Ich brauchte doch ein Bett!

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Selbstsucht Lügen Falschheit

Ich (m/24) lebte bis vor einem Jahr noch bei meinen Eltern. Knapp vier Monate vor meinem Auszug gab mein altes Kinderbett den Geist auf und brach ausgerechnet - und klischeehaft - beim Sex mit meiner Süßen zusammen. Leider stellte sich heraus, dass die Matratze so durch gelegen war, dass sie ohne Lattenrost unbenutzbar war, und auch der war so beschädigt, dass man ihn nicht darunterlegen konnte. Das geplante Bett für die neue Wohnung war aber für mein winziges Kinderzimmer zu groß. Außerdem hatte auf meine Oma auf das Konto dafür die Hand und ich bekam das Geld erst nach bestandenem Abschluss. Da ich nämlich, wie man dem Alter nach sehen kann, vorher schon eine andere Lehre abgebrochen hatte, hat sie als zusätzlichen Ansporn jeden Monat 150 Euro auf ein Sparkonto eingezahlt.


Und es musste sofort etwas Neues her: Ich kann als hart arbeitender Azubi schließlich nicht auf dem Boden pennen. Also kaufte ich für 45 Euro ein Luftbett, das gerade so in mein Zimmer passte. Man muss jetzt kurz dazu erwähnen, dass es neun Tage vor Monatsende war und das Geld etwas knapper. Das Ding war zu meiner Überraschung superbequem. Leider vergaß ich die Kleinigkeit, dass ich einen Kater habe. Es kam also, wie es zu erwarten war: Nur einen Tag nach dem Kauf lag das schöne, neue Luftbett flach am Boden und der Übeltäter saß mit großen Augen daneben. Toll, meine letzte Kohle war auch weg, und meine Eltern waren auch erst den Samstag vorher beim Großeinkauf gewesen und hatten trotz voller Vorräte nur noch knapp 30 Euro. Also, was tun? Ich sah, dass in der Packung ein Flickset war und beschloss, das Problem so zu lösen. Aber ich fand das Loch nicht.


Da dachte ich mir, dass, wenn ich es nicht finde, auch der Laden es nicht findet, und brachte das Luftbett zurück. Tatsächlich tauschten sie das Luftbett gegen ein Neues ein. Obwohl ich meinen Kater in dieser Nacht nicht ins Zimmer ließ, passierte wieder das Gleiche: Bett kaputt, Loch nicht auffindbar. Ihr ahnt es: Ich tauschte es um. Das Spiel ging dann noch zwei Mal so, bis mein Lohn da war und ich mir ein billiges Sperrholzbett kaufte, das noch heute als Gästebett dient. Allerdings hat der Geschäftsführer nach dem vierten Umtausch gesagt, er schicke die ganze Charge jetzt zurück. Ich fragte beiläufig, wie viele das seien und ob noch mehr Kunden welche abgegeben hätten. Er verneinte und erklärte mir, dass ich der Einzige sei. Aber man habe keine Löcher gefunden, also gehen die restlichen 350 Luftbetten zurück, außerdem gab es im Prospekt eine Umtauschaktion. Bei den Kosten, die dafür fällig wurden (Druck der Prospekte, und knapp 16.000 Euro Umsatzeinbuße), wurde mir dann ehrlich gesagt schon etwas blümerant zumute. Aber ich brauchte doch ein Bett.

Beichthaus.com Beichte #00037592 vom 12.02.2016 um 17:45:04 Uhr (9 Kommentare).

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Kühe umschubsen

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Engherzigkeit Neugier Tiere

Ich möchte beichten, dass ich in meiner Jugend eine Kuh umgeschubst habe. Nachdem wir im Bio-Unterricht erfahren haben, dass Kühe anatomisch nicht dazu in der Lage sind, einen Schritt zur Seite zu machen, sind wir (fünf Jugendliche) auf die dumme Idee gekommen, eine Kuh umzuschubsen. Beim zweiten Mal, und mit Anlauf, hat das auch tatsächlich geklappt - die Kuh kippte mit einem herzzereißenden "Muuuuuhhhh" um. Wir sind lachend weggelaufen und haben das arme, panische Tier liegen lassen. Heute tut mir die Kuh echt leid, sie hätte sich die Beine brechen können.

