Erschrocken in der U-Bahn

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Peinlichkeit

Mir (20/m) ist letzte Woche was peinliches in der U-Bahn passiert, was mir unsagbar leid tut und ich dringend loswerden will. Ich fahre jeden Tag mit der U-Bahn quer durch München zur Arbeit. An diesem Morgen war der Bahnsteig aufgrund einer Verspätung recht voll, sodass ich mich gerade noch so in einen der einfahrenden Züge drücken konnte. Die Tür an der ich in der Bahn stand, befand sich auch auf der Ausstiegsseite der nächsten Station. Die Tür ging knapp vor meine Nase zu sodass ich genau vor dem Fenster der Tür stand - innerhalb des Zuges natürlich. Die Bahn fuhr los und ich lauschte meinem mp3 Player. In Gedanken versunken und von der Musik berieselt, fuhr die U-Bahn in die nächste Station ein. Als die U-Bahn zum stehen kam, tauchte hinter dem Rahmen der Glasscheibe in der Tür, genau vor mir das Gesicht eines entstellten Brandopfers auf. Ich habe mich so tierisch erschrocken, dass ich ein lautes "WAAAH!!" nicht zurückhalten konnte und wild zu zappeln begann. Auf einmal Stille im ganzen Zug - Alle Blicke auf mich gerichtet - Ich bin nur noch aus der verdammten U-Bahn raus und die Rolltreppe hochgelaufen. Das Ganze tut mir wahnsinnig leid, und es war absolut keine Absicht. Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet und ich war mit meinen Gedanken auch ganz woanders. Trotzdem werde ich mein schlechtes Gewissen nicht los, weil ich vor lauter Scham abgehauen bin. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00023986 vom 12.06.2008 um 00:21:19 Uhr (13 Kommentare).

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Ihr solltet euer Leben zu schätzen wissen!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Unfall

Ich hatte eigentlich so ziemlich alles, was man sich als junger Mensch mit gerade mal 18 Jahren wünschen kann. Ich bin erst vor ein paar Jahren ausgezogen, friedlich und weil ich es wollte, meine Eltern konnten und wollten mir das finanzieren. Ich bin auf ein Gymnasium in Bayern gegangen, bin intelligent und sehe eigentlich auch nicht schlecht aus. Zu der Zeit hatte ich eine bildhübsche und intelligente Freundin, die, wie ich mir immer sicher war, sehr an mir hing, manchmal war es mir auch zu viel und ich habe mir mehr Abstand gewünscht. Vor meinem achtzehnten Geburtstag habe ich viel Blödsinn gebaut, ich habe vieles nicht zu schätzen gewusst. Dass ich gesund bin, war für mich selbstverständlich. Ich habe aus reiner Langeweile etliche Sachen aus den unmöglichsten Läden geklaut, mich hat nicht einmal meine Schule wirklich interessiert. Was ich zum Beispiel heute sehr bereue, ist, dass ich meine wohl im Nachhinein treuste Freundin aus reiner jugendlicher Dummheit und Langeweile fallen ließ. Ich hätte allen Grund gehabt, um glücklich zu sein - sie war hübsch und genau wie das Mädchen, von dem ich anfangs geredet habe: Alles andere als dumm, sogar im Gegenteil zu ihr sehr liebenswert und tolerant. Erst jetzt wird mir restlos klar, dass sie seit nun drei Jahren deshalb immer wieder unglücklich war und im Endeffekt nur Ersatz für mich gesucht hat und so ziemlich von einem Arschloch zum nächsten kam.

Jetzt ist es zu spät, sie hat wieder einen Freund, mit dem sie wohl doch relativ glücklich ist, auch wenn sie sagt, dass sie mich immer noch liebt. Verständlich, dass sie Angst hat. Sie ist erst seit meinem Unfall wieder schlagartig in meinem Leben aufgetaucht. Weshalb ich das jetzt alles eingesehen habe? Wohl weil ich für all das, was ich bis jetzt beschrieben habe, eine sehr hohe Rechnung begleichen muss - und das lebenslang. Mit der zuerst genannten Partnerin war ich sehr viel länger zusammen als mit dem anderen Mädchen, das nun vergeben ist. Vielleicht hätte sie es viel mehr verdient gehabt. Auf jeden Fall ist es Halloween 07, ich bin seit drei Tagen 18 Jahre alt.

