Fingierte Sportverletzung

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Engherzigkeit Lügen Zorn 50+ Bahn & Co.

Als ich heute nach einem ziemlich langen Tag in der Uni mit dem Bus nach Hause fahren wollte, stieg nach zwei Stationen eine Oma mit Gehstock ein. Sie kam praktisch sofort auf mich zugerannt und schrie mich an, was ich mir denn dabei denken würde, ihr nicht sofort den Platz anzubieten. Der Ton und diese arrogante Selbstverständlichkeit ohne den Hauch einer gewissen Höflichkeit, machte mich so sauer, dass ich behauptete ich hätte eine Sportverletzung am Knie und könne daher nicht die Fahrt über stehen. Danach musste ich mir noch anhören, wie verkommen und lasch die Jugend von heute wäre. Ich verachte solche alten Leute zutiefst, obwohl sie nichts für ihren Zustand können. Hätte ich mehr Gelassenheit aufgebracht, wäre mir das Theater erspart geblieben und ich müsste mich nicht schämen.

Beichthaus.com Beichte #00032920 vom 24.03.2014 um 23:51:01 Uhr (22 Kommentare).

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Schadensausgleich durch Sex

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Wollust Dummheit Begehrlichkeit Verzweiflung Arbeit Bad Salzuflen

Ich arbeite in einem Warenlager und habe oft mit Fahrern und Fahrerinnen zu tun. Neulich hat mir eine Fahrerin, die ich nicht kannte, mit ihrem LKW das ganze Treppengeländer zum Versand zusammengeschoben. Das musste ich natürlich melden, aber die Fahrerin meinte, dass sie die Besitzerin der Spedition sei und eigentlich nicht fahren würde und deshalb auch keine Übung hätte. Außerdem meinte sie, dass man diesen "kleinen Schaden" doch bestimmt auch außerhalb der Versicherungen regeln könne, da sonst die Prämien steigen würden. Generell ist das aber natürlich nicht so einfach, da sich viele im Nachhinein weigern, das Ganze zu bezahlen. Also machte ich einen Unfallbericht mit der Anmerkung, dass je nach Schadenshöhe die Spedition XYZ die Instandsetzung auch ohne Versicherung übernehmen würde.


Die Gute war außer sich vor Freude und im Büro schlich sie sich an mich heran. Dabei berührten ihre langen Haare mein linkes Ohr und ihre Brust meine Schulter. Ich fragte sie, was das denn solle und sie meinte, sie müsste ja schließlich nachsehen, was ich da schreibe. Also schrieb ich - während sie sich immer näher an mich drückte. Irgendwann rieb sie ihre Brust an mir und ich könnte schwören, dass ihre Nippel hart wurden. Gewissheit hatte ich dann, als sie auf einmal anfing, an meinem Ohrläppchen zu knabbern und zu lecken. Sie bot mir dann an, dass sie mich für meine Freundlichkeit mit einem kleinen, privaten Vorschuss entlohnen würde. Da sie wirklich gut aussah und frisch geduscht roch, nickte ich kurz und sagte ihr, dass sie außen um das Gebäude laufen solle - ich würde dann die Tür zum Kartonagenlager öffnen, in das sie dann kommen könnte. Gesagt, getan! Wir haben es uns zwischen den Paletten und Kartons gemütlich gemacht und uns zwei Mal gegeben, was wir uns immer erträumt hatten. Es war absolut wild und hemmungslos. Bisher vermied ich es immer, das Wort "ficken" zu benutzen, aber das war nichts anderes. Ich hatte einen aufgekratzten Rücken, mir tat alles weh vom Küssen und der Heftigkeit unserer Kopulation.


