Der Junge am Fluss

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Lügen Boshaftigkeit Kinder Lechaschau

Ich möchte euch etwas beichten, dass gerade eben passiert ist. Ich (m/22) gehe nach dem Essen bei schönem Wetter immer raus und setze mich auf eine Bank an einem Fluss, der neben unserem Haus verläuft um eine zu rauchen. Das mache ich, weil ich nicht will, dass es bei mir daheim nach Rauch stinkt und es gibt doch nichts schöneres, als nach dem Essen ein bisschen Sonne zu tanken.
Also saß ich da so und rauchte meine Zigarette, als plötzlich ein kleiner Junge vorbeikam, der mich freundlichst begrüßte. Ich grüßte zurück und dachte mir nix mehr dabei, als mir plötzlich eine Idee kam. Ich sagte zu dem Jungen: "Halt, warte! Warum bist du denn so ganz alleine um die Zeit hier draußen? Hast du nicht gehört? Hier treibt sich ein alter Mann herum, der Kinder entführt und sie dann schließlich auffrisst!" Der Junge sah mich nur mit Angst erfülltem Gesicht an und fragte: "Wirklich?". Ich bejahte dies und riet ihm so schnell wie möglich nach Hause zu laufen. Ich glaube ich habe ein Kind noch nie so schnell laufen gesehen. In dem Moment als es passierte, fand ich es zum Brüllen komisch, aber jetzt fühle ich mich schlecht deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00028124 vom 06.09.2010 um 13:36:07 Uhr in 6600 Lechaschau (27 Kommentare).

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Meine inkompetenten Kollegen

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Peinlichkeit Aggression Zorn Arbeit Kollegen

Meine inkompetenten Kollegen
Ich arbeitete in einer Klinik als Pfleger. Es war meine erste Station nachdem ich mein Examen bestanden hatte. Es war definitiv nicht mein Wunsch auf dieser Station zu arbeiten aber mir blieb zu der Zeit keine andere Wahl. Die Kollegen waren die letzten Geschöpfe auf Erden und ich senkte den Altersdurchschnitt mit meinen damals 20 Jahren gewaltig nach unten. Als ich eines Tages zur Mittagsschicht in die Klinik kam, wartete ich das ich eine Übergabe vom Frühdienst bekomme damit ich endlich loslegen konnte. Gesagt - Getan! Los gings. Im ersten Zimmer erwartete mich ein junger Mann Mitte 30. Bei der Übergabe wurde mir mitgeteilt das es gut wäre mit dem Mann eventuell nochmals aufzustehen. Ansonsten gäbe es keine Besonderheiten. Hauptsache Stuhlgang! Ich wanderte also in das Zimmer sah den Patienten an und meinte nur. "So, dann stehen Sie mal bitte auf, ich helfe ihnen bei der Mobilisation". In dem Moment erntete ich sowohl von seiner Frau als auch von ihm Blicke, die es ordentlich in sich hatten! Er zog seine Bettdecke weg und da sah ich das er nach einem Motorradunfall beide Beine verloren hatte. Es tat mir so unendlich Leid, ich hätte sterben können. Ich habe mich tausendmal entschuldigt und bin dann aus dem Zimmer.

Nach dieser Aktion bin ich vor in unser Stationszimmer, habe die Türe geschlossen und mal so richtig losgelegt. Ich habe meine Kollegen auf das übelste beschimpft, welche Idioten sie denn eigentlich sind und ob es nicht besser wäre das Examen nochmal zu machen, dann würden solche Informationen vielleicht nicht verloren gehen. Die Stationsleitung wurde dann ziemlich sauer und hat mir empfohlen lieber meinen Mund zu halten. Ich entgegnete ihr nur das sie sich besser wieder hinsetzen soll sonst verliert ihr fetter Arsch an Form. Das wars - meine Probezeit wurde nicht verlängert, ich wurde zweimal abgemahnt und habe die letzten 3 Wochen nur noch blau gemacht. Ich habe 10 Minuten vor Dienst Beginn angerufen und mich krank gemeldet aus purer Absicht. Mir tut es für den Mann immer noch Leid! Für dieses inkompetente Personal hab ich jedoch kein Verständnis. Mittlerweile hab ich meinen Fachwirt und bin in der Personalführung tätig.

Beichthaus.com Beichte #00028123 vom 05.09.2010 um 22:14:01 Uhr (34 Kommentare).

Gebeichtet von slarry
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Mein vermülltes WG-Zimmer

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Faulheit Trägheit Unreinlichkeit WG Paderborn

Ich habe eine Zeit lang sehr asozial gelebt. Vielleicht kennt ihr diese Eistee- bzw. Teegetränkgranulate. Die gibts immer in diesen Plastikdosen, 400 Gramm. Ich habe die Teile gesammelt und reingepinkelt, weil ich teilweise zu faul oder psychisch nicht in der Lage war, aus meinem vermüllten Zimmer raus in die WG-Wohnung zu gehen und mich ins Badezimmer zu begeben. Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss, dass die Faulheit erst mit der Gewohnheit kam und die Ausgangssituation wirklich psychische Hintergründe hatte.

