Meine Nachbarin als Vorgesetzte

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Hass Boshaftigkeit Arbeit Kollegen Nachbarn

Gestern war mein erster Arbeitstag, ich bin in der Lehre. So ist es auch nicht verwunderlich dass ich der Bimbo für alle bin. Das wusste ich vorher und hatte auch kein Problem damit. Allerdings arbeitet im selben Unternehmen auch meine Nachbarin, die regelmäßig in der Nachbarschaft erzählt, dass mein Sennenmischling ihre reinrassige Bolonka Zwetna Hündin gebissen hat. Und wir die Hausgemeinschaft stören, weil wir ständig lauten Besuch haben. Außerdem seien wir seltsam so wie wir rumlaufen. Naja, ich denke mal so einen Nachbarn kennt jeder, aber wer hat schon das Glück genau so einen als Vorgesetzten zu haben? Tja, das Glück habe ich und da ich ja der Lehrling bin, darf ich auch mal Suppen von A nach B schleppen, nur um sie dann wieder nach A zu schleppen, wo sie anschließend weggeworfen werden, weil die Dosen eingequetscht sind. Das hat allerdings ihr Vorgesetzter gesehen und da das Zeitverschwendung ist, was sie mich da machen lässt, hat sie eine Verwarnung bekommen. Irgendwie ist ihr was in die Tasche gefallen, als ich Dienstschluss hatte. Soweit wie ich weiß, ist das ein Grund zur fristlosen Kündigung.

Beichthaus.com Beichte #00030180 vom 18.08.2012 um 11:46:30 Uhr (16 Kommentare).

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Mobbing war der Anfang

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Hass Feigheit Verzweiflung Neurosen Gangkofen

Ich (w) beichte, dass ich ein depressives, weinerliches Weichei bin, das vermutlich gar nicht zu schätzen weiß, wie gut es ihm eigentlich geht. Ich stamme aus sehr wohlhabenden Verhältnissen und war früher ein normales, wenn auch sehr über behütetes Kind. So mit 13 Jahren gab es in meinem Freundschaftskreis ein Eifersuchtsdrama, zwei Freunde von mir wollten mich als allerbeste Freundin und konnten sich gegenseitig nicht leiden. Kinderkram eigentlich und ich hielt mich da raus, schließlich konnte ich sie beide leiden. Das nahmen die Bekannten und Freunde der einen mir übel und ich wurde von Stund an bis zum Ende meiner Schulzeit dort übelst gemobbt, vor allem auf dem Schulhof. Das ging so weit, dass die zu fünft dicht hinter mir her gingen und laut überlegten, ob man mich nicht vor einen Bus schubsen könnte.
Ab da fing ich an, mich ziemlich zurück zu ziehen, ich wurde ängstlich und mied zwischenmenschliche Kontakte. Meine Eltern schoben das auf die Pubertät und als ich ihnen davon erzählte, sagten sie mir, ich solle mir so einen Blödsinn nicht so zu Herzen nehmen. Man muss dazu noch sagen, dass mein Vater ein ziemlich schwieriger Mensch mit grässlicher Kindheit und Erlebnissen ist, die ihn auch negativ geprägt haben. Sprich: Er ist schnell auf 180 und kann sehr verletzende Dinge sagen und tun. Das verunsicherte mich noch mehr.


Mein weiteres Leben ist ziemlich madig: Ich habe mit 18 die erste Ausbildung abgebrochen, weil ich so viel Angst vor Menschen hatte, bin danach auf hartnäckiges Drängen meines Vaters (Entweder Du suchst Dir freiwillig was oder ich rufe bei Deinem Arzt an!) in Therapie gegangen, habe die jedoch auch abgebrochen. Danach habe ich eine weitere Ausbildung begonnen und stand kurz vor dem Ende der Prüfungen (an einer Fachschule), als ich wieder abgebrochen habe, jedoch mit dem Angebot, das letzte Jahr zu wiederholen, sofern ich mich noch einmal in Therapie begebe. Das war ziemlich demütigend, denn meine Lehrerin sagte mir ins Gesicht, dass sie mich für sehr krank halten würde. Da der Haussegen inzwischen mächtig schief hing und mir auch mehrmals gesagt worden war, was man von mir hielt, suchte ich mir mehr oder weniger unter Zwang einen neuen Therapieplatz.


Tja, und nun? Ich nehme zwei verschiedene Sorten Antidepressiva, bin seit einem Jahr in Behandlung und habe die Ausbildung mit einem famosen Zeugnis (Notendurchschnitt 1,3) abgeschlossen. Meine Eltern klopfen mir auf die Schulter und reagieren verwirrt und gekränkt, weil mich das null, absolut null freut. Ihrer Meinung nach stelle ich mich nur an und bin auch noch undankbar: Ich lebe mit 25 noch bei ihnen, plane jetzt aber auszuziehen, wovor ich schon wieder Angst habe. Mir fehlte und fehlt es an nichts, ich habe mit ihnen tolle Länder bereist, ein gut gefülltes Sparbuch geschenkt bekommen, lebe in einem großen Haus mit einem riesigen, in der Natur gelegenem Grundstück. Damit wenigstens meine Eltern Ruhe geben, tu ich so, als würde es mir seit der Therapie besser gehen, was aber nicht der Fall ist. Ich denke oft an Suizid und müde an die Tatsache, dass ich mit viel Pech noch bestimmt um die 50 weitere Jahre hier herum laufe. Freunde habe ich gar keine mehr, geschweige denn einen festen Freund (ich hatte auch noch nie Sex), denn zu meiner Unsicherheit kommt seit neustem noch ein teeniehafter Hass auf meine Mitmenschen, besonders wenn ich an allen Ecken und Enden, auch hier im Beichthaus, von Fremdgehern und Leuten lese, die nur noch aus Bequemlichkeit mit ihren Freunden oder Freundinnen zusammen sind. Manchmal frage ich mich wirklich, wie ich mich selbst eigentlich noch ertragen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030178 vom 17.08.2012 um 14:13:33 Uhr in Gangkofen (44 Kommentare).

