause gehen zu müssen, hat sie sich vor meiner Haustür niedergelassen und ist dort eingeschlafen. Es war Juni und Hochsommer, also keine Gefahr von wegen erfrieren, so viel Anstand hatte ich dann doch. Für mich bedeutete das, dass der Zugang zu meinem Schlafplatz, wo ich meinen Rausch ausschlafen wollte, blockiert war. Ich konnte nicht durch die Tür, da sie mit Sicherheit aufgewacht wäre und ich sie dann wieder an der Backe gehabt hätte.


Ich bin in eine Telefonzelle gegangen und habe die Polizei gerufen. Ich benutzte extra nicht mein Handy, damit der Anruf anonym und nicht zurückverfolgbar war. Sogar meine Stimme verstellte ich und wickelte ein Taschentuch um den Hörer, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen. Ich berichtete, dass eine minderjährige asoziale Obdachlose, die offensichtlich unter Drogeneinfluss steht, vor einer Haustür schläft und ob man sie nicht lieber abholen wolle. Wenig später kam die Polizei und sammelte sie ein. Auch das habe ich von der Mülltonne aus beobachtet. Als sie weg war, konnte ich endlich nach Hause und schlafen.

Beichthaus.com Beichte #00030511 vom 30.11.2012 um 00:34:59 Uhr (67 Kommentare).

Gebeichtet von essay
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Zufallsbeichte
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Einbruch bei der Freundin

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Diebstahl Last Night Partnerschaft Heidelberg

Im Sommer 2004 hat mich (m/30) ein schlimmer Vorfall völlig aus der Bahn geworfen. Damals lebte ich als 22-jähriger Student unbeschwert in einer süddeutschen Universitätsstadt. Seit Kurzem war ich zudem glücklich mit einer fünf Jahre jüngeren Gymnasiastin liiert. Ihre wohlhabenden Eltern waren jedoch nicht begeistert, besonders die stockkonservative Mutter. Nie durfte meine Süße bei mir in der WG übernachten. Nach einiger Zeit akzeptierten mich die Eltern schließlich. Freitags durfte ich sogar in der heimischen Villa schlafen - inklusive eines förmlich-steifen Frühstücks mit der Mutter am Morgen danach. Nach einer solchen Übernachtung fiel mir einmal auf, dass ich mein Sonnenbrillenetui im Zimmer meiner Freundin vergessen hatte. In diesem Etui befand sich dummerweise ein Zettel, der die Internetadressen und Passwörter einiger Hardcore-Pornoseiten enthielt, die ich damals häufig besuchte. Ich wurde panisch, denn meine Freundin war für eine Woche auf Klassenfahrt. Was, wenn die neugierige Mutter den Zettel finden würde? Sie würde ihrer Tochter davon erzählen und dann wäre es aus. Ich fuhr so schnell wie möglich zur Villa, um das Etui zu holen. Als mir die Mutter öffnete, stotterte ich herum. Kurz angebunden sagte sie, dass Besuch da sei und sie keine Zeit habe. Die Tür schloss sich vor meiner Nase.


Verzweifelt trank ich abends in meiner Stammbar ein paar Gin Tonics zuviel und fasste einen verrückten Plan: Ich würde heute Nacht in die Villa einbrechen und das Etui holen. Ich wusste, dass ihre Eltern früh schlafen gingen. Zu dem Zeitpunkt war es kurz nach 1 Uhr. Ich schwang mich auf mein Moped und fuhr los. In einer Seitenstraße stellte ich das Moped ab und schlich zur dunklen Villa hinüber. Über einen Baum erreichte ich die Terrasse im ersten Stock. Von dort kletterte ich auf das Schrägdach. Durch das offene Dachfenster hangelte ich mich in das Zimmer meiner Süßen hinunter. Da es stockduster war, schaltete ich die kleine Nachttischlampe an. Direkt neben dem Bett lag das Etui - inklusive des besagten Zettels. Plötzlich ertönte ein ohrenbetäubendes Geräusch. Eine Alarmanlage. Ich geriet in Panik. Vor lauter Aufregung schaffte ich es nicht, zur Dachluke hochzuklettern. Durch die Zimmertür stolperte ich also hinaus und rannte in der Dunkelheit Richtung Treppe, die ins Erdgeschoss führte. Vor mir tauchte unvermittelt ein Schatten auf. Mit voller Wucht prallte ich dagegen. Es schepperte und ich hörte ein langes Stöhnen. Mit drei Sätzen sprang ich die Treppe hinunter, riss unten die Eingangstür auf. Ich rannte einfach drauflos. Der Alarm dröhnte durch die ganze Straße. In den anderen Häusern gingen die Lichter an. Außer Atem versteckte ich mich hinter einem Müllcontainer. In diesem Moment raste ein Polizeiauto vorbei. Nach einer gefühlten Ewigkeit kroch ich aus dem Versteck hervor und rannte zu einem nahen Waldstück. Von einer Anhöhe sah ich einen Krankenwagen mit Blaulicht Richtung Villa fahren. Wie betäubt lief ich durch den Wald. Die Polizei suchte sicher den ganzen Stadtteil nach mir ab. Irgendwann legte ich mich erschöpft mitten auf die Erde und schlief ein.

Geweckt wurde ich von meinem klingelnden Handy. Auf dem Display sah ich den Namen meiner Freundin. Zuerst schluchzte meine Süße nur, dann rief sie mehrmals nach ihrer Mutter und heulte los. Ich tat überrascht. Sie erzählte mir, dass sie die Klassenfahrt abgebrochen habe und auf dem Weg nach Hause sei. Bei ihnen sei letzte Nacht eingebrochen worden, der Einbrecher hätte ihre Mutter niedergeschlagen. Sie liege verletzt und mit einem schweren Schock im Krankenhaus. Ich war im selben Moment aufgeregt und erleichtert – keine Toten! Dann tröstete ich sie. Meine Süße hatte ein total verheultes Gesicht, als ich sie am Bahnhof abholte. Noch nie hatte ich ein solch schlechtes Gewissen. Wahrscheinlich deswegen schlug ich vor, einen großen Blumenstrauß für ihre Mutter zu besorgen. Als wir später das Einzelzimmer im Krankenhaus betraten, erschrak ich mich. Die Mutter hatte ein geschwollenes Gesicht mit blauen Flecken und in ihren Augen spiegelte sich immer noch die Angst der vergangenen Nacht wider. Außerdem schien sie mich mehrmals genau zu mustern. Ich war froh, das Zimmer verlassen zu können, um eine Vase für die Blumen zu suchen. Nach zwei Wochen durfte die Mutter das Krankenhaus verlassen. Da sie Ruhe brauchte, durfte ich freitags nicht mehr in der Villa übernachten. Bald darauf gestand mir meine Süße unter Tränen, dass sich ihre Mutter aufgrund von Panikattacken in der Psychiatrie befand. Ich fühlte mich so schlecht, dass ich meiner Freundin nun alles gestehen wollte. Doch kurz bevor es dazu kam, trennte sie sich von mir. Sie hatte sich in einen Abiturienten aus ihrer Parallelklasse verliebt.

Beichthaus.com Beichte #00030466 vom 18.11.2012 um 15:38:29 Uhr in Heidelberg (27 Kommentare).

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