Bambi

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Dummheit Ungerechtigkeit Mord Tiere

In dem Dorf, in dem ich aufwuchs befanden sich mehrere Bauruinen, das heißt abgebrochene Keller aufgrund von Insolvenz oder Ähnlichem. Als ich vielleicht 10 war, missbrauchten ein Freund und ich die umzäunte abgebrochene Baustelle häufig als Abenteuerspielplatz. Wie auch immer, ein Mal muss irgendwie ein Reh zwischen dem Zaun hindurch geschlüpft sein und stand dort schläfrig ohne sich zu bewegen. Übermütig, wie wir beide waren, beschlossen wir uns an das Reh anzuschleichen. Natürlich erkannte es uns bald und wir verfolgten es durch die Baustelle, wobei es aber auf dem verwilderten Gelände weitaus schneller voran kam. Es hatte schon einen gewaltigen Vorsprung als wir plötzlich ein lautes Scheppern hörten. Als wir näher kamen, lag das Tier schwer atmend vor dem Bauzaun. Ein Fußgänger kam vorbei, wir versteckten uns und er rief wegen des Rehs die Polizei. Wir verließen das Gelände auf der entgegengesetzten Seite, versuchten uns zu beruhigen und gingen langsam um den Zaun Richtung Reh. Dort angekommen erklärte uns der Mann was geschehen war und wir machten große Augen und taten so, als wäre all das uns völlig neu. Als die Polizei endlich kam erklärten sie, dass das Reh zu verletzt sei um gesund zu werden. Der Pistolenschuss hallt mir bis heute in den Ohren. Ich beichte, dass ich unabsichtlich für den Tod eines Rehs verantwortlich bin. Und es tut mir immer noch Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028417 vom 18.12.2010 um 14:10:58 Uhr (38 Kommentare).

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Meine Ex-Frau und das Jugendamt

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Zorn Verzweiflung Rache Verrat Ex

Meine Ex-Frau und das Jugendamt
Ich (m/30) habe drei Kinder und bin inzwischen geschieden. Wegen einer linken, altmodischen und beschissenen Richterin müssen meine drei Lieblinge bei meiner Ex wohnen. Die Wohnung in der sie wohnen habe ICH gekauft, bezahlt und eingerichtet und das bevor ich meine jetzige Exfrau kennen gelernt habe. Dennoch wurde mir vom Gericht aufgelegt diese Wohnung zu verlassen und meiner Exfrau zu überlassen. Wegen diverser anderer Dinge musste ich inzwischen Privatinsolvenz anmelden und wohne nun in einer Bruchbude mit Nasszelle, Kochnische und zwei Wohnkammern. Ich habe kein Auto mehr und kann mir kaum die Butter auf dem Brot leisten. Meine Ex vernachlässigt die Kinder und den Haushalt und schert sich einen Scheiß darum wie es denen geht. Wichtig ist ihr nur ihr Online-Spiel, ihre PS3 und ihre monatlich wechselnden Liebschaften.

Leider hat unser Jugendamt die Angewohnheit sich mindestens 5 Tage vorher anzumelden. Genug Zeit für meine Ex "Heile Welt" zu schaffen. Und sie hat zudem das Talent jemandem so glaubhaft vorzulügen, der Himmel sei grün, dass es ihr Jeder glaubt. Ich beichte, dass ich momentan fast täglich anonym beim Jugendamt anrufe und die Fehltritte meiner Ex petze. Und seien es mal nur wieder nicht geschnittene Fingernägel. Die Kinder gehören nicht zu dieser primitiven, asozialen Schlampe, die die Kinder nur will, weil sie dadurch ein gesichertes Einkommen von circa 1.400 Euro hat (Kindergeld Unterhalt). Weiter möchte ich beichten, dass die zuständige Tusse beim Jugendamt eine Männerverachtende Lesbe ist und sie mir von Anfang an Steine in den Weg gelegt hat. Habe sie heute mit samt Tonaufnahmen und Beweisen bei ihrem Vorgesetzten angeschwärzt.