Jedenfalls standen diese Behälter (und auch noch andere Sachen, wie zum Beispiel leere Wurstgläser) dann tagelang voll mit Urin in diesem schlecht gelüfteten Zimmer, was ziemlich gestunken hat. Aber wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, dann gehts. Eines Tages hab ich mich ziemlich mit Alkohol abgeschossen. Hab natürlich auch wieder das Zimmer nicht verlassen, aber hatte keine Behälter mehr frei. Also hab ich in leere Mülltüten uriniert, sie zugeknotet und auf dem Boden liegen gelassen. Als ich mich schließlich übergeben musste, nutzte ich selbstverständlich auch eine allerdings frische Mülltüte. Ich muss gestehen, dass sowohl die Mülltüten mit dem Urin, als auch die Kotztüte. Wie lange in meinem Zimmer auf dem Teppichboden lag? Eine Woche vielleicht oder gar zwei?

Ja, es hat gestunken. Ja, die Tüten wurden irgendwann auch undicht. Am Ende habe ich alles genommen und in eine stabile Mülltüte gestopft. Dazu kam noch weiteres Zeug wie verschimmeltes Essen, zugeschimmeltes Geschirr und altes, längst vergammeltes Fleisch. Es stank fürchterlich. Es hat trotz drei- oder vierfacher Verpackung in Form von Mülltüten, gelben Säcken und richtig dicken Müllsäcken - so dermaßen gestunken, dass es im Hals gekratzt hat. Egal! Ich hab ja an sich nichts gegen den Geruch von verdorbenem, gammelndem Fleisch. Hat ja teilweise seinen Reiz. Aber das war echt Hardcore.
Irgendwann habe ich das widerliche Paket dann entsorgt.

Beichthaus.com Beichte #00028110 vom 01.09.2010 um 19:39:33 Uhr in Paderborn (30 Kommentare).

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Katze überfahren

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Gewalt Verzweiflung Tiere Auto & Co.

Ich (m/20) habe etwas schreckliches getan. Gestern bin ich ganz normal vom Essen mit der Familie nach Hause gefahren. Kurz bevor ich zu hause ankam, huschte etwas über die Straße. Ich realisierte in Millisekunden, dass es sich um eine Katze handelte, machte eine Vollbremsung, um von meinen 60 km/h runterzukommen. Die ganze Aktion dauerte vielleicht zwei Sekunden, es hat aber nicht gereicht, ich habe die Katze erwischt, zwar nicht mit dem Reifen aber mit der Frontseite des Autos. Hinter mir wäre mir dazu noch fast jemand draufgefahren. Wer rechnet denn bitte mit so einer harten Bremsung? Da ich selbst eine Katze zu hause habe, war die Sache für mich noch viel schlimmer, denn ich wusste genau, was ich gerade dem Besitzer angetan habe. Niedergeschlagen stieg ich aus und schaute zögernd auf die Katze. SIE LEBTE! Sofort nahm ich sie in mein Auto und fuhr zum nächsten Tierarzt. Zunächst sagte man mir ich müsste noch eben warten, aber nachdem ich da dann total ausgerastet bin, ließ man mich schnell vor. Die anderen Patienten meinten auch direkt, dass sie bei so einem Fall gerne länger warten. Der Arzt sagte mir jedoch, dass dieser Katze nicht mehr geholfen werden kann, sie war zu stark verletzt und das einzig richtige wäre sie einzuschläfern. Ich bekam Tränen in den Augen, was hatte ich da nur angerichtet? Selbst jetzt könnte ich noch heulen - interessiert mich nicht, ob ich ein Mann bin - es macht mich fertig. Besonders, weil ich meine eigene Katze jeden Tag sehe und mir nicht vorstellen könnte, wie es wäre, wenn sie weg wäre. Heute werde ich nach der Arbeit versuchen, die Besitzer ausfindig zu machen und ihnen die Katze geben. Ich habe sie vom Tierarzt mitgenommen. Ich habe richtig Angst vor diesem Moment, Gott steh mir bei.

Beichthaus.com Beichte #00028104 vom 30.08.2010 um 13:38:02 Uhr (81 Kommentare).

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Jugendliebe

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Wollust Begehrlichkeit Liebe Düsseldorf

Meine ersten sexuellen Erfahrungen hatte ich als 12-jähriges Mädchen. Meine damalige beste Freundin war türkischer Abstammung, aber da sie aus einem kaputten Elternhaus kam, waren Traditionen für sie nicht so wichtig. Nachts, wenn sie bei mir schlief, schlichen wir uns heimlich ins Wohnzimmer und schauten bis zum Morgengrauen Softpornos auf Vox. Eines Tages fingen wir an uns zu streicheln und zu küssen. Sie hatte einen tollen zierlichen Körper und wunderschöne kleine feste Brüste. Mit der Zeit wurde unser nächtliches Treiben schon zur Normalität und wir begannen andere Freundinnen in unser Liebesspiel mit einzubeziehen. Leider hatte sie irgendwann nur noch Jungs im Kopf und unsere Geschichte endete so schnell wie sie begann. Mit den Jahren versuchte ich es immer wieder mit Männern, aber bis heute (11 Jahre später) hatte ich nie wieder ein so starkes sexuelles Verlangen, wie damals mit meiner Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00028102 vom 29.08.2010 um 00:27:30 Uhr in Düsseldorf (22 Kommentare).

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