Diebisch gut geschlafen

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Selbstsucht Ungerechtigkeit Schamlosigkeit Schule

Vor einigen Jahren war ich mit meiner besten Freundin in einem Internat. Es sollte demnächst renoviert werden und dementsprechend hart und unbequem waren die Stockbetten. Durch einen Zufall fiel uns auf, dass das Zimmer nebenan zwar dieselben Betten, aber viel bequemere und weichere Matratzen hatte. Also haben wir, als die Beiden nicht in der Schule waren, die Matratzen einfach umgetauscht. Wir haben es weder besonders heimlich, noch wirklich leise gemacht. Es war sogar ziemlich offensichtlich, als wir die Matratzen nacheinander durch den Flur schleppten. Außerdem mussten wir extra die Betten umbeziehen und die schweren Teile auf das obere Bett zu bekommen war nicht gerade leicht. Auf jeden Fall hat es sich echt gelohnt, da wir das restliche Jahr diebisch gut geschlafen haben. Die beiden vom Zimmer nebenan haben seltsamerweise nie davon erfahren. Sie jammerten zwar auf einmal auch über die harten Betten, aber sie hatten ohnehin viel zu lange auf den guten Matratzen geschlafen und Gerechtigkeit muss sein. Alles in allem bin ich noch immer ziemlich stolz auf die Aktion. Ich wollte es aber trotzdem beichten.

Beichthaus.com Beichte #00031641 vom 23.07.2013 um 22:01:11 Uhr (7 Kommentare).

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Die DVDs meiner Nachbarin

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Diebstahl Masturbation Neugier Morallosigkeit Studentenleben Nachbarn

Ich (23/Student) wohne in einem Mietshaus mit mehreren Parteien. Eines Tages klingelte es an meiner Tür und eine reife Dame, ungefähr Mitte dreißig und gut aussehend stand davor. Sie erklärte mir, dass sie vor Kurzen in eine Wohnung über mir eingezogen ist, und erkundigte sich, ob ich eventuell mit ihrem Hund Gassi gehen könnte, da sie arbeiten muss und deshalb nicht immer zu Hause ist. Natürlich erkundigte ich mich, warum sie gerade auf mich zukam, aber die Erklärung, dass sie schon bei mehreren Personen nachgefragt hat und ich als Student gewiss Zeit dafür hätte, erschien mir durchaus sinnvoll. Wir machten einen Termin aus und probeweise übernahm ich den Job. Die Bezahlung war auch nicht schlecht, bekam für jedes Mal Gassi gehen, was nicht einmal eine halbe Stunde dauerte, zehn Euro. Da sie mir für den Job einen Zweitschlüssel ihrer Wohnung gegeben hat, konnte ich natürlich, wann immer ich wollte, in die Wohnung.

Eines Tages, als ich Ihren Hund abholen wollte, packte mich die Neugier und ich lief in Ihr Schlafzimmer. Aus reiner Neugierde öffnete ich alle Schränke und fand äußerst interessante Dinge. Sie hat dort nämlich nicht nur ihre Unterwäsche und Sexspielzeug, sondern auch diverse DVDs. Ich konnte einfach nicht anders und entwendete einige der DVDs und sah sie mir über meinen Rechner an, schließlich wusste ich genau, wann sie nach Hause kommen würde. Der Inhalt der DVDs war hochinteressant. Meine Nachbarin fotografierte und filmte sich scheinbar leidenschaftlich gerne beim Geschlechtsverkehr und bei der Selbstbefriedigung. Das machte mich so geil, dass ich die Daten auf meinen Rechner spielte, ehe ich die DVDs wieder zurücklegte. Nun kenne ich ihr schmutziges Geheimnis und sehe mir die Daten auch sehr gerne an. Dennoch ist es Diebstahl, weswegen ich ein schlechtes Gewissen habe

Beichthaus.com Beichte #00031640 vom 23.07.2013 um 19:57:20 Uhr (22 Kommentare).

