Die Schlampen der Gesellschaft

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Hass Vorurteile Schamlosigkeit Morallosigkeit Gesellschaft Lunden

Ich möchte beichten, dass ich pauschal alle Menschen hasse. Es gibt zwar einige Ausnahmen, aber bis auf diese vereinzelten Exemplare, halte ich die gesamte Menschheit für eine dumme und primitive Rasse. Insbesondere hasse ich in unserer Gesellschaft, dass es pausenlos nur um Sex geht. Versteht mich nicht falsch, ich vertrete auf keinen Fall irgendwelche Gotteseiferer, die Sex ohne Ehe verteufeln. Aber ich denke, dass was viele machen, ist einfach übertrieben. Vor allem Frauen. Einerseits schimpfen sie über Männer, die angeblich nur mit ihrem Penis denken, andererseits stürzen sie sich auf jeden, der nicht bei drei auf einem Baum ist. Einerseits wollen sie respektiert werden, andererseits lieben sie Bücher, in denen Frauen als Sexobjekte benutzt werden. Ich lache jedes Mal über die Schlampen, die hier beichten, dass sie fremdgegangen sind. Meiner Meinung nach ist die Anzahl derer, die nicht selbst Schuld an ihrer Situation sind, verschwindend gering. Seid doch ehrlich: Ich halte die Anfänge der Emanzipation für enorm wichtig und richtig, aber für die Frau von heute bedeutet Emanzipation doch nur, dass sie nicht warten muss, bis sie abgeschleppt wird, sondern von selbst die Beine für jeden breitmachen kann. Wenn die werten Damen vielleicht mal einen Mann kennenlernen würden, anstatt sich nach Minuten Gequatsche das bisschen Hirn rausvögeln zu lassen, gäbe es danach keine ach so bösen Überraschungen und sie müssten nicht ständig rumheulen, dass sie immer nur für Sex benutzt werden. Ich verstehe nicht, warum sie nicht wenigstens dazu stehen, dass sie Schlampen sind. Männer machen ja auch kein Geheimnis daraus, dass sie jede Woche eine neue Tussi haben, und haben dadurch noch mehr Erfolg, weil Frauen da neugierig werden. Warum steht ihr nicht einfach dazu? Ich habe inzwischen einen richtigen Hass auf so ein Verhalten. Ich freue mich richtig, wenn ich höre, wie eine heimlich bei irgendwelchen Spielchen gefilmt wurde und sich in Grund und Boden schämt, wenn das Video öffentlich wird. Es tut mir leid, dass ich so denke und ich möchte mich vor allem bei denjenigen entschuldigen, denen so etwas tatsächlich unverschuldet zugestoßen ist.

Beichthaus.com Beichte #00032551 vom 10.01.2014 um 20:07:05 Uhr in Lunden (27 Kommentare).

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Der Geruch der Landsalami

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Ekel Schamlosigkeit Ernährung Rudolstadt

Ich habe schon seit längerer Zeit eine Vorliebe für Landsalami. Nicht, weil sie mir besonders gut schmeckt, sondern weil ich davon heftige Blähungen bekomme und den Geruch meiner vollmundigen Ausstöße genieße. Ich hoffe, dass ich dieses Laster irgendwann wieder loswerde - denn es tut mir für jeden leid, der diese Gerüche meinetwegen ertragen muss. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032387 vom 12.12.2013 um 23:16:42 Uhr in Rudolstadt (4 Kommentare).

