Jede Handlung eine Anstrengung

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Drogen Verzweiflung Neurosen

Vor ein eineinhalb Jahren habe ich wohl den größten Fehler meines Lebens begangen. Ich ging normal wie alle anderen zur Schule, war auch einer der besten, war spontan und für jeden Mist zuhaben. Ich habe zwar täglich gekifft, jedoch mein Leben auf die Reihe gekriegt. Dann kamen wir auf die Idee mal Pilze zu probieren. Ich kotzte die Pilze aus und alles war normal. Einige Tage später ging es mir schlecht, richtig schlecht. Ich habe 8 Kilo in einer Woche abgenommen. Nur noch gekotzt nichts mehr gegessen. Krankenhaus -> Cannabismissbrauch als Diagnose. Ich habe ihnen natürlich alles erzählt, aber sie sagten klare Sache; Cannabismissbrauch. Vier Monate lang verließ ich nur wenn es nötig war das Haus und ging nicht aus meinem Dorf hinaus. Ich flog von der Schule, versäumte einige Familienfeste. Dann lernte ich ein Mädel kennen und verliebte mich auf Anhieb. Drei Monate später erfuhr ich, dass mein bester Freund immer mit ihr rumgemacht hat auf Partys und so weiter, da ich ja nie rausgegangen bin. Ich gab ihr noch eine Chance, diese lehnte sie ab. Die beiden sind nun seit einem halben Jahr ein glückliches Paar. Und ich habe keinen besten Freund mehr. Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte. Jede Nacht denke ich darüber nach mich umzubringen, da ich mir nicht mehr vorstellen kann jeden Tag zu arbeiten oder zur Schule zu gehen. Alles ist anstrengend für mich. Das Einzige was nicht anstrengend ist, ist bei mir sitzen und kiffen. Wenn ich raus gehe oder in die nächstgrößere Stadt mit der Bahn fahre ist das für mich schon soviel Stress, dass ich am liebsten kotzen möchte. Und meine Freunde interessiert das nicht, sie denken ich wäre einfach nur faul. Mir wurde empfohlen in Therapie zu gehen, aber das kann ich mir nicht leisten und wirklich wollen tue ich das auch nicht. Ich weiß nicht, wie es weiter geht. Morgen ist mein erster Tag an der neuen Schule und ich weiß nicht mal ob ich das schaffe.

Beichthaus.com Beichte #00022417 vom 06.08.2007 um 06:07:21 Uhr (3 Kommentare).

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Nie wieder in den Puff!

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Prostitution Gesundheit Fetisch Kappelrodeck

Ich war 15 Jahre alt und gerade im Urlaub in Griechenland. Hatte noch nie Sex und war damals im Puff. Dort habe ich mir Tripper eingefangen. Nach einigen Tagen hat es richtig krass angefangen wehzutun und beim Pinkeln hat alles so gebrannt, dass ich nicht mehr konnte. Meine Eltern brachten mich ins Krankenhaus, weil ich nur am Heulen war. Leider sind griechische Krankenhäuser nicht so toll und sauber wie deutsche. Der erste Arzt, der mich untersucht hat (28 Jahre alt) meinte, ich hätte Hodenkrebs am linken Hoden (da war es auch richtig geschwollen). Er meinte, er müsste sofort den einen Hoden rausholen, bevor es schlimmer wird. Meine Eltern und vor allem ich sind voll ausgerastet (ich wusste ja nicht, dass es Tripper war) und haben gefleht, er solle es nicht machen und lieber auf einen älteren Arzt warten, was der so meint.

Wir haben gewartet und der Arzt kam. Es war eher ein Metzger als ein Arzt, denn der hat meinen Sack genommen und angefangen mit beiden Händen zu pressen und dumm gefragt "Tut es weh?" Dann hat er mich väterlich gefragt, ob ich im Puff war. Ich sagte natürlich: "Nein, bin doch erst 15, das muss alles von einem schmutzigen Handtuch sein." Ich kam damit durch. Im Krankenhaus hatte man mich dann drei Wochen lang auf Antibiotika und es ging fast alles wieder weg. Nur ein kleiner Klumpen des geschwollenen Hodens blieb mir seit damals, damit er mich immer wieder daran erinnert. Ich gehe nie wieder in den Puff!