So etwas hatte ich noch nie erlebt. Es war super und der beste Sex meines Lebens, da er irgendwie ursprünglich animalisch war. Kein langes Vorspiel, nichts. Nun denn, ich machte normal meinen Job weiter, sie fuhr und ich dachte, dass es wohl eine einmalige Sache war. Jetzt kommt das Problem. Sie erscheint nun jeden Dienstag, um zwei einzelne Paletten abzuholen und besteht dann darauf, dass wir unser Erlebnis wiederholen. Sie meint, sie würde das Geländer so am liebsten "abarbeiten". Davon war jedoch nie die Rede! Sie wollte die Reparatur selbst bezahlen und nicht bei mir "abarbeiten". Nun fühle ich mich schlecht, da es irgendwie ein Abhängigkeitsverhältnis geworden ist und unsicher, denn falls sie mich anzeigen würde, könnte sie behaupten, dass ich sie zum Sex genötigt hätte, statt den Schaden zu melden. Noch dazu droht sie damit, mit meinem Chef zu reden, wenn das Spiel so nicht weiter geht. Unter diesem Druck passiert es mir schon, dass ich keinen mehr hochbekomme - sie beschwert sich dann und droht mir noch mehr. Aber ich kann nicht mit meinem Vorgesetzten reden - diese Geschichte glaubt mir doch kein Mensch! Einerseits ist die Frau eine wahre Erlebniswelt in Sachen Sex, andererseits halte ich diesen Druck nicht mehr aus. Gebt mir bitte einen Rat und verzeiht mir, dass ich schwach geworden bin.

Beichthaus.com Beichte #00032916 vom 24.03.2014 um 12:39:16 Uhr in 32107 Bad Salzuflen (Im Loch) (24 Kommentare).

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“Beichte

Diagnose: Leukämie

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Verzweiflung Partnerschaft Gesundheit

Ich (m/30) muss etwas beichten, das mich wirklich total fertigmacht. Ich habe eine wundervolle Freundin (20), mit der ich seit knapp acht Monaten zusammen bin. Die Beziehung zu ihr ist etwas völlig anderes, als ich davor erlebt habe. Ich liebe sie aufrichtig und von ganzem Herzen, wie ich noch nie jemanden geliebt habe. Umso schockierender war die Nachricht, dass meine Freundin an Leukämie erkrankt ist. Für sie und mich brach erst einmal eine Welt zusammen. Doch für mich war klar, dass ich immer an ihrer Seite bleiben werde, egal was passiert. Am Anfang arrangierten wir uns damit, doch mit der Zeit entstanden immer mehr Probleme. Durch ihren Haarverlust und die immer längeren Krankenhausaufenthalte veränderte sie sich stark. Sie verlor an Selbstbewusstsein und auch ihr Kampfgeist ließ immer mehr nach. Also versuchte ich alles Menschenmögliche, um sie aufzuheitern, ihr beizustehen und vor allem um ihr wieder Lebensmut zu schenken. Mit Erfolg.


Inzwischen kann sie immer öfter lachen und plant wieder gemeinsam mit mir die Zukunft. Doch das Problem mit ihrer Glatze steht immer noch zwischen uns. Sie sagt andauernd, wie fremd und schrecklich sie ihr neues Aussehen findet, auch wenn sie natürlich gleichzeitig froh ist, dass sie am Leben ist. Versteht mich nicht falsch! Ich finde sie trotzdem bildhübsch, doch manchmal erwische ich mich dabei, wie ich alte Fotos anschaue und ihr altes Aussehen vermisse. Ihre langen Haare und ihre tolle Ausstrahlung. Ich bin so dankbar, dass es ihr immer besser geht, doch gleichzeitig fehlt mir einfach etwas. Wenn ich sie jetzt anschaue, sehe ich keine sexy Frau, sondern eine von der Krankheit gezeichnete, schwache Frau. Und dafür schäme ich mich so sehr. Ich bin so wütend, dass eine Krankheit alles verändert hat und ich nicht weiß, wie das alles weitergehen soll. Denn inzwischen fühle auch ich mich innerlich total kaputt und würde gerne eine Auszeit von allem nehmen. Und das, obwohl meine Freundin todkrank ist und nicht ich. Ich fühle mich im Moment einfach nur schrecklich und hoffe, dass es alles irgendwie wieder wird, wie damals.

Beichthaus.com Beichte #00032903 vom 21.03.2014 um 21:54:15 Uhr (15 Kommentare).

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Federn im Flugzeug

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Vandalismus Feigheit Flug & Co.