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Zu viele Schlampen auf dieser Welt

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Hass Falschheit Boshaftigkeit Maßlosigkeit

Ich (m/25) war nie wirklich ein Aufreißer. Ich sehe zwar recht gut aus, aber Sex war für mich eben immer etwas Besonderes, das man nicht mit jeder teilt. Ich hatte mit 16 meine erste richtige Freundin und mit ihr auch mein erstes Mal. Aber im Laufe der Beziehung habe ich herausgefunden, mit wie vielen Jungs sie schon Sex hatte und das war schließlich auch der Grund für die Trennung. In den Monaten darauf habe ich viele Mädchen kennengelernt. Aber küssen war für mich die Grenze. Ich habe mit Keiner von ihnen geschlafen. Den meisten hat das nichts ausgemacht und sie sind mit einem meiner Freunde im Bett gelandet. Nach ungefähr einem Jahr habe ich ein besonderes Mädchen kennengelernt. Wir haben uns von Anfang an super verstanden und ich habe mich nach einiger Zeit auf eine Beziehung mit ihr eingelassen. Doch schon nach kurzer Zeit hat sich herausgestellt, dass sie mit fast doppelt so vielen Kerlen im Bett war, wie meine erste Freundin. Ich war sehr enttäuscht und habe ihr in meinem Ärger an den Kopf geworfen, was ich von ihr halte. In den Monaten darauf sind jegliche Bemühungen, eine Freundin zu finden, die nicht mehr Männer im Bett, als Geburtstage hatte, im Sand verlaufen. Ich habe dann die Hoffnung aufgegeben, eine solche zu finden und mir ein etwas anderes Hobby gesucht. Ich habe begonnen, Frauen zu beobachten und jene, die besonders billig sind, nehme ich mir vor. Ich spiele den Gentleman, verwöhne sie und gehe sogar eine Beziehung mit ihr ein. Ich habe inzwischen eine Liste von meinen persönlichen sexuellen Vorlieben angefertigt, die ich Schritt für Schritt mit der Dame abhake. Die meisten sind da ziemlich aufgeschlossen und machen fast alles mit. Nachdem die Liste durch ist, bin ich dann auch mit ihr fertig. Ich sage ihr, was ich wirklich von ihr halte und dass eine Schlampe wie sie niemals einen Mann wie mich bekommen wird. Ich genieße es sogar richtig, danach die Verzweiflung und den Selbsthass in ihrem Gesicht zu sehen. Ich weiß, dass es falsch ist. Aber in dieser ungerechten Welt gibt mir diese Selbstgerechtigkeit ein gutes Gefühl. Meiner Meinung nach muss man, bei allem was man tut, mit den Konsequenzen leben können. Und wenn jemand mit jedem ins Bett hüpft, muss sie oder er damit leben können, dass es schwieriger ist, einen Partner zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00032291 vom 26.11.2013 um 01:35:00 Uhr (54 Kommentare).

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Gestank im KZ

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Morallosigkeit Ekel Schamlosigkeit Falschheit Schule Oranienburg

Vor etwa 16 Jahren war unsere Klasse, gemeinsam mit der Nachbarklasse, im KZ Sachsenhausen. Ich hatte an dem Tag ziemlich starke und äußerst delikat anmutende Blähungen und war froh, dass wir die ganze Zeit draußen waren. Nun begab es sich, dass beide Klassen in einen kleinen Vorführraum gebracht wurden, um einen etwa 45-minütigen Film über die Verbrechen der Nazis anzuschauen. Es freuten sich natürlich alle tierisch darüber, denn es war doch recht kalt draußen - nur ich nicht. Es fing nach wenigen Minuten schon an, dass sich gewisse Geruchsbringer am Ausgang meiner Rosette versammelten und über die Zeit des Films zu einer monströsen Ansammlung von stinkender Luft anwuchsen. Unter Aufbringung all meiner Kraft, damit verbundenen Bauchschmerzen und dem Gefühl, als würde ich im Sekundentakt von der Wüste in die Arktis wechseln, hielt ich das, was da kommen mochte, zurück. Aber ich wusste, das würde nicht gut enden. In meiner kindlichen Blödheit wagte ich es jedoch nicht, den Raum zu verlassen und mich meiner Qual zu entledigen - nein, ich stand den ganzen Film durch, ohne auch nur ein Tönchen von mir zu geben.


