Strafe für den Ordnungsfreak

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Boshaftigkeit Auto & Co. Unfall

Letztens habe ich einen Kumpel nach Hause gefahren und habe vor seinem Haus angehalten. Das befindet sich in einer verkehrsberuhigten Zone. Wir haben noch kurz über nebensächliche Sachen geredet, als dann ein etwa 50-jähriger Mann vorbeifahren wollte. Der Mann hatte genug Platz, rechts von mir vorbeizufahren, tat dies aber nicht. Stattdessen betätigte er ständig die Lichthupe. Ich leuchtete zurück, dass er gefälligst vorbeifahren solle, jedoch fing er nochmal mit der Lichthupe an. Als er bemerkte, dass wir darauf nicht reagierten, fing er dann schließlich zu Hupen an. Nach mehrmaligem Hupen fuhr er dann doch an das Beifahrerfenster vor und brüllte uns an, weil wir angeblich die Straße versperren. Wir entgegneten, dass da doch genug Platz wäre, um vorbeizufahren. Er jedoch regte sich noch mehr auf und meinte, dass er da nicht vorbei fahren dürfte, weil er dann über Privatgrundstück fahren müsste. Ich erwiderte, dass das doch total egal wäre und es niemanden interessiere. Er brüllte uns weiter an! Ich zeigte ihm den Stinkefinger und wies ihn darauf hin, dass ich, im Gegensatz zu ihm, hier stehen darf, er aber jetzt ja doch auf den Privatgrundstück steht. Außerdem ist Hupen innerorts genauso verboten und er hat somit schon zwei Ordnungswidrigkeiten begannen. Er brüllte wie ein Affe, fuhr los und knallte in ein Auto, das gerade rückwärts aus der Einfahrt geschossen kam. Ich und mein Kumpel haben uns kaputt gelacht. Der Fahrer des anderen Autos war ein Jugendlicher und kam ohne zu gucken aus der Ausfahrt heraus. Der Opa war der Meinung, dass die Schuld nicht bei ihm lag und rief die Polizei. Als die Polizei ankam, haben wir als Zeugen ausgesagt, dass der Opa viel zu schnell losgefahren ist und dass es seine Schuld gewesen ist. Außerdem habe er vor dem Unfall wie wild rumgehupt. Die Polizisten holten darauf einen Alkoholtester und beide Fahrer mussten pusten. Wie sich herausstellte, hatte der Jugendliche 0,0 und der Opa 0,6 Promille. Sie nahmen ihn mit aufs Revier. Der Jugendliche dankte uns und freundete sich mit uns an. Er stellte sich heraus, dass er ein Kiffer ist und gerade erst zwei dicke Joints durchgezogen hatte! Wir haben uns vor Lachen weggeschmissen. Außerdem können wir ab jetzt, wenn wir was zu kiffen haben wollen, immer kostenlos bei ihm rauchen. Tja, lieber Mr. Ordnungsfreak! Hättest du wegen dem Privatgrundstück nicht so einen Wind gemacht, wäre dir einiges erspart geblieben. Das haste davon! Was für ein schöner Tag das doch war!

Beichthaus.com Beichte #00022803 vom 21.09.2007 um 18:36:48 Uhr (12 Kommentare).

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Der Name meines Ex-Freundes

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Neugier Schamlosigkeit Ex

Ich habe beim Googeln des Namens meines Ex-Freundes (also dessen Internetidentität) herausgefunden, dass er ein Profil bei Sklavenzentrale.com hat. Dort steht, dass er zu 56.8 % dominant ist und zu 43,3 % devot. Ich fand es reichlich dämlich, dass er sich nicht mal dort einen anderen Namen ausdenken konnte und habe den Link zum Profil an alle Freunde weitergeschickt. Deswegen habe ich nicht mal ein schlechtes Gewissen - nur frage ich mich ehrlich, was wohl sein Vater dazu sagen würde. Vermutlich beichte ich später nochmal.

