Parkgebühren

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Betrug Habgier Auto & Co. Lüdenscheid

Parkgebühren
Als ich in der Oberstufe war, gab es nebenan einen Supermarkt mit einem Parkplatz. Der Supermarkt war gut besucht und viele Kunden kamen mit dem Auto, um einzukaufen. Eines Tages fanden wir neben den Müllcontainern eine große Metalldose, in der irgendeine Farbverdünnung gewesen ist. Wir haben die Dose gründlich ausgewaschen, mit Farbspray lackiert und auf die Unterseite der Dose einen Schlitz gemacht, der wie ein Münzeinwurf ausgesehen hat. Auf dem PC haben wir ein weißes P auf blauem Hintergrund ausgedruckt und laminiert, damit es aussieht wie ein Parkplatzschild, und dieses auf die Dose geklebt. Die Dose haben wir dann mit Kabelbinder an einem Verkehrsschild auf besagtem Parkplatz montiert. Der Schraubverschluss war also unten und der "Münzeinwurfschlitz" oben. Und wir konnten es kaum glauben, weil wir dachten, so leichtgläubig kann keiner sein. Doch schon am nächsten Tag waren Münzen in der Dose. Es war von Cent bis Euromünzen alles dabei. Wir waren jeden Tag dort, um die Dose leer zu machen und haben uns so unser Mittagessen verdient. Es dauerte fast vier Monate, bis jemand die Dose entfernt hat. Ich beichte hiermit, dass wir uns wochenlang unser Mittagessen auf Kosten gutgläubiger Mitmenschen verdient haben, welche brav ihre "Parkgebühr" verrichtet haben. Bitte vergebt mir diese Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00034053 vom 04.10.2014 um 08:57:12 Uhr in Lüdenscheid (4 Kommentare).

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Der ungeliebte Schwachmaten-Freund

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Boshaftigkeit Selbstsucht Falschheit Morallosigkeit

Ich (w/19) muss etwas beichten. Meine beste Freundin (20) ist seit gut drei Jahren mit ihrem Freund zusammen. Ich konnte mich nie so ganz mit ihm anfreunden - sie ist ein sehr extrovertierter Mensch und er ist sehr ruhig. Das heißt, er ist superlangweilig. Aus irgendeinem Grund findet sie ihn aber perfekt und die beiden reden allmählich auch vom Zusammenziehen. Sie und ich wohnen in einer WG mit einem guten Freund. Er freut sich für die beiden, aber ich will nicht, dass sie auszieht. Seit die beiden ein Paar sind, ist sie einfach viel seltener für mich da. Am Wochenende ist sie meistens bei ihm oder er ist da, das heißt, ich sehe sie nie alleine. Wie früher am Wochenende zu saufen und einfach Party machen - geht nicht, wenn er dabei ist. Dann hängt sie nur bei ihm rum und sie machen auf super verliebt. Eines Abends, sie war mal wieder bei ihm, habe ich mir einen Plan ausgedacht. Unter dem Vorwand, dass ich mich besser mit ihm verstehen möchte, habe ich Alkohol ohne Ende gekauft und gesagt, dass wir einige Trinkspiele spielen. Meine beste Freundin musste dann irgendwann ins Bett, weil sie echt wenig verträgt. Er blieb noch und so leerten wir noch die ein oder andere Flasche.


Letztendlich war er irgendwann so besoffen, dass er nichts mehr mit bekommen hat. Also habe ich ihn mit in mein Zimmer geschleppt und versucht, ihn auszuziehen. Eigentlich wollte ich wirklich mit ihm schlafen, sie hat mir mal erzählt, dass er, obwohl beide vorher noch Jungfrauen waren, extrem lange könnte und seine Sache wohl auch mehr als nur gut machen würde. Dafür war er aber zu kaputt, also dachte ich, ich lasse es nur so aussehen, und tue am nächsten Tag so, als hätte er mich abgefüllt und mit mir geschlafen. Leider kam mein Mitbewohner früher nach Hause, hat die Aktion mitbekommen und das meiner besten Freundin am nächsten Morgen brühwarm aufs Brot geschmiert. Ihr Stiefvater vermietet die Wohnung, in der wir leben und da sie die Hauptmieterin ist, darf ich nun zum 1.10 ausziehen, mein kompletter Freundeskreis - der leider auch ihr Freundeskreis ist - hasst und meidet mich und mit mir redet sie natürlich kein Wort mehr. Aber ihrem Schwachmaten-Freund hat sie verziehen, klar doch. Beziehungen machen einfach alle Freundschaften kaputt!