Das Licht an meinem Moped ist kaputt. Ich entscheide mich trotzdem noch nach Hause zu fahren, mit meiner damaligen Freundin als Beifahrerin. Es passiert, was passieren musste: Ein Senior übersieht mich trotz guter Ausleuchtung der Straße. Meine Freundin fällt glücklicherweise runter, nicht mehr als Schürfwunden. Das Fahrzeug fährt mir gegen den linken Fuß, das Motorrad fällt mir auf den linken Unterschenkel und drückt mich gegen den Asphalt. Der Tank platzt ebenfalls, den Lenker bekomme ich ziemlich heftig in den Bauch. Das Motorrad fängt an zu brennen. Als es zum Stehen kommt, bin ich darunter eingeklemmt, meine Freundin versucht, mich rauszuziehen. Allerdings merke ich, dass es wirklich heftig ist, und fange an zu schreien, sie solle mich in Ruhe lassen, was sie glücklicherweise nicht getan hat, weil ich sonst verbrannt wäre.

Das nächste halbe Jahr im Schnelldurchlauf: Blut, viel Blut, unzählbare offene Trümmerbrüche in Fuß und Unterschenkel, schwere Nerven und Gefäßschäden, innere Blutungen, Kleinigkeiten wie Handgelenksfraktur und Gehirnerschütterung. Liege tagelang wegen sehr starker Blutungen quasi im Sterben. Ein Monat künstliches Koma. Als ich aufwache, komme ich nicht mehr klar, nichts ist mehr da, keine Erinnerungen, nicht einmal mein eigener Name, ich kann nicht mehr sprechen. Kurzum, darauf folgt ein wahnsinniger Monat psychischen Terrors und unerträglicher Schmerzen, ich hätte mich etliche Male umgebracht, wenn sie mich gelassen hätten. Erkannt habe ich niemanden, der bei mir war. Ständig starke Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Nach einiger Stabilisierung und etlichen Wochen Leiden fällt die Entscheidung zur Amputation des linken Fußes, weiterhin muss vielleicht sogar der Unterschenkel ab. Wochenlanges bangen um den Unterschenkel, während all der Zeit ständig sehr starke Fieberschübe, aber der Unterschenkel kann erhalten werden. Meine Freundin trifft sich mittlerweile mit irgendeinem anderen, seit dem Unfall ist kein sonderlich ehrliches liebes Wort mehr gefallen, schließlich verlässt sie mich, als ich wieder Rollstuhlfahren kann. Ich mache ihr keinen Vorwurf, ich hätte von niemandem erwartet, das durchzustehen.

Das hier soll nicht meine Krankengeschichte werden und auch kein Mitleid erregen, weshalb es ja anonym ist. Fakt ist, ich habe jetzt einen Fuß weniger, seit dem 31.10 ist kein Tag mehr vergangen, an dem ich keine Schmerzen hatte. Allerdings weiß ich jetzt wie es ist, wenn es einem dreckig geht. Ich kann wieder ohne Krücken laufen, natürlich entsprechend beschissen und unter Anstrengung und Schmerzen. Von meiner Freundin zum Zeitpunkt des Unfalls habe ich bis auf ein heutiges Dankeschön für die Geburtstagswünsche per SMS kein Wort mehr gehört, da ich ihrem Bruder erzählt habe, dass sie sich anscheinend seit Längerem mit einem anderen Mann getroffen hat. Der hat es zu Hause rausgelassen, sie hat mich dann vor Monaten heulend angerufen, wie ich das nur machen konnte und dass es ihr ja wohl schon schlecht genug ginge. Aber ich weiß mehr als alle anderen, dass es einem sehr wohl mies gehen kann, wenn eigentlich gar nichts passiert ist. Im Endeffekt leide ich noch heute fast täglich unter den Erinnerungen an mein altes Leben und auch an sie, so anstrengend sie manchmal war. Es vergehen auch selten Tage, an denen ich nicht nachts um all das weine, was ich verloren habe. Ich habe wieder die Schule gewechselt, musste zurück zu meinen Eltern ziehen. Nun bewege ich mich wieder in meinem alten Freundschaftskreis, in dem auch das Mädchen ist, dass ich damals ziemlich enttäuscht habe.