Beichthaus.com Beichte #00028416 vom 18.12.2010 um 05:13:51 Uhr (49 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Autoverwerter und der Stasi-Spitzel

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Zwietracht Boshaftigkeit Maßlosigkeit Verschwendung Internet

Heute möchte ich um Absolution bitten. Und zwar ist vor etwa zwei Jahren im hohen Norden ein Kunde von einer Autowerkstatt betrogen worden und hat diesen Streit in eine sehr große deutschsprachige Internetseite verlegt, eigentlich wollte er nur um Rat bitten. Als ich auf den Beitrag stieß, dachte ich zuerst nichts besonderes, aber die Antworten der Werkstatt, genau genommen handelt es sich um eine Autoverwertung, glänzten nur noch so vor Lügen und Frechheiten, dass ich aus dem Lachen nicht mehr herauskam. Naja, jedenfalls schien der Faden einige Male in der Versenkung zu verschwinden, doch ich ärgerte dann jedes Mal den Verwerter und seine Unterstützer, damit mir der Stoff zum Lachen nicht ausging. Fast zwei Jahre lang schrieben ich und andere Unbeteiligte an der Sache, weil es solchen Riesenspaß machte, zu sehen, wie sich diese Menschen regelmäßig freiwillig für uns zum Idioten machten. Dazu habe ich sie regelmäßig subtil beleidigt, aber auch mal etwas härter, weil sie subtile Anspielungen nicht verstehen. Mit seiner Intelligenz ist es offenbar nicht sehr weit her. Der Beitrag nahm mit der Zeit geradezu epische Ausmaße an, fast siebentausend Antworten, fünfhunderttausend Klicks und er wurde insgesamt dreihunderteinundvierzig Seiten lang. Man könnte ihn glatt als Buch drucken, ihn zu lesen dauert von Anfang bis Ende Tage.


Zurück zum Thema: in ihrer Paranoia stellte der Verwerter mit seinen Freunden ständig neue abstrakte Theorien auf, so meinten sie beispielsweise das alle, die nicht in ihrem Sinne schrieben, falsche Anmeldungen des Kunden waren. Darüber konnte man herzlich lachen, und manche machten sich sogar die Mühe, psychologische Profile des Autoverwerters und seiner Unterstützer zu erstellen und empfahl ihnen starke Medikamente, woraufhin sie erst explodierten und dann selbst so anfingen, wie Papageien. Und sie drohten Andauernd mit Klagen und erfanden Straftatbestände, die es gar nicht gibt. Als sich schließlich noch herausstellte, dass einer der Beteiligten auf Seiten der Autoverwertung ein ehemaliger Stasi-Agent war, gingen die Wogen noch viel höher. Es war einfach herrlich, da mitzuhalten. Eine regelrechte virtuelle Jagd.


Wir veranstalteten dann schließlich diesen Sommer sogar ein Grillfest in der Stadt, in der sich das abspielte, woraufhin uns der Verwerter die Polizei schickte, welche aber null Handhabe gegen uns hatte. Sie sagten uns lediglich, dass wir das Grundstück der Verwertung nicht betreten dürften. Hatten wir aber ohnehin nicht vor. Trotz Einladung kam leider der Verwerter selber nicht vorbei. Er hatte im Vorfeld versucht, durch gefälschte Beiträge in Foren, in denen er sich als Bürgermeister ausgab, das Grillfest zu verhindern, aber das machte uns nur noch wilder. Leider wurde die Diskussion vor drei Wochen für immer geschlossen. Jetzt habe ich für die Abende keine Beschäftigung mehr und muss mich wohl oder übel mit meiner Freundin abgeben. Schade. Lieber Autoverwerter und lieber Stasi-Spitzel, danke euch für die schöne Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00028412 vom 17.12.2010 um 04:14:49 Uhr (16 Kommentare).

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Der Gong

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Hochmut Waghalsigkeit Schule

