Geldnot

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Prostitution Morallosigkeit Habgier Partnerschaft Ex Berlin

Hallo, ich (m/32) habe etwas zu beichten, auf das ich nicht stolz bin. Es ist jetzt 11 Jahre her, da lebte ich mit meiner ersten Freundin (damals 18) zusammen. Leider lief beruflich nicht alles wie gedacht und ich verlor meinen Job. Sie studierte zu der Zeit und so wurde uns schnell das Geld knapp. Eines schönen Tages habe ich mich bei meinem besten Freund ausgeheult, dass wir nicht mehr klar kämen, vor allem finanziell. Nach einigen Bieren kam er dann mit dem Spruch, dass er für einmal Sex mit meiner Freundin schon Geld locker machen würde. Er bot mir dafür 200 DM an. Um die Sache kurz zu machen, ich habe meine damalige Freundin so lange bequatscht, bis sie schließlich einwilligte. Aber dabei blieb es nicht. Ich fand Gefallen daran, so schnell zu Geld zu kommen. Also verkaufte ich sie regelmäßig, und schließlich schaltete ich sogar Anzeigen in der Zeitung und sie brach ihr Studium ab. Am Ende kamen so zwischen 1.500 und 3.500 DM im Monat zusammen. So bezahlten wir die Miete und ich lebte ganz gut auf ihre Kosten. Ich nutzte das aus, so kaufte ich mir von dem Geld eine Stereoanlage, einen Computer und einen neuen TV. Sie ertrug das Ganze einfach nur, wahrscheinlich fand sie es auch eine Weile gut, dass wir so viel Geld hatten. Doch irgendwann zerbrach die Beziehung dann daran, die Scham jedoch bleibt weiterhin. Ich würde mich gerne bei ihr entschuldigen, aber leider habe ich sie völlig aus den Augen verloren.

Beichthaus.com Beichte #00028648 vom 17.02.2011 um 14:50:08 Uhr in Berlin (Prinzenallee) (59 Kommentare).

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Ausgeknockt

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Gewalt Aggression Zorn Ex Frankfurt

Hiermit möchte ich (w/25) beichten, dass ich kurz davor war einen Menschen umzubringen! Ich habe das Gefühl des tiefsten Hasses in mir gespürt und weiß seitdem, dass ich prinzipiell zu so etwas in der Lage wäre. Es war damals mein Freund, der durch sehr viele Aktionen mich nur noch auf die Palme brachte. Ich wollte ihn verlassen, jahrelang. Es war ein Cocktail aus Mitleid und Hassliebe. Immer wieder leere Versprechungen und bittere Enttäuschungen. Im Streit voller Wut drückte er mir ein Messer in die Hand und schrie mich an, ich soll ihn doch erstechen, dann wäre ich frei. In diesem Moment hatte ich noch kein Bedürfnis verspürt, hatte mich noch unter Kontrolle. Aber Monate später, nachdem er betrunken und voll mit Drogen die gemeinsame Wohnung auseinander nahm, unserer Katze das Bein brach und mich zum Rande des Wahnsinns trieb, da hat mich ein Anruf in die Realität zurückgeholt. Er lag ausgeknockt auf der Couch. Ich habe Angst daran zurück zu denken! Angst davor was passiert wäre, wenn das Telefon nicht geklingelt hätte! Mir raubt es immer noch den Atem! Heute weiß ich, dass doch einiges zusammenkommen muss um wieder solche Gefühle in mir auszulösen, und ich glaube nicht, dass es nochmal einen Menschen auf der Welt gibt, der dazu in der Lage wäre.

Beichthaus.com Beichte #00028644 vom 16.02.2011 um 17:07:55 Uhr in Frankfurt (22 Kommentare).

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“Beichte

Der Unfall meiner Freundin

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Verzweiflung Unfall Frankfurt

Ich (m/28) beichte, dass mein Leben nur noch ein Haufen Elend ist und ich nicht die Kraft und den Willen dazu habe etwas zu ändern. Ich war schon immer eher der Außenseiter Typ, ich hatte nie viele Freunde, verbrachte viel Zeit mit Videospielen, war nicht besonders gut in der Schule und für die Mädels war ich nur Luft. Als ich mit Mühe und Not mein Abi geschafft hatte und mein Studium an der Uni begann, änderte sich mein Leben schlagartig. Ich war sehr beliebt unter den Kommilitonen und fand viele neue Freunde, ging viel auf Studentenpartys und hatte auch auf einmal Erfolg bei den Frauen. Als ich dann mit 23 Marie kennenlernte begann die schönste Zeit meines Lebens, sie war wie ein Engel, einfach perfekt und vor allem war sie noch mehr in mich verliebt, als ich in sie glaube ich. Ein Jahr später zogen wir in eine gemeinsame Wohnung und machten auch beide innerhalb der nächsten 2 Jahre unsere Studienabschlüsse in Architektur und Medizin. Ich bekam einen sehr gut bezahlten Job als Architekt und sie ging als Assistenzärztin in die Unfallklinik. Kurz darauf zogen wir in eine größere Wohnung um und verlobten uns, mein Leben hätte nicht besser laufen können, die perfekte Frau, der perfekte Job und die besten Freunde die man haben kann. Uns ging es einfach richtig gut.


