Autobahn-Raserei

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Waghalsigkeit Hochmut Ignoranz Auto & Co. Regensburg

Ich möchte beichten, dass ich jedes Jahr aufs neue andere Menschen "in Gefahr bringe" in dem ich wie ein geisteskranker auf Bayerns Autobahnen und Landstraßen mit meinem Motorrad herumheize. Ich fahre dann jenseits aller Geschwindigkeitsbegrenzungen und bringe mich selbst wissentlich und ohne Skrupel in Gefahr. Das Ganze wäre ja nicht so schlimm wenn die Straße nur mir allein gehören würde. Es läuft seit nunmehr 2 Jahren und ich kann einfach nicht damit aufhören. Die Geschwindigkeit und das Adrenalin sind wie Drogen für mich und ich kann sie nicht mehr kontrollieren. Ich (m/20) dürfte eigentlich nur 34 PS fahren, bin jedoch im Besitz eines Motorrads mit mehr als 125 PS. Das Schlimmste ist ich tune das Motorrad am laufenden Band um mehr Geschwindigkeit und Abzug aus meinem Baby herauszukitzeln. Ich gebe in diesen Momenten alles auf was mir je etwas bedeutet hat ohne Skrupel oder Angst etwas verlieren zu können. Ich liebe mein Leben, das tu ich wirklich meistens, doch im Grunde nur wegen jenen Momenten in denen ich Spüre das ich lebe. Ich beichte das ich wissentlich andere in Gefahr bringe und meine Familie(habe ein Kind)/Freunde einfach so skrupellos im Stich lassen könnte nur wegen diesen Augenblicken in denen ich mich Frei fühle. Ich kann damit nicht aufhören, doch kann ich wirklich weitermachen und hoffen das nichts passieren wird?

Beichthaus.com Beichte #00027638 vom 22.03.2010 um 16:08:23 Uhr in Regensburg (50 Kommentare).

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Gefühlskalter Workaholic

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Ignoranz Sucht Engherzigkeit Verzweiflung Regensburg

Gestern hat mich (m/31) meine Freundin nach fast 6 Jahren Beziehung verlassen. Ein Hauptgrund dafür ist meine Arbeitsbesessenheit. Ich bin Sohn eines Unternehmers und arbeite sehr viel. Es kommt regelmäßig vor, dass ich morgens bereits vor sieben Uhr in der Firma bin, meine Erledigungen tätige über den Tag und dann Abends bis in die Nacht (teilweise bis Mitternacht) Angebote für Kunden schreibe. Ich versuche unsere Geschäftskunden so vorteilhaft wie möglich zu behandeln. Den dabei anfallenden Stress durch immer mehr Arbeit entlud ich dann zu Hause. Kleinigkeiten eskalierten und ich entfernte mich zusehends von meiner Partnerin. Erst jetzt merke ich wie gefühlskalt ich geworden bin. Ich hätte mehr Zeit in unsere Beziehung investieren müssen und ihr öfters zuhören sollen. Die Liebe eines Menschen ist durch gute Umsatzzahlen nicht zu ersetzen. Ebenso habe ich alle meine echten Freunde durch dieses zwanghafte Verhalten verloren. Ich kenne hunderte Kunden und Geschäftskollegen im ganzen süddeutschen Raum, jedoch ist mir kein einziger wahrer Freund geblieben. Ich beichte, ich habe mein Leben und die Liebe eines wunderbaren Menschens durch meine Besessenheit ruiniert. Jedoch möchte ich nun beruflich kürzer treten und nicht jeden Auftrag, koste es was es wolle, erhalten. Vielleicht kann mir so auch meine ehemalige Lebenspartnerin verzeihen. Ich liebe sie über alles, auch wenn ich es Ihr nie gesagt habe.