Beichthaus.com Beichte #00033971 vom 18.09.2014 um 22:40:46 Uhr (49 Kommentare).

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“Beichte

Braunes Desaster vor der Haustür

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Ekel Peinlichkeit Misstrauen Arbeit

Ich (27) bin beruflich viel unterwegs und fahre manchmal einige Hundert Kilometer am Tag. Da mein Verdauungsrhythmus nicht immer dann eine Packung ankündigt, wenn ich es gerne hätte, kommt es häufiger vor, dass ich unterwegs eine Sitzung abhalten muss. Wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin, ist das kein Problem, da es ja viele Rasthöfe gibt, die man auch bei plötzlichem Durchfall schnell erreichen kann. Auf dem Land ist es etwas schwieriger, notfalls kann man aber auch in den Wald scheißen. Tragisch wird es jedoch, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Zu Fuß ist es kein Problem, dann rennt man eben mal schnell in das Restaurant einer großen Fast-Food-Kette. Fährt man aber gerade aus der Stadt hinaus und bemerkt, dass sich etwas ankündigt, dann steht man nun mal am Stadtrand inmitten eines Wohngebietes, keine öffentliche Toilette weit und breit, kein Fast-Food-Laden und erst recht kein Wald. Letztens hatte ich so einen Fall. Wie aus dem Nichts bekam ich Bauchschmerzen und es kündigte sich Durchfall an. Ich hätte keine Zeit gehabt, um in die Innenstadt zurückzufahren, das hätte viel zu lange gedauert. Ich brauchte sofort eine Lösung, es ging wirklich nicht mehr. Ich habe mein Auto im Parkverbot abgestellt, da es sonst keinen freien Parkplatz gab, und habe an einer beliebigen Haustür geklingelt. Eine ungefähr 40-jährige Frau hat geöffnet und ich hielt ihr 20 Euro hin - mit der Ansage, sie bekomme das Geld bar auf die Hand, wenn ich bei ihr scheißen darf. Sie verzog etwas das Gesicht, meinte, das sei bestimmt wieder so eine Betrugsmasche und ich wolle nur ihr Haus ausspionieren.


Ich versuchte ihr zu erklären, dass ich wirklich Durchfall habe und ich kein Klo finden konnte und erhöhte auf 30 Euro. Die Frau schien noch skeptischer zu werden und dachte, ich würde scheinbar mit allen Mitteln in ihr Haus wollen. Ein letzter Erklärungsversuch meinerseits endete jedoch mit einem Desaster. Von einem großen Furz begleitet entleerte sich mein Darm explosionsartig, wenige Sekunden später tropfte braune Flüssigkeit aus der Hose. Die Frau entschuldigte sich vielmals bei mir, bat mich herein, gab mir Duschgel und ein Handtuch und schickte mich ins Badezimmer. Eine frische Hose gab es von ihrem Mann, auch wenn es nur eine Jogginghose war. Ihr Mann war nicht zu Hause, aber sie meinte, das sei in Ordnung, die Hose würde ihm sowieso nicht mehr passen und sie wollte sie in die Kleidersammlung geben. Meine verschissenen Klamotten habe ich dann mehrfach in Plastiktüten eingepackt und mitgenommen. Ich habe der Frau so viele Umstände gemacht und vor ihrer Haustüre in die Hose geschissen. Aber letztendlich war sie auch selbst schuld. Hätte sie das Geld genommen, wäre die Soße im Klo gelandet.

Beichthaus.com Beichte #00033968 vom 18.09.2014 um 16:25:04 Uhr (24 Kommentare).

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Meine getragenen Slips machen süchtig!

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Manie Fetisch

Meine getragenen Slips machen süchtig!
Ich habe eine sehr gute Freundin, die ich seit der Schulzeit kenne und wir treffen uns jetzt auch noch regelmäßig, wobei es manchmal vorkommt, dass ich von Freitag bis Sonntag bei ihr übernachte und wir dann meistens auch fortgehen. Sie hat einen Freund mit dem sie schon einige Jahre zusammen ist. Er ist ein lustiger Kerl und auch menschlich sehr in Ordnung - aber meine Freundin hat mir erzählt, dass zwischen den beiden sexuell nicht sehr viel läuft. Vielleicht ein bis zwei Mal im Monat und dann war es das auch schon wieder, weil er keine Lust hat. Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass meine große Sporttasche immer wieder durchwühlt wird. Es sieht zwar so aus, als ob nichts verändert wurde, aber man merkt trotzdem dass herumgekramt wurde.