Ich bin letztens mit einer großen deutschen Fluglinie von Toronto nach Frankfurt geflogen. Jeder Fluggast hat für den Flug eine Decke und ein Kissen bekommen. Die Daunen in dem Kissen waren groß und irgendwie haben mich die Filme nicht zu 100 Prozent beschäftigt. Ich habe das Kissen also während der Filme mit den Händen abgesucht, ob irgendwo Daunen herausstechen, und habe diese dann rausgezogen. Zwischendurch habe ich die Daunen auch aus dem Kissen gedrückt, denn gerade bei langen Stielen ist dies sehr einfach. Da meine Nebensitzerin geschlafen hat und die Kabine dunkel war, gab es auch niemanden, der es bemerkt hat. Allerdings habe ich nach der Landung entsetzt feststellen müssen, wie viele Federn sich nach fast sieben Stunden Flug tatsächlich unter meinem Sitz und auf meiner Hose angesammelt haben. Ich habe mir dann schnell die Federn abgeklopft und bin gegangen. Liebe Fluggesellschaft, es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032867 vom 14.03.2014 um 20:03:51 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Mein Leben mit den Aktien

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Lügen Falschheit Arbeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich seit mehreren Jahren ein Doppelleben führe. Offiziell studiere ich seit etwa 22 Semestern Luft- und Raumfahrttechnik. Das hat den Vorteil, dass meine Eltern nichts dagegen haben, wenn ich noch in der Einliegerwohnung ihres Hauses wohne. Außerdem darf ich das Auto meiner Mutter benutzen und muss mir mein Essen nicht selbst kochen. Die lange Studienzeit begründe ich meinen Eltern gegenüber mit diversen Praktika und Zusatzqualifikationen. Wie ihr euch nach meinem Eröffnungssatz sicher denken könnt, ist das alles Schwachsinn. Ich studiere seit einigen Jahren nicht mehr. Zwar habe ich einen Diplomabschluss, aber der ist nicht besonders gut, daher hätte ich es schwer etwas zu finden. Und wenn überhaupt, dann nur im Ausland.


Zu meinen Wehrdienstzeiten habe ich mir allerdings bei einem Unfall während einer Übung eine kleine Behinderung zugezogen. Nichts allzu dramatisches, aber genug für eine kleine Rente. Mit dieser Rente habe ich den generellen Aktienhandel angefangen. Erst natürlich nur mit wenig Geld. Ich bin, weiß Gott, anfänglich des Öfteren übel auf die Nase gefallen, aber dann habe ich mich in die Materie eingelesen und die Gesetze des Marktes ganz gut verstanden. Im Gegensatz zu 77 Prozent der Anleger machte ich bald stabile Gewinne, was dazu führte, dass ich immer mehr Geld riskierte. Erst gewann ich am Tag im Schnitt so um die 50 Euro, dann 100, dann 1000. Ich kaufte mir einen Server inklusive des schnellsten Internetanschluss, den ich bekommen konnte, und mietete mir ein winziges Büro. Dorthin fahre ich jeden Tag, und mache dann fünf Stunden lang nichts anderes. Auf diese Art habe ich mir in den letzten Jahren ein siebenstelliges Konto geschaffen. Alles legal und mit dem Segen des Finanzamtes. Nur wenige meiner Freunde wissen Bescheid, und selbst die kennen nicht das ganze Ausmaß meiner Geschäfte. Meine Eltern würden mir sicherlich gewaltig in den Hintern treten, wenn sie wüssten, was ich den lieben langen Tag so treibe. In ihren Augen sind Banker eigentlich nur Verbrecher. Momentan plane ich übrigens bei meinen Eltern auszuziehen, denn es ist reichlich uncool, mit 31 Jahren noch zu Hause zu wohnen. Ich sollte lernen auf eigenen Beinen zu stehen, aber gerade ist es noch ganz bequem. Aber auch wenn ich alleine lebe, wird niemand erfahren, mit was ich mein Geld verdiene.

Beichthaus.com Beichte #00032859 vom 12.03.2014 um 13:05:07 Uhr (25 Kommentare).

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