In der Nacht ausgesetzt

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Engherzigkeit Selbstsucht Auto & Co. Last Night

Ich (w/19) muss etwas beichten, das ich gerade getan habe. Ich war mit drei Freundinnen Cocktails trinken und erklärte mich bereit, zu fahren, da ich früh raus muss und keine Lust auf Alkohol hatte. Als wir auf dem Heimweg die erste Freundin abgesetzt hatten, fuhren wir weiter ins nächste Dorf, in dem meine zweite Freundin wohnt und wo die Dritte bei ihrem Freund abgesetzt werden wollte. Da die Freundin aus dem Dorf mit dem Freund der anderen gut befreundet ist, wollte sie noch mit zu ihm, kurz Hallo sagen. Ich sollte so lange im Auto warten und sie dann zu sich nach Hause fahren, was mit dem Auto eine total doofe Strecke ist, die mich wieder in die entgegengesetzte Richtung führen würde - während es zu Fuß nur fünfzehn Minuten sind. Ich habe jedoch zugestimmt, da ich einfach nicht "Nein" sagen kann, und habe erneut betont, dass sie sich beeilen soll und ich morgen früh raus muss. Also gingen die beiden rein, ich wartete im Auto und als nach 15 Minuten immer noch niemand zurückgekommen war, wurde es mir zu blöd. Ich finde es frech, von jemandem zu verlangen, dass er auf einen wartet, anschließend den Weg wieder zurückfährt und sich dann noch nicht einmal beeilt. Also bin ich einfach nach Hause gefahren, habe die ganzen Anrufe ignoriert und auf die ganzen Nachrichten nur geantwortet, dass ich es so verstanden hätte, dass sie nach Hause läuft. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, zumal ich daheim gemerkt habe, dass sie ihre Tasche noch in meinem Auto hatte. Aber auf der anderen Seite ist diese Freundin eine von der Sorte, die sich nie bereit erklärt, zu fahren, geschweige denn Umwege in Kauf nimmt und trotzdem immer das Dreifache an Spritgeld verlangt. Während sie selbst übrigens nie etwas gibt.

Beichthaus.com Beichte #00033068 vom 16.04.2014 um 02:32:15 Uhr (11 Kommentare).

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Verlangen nach der Kollegin

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Morallosigkeit Kollegen Arbeit

Seit über zehn Jahren arbeite ich nun mit meiner Kollegin zusammen. Seit über einem halben Jahr vis-à-vis. Ich habe mich eigentlich schon immer zu ihr hingezogen gefühlt und ich denke, ihr geht es genauso. Zumindest gab es wirklich viele Situationen, in denen die Luft nur noch elektrisch war und es geknistert hat. Manchmal würde ich sie am liebsten packen und vernaschen. Zwei Dinge halten mich jedoch ab: Wir leben beide in Beziehungen und unsere Zusammenarbeit ist zu konstruktiv. Wenn ich es probiere, mache ich wahrscheinlich alles kaputt - probiere ich es nicht, werde ich nie erfahren, wie sie sich anfühlt. Ein blöder Mist ist das.

Beichthaus.com Beichte #00033043 vom 12.04.2014 um 15:52:15 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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In den Fängen meiner Pflegeeltern

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Hass Engherzigkeit Familie

Ich muss beichten, dass ich Leute wie meine Pflegeeltern hasse. Deren Lebensinhalt besteht bis heute nur aus ihrer Arbeit und der nicht unerheblichen vierstelligen Zahl, die sich am Ende des Monats auf ihrem Konto dazurechnet. Sie haben ein dickes Haus, einen riesigen Garten, ein teures Auto, aber kaum Zeit, um sich darum zu kümmern. Für uns Kinder blieb selten so etwas wie Liebe, Zärtlichkeit, Verständnis oder Mitgefühl. Es zählte nur, dass wir gute Noten nach Hause brachten und als ich nach Abschluss der Orientierungsstufe eine Hauptschulempfehlung bekam, rastete meine Pflegemutter total aus und verpasste mir eine Woche Hausarrest. Anschließend hat sie alles dafür getan, mich mit mehr oder weniger legalen Mitteln auf eine Schule zu pressen, auf der ich gefälligst meine Zukunft verbessern sollte. Also durfte ich mich jeden Tag bis halb fünf in der Ganztagsschule abrackern, und wenn ich um fünf zu Hause war, konnte ich dann die restliche Hausarbeit erledigen, die meine völlig überarbeitete Pflegemutter nie schaffte, da ihr Mann, ein verbeamteter Sesselfurzer, und im Haushalt so nützlich wie ein Rennboot in der Wüste, ihr nie half und sich nach Feierabend auf die Couch knallte, um seine Nachrichten zu sehen. Als Belohnung fürs tägliche Ausführen des Köters, Fegen, Saugen, Wischen und was auch sonst gerade anfiel, durfte ich selbst mit sechzehn Jahren um 22:00 Uhr im Bett liegen und hatte einen supertollen Überwachungsschalter, welcher jeden Abend zu besagter Uhrzeit das Internet an meinem PC abstellte. Der war im Zimmer meines älteren Pflegebruders untergebracht, der ein absolutes Muttersöhnchen und einfach ein bescheuerter Möchtegern ist. Dass ich das Ding, sobald er nicht da war, einfach umgestellt habe, sodass ich wieder ins Netz konnte, hat er ewig nicht bemerkt. War ja auch nicht gerade ein Spezialist im IT-Bereich, der Gute. Alles, was er schon immer gut konnte, war petzen und den Obercoolen raushängen zu lassen.