Nun habe ich immer eine Tüte mit in meiner Tasche, in welche ich meine getragene Unterwäsche lege. Als ich daheim die Tüte ausleerte, um die Slips in die Waschmaschine zu geben, fiel mir auf, dass bei einem der Slips ein feuchter Fleck im Schritt war. Da ich keinen starken Ausfluss habe, konnte dies nicht von mir sein. Ich roch daran und es war Sperma, welches da in meinem Slip klebte. Sofort dämmerte mir, was los war. Zuerst war ich schockiert und wollte meine Freundin anrufen, um ihr von der ekelhaften Schweinerei zu erzählen, die ihr Freund zweifelsohne mit meiner Unterwäsche angestellt hat. Streit wollte ich keinesfalls zwischen den beiden provozieren. Also überlegte ich mir eine harmlosere Variante und schrieb einen Zettel auf dem stand: "Lass meine Sachen in Ruhe!"

Als ich das nächste Mal bei den Beiden übernachtete, fand ich beim Heimkommen meinen Zettel und zusätzlich einen A4-Zettel, welcher vorne und hinten vollgeschrieben war. Er war vom Freund meiner Freundin, welcher sich gefühlte 100.000 Mal entschuldigte. Es tue ihm leid, was er gemacht hatte. Zwischen ihm und seiner Freundin laufe wenig, und dass er Bedürfnisse habe, er aber keinesfalls fremdgehen wolle, weil er sie wirklich liebe und ihn mein Geruch aber so antörnt. Irgendwie hatte ich Verständnis für ihn, weil er wirklich ein netter Mensch ist und jeder Mensch hat gewisse Vorlieben. Als ich das nächste Mal bei den beiden übernachtet habe, sagte ich ihm in einem ruhigen Moment es wäre okay. Das war das Einzige, was ich in der Sache mit ihm gesprochen habe. Wenn ich jetzt zu ihnen komme, habe ich in der Tüte schon meine Höschen mit, welche ich unter der Woche getragen habe. Irgendwie macht mich der Gedanke an. Ich beichte hiermit, dass ich vor meiner besten Freundin so ein Geheimnis habe. Aber ich kann einem netten Mann Freude bereiten und habe keinen Aufwand damit. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033952 vom 16.09.2014 um 10:51:24 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Hobbydealerin mit Drogensammlung

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Betrug Morallosigkeit Engherzigkeit Drogen

Ich (w/19) mache im Moment eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen Assistentin. Das wird von Berufsfachschulen angeboten, was heißt, dass ich im Prinzip den ganzen Tag normalen Unterricht habe. Also Vollzeitunterricht, nicht wie bei betrieblichen Ausbildungen. Demnach haben wir auch viele Fächer, in denen wir auch Arbeiten schreiben müssen, Hausaufgaben haben und so weiter. Eines meiner Fächer heißt Botanik und da geht es zum Großteil darum, dass wir Pflanzen mikroskopieren und erkennen müssen. Ein besonderer Teil des Unterrichts ist, dass wir alle untersuchten Pflanzen in einer sogenannten "Drogensammlung" aufbewahren müssen. Zur Erklärung: Drogen im botanischen Sinne sind getrocknete Pflanzen oder Pflanzenteile. Also zum Beispiel so etwas wie Malvenblüten, Hibiskusblüten, Baldrianwurzel oder Brennnesselkraut. Also nicht die sonst übliche Vorstellung des Begriffs "Droge." Nun war es so, dass wir in Botanik eine Arbeit angekündigt bekommen haben und ein Teil davon war, dass wir unsere gesammelten Drogen erkennen mussten. Das läuft in etwa so ab: Man bekommt zum Beispiel fünf verschiedene Krautdrogen vorgesetzt und muss dann bei allen erkennen, um was es sich handelt. Man muss auch noch anderes Zeug wissen, wie den lateinischen Namen, Stammpflanze, Familie, Gewinnung, Inhaltsstoffe, pharmazeutische Verwendung und so weiter. Das ist aber auch gar nicht das Schlimme, schließlich kann man das einfach auswendig lernen. Das wirklich schwierige ist das Erkennen, da das meiste echt einfach nur grünes und braunes Gedöns ohne besondere Merkmale ist. Blüten erkennt man gut, aber da hört es auch schon auf. Kräuter, Wurzeln, Rinden, Blätter - sieht echt vieles auf den ersten Blick gleich aus. Das bedeutet, dass man sich hinsetzen und sich für jede Droge irgendein Erkennungsmerkmal raussuchen muss.


