Ich hasse meinen Penis!

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Zorn Verzweiflung Peinlichkeit Begehrlichkeit

So eine Scheiße! Ich hasse meinen Penis, der macht einfach nicht, was ich will. Manchmal ist er schon erregt, nur weil er ungünstig an meinem Bein liegt, oder der Motor vom Bus so vibriert und andere Male?! Also das war so: Ich war bei meiner Freundin, wir sehen fern. Die Mutter kommt rein und sagt, sie geht mal mit dem Vater spazieren und bleibt über Mittag weg. Kaum ging die Tür zu, ging auch schon die Knutscherei los, und keine halbe Stunde später und wir waren unsere Kleider los. Mann, ich hatte so etwas von einen sitzen und war schon voll aufgeregt, weil ich extra ein Kondom für die Situation mitgenommen hatte und sie grade fragen wollte, ob sie Lust hat es zu benutzen. Joa, sie hatte Lust und ich auch. Die ganze Zeit hatte ich so dermaßen einen stehen, dass ich dachte: "Hoffentlich ersteche ich sie gleich nicht."

Aber nein! Die eine Minute, die ich gebraucht habe, um das Kondom aufzureißen und drüberzuziehen, hat schon gereicht und schon war der kleine Verräter wieder schlaff! Irgendwie haben wir es dann trotzdem versucht und ihr könnt euch vorstellen, dass daraus nichts wurde. Tja, ich bin jetzt so sauer auf meinen Lümmel, dass ich ihn bestrafen will, indem ich mindestens eine Woche lang nicht mehr onaniere. Dann ist da hoffentlich so etwas von viel Druck angesammelt, dass er gar keine andere Wahl hat, als beim nächsten Mal durchzustehen. Ich möchte allen männlichen Jungfrauen, die das hier lesen, eines sagen: Ich denke, der Fall ist keine Ausnahme, ich glaube, das passiert vielen Männern beim ersten Mal, also schämt euch nicht, falls es bei euch auch so kommt.

Beichthaus.com Beichte #00023319 vom 09.02.2008 um 08:19:30 Uhr (28 Kommentare).

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Kostenlose Musik für 1.000 Mark

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Diebstahl Schamlosigkeit Habgier

Ich habe früher geklaut wie ein Rabe - und zwar alles, was nicht niet- und nagelfest war. Das betraf vor allem CDs. Dazu habe ich mir immer die Hose sehr weit gestellt, also den Gürtel schön aufgemacht wie nach einem Festessen. Dann in die Abteilung, zwei bis drei CDs in die Hand genommen und nach weiteren CDs "gesucht". Währenddessen habe ich die Magnetstreifen abgepiddelt und unter die Regale geschnickt. Ich habe potentielle Ladendetektive zu verwirren versucht, indem ich immer wieder CDs in die Hand nahm, um sie später wieder zurückzustellen bzw. noch später wieder herauszunehmen. Hauptsache war, dass keiner mitbekommt, wie viele CDs ich jetzt überhaupt in den Händen hatte. Die von den Magnetstreifen befreiten CDs habe ich mir dann in die Hose bzw. - wenn die mit CDs bereits befüllt war - unter die Achselhöhlen gesteckt, bin zur Kasse gelatscht und habe zwei Maxi-CDs bezahlt. Mitgenommen habe ich dadurch aber pro Fischzug ca. 6-8 kostenfreie CDs!! Peinlich wäre es nur geworden, hätte ich beim Bezahlen die Arme zu stark bewegt und die CDs wären herausgefallen. Mann, hatte ich ein Glück. So an die 1.000 DM habe ich mir dadurch gespart.

Beichthaus.com Beichte #00023316 vom 08.02.2008 um 08:19:22 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ausbeutung im Zivildiens

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Faulheit Trägheit Zivi & Bund Gesundheit

Ich habe seit 33 Tagen Zivildienst und war bis jetzt circa 19 Tage krank. Das liegt an den Arbeitsbedingungen, die mir diese Deppen auferlegen. Bei 6 Grad draußen mit Wasserstrahler hantieren, natürlich kaltes Wasser. Nach einer schweren Grippe ´fünf Stunden im Freien arbeiten. Ich werde jetzt diese Stelle wechseln, wenn mein Vorgesetzter nicht zustimmt, hagelt es Atteste, dass ich keine schwere körperliche Arbeit machen und nicht draußen arbeiten darf.

Beichthaus.com Beichte #00023308 vom 01.02.2008 um 08:29:16 Uhr (13 Kommentare).

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Wo bleibt die Zeit für Spaß und Menschlichkeit?

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Verzweiflung Zorn Engherzigkeit Gesellschaft

Ich habe eine Ausbildung im öffentlichen Dienst gemacht und bereue das jeden Tag. Erst einmal war die Ausbildung an sich voll für den Arsch, ich wurde gemobbt, habe viel zugenommen und mir ging es echt scheiße. Jetzt ist der Ausbildungshorror in der schlimmsten Stadt der Welt beendet, meine Figur nähert sich auch so langsam wieder einer normalen an, aber trotzdem komme ich nicht damit klar, weiterhin diesen beschissenen Job zu machen. Ich bin jetzt woanders, habe nettere Kollegen, aber trotzdem kommt es mir jeden Tag hoch. In Wirklichkeit trinken die "Beamten" nämlich wirklich dauernd Kaffee, sie sind wirklich stinkend faul UND sie sind verdammt noch eins NICHT intelligent. Sie können höchstens gut lernen und wiedergeben, das war es aber auch schon. Ich denke oft über mein Leben nach und über die Misere, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Wie ich überhaupt diesen Scheiß angefangen habe...