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Sperrmüll für die Freier

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Habgier Vandalismus Last Night Freiburg

Sperrmüll für die Freier
Die Geschichte ist jetzt gute 20 Jahre her und trug sich im Südwesten der Republik zu. Ich arbeitete nebenher zwei bis drei Mal wöchentlich in einer Spielothek, meist in der Spätschicht bis zum Ladenschluss. In dem Gebäude gingen auch zwei Damen dem ältesten Gewerbe der Welt nach. Da manche Freier schon Probleme hatten, den Eingang zu der besagten Wohnung zu finden, kamen diese in die Spielothek und fragten nach. Man hilft ja gerne. Eines schönen Abends, kurz vor Mitternacht und Feierabend - ein guter Freund war schon anwesend, wir wollten nach der Schließung noch ein Bier zischen gehen - kamen zwei Schweizer rein und meinten, dass von den Damen keine öffnen würde. Ich antwortete nur, dass sie vermutlich auch schon Feierabend haben. Auf die Frage, ob wir eine andere Örtlichkeit kennen würden, antwortete ich wahrheitsgemäß, dass es diese gibt, sich dieses Etablissement aber in einem ganz anderen Stadtteil befindet. Auf die Frage hin, ob wir sie hinführen könnten vereinbarten wir einen Unkostenbeitrag von 50 DM. Im Übrigen kann ich Schweizer überhaupt nicht leiden, aber zu unserer Überraschung willigten die Zwei ein.

Also stiegen wir mit denen in ihr Auto und ich lotste sie zum Ziel. Die parkten ihr Auto, ich verlangte das Geld. Als Antwort kam, dass sie erst am Ort des Geschehens wechseln müssten. Also warteten wir vor der Wohnung. Als nach ein paar Minuten nichts passierte, klingelten wir. Eine leicht bekleidete Dame öffnete und sagte, im Auftrag der Schweizer, wir sollen uns verpissen, es gäbe kein Geld. Im Hintergrund war dreckiges Lachen zu hören. Unsere Freude hingegen hat sich in Grenzen gehalten. Da in der besagten Straße wohl am nächsten Morgen Sperrmüll war, war die ganze Straße mit entsprechendem Zeug vollgestellt. Mein Freund und ich machten uns über zehn Minuten lang die Mühe, das Auto der Schweizer komplett mit Sperrmüll zu bedecken, achteten aber darauf, so weit das bei Dunkelheit möglich ist, keine Kratzer zu verursachen. Leidtat mir das nicht, allerdings hatte ich in den Folgetagen etwas die Sorge, dass sie wieder in die Spielothek kämen, um sich zu rächen. Das ist aber nicht passiert, hatten wohl selber Schiss.

Beichthaus.com Beichte #00031637 vom 22.07.2013 um 14:36:12 Uhr in 79100 Freiburg (Karthäuser Str.) (25 Kommentare).

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Schocktherapie für meine Ex

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Boshaftigkeit Zwietracht Gewalt Rache Ex Köln

Schocktherapie für meine Ex
Meine Ex-Freundin hat sich vor zwei Jahren von mir getrennt, für einen Anderen. Der hat sich dann allerdings doch als Totalreinfall entpuppt, worauf sie dreist wieder versuchte, bei mir zu landen. Blöd, wie ich war, nahm ich sie zurück, nur um festzustellen, dass sie regelmäßig mit einem Arbeitskollegen in die Kiste ging. Wir trennten uns erneut. Als es jedoch mit dem Arbeitskollegen auch nichts wurde, setzte sie alles daran, mich noch einmal herumzubekommen. Ich wies sie allerdings mit der Begründung ab, dass ich dann vielleicht in einem Monat wieder doof dastehen würde, weil Madame beschlossen hatte, dem nächsten Volleimer hinterherzuhecheln. Das vertrug sich allerdings so gar nicht mit ihrem Ego. Eines Morgens waren die Reifen meines Autos zerstochen, und sie schickte mir eine hämische SMS, in der sie mir viel Spaß bei meinem Weg zur Arbeit wünschte. Ich drohte ihr natürlich mit einer Anzeige, aber Madame schrieb nur zurück, dass sie ein Alibi hätte, und dass ich mir keine Mühe geben sollte.

In der nachfolgenden Zeit passierten allerdings noch mehrere komische Dinge, wie zum Beispiel Hundekot in meinem Briefkasten, abgebrochene Zahnstocher in meinem Türschloss, und so weiter. Ich schrieb ihr, dass sie gefälligst damit aufhören solle, worauf sie antwortete, dass sie gar nicht wüsste, wovon ich rede. Sie zog meine SMS ins Lächerliche und begann mich zu beleidigen. Darauf antwortete ich, dass ich, wenn sie nicht von selbst damit aufhören würde, zum reinen Selbstschutz Gegenmaßnahmen ergreifen müsste. Ich legte mich also auf die Lauer. Gut, eigentlich besorgte ich mir zwei Mikrokameras, mit denen ich meine Haustür und mein Auto observierte. Lange brauchte ich nicht warten. Das Auto ließ sie zwar in Ruhe, aber sie pieselte mir so gut wie jeden Tag auf den Fußabtreter und spuckte mir auf die Türklinke. Das schien ihr kleines Ritual zu sein.