Vor 14 Monaten passierte es dann, ich war mal wieder länger im Büro und kam erst gegen 20 Uhr raus. Im Gedanken war ich schon bei Marie, die diesen Abend eigentlich frei haben sollte. Kurz bevor ich ins Auto einstieg erreichte mich aber eine SMS, dass sie noch zur Klinik müsste, da eine Kollegin sich krank gemeldet hätte. Ich fuhr also nach Hause und als ich gegen 21 Uhr Zuhause ankam stand die Polizei vor der Tür und nahm mich quasi direkt in Empfang. Ich werde diesen Moment nie vergessen, der Beamte erklärte mir, dass meine Verlobte einen Unfall hatte und wohl schwer verletzt wurde, hier brach für mich schon eine Welt zusammen. Als ich kurz darauf ins Krankenhaus kam, sah ich schon ihre beste Freundin, die ihre Kollegin dort war, wie sie mir heulend entgegen kam. Hier wusste ich sofort was los war, nämlich dass es meine Marie nicht mehr gibt. Ich fühlte erst mal nichts anderes als absolute Kälte, ich weinte nicht, ich wollte es nicht glauben. Kurz darauf bekam ich einen Nervenzusammenbruch und wurde über Nacht direkt im Krankenhaus behalten.


Ohne meine Freunde hätte ich die darauf folgenden Wochen wohl nicht überlebt, denn ich wollte ohne sie nicht mehr weiterleben. Mein bester Freund deutete meine Worte rechtzeitig und setzte alles in Bewegung, um mich einweisen zulassen. Ich kam also einen Monat in geschlossene Behandlung und wurde dann entlassen, unter der Bedingung die Therapie fortzuführen. Nach 6 Monaten wurde die Therapie dann für Beendet erklärt, aber besser ging es mir nicht.

Ich habe inzwischen meinen Job und meine Wohnung verloren und mit meinen Freunden rede ich auch kaum noch. Ich bin nur noch ein Wrack meiner selbst, eine fast leere Hülle. Jeden Tag stelle ich mir vor wie mein Leben heute aussehen würde, wenn ich an diesem Abend früher nach Hause gekommen wäre und sie überzeugt hätte die Schicht nicht zu übernehmen oder ich sie selbst zur Arbeit gefahren hätte. Ich gebe mir selbst die Schuld an Allem was passiert ist, obwohl ich eigentlich weiß, dass es nicht meine Schuld war, dass es ein Unfall war. Und ich habe mein Leben aufgegeben, obwohl ich weiß das ich weitermachen sollte. Es tat ganz gut, dass alles mal nieder zuschreiben, vielleicht hilft es mir mein Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00028632 vom 12.02.2011 um 00:43:40 Uhr in Frankfurt (40 Kommentare).

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Kein Sex vor der Ehe

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Fremdgehen Wollust Prostitution Partnerschaft Leipzig

Kurz gesagt: ich habe meine Freundin jetzt insgesamt zwei mal betrogen und bin darauf auch gar nicht stolz. Normalerweise gehe ich nicht fremd da ich meine Freundin Liebe und ich weiß das wenn ich es Ihr erzählen würde sie sofort Schluss machen würde. Das Fremdgehen war jedes mal ohne Gefühle denn ich habe zwei mal Prostituierte für eine erotische Massage mit Happyend aufgesucht wobei es aber nicht zu Geschlechtsverkehr gekommen ist. Ihr fragt euch bestimmt warum bin ich denn überhaupt fremd gegangen? Meine Freundin möchte keinen Geschlechtsverkehr vor der Ehe und in der Richtung ist wirklich tote Hose, auch wenn wir jetzt schon 1,5 Jahre zusammen sind. Irgendwann hat halt Masturbieren nicht mehr ausgereicht, um mich zu befriedigen und nach 1,5 Jahren ohne Sex gehen die Hormone ganz schön rauf und runter und man muss nur noch an Sex denken. Wie schon gesagt, ich bin darauf nicht stolz aber der körperliche Kontakt zu einer Frau fehlte mir so sehr das ich sprichwörtlich nur noch mit den Schwanz gedacht habe, auch wenn ich es danach immer bereute.
Wenn alles klappt heirate ich dieses Jahr meine Freundin und das Problem löst sich von selbst auf. Auch wenn der eine oder andere denkt, das ist ja kein guter Start für eine Ehe. Aber ihr könnt mir glauben, nach einen Jahr ohne Sex ist es sehr sehr schwer den Trieb zu kontrollieren und man macht Dinge, die man wenn man auch nur einmal im Monat Sex hätte, gar nicht tun würde. Danke fürs lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028627 vom 10.02.2011 um 20:48:44 Uhr in Leipzig (80 Kommentare).

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Auswahlkriterium Hässlichkeit

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Falschheit Ungerechtigkeit WG

Ich (w) möchte beichten, dass ich bei meiner Mitbewohnersuche vor einem Jahr - neben Sympathie natürlich - vor allem nach einem Kriterium gegangen bin: wenn es ein Mann wird, soll er möglichst unattraktiv sein, aus Fairness meinem Freund gegenüber. Er hat das zwar nie erwartet oder gewünscht, er wäre auch nicht eifersüchtig wenn Adonis persönlich mit mir zusammen wohnen würde, aber ich fände es selbst unangebracht, mit jemandem zusammenzuwohnen, den man selber attraktiv findet. Es ist dann wirklich ein männlicher Mitbewohner geworden, weil sich kaum Frauen gemeldet hatten und ich mit Männern eh meist besser klar komme, auch in WGs.

Es tut mir gewissermaßen Leid, dass ich ihn gerade deswegen ausgesucht habe, weil er - gelinde ausgedrückt - keine Schönheit ist. Komische Brille, Schlafzimmerblick, käseweiße Haut, komische tiefe Stimme (aber hustet so hoch wie ein Mädchen) und häufig sichtbare Schleim-Sabber-Fäden beim Sprechen zwischen seinen Lippen. Dass das der Grund war, weiß er natürlich nicht. Aber solange wir miteinander auskommen, ist ja alles gut, oder?

Beichthaus.com Beichte #00028626 vom 10.02.2011 um 16:36:55 Uhr (28 Kommentare).

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