Als der Film nach gefühlten sieben Stunden dann endlich zu Ende war, versuchte ich so schnell wie möglich nach draußen zu kommen. Jedoch war die Tür zu klein, um die Massen von zwei Schulklassen mit je 25 Schülern auf einmal durchzulassen, also stand ich mitten drin und konnte nicht mehr an mich halten. Das Ergebnis war ein sehr langer, unhörbar leiser Ziehfurz mit dem Aroma von verfaulten Eiern, gepaart mit wochenaltem Harzer Käse inmitten zweier Schulklassen. Innerlich fing ich an zu grinsen, äußerlich schaffte ich es dann doch recht schnell, den Ort des Geschehens zu verlassen, und, draußen angekommen, fingen die meisten schon an zu meckern, welches Schwein denn da geschissen hätte. Was mir dabei leid tut, ist, dass keiner auf die Idee kam, dass ich der Übeltäter war, denn den Anschiss dafür bekam einer meiner Freunde. Ich fand das damals so lustig, dass ich den ganzen Tag vor mich hingegrinst habe und noch heute anfange zu lachen, wenn ich daran denke. Sorry mein alter Schulfreund.

Beichthaus.com Beichte #00032150 vom 31.10.2013 um 13:08:07 Uhr in 16515 Oranienburg (Straße der Nationen) (24 Kommentare).

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Eine Kiste voller Erinnerungen

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Falschheit Neugier Morallosigkeit Partnerschaft

Mein Freund (31) und ich (26) sind vor Kurzem zusammengezogen. Gestern hat er ein paar Fotos von uns in eine Schachtel einsortiert und diese geöffnet im Schlafzimmer stehen lassen. Heute Morgen fiel sie mir auf, ebenso wie all meine alten Haftnotizen und kleinen Nachrichten, die er gesammelt und dort hineingepackt hatte. Ich freute mich, dass er diesen Kleinigkeiten so viel Wert beimisst, und wollte das Ganze nochmals lesen. Schnell wurde mir allerdings klar, dass dieser Karton voll mit anderen Erinnerungsstücken war - mit Postkarten, Tickets und Ähnlichem. Ganz unten aber lagen unzählige Briefe und Nachrichten von seiner Ex-Freundin, mit der er noch heute gut befreundet ist. Außerdem waren ein paar Zettel dabei, die aussahen wie die Tagebucheinträge, in denen er die, damals für ihn sehr schlimme Trennung, zu verarbeiten versuchte.

Ich möchte beichten, dass ich die Privatsphäre meines Freundes verletzt und all die Sachen - bis auf die Tagebucheinträge - gelesen habe. Und das, obwohl sich jeder denken kann, dass diese Intimitäten einer längst vergangenen Beziehung mich absolut nichts angehen. Ich schäme mich vor mir selbst, dass seine Sachen nicht vor mir sicher sind, ich würde auch nicht wollen, dass er all die alten Liebesbriefe und Zeugnisse meiner vergangenen Beziehungen liest, aber ich konnte der Neugierde nicht widerstehen. Ich finde es okay, so etwas aufzuheben, weil man mit jedem/jeder Ex auch schöne Zeiten geteilt hat - man sollte sicher sein dürfen, dass der Partner das respektiert und die Finger davon lässt. Was mich noch mehr beschämt, ist, dass ich respektvoll genug war, seine Tagebucheinträge nicht zu lesen - aber ihre Briefe über ihr intimstes Gefühlsleben geradezu aufgesogen habe. Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, wenn ich daran denke, wie enttäuscht er wohl von mir wäre. Und wie sie wohl von mir denken würde, wenn sie wüsste, dass ich gelesen habe, was vor etlichen Jahren nur für ihn bestimmt war. Es tut mir leid, dass ich mich so kindisch verhalten habe!

Beichthaus.com Beichte #00032130 vom 28.10.2013 um 15:23:12 Uhr (9 Kommentare).

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