Das war natürlich eine ultimative Steilvorlage für mich. Ich entsorgte den schon ziemlich nach Urin stinkenden Fußabtreter und besorgte mir einen grob Geflochtenen, in den ich dünne Drähte einzog, die ich dann an ein geliehenes Elektrozaungerät anschloss. Eines für Kühe, mit genau 18 Joule Entladungsenergie, für die Elektriker unter euch. Das Ergebnis habe ich auf Video, und es zaubert mir nach wie vor ein Lächeln aufs Gesicht, wenn ich es mir ansehe. Nachdem meine Ex winselnd im Hausflur lag, habe ich die Tür aufgemacht, und gefragt, ob sie ab jetzt jeden Tag solche netten Überraschungen vorfinden will, auch bei sich in der Wohnung, oder ob sie diesen Kindergartenkleinkrieg beenden wollte. Sie faselte nachher zwar etwas von einer Anzeige, aber ich lachte sie nur aus, und fragte, wie sie dem Staatsanwalt die ganze Sache erklären will, ohne selbst dumm dazustehen.
Seitdem lässt sie mich in Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00031635 vom 22.07.2013 um 12:00:56 Uhr in Köln (60 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Feuerzeug

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Dummheit Feigheit Peinlichkeit Bielefeld

Ich (m) habe gestern etwas absolut Dämliches gemacht und ärgere mich heute noch. Ich fuhr mit dem Bus zu einem Kumpel und bemerkte einige hübsche Mädchen, darunter eine Brünette. Besagte Brünette stieg mit mir aus und ging sogar in dieselbe Richtung. Natürlich habe ich nicht daran gedacht, sie anzusprechen, da ich viel zu schüchtern bin und auch eine Freundin habe. Aber ich wollte meiner Freundin eins auswischen, da wir zuvor Streit hatten, weil sie Mist gebaut hatte. Dies erschien mir als die perfekte Rache, denn wenn ich auch nur ein anderes Mädchen erwähne, beginnt bei ihr das Kopfkino. Des Weiteren wollten wir uns vielleicht noch am selben Tag treffen und da wäre eine kleine Geschichte nicht schlecht gewesen. Nun ja, ich überlegte, was ich tun könnte, als mir eine Idee kam: Ich könnte etwas fallen lassen, damit sie mich anspricht. Da ich Raucher bin, fand sich schnell ein Feuerzeug. Ich machte Kopfhörer rein, damit es nicht so beabsichtigt wirkt, und zündete mir dann meine Zigarette an. Das Feuerzeug legte ich so in meinen Rucksack, dass es rausfallen musste, wenn ich ihn wieder aufsetzte. Dies tat ich dann auch und gespannt wartete ich, aber es passierte nichts. Hatte sie es vielleicht nicht gesehen? Hat sie sich gedacht, dass es Absicht war? Oder war ich einfach nicht attraktiv genug? Ich ging weiter, da es ja dämlich kommen würde, wenn ich mich auf einmal umdrehe. Dann "trennten" sich unsere Wege und ich überlegte die ganze Zeit, ob ich das Feuerzeug zurückholen soll. Aber da ich zu faul war, ließ ich es sein. Am Abend ging ich dann zu meiner Freundin, und als ich zum Bus ging, wollte ich noch genüsslich eine Rauchen. Und da fiel mir ein, dass ich ja gar kein Feuer hatte. Zum Glück traf ich einen Bekannten an der Haltestelle, der mir sein Feuer lieh.

Heute begann dann mein erster Arbeitstag und ich musste mir die ganze Zeit Feuer bei Wildfremden schnorren, was ich als peinlich empfand. Ich sagte mir dann die ganze Zeit, dass ich unbedingt ein Feuerzeug einpacken müsste und als ich eben nach Hause ging, nahm ich mir noch eines. Allerdings wollte es einfach nicht funktionieren und es dauerte knapp fünf Minuten, bis es seinen Zweck erfüllte. Ich denke, das war meine gerechte Strafe für diese dämliche Aktion.

Beichthaus.com Beichte #00031634 vom 22.07.2013 um 23:31:12 Uhr in Bielefeld (29 Kommentare).

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