Beichthaus.com Beichte #00022358 vom 25.07.2007 um 08:38:22 Uhr in Kappelrodeck (5 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Mein Herzinfarkt

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Lügen Falschheit Fremdgehen Gesundheit Ex

Mein Herzinfarkt
Ich bin 26 Jahre alt, männlich und bin dankbar mir diese Erfahrung von der Seele schreiben zu können. Ich habe seit 2 Jahren eine tolle Beziehung mit einer wundervollen Freundin und liebe Sie über alles. Ich verfluche den Tag, es war ein Samstag, als meine Ex-Freundin anrief und dringend darum bat, ihr beim Schleppen eines Wäschetrockners, den ihr ein Nachbar aus dem EG verschenkt hat, zu ihr in das dritte OG zu tragen. Meine Freundin erlaubte es leicht säuerlich und so fuhr ich fort. Angekommen stand da tatsächlich ein Wäschetrockner, ich schleppte das Ding hoch, stellte es in die Küche ab und ging Richtung Tür. Soweit kam ich aber nicht. Sie fiel mir um den Hals, schob mir ihre flinke Zunge in meinen aus Schrecken geöffneten Mund und packte mir zwischen die Beine. Ich vergaß, wer ich bin und wo ich war und hatte einen wahnsinnsgeilen Sex mit ihr. Wir haben das komplette Programm durchgenommen, ehe ich mit Schrecken festgestellt habe, dass mittlerweile drei Stunden vergangen waren. Auf dem Display blinkten mir 16 Anrufe in Abwesenheit entgegen, den 17. Anruf nahm ich an und meine Freundin sprang mir fast durch den Hörer: "Du Arschloch fickst doch bestimmt diese Schlampe!"

Im Hintergrund lief bei mir währenddessen auf RTL ein Krimi, die Szene: ein Krankenwagen mit lauter Sirene zischt durch die Straßen. Aus lauter Not erzählte ich nur mit leiser Stimme, ich hätte einen Herzinfarkt und wäre im Krankenwagen unterwegs zum Krankenhaus. Stille. "Ich liebe Dich, ich muss auflegen" und ich legte auf. Riesenscheiße! Ich wollte meine Beziehung retten, also rief meine Ex die 112 an und gab an, dass ich mit Herzschmerzen zusammengesackt wäre. Ich warf mich auf dem Boden, zog eine schmerzverzerrte Fresse und wurde circa sieben Minuten später in einer Trage von drei Mitarbeitern des Roten Kreuzes abgeholt. Ich war so baff. Keine 15 Minuten später war ich in der Notaufnahme. EKG, Puls messen, Blut abnehmen, das ganze Programm. Die netten Pfleger riefen meine Freundin an und teilten ihr mit, wo ich bin. Nach drei Tagen durfte ich das Krankenhaus verlassen, die Ärzte diagnostizierten leichte Herzprobleme, die sich mit gelegentlich hohem Puls und Herzkammerflimmern bemerkbar machen. Seitdem nehme ich Tabletten und meine Freundin entschuldigt sich heute noch dafür, dass sie am Telefon so böse zu mir war. Ich habe so ein scheiß Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00022347 vom 24.07.2007 um 07:32:23 Uhr (90 Kommentare).

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Ich hasse die Arbeit im Krankenhaus!

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Ekel Engherzigkeit Wittibreut

Ich mache eine Ausbildung zur Krankenschwester. In dem Krankenhaus in dem ich arbeite ist es wie in wahrscheinlich jedem verdammten anderen Krankenhaus dieser Welt. Die anderen Schwestern sind fast alle unerträglich zickig, pessimistisch, lästern ohne Ende über jeden und alles und nutzen "die Schülerin" für die beklopptesten Arbeiten aus und erst DANN wissen sie meinen Namen und haben eine zuckersüße Stimme drauf. Als die fette und allzeit beschäftigte Sekretärin mich mal richtig angeschnauzt hat, ich könne nicht einfach dies und das tun ohne zu fragen (was ich NIE tun würde) habe ich ihr instinktiv vor den Latz geknallt, dass ich rein gar nichts dafür kann und dass sie mich hier nicht zur Sau machen muss. Wunderbarer Instinkt, die schaut mir zwar immer noch nicht ins Gesicht wenn sie mit mir spricht (hach, so viel zu tun!) aber ankacken tut sie mich auch nicht mehr. Kann ich nur weiterempfehlen, irgendwie muss man sich ja Respekt verschaffen. Gibt schließlich noch andere Stationen, auf denen man lernen kann.