Ich habe mich wieder in sie verliebt und mittlerweile würde ich alles dafür geben, das von damals wieder gutzumachen, weil ich wohl erst im Nachhinein erkannt habe, dass es wirklich ganz und gar nicht verkehrt war mit ihr. Was ich an dieser Geschichte nun beichten möchte, ist meine damalige Unfähigkeit einzusehen, dass ich eigentlich alles hatte, was man braucht und trotzdem unglücklich war. Es geht mir nun, mit all dem Dreck, der passiert ist, nicht viel schlechter als vorher. Ich sehe eine gewisse Chance auf eine Zukunft mit jenem Mädchen aus meinem alten Freundeskreis. Trotzdem habe ich Angst, das verloren zu haben, was sie damals so an mir schätzte. Seit dem Unfall sind jetzt fast acht Monate vergangen. Vielleicht war ich damals teilweise ein Idiot und ein Arschloch. Ich habe mich dahingehend verändert, dass ich jetzt weiß, wie wertvoll Treue ist und wie hart es ist, wenn man allein gelassen wird, wenn es mal hart kommt. Weiterhin rege ich mich längst nicht mehr so schnell auf, ich kann viele Dinge sehr viel ruhiger und gelassener sehen.

Entschuldigt bitte diesen konfusen Ausschnitt aus meinem Leben, das sind einfach Dinge, die mich gerade bedrückt haben und wofür ich schlicht niemanden habe, mit dem ich ehrlich darüber reden kann, weil der jetzige Freund meiner Ex mit vielen meiner Freunde befreundet ist und noch obendrein momentan in meiner neuen Schulklasse. Ist einfach nur das, was mir gerade eingefallen ist, in acht Monaten ist natürlich noch sehr viel mehr passiert - aber das will ich auch keinem zumuten.

Beichthaus.com Beichte #00023985 vom 12.06.2008 um 00:01:33 Uhr (14 Kommentare).

Gebeichtet von Gemein
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“Beichte

Blaskünste an eine Mimose verschwendet

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Hass Partnerschaft Partnerschaft

Blaskünste an eine Mimose verschwendet
Ich (w/Anfang 20) hasse es, dass mein Freund so eine Mimose ist! Wie kann man als Mann bitteschön so empfindlich sein?! Jedes Mal, wenn ich ihm den Schwanz lutsche (was ich liebend gerne tue), heult er rum "nicht so heftig", "nicht so stark saugen" etc. Geht es noch?! Wenn ich jedes Mal meckern würde, wenn er mir zu heftig ist oder mir sonst irgendwie wehtut, dann würde es natürlich sofort heißen, dass ich eine Zicke bin. Vor allem habe ich für meine Lutsch-Künste vor meinem Freund von jedem Anderen nur Komplimente bekommen! Mensch, man muss doch auch mal einstecken können, um den Frieden zu bewahren! Ich hasse verweichlichte Männer! Aber meinen Freund liebe ich trotzdem. Vor allem bin und bleibe ich ihm treu!

Beichthaus.com Beichte #00023976 vom 08.06.2008 um 06:12:52 Uhr (35 Kommentare).

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Trotz Liebe keine Zukunft

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Verzweiflung Engherzigkeit Liebe Partnerschaft

Ich kann nicht akzeptieren, dass mein Ex mit mir Schluss gemacht hat. In dem Satz "Ich liebe dich, aber mit dir will ich nicht meine Zukunft teilen", finde ich einfach keine Logik.