Beichthaus.com Beichte #00022795 vom 21.09.2007 um 07:20:25 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Eine Bestellung für jeden Artikel

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Hass Aggression Arbeit Wolfenbüttel

Ich (m/29) arbeite im Vertrieb bei einer großen Firma, die Glasplatten für Fenster, Spiegel etc herstellt und zurechtschneidet. Wir haben seit Neustem einen Online-Shop, über den die Kunden bequem ihre Glasplatten bestellen können. Unser zweitgrößter Kunde bestellt […]
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Beichthaus.com Beichte #00022788 vom 21.09.2007 um 02:42:57 Uhr in Wolfenbüttel (5 Kommentare).

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Richtige Liebe mit 30 Jahren

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich das erste Mal in meinem Leben (fast 30) richtig liebe. Womit ich meine bisherigen Liebschaften, anders kann ich sie jetzt retrospektiv nicht nennen, zugleich zu Statisten in meinem Leben mache. Wie ich das weiß? Was ist diesmal anders? Täglich fühle ich das unbändige Bedürfnis, Mails wie folgende zu verfassen: Weißt du, manchmal denke ich mir müssten doch irgendwann die Ideen ausgehen oder ich befürchte, dass ich mich im Ausdruck meiner Gefühle zu dir wiederholen könnte, doch dies ist nicht der Fall, du bist mir ein Quell unerschöpflicher Inspiration und auch der Selbst-Motivation. Ich neige fast zu sagen, so muss sich Beethoven gefühlt haben als er Schillers "Ode an die Freude" vertonte, nur dass sich die freigesetzte Energie nicht, wie bei ihm, in solch musikalisch/künstlerisch-kreativer Manier manifestiert sondern sich endogen in mir selbst verteilt und sich in Form von eben genannter Inspiration entfaltet. Diese ist in ihrer Qualität viel polyvalenter, sie adaptiert sich an meine prioritären Interessen und gibt ihnen den nötigen Vorwärtsschub. Darum übertreibe ich nicht, wenn ich sage, dass ich dir zu danken habe, dafür dass du bist, dass du bist wie du bist, wo du bist und auch zu meinem Glück, meiner Freude ein bisschen für mich bist. Ich habe, besser gesagt hatte manchmal den Eindruck du glaubtest, ich meinte es nicht wirklich ernst, ich wäre, was Beziehungen und Frauen anbelangt, so etwas wie ein Trophäensammler, doch tatest du mir Unrecht, ich war ein Suchender, eigentlich wie jeder vergeblich Suchende eine bemitleidenswerte Kreatur, bis ich dich traf, womit meine Suche einen neuen Sinn bekam, drum glaube mir, wenn ich dir sage dass du es bist, was ich brauche und nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00022784 vom 21.09.2007 um 01:27:30 Uhr (9 Kommentare).

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“Folge

Geschenktes Geld am Automaten

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Diebstahl Habgier Selbstsucht Geld

Ich ging letztens in der Stadt zur Bank, um an einem Automaten Geld abzuheben. Ich musste etwas warten, weil eine junge Frau vor mir dran war. Leider stellte sie sich etwas ungeschickt an und bekam nicht alles gleich auf die Reihe. Weil ich ziemlich in Eile war, fing ich leise an zu motzen, was sie wohl mitbekam und dadurch noch nervöser und hektischer wurde. Als sie dann endlich so weit war, zog sie eiligst ihre Karte aus dem Automaten und verschwand so schnell wie möglich. Als ich jetzt meine Karte reinsteckte und gerade meine Geheimzahl eingeben wollte, bemerkte ich, dass unten aus dem Geldausgabeschlitz ein paar Geldscheine rausragten. Da war doch dieses Mädel so in Stress geraten, dass sie glatt vergessen hatte, ihr Geld mitzunehmen. Für einen kurzen Moment überkam mich das schlechte Gewissen, aber dann zog ich das Geld aus dem Schlitz und machte mich davon. In dem Moment dachte ich nur noch, wer so blöd ist, der ist halt selbst schuld, aber im Grunde tat mir die Kleine schon leid, und manchmal bereue ich es auch ein wenig. Naja, mit den 150 Euro habe ich mir dann trotzdem einen schönen Nachmittag gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00022763 vom 20.09.2007 um 13:15:04 Uhr (8 Kommentare).

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