Manchmal möchte ich all die Menschen, die mich zu diesem Wrack gemacht haben, leiden sehen. Ich möchte nicht unbedingt selbst dafür verantwortlich sein, aber ich würde mich freuen, wenn irgendjemand, der ihnen nahesteht, stirbt, oder dass sie irgendwie auf andere Weise leiden müssen. So sehr, dass sie sich nicht mehr selbst aus der Situation befreien können. Außerdem hasse ich bestimmt fast 90 Prozent der Weltbevölkerung. Wenn ich die ganzen dummen Schafe sehe, die jeden Morgen aufstehen, arbeiten, duschen, dann fressen, schlafen und wieder arbeiten, könnte ich sie alle samt ohrfeigen. Es gibt so viele dumme Menschen, die sich einen Scheiß um ihre Mitmenschen kümmern, so viele Menschen, die es zulassen, dass diese Gesellschaft so geworden ist, wie sie ist. Wir haben keine Kultur, wir haben nur Hass und das kommt nicht von irgendwoher.

Jeder Mensch ist irgendwie frustriert oder unausgeglichen, jeder Mensch hat schon einmal in seinem Leben Erfahrungen mit Menschen gemacht, die nicht hätten sein müssen, wenn Menschen gelernt hätten, sich zu respektieren und füreinander zu arbeiten, nicht gegeneinander. Es geht nur um Geld, Konsum, Geld, Konsum. Jeder will am meisten Reichtum haben. Was ist das schon für ein Leben? Das Fernsehen erzählt euch ganz sicher nicht die Wahrheit. Und schon gar nicht die Zeitungen und die Politiker. Wo ist euer Revolutionsgeist geblieben? Euer Selbstwertgefühl? Was ist das für ein Leben? Nur zu arbeiten, wahrscheinlich auch noch - wie in meinem Beispiel - in einem Job, von dem man selbst nicht so ganz versteht, was man da tut. Denn man muss sich schon sehr viel mit Gesetzestexten beschäftigen, bis man da wirklich durchschaut. Und nach der Ausbildung ist es ein Job wie jeder andere. Nicht ein Mal anspruchsvoll.

Was ist das also für ein Leben, jeden Tag zu arbeiten, nur für ein bisschen Geld, damit man sich ein bisschen was kaufen kann? Wo bleibt die Zeit für Menschlichkeit, Freunde, Spaß - auch ohne Geld? Sich sinnlos vor der Glotze mit Grütze berieseln zu lassen stelle ich mir jedenfalls nicht als Optimum vor. Und arbeiten zu gehen für etwas, von dem ich persönlich keinen moralischen Nutzen ziehe, ebenfalls. Bildung auch in der Freizeit zu betreiben - aus Spaß an der Freude - scheint in vielen Bevölkerungsschichten einfach in Vergessenheit geraten zu sein. Ich bin frustriert über dieses Leben in diesem Land. In dieser Welt. Wenn schon die Verwaltungen dieser Gesellschaft so dämlich sind, was soll nur aus den Schafen werden, die den Verwaltungshirten dumm und ungläubig aus der Hand fressen?!

Beichthaus.com Beichte #00023299 vom 27.01.2008 um 06:33:20 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Man wird seltsam, wenn man zusammen wohnt

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit

Mein Mitbewohner und ich arbeiten in derselben Firma, die uns auch gleichermaßen auf den Sack geht, vor allem ganz bestimmte Kollegen, die mit ihrer seltsamen Art schon des öfteren für Gemütsverstimmungen, aber auch Belustigung bei uns gesorgt haben. Heute, ein äußerst ruhiger Freitag, habe ich beschlossen, meinen angestammten Arbeitsplatz zu verlassen, um ihm an dem seinen Gesellschaft zu leisten und die Zeit so besser und vor allem sinnvoller - weil lustiger - zu verbringen. Eine der nicht wirklich gemochten Kolleginnen kam nach vorne, hatte mal wieder eine Bitte, die wir ihr gerne nicht erfüllt hätten und damit den Zorn meines Mitbewohners auf sich gezogen. In einem günstigen Moment, sie und ein weiterer Kollege waren gerade in der Zigarettenpause draußen, trafen wir uns in der Küche und gedachten der vielen schönen Dinge, die man mit den Lebensmitteln unbeliebter Kollegen so anstellen könne... 0

Da kam ihm die Idee: Er nahm das offene Paket Wurst der besagten Kollegin und verpasste den noch vorhandenen Scheiben einen äußerst zärtlichen und wirklich erotisch anmutenden Zungenkuss, was aber noch nicht alles gewesen sein soll. Da wir die Gunst der Stunde immer noch nutzen konnten, es waren keine Kollegen in Sicht, öffnete er seine Hose und (kennt ihr den Film Roadtrip, wenn die Jungs im Café sitzen und der eine seinen French-Toast ohne Puderzucker haben will?) steckte sich das Päckchen Wurst hinten in die Hose, bewegte sodann seinen Po erotisch hin und her, bevor er das Päckchen wieder liebevoll an seinen angestammten Platz im Kühlschrank zurücklegte. Als die Kollegen aus der Pause zurück und in Richtung Küche kamen, mussten wir leider mit schallendem Gelächter die Küche verlassen und konnten als Antwort auf die Frage, was denn los sei, nur noch entgegnen, dass man eben etwas seltsam wird, wenn man zusammen wohnt.

Beichthaus.com Beichte #00023298 vom 27.01.2008 um 05:43:53 Uhr (5 Kommentare).

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