Beichthaus.com Beichte #00022145 vom 27.06.2007 um 02:46:49 Uhr in Wittibreut (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Ausbeutung im Pflegepraktikum

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Hass Zorn Aggression Ekel Arbeit

Ich mache gerade Pflegepraktikum in einem Krankenhaus für das Medizinstudium. Ich arbeite gerade mal drei Wochen und schon könnte ich am laufenden Band kotzen. Man wird als Praktikant echt wie der letzte Dreck behandelt. Die ersten Tage hatte man wohl noch Nachsicht mit mir, aber jetzt bin ich Opfer des Pflegepersonals. Insbesondere eine Türkin hat es auf mich abgesehen. Überall bin ich zu langsam und zu tranig, vergesse alles, merke mir nichts, würde immer nur doof rumstehen, wenn andere die Arbeit machen, nichts alleine machen oder mich mit einem der beiden Zivis auf Station vergnügen. Ich könnte der den Hals rumdrehen, kaum richtig deutsch kann sie, aber mich an allen Ecken mobben. Bevor ich da war, haben sie die Arbeit auf Station auch ohne mich erledigt! Und jetzt soll ich von heute auf morgen alles können. Also jeden morgen mindestens zwei Patienten waschen.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie eklig es ist, den Nachtstuhl zu entleeren, denen den Schambereich zu waschen oder den Allerwertesten abzuwischen, wenn das ganze Zimmer nach dem Geschäft so riecht und man kotzen möchte. Immer gibt es Ärger - dann bin ich zu lange bei den Patienten, dann bin ich zu kurz drin, da verlasse ich den Raum, obwohl der Patient im Bad ist, soll allerdings drei Patienten simultan betreuen. Ich soll mir alles gemerkt haben und alles im Voraus wissen. Zu welchem Arzt welcher Patient muss, wann ich Medikamente von Station XYZ hole, welcher wann sein Medikament braucht und vor allem soll ich die Medikamente selbständig zusammenstellen und austeilen. Und ja nicht fragen, wo was steht, denn "hast du noch nicht mal so viel Grips uns zuzuschauen." Das ist rechtlich bestimmt nicht erlaubt, dass ein Praktikant die verschreibungspflichtigen Medikamente eigenständig mixt und verteilt.

Immer wird man vor den Anderen bloßgestellt und mittlerweile ist echt schon Jede auf das Mobbingpferd von der Türkin aufgesprungen. Vor allem: die beiden Zivis, die für die Station zuständig sind, machen nichts! Die gehen beide regelmäßig während der Arbeitszeit Billiard spielen! Aber wenn jemand was sagt, da wird die Krankenschwester beturteilt und alles ist gut. Wie die das können, alle beide. Die Schwestern sind zum Teil solche Drachen, aber kaum kommen sie zu den Patienten rein, wird lieb gegrinst und einen auf Sympathie gemacht. Aber im Schwesternzimmer über die Patienten gelästert und gemotzt. Insgesamt habe ich auch schon vier Überstunden. Die ganzen verlogenen Weiber, die Krankenschwester werden und in Wirklichkeit hinterlistige Zicken sind, ich könnte denen allen den Hals umdrehen! Alles, wofür die drei Jahre in der Lehre waren, soll ich in drei Wochen können! Und ich sehe keinen Cent dafür. Irgendetwas werde ich mir noch ausdenken für sie, nur muss es so geschehen, dass wenigstens kein Patient zu Schaden kommt. Vielleicht mal ein Tuch in den Nachtstuhl eines Patienten tunken und dann in den Kaffee der Türkin. Meine Beichte ist wohl, dass ich Mordgedanken gegen diese Damen hege, obwohl ich später mal als Mediziner den Menschen helfen soll.

Beichthaus.com Beichte #00022136 vom 27.06.2007 um 00:04:10 Uhr (10 Kommentare).

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