Beziehung zerstören, um zu helfen

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Verzweiflung Morallosigkeit Partnerschaft

Mein bester Kumpel ist jetzt für eine Zeit lang nach Australien gereist und ich (m/19) habe ihm halt versprochen, ein bisschen auf seine Freundin aufzupassen, also mal was unternehmen, fortzugehen oder so, nichts Tragisches. Ist für mich kein Problem, sie ist mittlerweile eine meiner besten Freundinnen und wir verstehen uns so gut, dass sowieso gewettet wurde, ob wir was miteinander anfangen oder nicht. Jedenfalls waren wir letztens fort und je mehr sie getrunken hatte, desto mehr kam durch, dass es ihr weit nicht so gut geht, wie sie nüchtern immer tut. Außerdem war sie innerhalb der zwei Wochen, die er jetzt weg ist, irgendwie abgemagert, zumindest kam es mir so vor. Mir hat das direkt weh getan. Ich bin jetzt nicht in sie verliebt oder so, aber sie ist mir einfach wichtig. Ich habe meinem Kumpel die Situation am nächsten Tag in einer Mail geschildert, weil ich wollte, dass er sieht, was er ihr damit antut. Ich bin halt der Meinung, dass er mit ihr ein Wahnsinns-Glück hat, aber sie durch diese dreimonatige Reise verletzt. Und das hat sie nicht verdient. Nun zu meiner Beichte: Wenn ich von ihr nicht bald ein positives Zeichen bekomme, eine SMS oder so, sodass ich weiß, dass es ihr besser geht, werde ich meinem Kumpel seine Freundin ausspannen. Wenn ich das durchziehe, werde ich das sicher noch bereuen, aber sie hat es nicht verdient, so zu leiden.

Beichthaus.com Beichte #00031047 vom 17.04.2013 um 23:52:04 Uhr (35 Kommentare).

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Unbeabsichtigt die Scheune zerstört

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Dummheit Vandalismus Gesellschaft Hannover

Ich (m/19) habe vor ungefähr sechs Jahren was Schlimmes gemacht. Eigentlich war es nur ein Unfall. Ihr müsst wissen, ich habe leider früh angefangen, zu rauchen. Es müsste so mit 12, 13 Jahren gewesen sein. Auf jeden Fall wohnte ich damals auf dem Dorf. Ein Freund von mir wohnte nur ein Dorf weiter und deswegen trafen wir uns immer mit dem Fahrrad. Es ist nicht so, dass ich damals viel Schlimmes gemacht habe, aber an diesen Tag werde ich immer zurückdenken. Uns war langweilig und wir hatten eine Scheune gefunden, die etwas abseits vom Dorf stand. Wir schafften es auch, dort reinzukommen. Die Scheune war voller Stroh. Also lagen wir da im Stroh und haben immer mal wieder eine geraucht. Irgendwann kam ich auf die Idee, mal ein bisschen Stroh zu nehmen und es anzuzünden. Versteht es nicht falsch, in dem Moment war es nicht so, dass ich dachte "Okay, jetzt brenne ich diese Scheune nieder", sondern es waren immer nur einzelne Strohhalme, die ich anzündete. Es war einfach nicht ganz durchdacht. Irgendwann hat sich ein kleines Feuer gebildet, was ich dachte, noch locker löschen zu können. Jedoch erkannte ich ziemlich schnell, dass ich es nicht aus bekomme. Das Feuer breitete sich also weiter aus und wurde immer größer. Mein Freund kam auf die Idee, abzuhauen und diese fand ich in dem Moment sehr passend. Wir versteckten uns aus Angst dann erst mal in einem alten, verlassenen Haus, was sich am Rande des Dorfes befand. Von dem besagten Haus aus konnte man die Scheune, und das in der anderen Richtung liegende Dorf gut sehen.


Nach ungefähr zehn Minuten schauten wir zum Dorf und sahen riesige Rauchschwaden darüber hinwegziehen. Mein Freund bekam totale Angst und hat, glaube ich, geweint. Ich hab ihn versucht zu beruhigen. Immerhin hatte ich das Feuer gelegt und das hätte ich auch auf mich genommen. Kurz darauf hörten wir die ersten Sirenen und sahen zugleich auch schon Feuerwehrwagen und Polizeiautos in Richtung Scheune sausen. Wir entschieden also, uns aus dem Haus raus zu trauen und nach Hause zu fahren. Ich weiß nicht wie, aber wir haben es geschafft, durch das ganze Dorf zu kommen, ohne dass uns jemand verdächtigt hat. Zu Hause angekommen, sagte meine Mutter uns erst mal, das wir nach Rauch riechen und Stroh am Rücken haben. Aber mehr auch nicht. Wir mussten uns dann erst mal von dem Schock erholen. Am nächsten Morgen, mein Kumpel hatte bei mir geschlafen, standen wir auf und sahen direkt die Zeitung. Auf der Titelseite war ein Bild von der brennenden Scheune. Außerdem stand dort, das ungefähr 60 Leute im Einsatz waren und die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen hat. Beim Letzteren hatten wir dann natürlich die nächsten Wochen noch Angst, aber wir merkten schnell, dass die Polizei wohl nicht zu uns kommen wird. Es ist nichts weiter passiert. Ein anderer Freund, dem ich es erzählt habe, meinte, ich müsse das in fünf oder sechs Jahren auf jeden Fall mal meinen Eltern erzählen, wenn sie einen Schocker haben wollen. Ich werde es heute Abend machen. Ich bitte um Absolution. Ich war noch ein Kind und es ist niemand zu Schaden gekommen. Eine positive Sache gab es außerdem an diesem Geschehen: Es ist endlich mal was passiert in dem langweiligen Kaff.