Beichthaus.com Beichte #00037591 vom 12.02.2016 um 15:51:18 Uhr (11 Kommentare).

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Hände sind eklig!

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Zorn Ekel Manie Gewalt

Ich (m) hasse Hände. Ich hatte in meiner Vergangenheit ein traumatisches Erlebnis, welches der Auslöser eines Waschzwangs war. Dieser hat sich mittlerweile gelegt. Doch Hände empfinde ich immer noch als störend. Mit Händen von vertrauten Personen habe ich fast […]
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Beichthaus.com Beichte #00037590 vom 12.02.2016 um 13:55:18 Uhr (10 Kommentare).

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Liebesfilme in der fünften Klasse

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Peinlichkeit Neugier Kinder Schule

Als ich (w/23) in der fünften oder sechsten Klasse war, sollten wir am Anfang des Schuljahres jeder einen kleinen Steckbrief abgeben, damit man sich besser kennenlernen konnte. Unter anderem waren auch Lieblingsfilme anzugeben. Früher habe ich dummerweise so gut wie nie fernsehen dürfen und habe somit immer nachts den Wecker gestellt, um Serien heimlich in der nächtlichen Wiederholung zu schauen. Natürlich habe ich auch generell durchgezappt. Hier und da mal das Ende eines Films oder eine Szene. Mangels Angaben, die ich machen konnte, weil ich ja kaum TV sah, blätterte ich also ein paar Tage danach zur Recherche das TV-Heft durch und kam zu dem Schluss, dass "9 1/2 Wochen in Paris" nach einem schönen, romantischen Titel klang.


Also wanderte er unter die Rubrik Lieblingsfilme für meinen Schulsteckbrief. Als ich den fertigen Steckbrief dann stolz meiner Mutter zeigte, hat sie nur die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gesagt, ich solle den Film da wieder rausnehmen. Lange wusste ich nicht, warum, und war echt sauer auf sie, bis ich dann vor ein paar Wochen erfuhr, dass es sich um einen Erotikfilm handelte. Ich bin nur dankbar, dass Mutti das gefordert hat. Die anderen Kids hätten es genauso wenig gewusst, aber die Lehrer hätten sich wohl sonst etwas dabei gedacht.

Beichthaus.com Beichte #00037589 vom 12.02.2016 um 12:22:04 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin eine Schlampe

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit Maßlosigkeit

Ich (w/29) habe in den knapp vier Jahren zwischen meiner letzten Beziehung und meiner Jetzigen rumgehurt, wie es im Buche steht. Meine damalige Beziehung endete nach vier Jahren mit einem riesigen Knall und dementsprechend war das Interesse an etwas Ernsthaftem bei mir recht niedrig angesiedelt. Aber Bedürfnisse hat man ja trotzdem. Nun ja, anscheinend hatte sich dieses Bedürfnis in dieser Phase zu einem Grundbedürfnis wie Essen und Trinken entwickelt, was rückwirkend betrachtet schon fast unnormal erscheint.


Jedes Wochenende gesellten sich zu meiner Männersammlung 1-3 neue Exemplare, teilweise sogar unter der Woche, je nachdem was die Arbeit an Freizeit hergab. Ich wohnte mitten in der Stadt, wo es niemanden interessiert, wer kommt und geht. Das perfekte Umfeld. Um das Ganze auf den Punkt zu bringen: Ich habe nach etwa 1,5 Jahren und 31 Männern aufgehört zu zählen. Es folgten noch gut zwei Jahre, bis ich meinen jetzigen Partner kennenlernte. Eine Zahl kann ich unmöglich festlegen. Meine Beichte: Wenn mich jemand als Schlampe bezeichnen würde, dürfte ich demjenigen nicht einmal böse sein, denn er hätte recht.

Beichthaus.com Beichte #00037588 vom 12.02.2016 um 12:03:04 Uhr (29 Kommentare).

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