Wenn ich nicht funktionierte, wie es meine Pflegeeltern wollten, wurden sie entweder handgreiflich oder versuchten, dies mit psychischem Terror zu erzwingen. Nach außen hin spielen sie immer die heile und ordentliche Familie vor, die sie einfach nicht sind. Meine Pflegemutter ist mittlerweile über fünfzig, bekommt langsam die Aussteuer ihrer jahrelangen Workaholic-Tour und hat Herzprobleme, ständig Stress mit ihrem Mann, den sie auch nur geheiratet hat, weil es für beide einen wirtschaftlichen Vorteil brachte und irgendwann in den nächsten Jahren, wird sie bestimmt auch noch ihre achtzigjährige Mutter pflegen dürfen. Ich beichte, dass ich kein Mitleid mit den beiden habe, weil sie auch nie welches mit anderen hatten und sie einfach nur Augen für Karriere und Geld haben. Von allen vier Kindern, die sie aufgezogen haben, sind nur zwei bei unseren Pflegeeltern angesehen, weil sie beruflich erfolgreich sind. Ich stand sowieso schon immer ganz unten, weil ich nicht so war, wie sie es sich gewünscht haben. Trotz des ganzen Drucks, mit dem sie mich zu formen versuchten, bin ich einfach ich geblieben. Unter anderem deshalb wurde ich mehr oder weniger ausgegrenzt. Als ich mit meiner Freundin zusammenzog, die ihnen übrigens auch nicht passte, hatte ich trotzdem noch sporadischen Höflichkeitskontakt. Nachdem ich dann von unserer Pflegemutter von der Hochzeit des Ältesten ausgeschlossen wurde, weil ich nicht in die Gesellschaft passen würde und die Aufmerksamkeit schließlich auf meinem Bruder liegen sollte, habe ich schließlich endgültig mit dieser Familie gebrochen.


Es tut mir leid, ehemalige Pflegemutti, aber ich werde auf deine Zweisatz-SMS/Mails nicht mehr antworten. Ein Kind kann man bequem unterdrücken und so formen, wie man es haben will. Nun bin ich erwachsen und du hast mir jahrelang gezeigt, dass für dich nur beruflicher Erfolg und äußerlicher Schein zählen, gute Noten und Gesellschaftstauglichkeit. Menschlichkeit ist dir bis heute ein Fremdwort. Ich lebe jetzt mein Leben und ihr seid kein Teil mehr davon. Du kannst also deine ohnehin lieblos geschriebenen Zwei-Sätzer vergessen und dich auf deine beiden tollen Erben konzentrieren, die dich sicher viel stolzer machen, als so ein missratener Zögling wie ich es deiner Meinung nach bin. Ich hoffe, du gehst an deiner Herzlosigkeit und karrieregetriebenen Oberflächlichkeit kaputt. Weiterhin beichte ich, dass ich als Kind hin und wieder ein paar Mark für Zeitschriften oder Süßigkeiten aus der Strafkasse für Beleidigungen geklaut habe. In die natürlich nur wir Kinder, von unserem nicht gerade üppigem Taschengeld, einzahlen mussten. Die Vaterfigur konnte natürlich Beschimpfungen aussprechen, solange er wollte. Und für Muttchen galt natürlich sowieso keine von den Regeln, welche sie aufstellte. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00032998 vom 05.04.2014 um 04:43:39 Uhr (13 Kommentare).

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Öl auf der Fahrbahn

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Betrug Waghalsigkeit Boshaftigkeit Auto & Co.

Beim 24-Stunden-Rennen auf einer langen deutschen Rennstrecke im Jahre 1992 habe ich einen großen Fehler begangen, der mich bis heute um den Schlaf bringt. Die Schlaflosigkeit wird immer schlimmer, je näher das 24-Stunden-Rennen jedes Jahr rückt. Damals war ich mit einigen Freunden zum Rennen gefahren. Wir schlugen unser Camp im Bereich Metzgesfeld auf. Für Unwissende: Hier bremsen die Autos von ungefähr 200 km/h auf 130 km/h runter und fahren eine Links-Links-Rechts-Kurven-Kombination. Ich, als eingefleischter BMW-Fan, war natürlich voll und ganz in der Erwartung, dass BMW alles in Grund und Boden fährt und gewinnt. Beim Start sah das auch noch ganz gut aus, dann aber kam die Nacht. Es wurde kalt, das Wetter schlug auf Nebel und Regen um, die allrad-getriebenen Autos wurden immer schneller. Meine geliebten Heckantrieb-BMWs versanken in der Tiefe der Ergebnisliste. Das konnte ich nicht ertragen. Dann kam mir diese verdammte Schnapsidee. Ich nahm kurzerhand eine Rolle Butterbrot-Tüten für Pausenbrote, füllte einzelne Tüten mit Speiseöl und knotete sie gespannt zu. Dann - jedes Mal, wenn so ein Allrad-Ingolstädter kam, schleuderte ich einen dieser Beutel über den Zaun auf die Rennstrecke. Auch er schleuderte - aber gut geölt in die Leitplanken.