Beichthaus.com Beichte #00031039 vom 16.04.2013 um 14:51:17 Uhr in Hannover (12 Kommentare).

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“Folge

Die Wahl zwischen zwei Männern

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Ungerechtigkeit Morallosigkeit Dating

Ich (w/19) habe ein Problem. Eigentlich bin ich lieb und brav aber nun sieht es so aus, dass ich momentan zwei Männer habe, die Interesse an mir zeigen und ich habe auch mit beiden schon etwas rumgemacht. Es sind beides Freunde von mir und ich will keinen von beiden verlieren oder enttäuschen. Mir ist klar, dass ich das aber wohl oder übel tun muss. Mann Nummer Eins kenne ich noch nicht so lange, habe mich aber in der kurzen Zeit trotzdem sehr gut mit ihm angefreundet. Er ist süß, aber mir fehlte schon von Anfang an etwas die Leidenschaft. Natürlich war es bisher nur etwas Küssen und es könnte ja noch leidenschaftlicher werden, aber eine Garantie gibt es nicht. Mann Nummer Zwei kenne ich schon länger, habe allerdings erst in letzter Zeit angefangen, viel mit ihm zu machen und dadurch sind wir uns nähergekommen. Ja, bei diesem Herren gibt es Leidenschaft. Allerdings auch ein weiteres Problem: Er ist einer der besten Freunde von meinem Ex, der immer noch Gefühle für mich hat. Und wenn ich etwas Ernstes mit ihm anfangen würde, könnte es sein, dass der komplette Freundeskreis zerbricht. Ich bin völlig verwirrt und beichte hiermit, dass ich zwei tolle Menschen hinhalte und einen von beiden ziemlich verletzen werde.

Beichthaus.com Beichte #00031038 vom 16.04.2013 um 12:31:49 Uhr (29 Kommentare).

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Deutsch lernen in der Buchhandlung

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Vorurteile Gesellschaft Stolz Wiesmoor

Meine Verlobte kam letztes Jahr nach Deutschland, nachdem sie in Italien ihren Arbeitsplatz bei der Telecom Italia verloren hatte. Sie nimmt nun am Programm des Bundes für ausländische Fachkräfte teil, um die deutsche Sprache zu erlernen. Sie spricht perfekt Italienisch, Spanisch und Englisch. Außerdem hat sie Kommunikationswissenschaften studiert. Und bei der deutschen Sprache macht sie sehr gute Fortschritte. Ihren Akzent finde ich persönlich sehr wohlklingend. Natürlich spricht sie noch lange nicht perfekt Deutsch, aber sie hat wirklich Talent. Der Satzbau ist vor allen Dingen mehr romanisch gefärbt. "Ich habe gekauft ein paar Bücher." Aber wir arbeiten daran.


Letzten Sonnabend waren wir in einem Buchladen, um für sie neue Schulbücher zu kaufen. Meine Verlobte fragte eine der Angestellten nach einem bestimmten Buch. Diese war wegen des regen Tagesandrangs sichtlich genervt. Es war halt gutes Wetter und die Leute gingen shoppen. "Monika! Haben wir vom Verlag xy und dem Autor yx dem sein Buch mit dem Titel soundso?" Meine Verlobte schaute etwas irritiert. Wir beide sagten aber nichts. "Prima, Monika. Kannste es mal zur Kasse herholen?" Und das war nicht alles. Zu meiner Freundin sagte sie dann noch: "Du bezahlst soundsoviel Euro und ich gebe Dir das Buch." Als wäre sie bescheuert. Ich war in Sorge. Wer eine Süditalienerin zu sehr reizt, wird sehr schnell feststellen, dass diese nicht das typische, norditalienische Temperament hat. Erst vollkommen ruhig – dann Furie! Zum ersten Mal machte ich meinen Mund auf. "Haben Sie "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" auf Lager? Alle fünf Bände?" Irritierter Blick der Verkäuferin. "Scheinbar haben Sie es nicht auf Lager, geschweige denn auf der Pfanne. Du geben mir Quittung für Buch?"

Beichthaus.com Beichte #00031037 vom 16.04.2013 um 12:17:36 Uhr in Wiesmoor (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Hand ausgerutscht

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Gewalt Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w/23) wurde früher von meinen Eltern sehr oft geschlagen. Ich habe dadurch gelernt, so mit Problemen umzugehen. Irgendwann habe ich den Kontakt abgebrochen und mir geschworen nie so zu werden wie die beiden. Das habe ich auch immer ganz gut hinbekommen, außer […]
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Beichthaus.com Beichte #00031032 vom 15.04.2013 um 01:29:10 Uhr (31 Kommentare).

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