Jetzt zur eigentlichen Beichte: Da mir das alles ziemlich schwerfällt, habe ich wirklich die ganze Woche jeden Tag meinen Hefter mitgeschleppt, um während der halbstündigen Busfahrt zur Schule und wieder zurück lernen zu können, so auch gestern. Mein Hefter sieht so aus, dass vorne drauf groß und fett "Drogensammlung" steht. Meine Drogen bewahre ich in kleinen, wiederverschließbaren Plastikbeuteln auf, die ich mit Büroklammern an dem jeweiligen Steckbrief der Pflanze befestigt habe. Nach Schulschluss bin ich wie immer zur Bushaltestelle gegangen. Dort saß neben einem jungen Kerl mit seinem Hund, den ich so auf mein Alter schätze, niemand weiter. Ich hatte den Kerl noch nie gesehen, aber ich gehe davon aus, dass er nicht auf einen Bus wartete, denn neben ihm standen drei leere Bierflaschen und eine vierte hielt er in der Hand. Er hat dort wohl nur gegammelt. Er saß auf der linken Bankreihe, sodass ich mich auf die rechte setzte. Ich habe versucht, ihn zu ignorieren und da ich immer 15 Minuten auf meinen Bus warten muss, holte ich meinen Hefter raus. Er hat mich erst nur aus dem Augenwinkel beobachtet, doch er muss das "Drogensammlung" auf dem Hefter gelesen haben, denn plötzlich stierte er mich regelrecht an und sah mir einen Moment schweigend zu, wie ich durch die ganzen Blätter und Kräuter blätterte. Auf einmal meinte er "nette Sammlung" und ich habe ihn erst einmal nur verdutzt angeglotzt. Ich habe dann nur gelächelt und wieder in meinen Hefter geschaut. Dann war wieder Ruhe, doch ein paar Seiten weiter schlug ich meine Stärkearten auf. Dazu muss man sagen, dass es vier davon gibt (Kartoffel-, Weizen-, Mais- und Reisstärke), bei allen handelt es sich um weißes Pulver.


Das heißt also, für den unwissenden Kerl waren das in dem Moment nur vier Plastiktütchen mit einem weißen Pulver drin. An was er gedacht hat, muss ich wohl nicht weiter erläutern. Jedenfalls fragte er plötzlich, wie viel ich dafür haben wolle. Ich wusste erst nicht, was er meint, doch dann zeigte er auf meine Stärke und es hat so zwei, drei Sekunden gedauert, aber plötzlich traf es mich wie ein Schlag, dass man mich hier anscheinend für eine Hobbydealerin hielt! Ich war wirklich geschockt und habe dann versucht, mich irgendwie rauszureden, aber jetzt stand er auf und kam direkt zu mir und ich habe meinen Hefter schon reflexartig an mich gedrückt. Er fing weiter an zu erzählen, dass er schon seit zwei Tagen nichts mehr genommen hätte und Nachschub braucht. Ich war echt hilflos und habe ihn gebeten, mich einfach in Ruhe zu lassen. Wie aus heiterem Himmel hielt er mir plötzlich 50 Euro unter die Nase. Ich weiß nicht, was in diesem Moment passiert ist. Es war, als stünde ich neben mir und könnte mir nur dabei zusehen. Wie in Trance griff ich den Geldschein und hielt ihm dann eines meiner Tütchen hin. Das alles lief völlig kommentarlos ab, und nachdem der Austausch vollzogen war, machte er kehrt, nahm seinen Hund und verschwand.


Ich habe meiner Lehrerin heute gesagt, ich hätte meine Stärke irgendwo verlegt und durfte mir ein neues Tütchen abfüllen. Ich weiß wirklich auch jetzt noch nicht, welcher Teufel mich da geritten hat und es tut mir leid. Ich beichte also, einem Drogenabhängigen Reisstärke für 50 Euro angedreht zu haben. Und das vermutlich auch noch viel zu billig.

Beichthaus.com Beichte #00033933 vom 13.09.2014 um 01:03:22 Uhr (15 Kommentare).

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