Keine Sorge: Die Autos und deren Sicherheitseinrichtung sind so sicher, kein Fahrer hat Schaden erlitten. Sonst hätte ich das nie gemacht. Aufgrund dessen gab es - keine Ahnung wie viele - "Gelbe-Flaggen-Phasen". Während einer solchen hielt mein geliebter BMW-Werksfahrer (genannt Smoking Joe) direkt bei uns an der Unfallstelle an und schnorrte sich eine Zigarette. Was ihm vom Rennleiter eine Stop Go Zeitstrafe bescherte - er wurde zum Kaffee geboten. BMW gewann dann dennoch mit einem traumhaft schönen M3 vor einem weiteren BMW, Opel wurde ganz starker Dritter. Mein Gewissen plagt mich bis heute, weil ich derjenige bin, der Audi um den Sieg gebracht hat. Der bin, der den Streckenposten einen Arsch voll Arbeit beschert hat, meine Freunde um unser Speiseöl beraubt hat und Smoking Joe zu einem Kaffeekränzchen beim Rennleiter verholfen hat. Reumutig erbitte ich Ablass.

Beichthaus.com Beichte #00032987 vom 03.04.2014 um 13:27:58 Uhr (21 Kommentare).

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Natursekt-Spiele

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Ekel Fetisch Unreinlichkeit Bückeburg

Natursekt-Spiele
Ich möchte beichten, dass ich einmal eine sehr seltsame und eklige Phase hatte. Es bereitete mir (m/28) zunehmend Erregung, mit meinem Urin zu spielen. Dies fing damit an, dass ich eines Tages in sexuell erregtem Zustand bewusst meine Unterhose nass machte. Der besondere Reiz lag darin, gegen den physischen und psychischen Widerstand des eigenen Körpers das Wasser zum Laufen zu bringen. Es gefiel mir überaus gut, mit nasser und nach Urin duftender Unterhose in der Wohnung herumzulaufen, jedoch mussten im Laufe der Zeit Steigerungen her. Alsbald also begann ich damit, auch meine langen Trainingshosen (und ungewollt den Teppich) einzunässen.

Es war ein Gefühl völliger Freiheit. Doch irgendwann war mir auch das nicht mehr genug, und ich sah die nächste Steigerung darin, mich in mein Bett zu legen und zu versuchen, mir ins Gesicht zu pinkeln. Ich zielte besonders auf meinen Mund. Das klappte dann auch recht gut und zufriedenstellend, allerdings fand der Strahl nicht immer sein Ziel. So ging jedes Mal einiges vom Pipi aufs Kopfkissen und auf die Matratze, die von Mal zu Mal gelber wurde und natürlich streng zu riechen begann. Da ich zurückgezogen lebte, war es mir jedoch relativ egal. Ich gurgelte und schluckte, brauchte immer stärkere Kicks, und so kam es, dass ich bald in der Badewanne lag und mich im eigenen Urin nur so wälzte. Der Duschvorhang bekam dabei auch immer viel Flüssigkeit ab, sodass sich der allgemein vorherrschende Uringeruch in meiner Wohnung in den kommenden Wochen noch verstärkte. Quasi jede tägliche Dusche endete im Urinbad, wobei ich mir einredete, dass Eigenurin ja schließlich auch gut für Haare und Haut sei.

Dieser Gedankengang führte dazu, dass ich immer öfter bewusst statt Tagescreme den Urin in meinem Gesicht verteilte und vollständig einziehen ließ. Den traurigen Höhepunkt meiner Piss-Phase markierte dann irgendwann ein selbst gemachter Urin-Einlauf. Dazu benutzte ich eine 1,5-Liter-Pfandflasche, die ich in mehreren Schritten nach und nach befüllte, um sie dann mehr oder weniger genüsslich in der für Einläufe vorgesehenen Körperöffnung zu entleeren. Mich schaudert es, wenn ich daran zurückdenke. Das alles ist jetzt viele Jahre her, und ich bin froh, dass ich diese Begierden komplett ablegen konnte. Teppichboden, Bett und Duschvorhang habe ich entsorgt. Mittlerweile bin ich wieder gesellschaftstauglich, achte sehr auf mein Äußeres und werde von Frauen als sehr gepflegt wahrgenommen. Diesbezüglich werden mir immer wieder Komplimente gemacht. Zum Glück weiß niemand, dass ich ganz im Gegenteil eine Zeit lang ein Ferkel war.

Beichthaus.com Beichte #00032936 vom 27.03.2014 um 16:31:53 Uhr in Bückeburg (15 Kommentare).

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