Gebeichtet von lalaBurg
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Das Geburtstagsgeschenk meines Vaters

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Engherzigkeit Dummheit Verschwendung Fetisch

Ich bin vor ein paar Monaten 23 Jahre alt geworden. Über Geschenke konnte ich nicht klagen, aber mein Vater hat mir zwei CDs geschenkt, mit denen ich absolut gar nichts anfangen kann. Ich entschloss mich also als Gras über die Sache gewachsen war, die CDs in der allseits bekannten elektronischen Bucht zu verkaufen. Der Preis war mir eigentlich egal, denn geschenkt haben wollte sie keiner meiner Freunde und er selbst wäre gekränkt gewesen, hätte ich sie ihm geschenkt. Wegschmeißen wollte ich sie aber auch nicht. Sie gingen letztlich für insgesamt neun Euro plus Versand über die Ladentheke und als ich die Adresse des Käufers erhielt, war ich leicht irritiert. Es war nämlich die Adresse meines Vaters. Glücklicherweise zahlte er via Paypal. Ich dachte mir eine Absenderadresse aus und verstellte meine Schrift. Letztes Wochenende erzählte mein Vater mir von seinem tollen Schnäppchen. Ich fragte ihn, wieso er sich die CDs nicht einfach von mir geborgt hat. Er hatte ganz vergessen, dass er mir die gleichen geschenkt hat. Ich habe ihn übrigens am letzten Wochenende zum Essen eingeladen. Die 9 Euro hat er auch wieder drin.

Beichthaus.com Beichte #00030176 vom 16.08.2012 um 17:44:39 Uhr (11 Kommentare).

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Der stinkfaule Versicherungskaufmann

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Faulheit Morallosigkeit Trägheit

Ich bin selbstständiger Versicherungskaufmann und bin stinkfaul. Ich surfe oft den ganzen Tag im Internet. Das Schlimme daran, ich verdiene trotzdem zwischen 3.000 und 7.000 Euro im Monat, ohne großes Zutun. Die Leute mögen mich einfach. Betrogen habe ich noch nie jemanden, was ich auch nie tun würde. Teilweise rate ich sogar dazu weniger abzuschließen, auch wenn es zu Lasten meiner Provision geht.
Ach ja, wenn mich jemand fragt, habe ich natürlich immer sehr viel Stress und muss immer arbeiten. Ich bin auch über Mittag lieber im Internet als mit Freunden Essen zu gehen! Ich beichte, dass ich eine faule Socke bin und Stress über alles hasse. Heute Vormittag habe ich bestimmt 2.000 Euro verdient. Die Leute sind einfach in mein Büro marschiert und haben eine Versicherung nach der anderen abgeschlossen. Mein Drucker kam kaum hinterher. Teilweise nervt mich das aber, da ich lieber im Internet surfen würde. Gott vergib mir meinen Undank und meine Faulheit!

Beichthaus.com Beichte #00030175 vom 16.08.2012 um 13:43:22 Uhr (15 Kommentare).

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Heimspiel Nummer 6

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Betrug Schamlosigkeit Sport Sinsheim

Ich (m/20) habe vor circa 2 Jahren zwei Karten für ein Fußballspiel (genauer gesagt TSG Hoffenheim-Schalke) geschenkt bekommen, schnappte mir einen Kumpel und ging dahin. Es gibt vor jedem Bundesligaspiel viele Leute, die vor dem Stadion versuchen an Karten auf den letzten Drücker zu kommen. Was damals noch verheerend war: Auf den Fußballtickets stand nicht das genaue Spiel (Gegner usw.), sondern nur Heimspiel + Nr. drauf (z.B. Heimspiel 6). Mein Kumpel war einige Wochen zuvor ebenfalls schon auf einem Spiel und hatte seine Karte behalten. Er wollte sie gerade wegwerfen, als mir eine Idee durch den Kopf schoss. Ich nahm mir diese Karte und ging in die Richtung der wartenden Ticketanwärter. Sofort kam ein Mann zu mir angerannt und bot mir, ohne, dass ich auch nur ein Wort gesagt hatte, mit jugoslawischem Dialekt 100 Euro für die Karte. Ich war etwas geschockt und wollte gerade noch einen Rückzieher machen, als der Mann auf 150 erhöhte. Nach meinem "Ähm..." öffnete er schon seine - recht dick bepackte - Brieftasche und drückte mir das Geld in die Hand. Wie von Selbst nahm meine Hand das Geld, während die andere ihren Griff löste. Er war heilfroh und dachte nicht mal daran, die Karte zu kontrollieren. Ich floh sofort zu unseren Plätzen und war den Rest des Tages besonders auf der Hut. Entgegen meiner Befürchtung hatte er nicht vor dem Stadion auf mich gewartet.

Beichthaus.com Beichte #00030174 vom 16.08.2012 um 13:43:22 Uhr in 74889 Sinsheim (Dietmar-Hopp-Straße 1) (9 Kommentare).

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