Beichthaus.com Beichte #00027413 vom 17.01.2010 um 19:28:56 Uhr in Regensburg (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Wochenende mit der Internetbekanntschaft

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Internet Dating Regensburg

Das Wochenende mit der Internetbekanntschaft
Ich habe auch etwas Schlimmes zu beichten. Ich muss allerdings auch gleich dazu sagen, dass für mich für eine Beichte Reue gehört, und ich bereue es zwar, würde es aber in der selben Situation wieder ähnlich handhaben. Vielleicht ein wenig anders, aber im Grunde genauso.
Nun zu meiner Beichte: Vor etwa vier Jahren habe ich (m/damals 20) im Internet eine Frau, etwa im gleichen Alter, kennengelernt. Wir haben uns super verstanden und uns auch über intimere Dinge unterhalten. Das ging über mehrere Monate so und wir fanden uns wirklich sehr anziehend, da wir uns auch über Webcam gesehen haben. Da ihre Eltern in den Urlaub gefahren waren und sie das Haus alleine hütete, lud sie mich schließlich zu sich ein, um das Wochenende miteinander zu verbringen. Es sollte auch auf jeden Fall auf Sex hinauslaufen, weil wir wirklich sehr scharf aufeinander waren.
Ich kam also zu ihrem Haus, parkte mein Auto davor und ging zur Tür. Was dann geschah, hatte ich so wirklich nicht erwartet. Ich klingelte und eine äußerst dicke Frau mit sehr schmalem Gesicht öffnete die Tür, es war sie. Im Nachhinein fiel mir natürlich schon auf, dass ich sie immer nur bis zu den Schultern gesehen hatte.

Da ich mich nicht einfach umdrehen oder rausreden konnte, begrüßte ich sie und sie küsste mich und schob mir doch tatsächlich gleich mal ihre Zunge in den Hals. Um ehrlich zu sein, fand ich das mehr als ekelhaft, aber ich ließ mir immer noch nichts anmerken, obwohl ich im Kopf bereits verschiedenste Szenarien für einen geordneten Rückzug durchging. Als sie mich dann noch durchs Haus führte und mir mit den Worten "das ist das Bett, in dem wir schlafen", ein circa zwei Meter langes und 90 Zentimeter breites Bett, zeigte wusste ich, dass ich das unmöglich auch nur eine weitere Stunde überlebe.
Ich sagte also zu ihr, dass ich kurz meine Klamotten aus dem Auto holen muss. Ihr Angebot, mir zu helfen, lehnte ich höflich ab. Die nächsten Minuten liefen wie im Film ab, rein in die Karre und mit quietschenden Reifen losgefahren.
Während der nächsten zwei Stunden (mein Heimweg von diesem Haus) rief sie mich 50 Mal an und schrieb mir SMS, in denen sie mir den Teufel an den Hals wünschte. Ich allerdings war einfach nur froh, da weg zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00026534 vom 18.06.2009 um 19:25:23 Uhr in Regensburg (80 Kommentare).

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Kistenweise Golfbälle

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Diebstahl Regensburg

Ein paar Freunde und ich sind mal im Suff auf die blöde Idee gekommen, auf dem lokalen Golfplatz einzubrechen und dort auf der Driving Range alle Golfbälle mitzunehmen, die wir finden können. Wir waren acht Leute und jeder hatte einen Rucksack voll mit Bällen gemacht. Das Ganze dauerte nicht einmal 30 Minuten. Einer von uns hat jetzt einen Wäschekorb voll mit Golfbällen daheim. Aber ich denke mal, dass die Leute, die diesen Sport betreiben es gerade noch verkraften können.

Beichthaus.com Beichte #00026335 vom 25.05.2009 um 10:34:46 Uhr in Regensburg (12 Kommentare).

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Licht aus im Möbelhaus

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Dummheit Schamlosigkeit Regensburg

Licht aus im Möbelhaus
Ich habe einmal bei einer schwedischen Möbelhauskette den Notauschalter in der Lampenabteilung gedrückt, dort gingen dann sofort alle Lampen aus und in der ganzen Abteilung war es total finster.

Beichthaus.com Beichte #00026327 vom 24.05.2009 um 13:11:04 Uhr in 93055 Regensburg (Sulzfeldstraße 7) (18 Kommentare).

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