Beichthaus.com Beichte #00023970 vom 05.06.2008 um 06:51:28 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Ich will einen übergewichtigen Mann!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Feigheit Völlerei Partnerschaft Ernährung

Ich beichte, dass ich eine Vorliebe für übergewichtige Männer habe. Ich finde einen weichen, warmen Bauch so viel ästhetischer und angenehmer als den durchtrainierten, harten, flachen Bauch meines Ex-Freundes. Dabei bin ich selber sehr schlank, wiege 49 kg bei 1,60m. Trotzdem fühle ich mich soviel geborgener bei einem großen, dicken Mann. Ich finde es besonders schön, wenn ich auch dazu beitragen darf, wenn ich den Mann verwöhnen darf, für ihn kochen darf. Als ich das meinem Ex-Freund gebeichtet habe, hat er mich verlassen und ziemlich derb als Freak und Psychopathin beschimpft. Und seitdem habe ich Angst davor, es den Männern zu sagen. Ich bin gerade ganz frisch in einer neuen Beziehung - meiner ersten Beziehung seit der oben genannten Enttäuschung. Er ist etwas kräftiger und es sieht bei seinen Proportionen so wunderschön aus, ich würde am liebsten gar nicht mehr meine Finger von ihm lassen und die leckersten Sachen für ihn kochen, aber ich habe einfach Angst, er könnte Verdacht schöpfen. In letzter Zeit merke ich sogar, wie er immer wieder Fragen andeutet, ob ich seinen Körper in Ordnung finde, und ich merke, wie er langsam weniger isst, obwohl ich weiß, wie sehr er es liebt, zu essen. Er hat sogar etwas abgenommen, und als ich ihn mal darauf angesprochen habe, meinte er, er hätte ein schlechtes Gewissen, dass er so viel isst und viel wiegt, während ich seiner Meinung nach so zierlich wäre.

Es gibt Tage, da würde ich am liebsten alles zugeben, ihm sagen, wie sehr ich seinen Körper liebe, gerade weil er so einen weichen, runden Bauch hat. Seine Haut fühlt sich so samtig an, seine kräftigen Oberschenkel sehen in seinen Jeans so stark und erotisch aus und wenn er sich hinsetzt und sich sein Speck über den Hosenbund schiebt sieht das so unwiderstehlich aus. Ich habe nichts gegen Menschen egal welches Gewicht, aber ich könnte einfach nicht einen Mann anziehend finden, der sehr dünn ist und ich habe einfach Angst, dass er weiter abnimmt. Trotzdem bringe ich den Mut nicht zusammen es ihm zu sagen, habe Angst, dass auch er mich danach nur abartig finden wird und nichts mehr von mir wissen will, denn ich liebe ihn zu sehr, als dass ich riskieren würde, ihn zu verlieren. Deshalb werde ich die Sachen so akzeptieren müssen wie sie kommen, auch wenn ich merke, dass es mich von Zeit zu Zeit mehr bedrückt. Ich habe in einem Versuch der Verdrängung vor Kurzem meine ganzen Kochbücher entsorgt und einen langen, Brief an meinen Ex geschrieben, in dem ich mich bei ihm für seine Ehrlichkeit bedankt habe und mich für meine Vorliebe entschuldigt habe.

Ich habe selbst kaum noch Appetit, bin von 49 kg auf 45 kg runter und trinke deutlich mehr als früher, damit mir abends nicht die ganze Zeit die Frage ihm Kopf herum schwirrt, ob ich es ihm beichten soll und gleichzeitig riskieren, dass auch er mich nur noch schräg von der Seite anguckt, oder ob ich es weiterhin verschweigen soll. Selbst wenn dann meine Bedürfnisse vielleicht nie erfüllt werden, so möchte ich das Gefühl nicht verlieren, mich in seine Armen zu Hause zu fühlen. Trotzdem kann ich mich nicht zurückhalten ihm, wenn ich Essen schöpfen soll, den Teller doch etwas großzügiger zu beladen. Ich weiß, dass das egoistisch ist, aber ich kann nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00023968 vom 04.06.2008 um 06:10:30 Uhr (34 Kommentare).

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