Als ich vor vielen Jahren die Unterstufe eines Gymnasiums besuchte, musste ich an einem Mittag für eine Doppelstunde nachsitzen. Der Grund ist eher banal: Ich habe eine Papierkugel aus dem Fenster geworfen. Die Lehrkraft wusste auch nicht so recht, wie sie mich für diese Lappalie bestrafen kann. Jedenfalls kam es dazu, dass ich an einem Tag, an dem ich lediglich vier Stunden Unterricht hatte, die nächsten beiden Stunden im Sekretariat verbringen musste.
Ich unterhielt mich ein wenig mit der Sekretärin und machte ein paar Aufgaben. Etwa 10 Minuten vor dem Ende der Doppelstunde verließ sie dann den Raum, um ein paar Sachen zu erledigen. Wenn es klingelt, dürfe ich gehen, so sagte sie.
Ich schaute auf die Uhr und bemerkte, dass mein Bus in 5 Minuten fahren würde (echt tolle Zeit für Schüler, die eigentlich noch 10 Minuten Unterricht haben). Ich erinnerte mich an die Worte der Sekretärin, dass ich mit dem Klingeln gehen dürfe und erblickte im selben Moment die Bedieneinheit der Lautsprecheranlage. Ich untersuchte sie genauer und stellte fest, dass sie jeder Affe bedienen könnte. Es gab lediglich vier Knöpfe: Durchsage, Alarm, Test und Gong. Jedenfalls überlegte ich nicht lange und drückte auf Gong, mit der Hoffnung, dass sich dieser nicht von der Pausenklingel unterscheidet. Alles klappte reibungslos, der Pausengong erklang, ich packte meine Sachen und ging. Die Sekretärin verabschiedete sich im Vorbeigehen noch freundlich und ich sprintete zum Bus (den unerstaunlicherweise auch viele andere Schüler noch erwischten). Ärger gab es später keinen. Leid tun mir heute jedoch die Schüler, die zu dieser Zeit eine Klausur geschrieben haben und somit wohl ganz schön ins Schwitzen geraten sind. Ich hoffe, ihr seid trotzdem fertig geworden.

Beichthaus.com Beichte #00028410 vom 16.12.2010 um 12:36:53 Uhr (12 Kommentare).

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Hassliebe unter Kollegen

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Falschheit Lügen Kollegen Kiel

Hassliebe unter Kollegen
Ich (m/29) habe bis vor einigen Jahren in einem Unternehmen gearbeitet bei dem ich mit 5 weiteren Mitarbeitern in einem Büro gesessen habe, alle zwischen Anfang 20 und Mitte 30, also ein relativ junges Team. Alles war harmonisch, außer die Beziehung zwischen mir und einer gewissen Kollegin. Wir konnten uns auf den Tod nicht leiden. Eines Tages habe ich per Zufall mitbekommen, dass sie öfter mal in einem Internetblog was reinschreibt. Also habe ich immer mal wieder in diesen Blog reingeschaut. Da war nie was woran ich sie erkannt hätte, außer bei einem mal, als sie sich voll über einen ihrer Arbeitskollegen auslässt. Bei genauem hinsehen habe ich erkannt, dass dieser Arbeitskollege ich bin. Also habe ich an diesem Abend noch kommentiert. Ich habe mich als ein ganz normaler Blogger ausgegeben und habe ihr einige Tipps gegeben, wie man mit solchen Kollegen umgeht, eigentlich nur um zusehen ob sie es wirklich ist. Am nächsten Tag hat sie diese Tipps direkt umgesetzt und mir war jetzt zu 100% klar, dass sie es ist. Ich habe natürlich dafür gesorgt, dass die Tipps ihre Wirkung zeigten. Am nächsten Tag hat sie auch einen Kommentar im Blog abgegeben, sich bedankt und nach weiteren Tipps und nach meiner ICQ-Adresse gefragt. Ich habe eine neue ICQ Identität erfunden und mich als Frau ausgegeben. Wir haben sehr häufig miteinander geschrieben. Sie hielt meine ICQ Identität für sehr clever, da die Tipps um diesen fiesen Arbeitskollegen zu kontrollieren, immer funktionierten. Eigentlich sollte es nur ein Spaß werden. Doch irgendwann habe ich sie so manipuliert, dass sie mein wahres Ich plötzlich attraktiv fand. Es hat darin gegipfelt, dass wir an der Weihnachtsfeier (genau heute vor 6 Jahren) Sex miteinander hatten, und der war richtig gut. Das schlechte Gewissen hatte mich solange geplagt bis ich es ihr irgendwann gesteckt habe. Später hat sie voller Scham die Firma verlassen. Heute tut es mir Leid, war aber der beste Sex meines Lebens.

Beichthaus.com Beichte #00028408 vom 16.12.2010 um 00:58:01 Uhr in Kiel (28 Kommentare).

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