Das gestohlene Fahrrad

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Diebstahl Engherzigkeit Polizei Tübingen

Gestern war ich auf dem Polizeirevier in meiner Stadt, denn mein Fahrrad wurde gestohlen. Als meine Mutter mich dort absetzte und ich das Gebäude betrat, wurde ich sehr freundlich von einem Beamten begrüßt, der mir einen weiteren Beamten zustellte. Nach kurzem Warten kam er durch die Tür und begrüßte mich sehr freundlich mit Handschlag. Er führte mich in einen Raum und befragte mich über das Aussehen des Fahrrads. Dann musste ich noch einen Strafantrag ausfüllen, denn ein Fahrrad stehlen ist ja kein Kavaliersdelikt. Am nächsten Tag wurde ich von ihm angerufen und er meinte, seine Kollegen hätten ein Fahrrad gefunden, dass auf meine Beschreibung zutrifft und das die Rahmennummer auch stimmt. Am Abend wurde ich aufs Revier bestellt und zu meinem Fahrrad gebracht, um zu bestätigen, dass es auch meines ist. Das Witzige war allerdings, dass der Täter an meinem Fahrrad einiges verändert hatte, sprich er hat eine Tasche, eine Lampe, einen Gel-Aufsatz für den Sattel und Schutzbleche an meinem Fahrrad angebracht. Der Täter war wohl darauf aus, dass er das Fahrrad länger behalten würde, als nur damit zum Bahnhof zu fahren. Als wir alles demontiert hatten, hat er mir mehr über den Täter erzählt, dass er ein vorbestrafter, drogensüchtiger und Polizei bekannter junger Mann ist und ob ich meinen Strafantrag noch aufrechterhalten wolle. Zuerst kam das Mitleid in mir hoch. Doch heißt es nicht, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind? Wer ein Fahrrad im Wert von mehreren Hundert Euro klaut, braucht in meinen Augen kein Mitleid, sondern eine Strafe, die ihm klar macht, dass er so etwas nicht nochmal macht.

Beichthaus.com Beichte #00026097 vom 17.04.2009 um 03:58:45 Uhr in Tübingen (15 Kommentare).

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Rache am Motorrad

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Vandalismus Rache

Vor einigen Jahren auf der Berufschule hatte ich immer Stress mit meinem Lehrer, wir konnten uns nicht ausstehen. Wir hatten mal wieder eine Auseinandersetzung und er schmiss mich aus dem Klassenraum, also packte ich meine sieben Sachen und bin ganz gegangen. Ich war so sauer, das ich zu seinem Motorrad ging, mit dem er in die fuhr und schnitt seinen Benzinschlauch durch aber so das er ihn nicht flicken konnte. Am nächsten Tag stand die Maschine immer noch da und er erzählte uns von dem Vorfall, er konnte sich bestimmt denken das ich es war, aber beweisen konnte er nichts. Heute tut es mir leid, denn ich versteh mich mittlerweile sehr gut mit ihm.
Naja ich war jung und echt sauer auf ihn.

Beichthaus.com Beichte #00026095 vom 16.04.2009 um 21:25:53 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

300.000 Euro im Müll

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Diebstahl Dummheit Lügen

Meine Verfehlungen liegen ungefähr drei Jahre zurück. Im Sommer 2006 habe ich in meiner Arbeit alte Briefe vom 19. Jahrhundert im Wert von über 300.000 Euro einfach weggenommen und zum Altpapier gegeben. Jedoch wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts von diesem hohen Wert. Ich habe das alles nur gemacht, weil mir die Arbeit zu viel wurde. Als der Diebstahl entdeckt wurde, war ich schon nicht mehr in dieser Abteilung, denn ich wurde kurz vorher versetzt. Die Kriminalpolizei wurde verständigt, wovon ich wiederum erst knapp sechs Wochen später erfahren habe. Ich wurde für acht Monate von der Arbeit freigestellt. Das war eine schöne Zeit, das gebe ich ehrlich zu. Dann wurden die Ermittlungen nach fast einem Jahr eingestellt, weil mir nichts nachgewiesen werden konnte. Die Briefe waren in Schachteln aufbewahrt, und obwohl ich diese mehrmals in den Händen hatte, konnten daran keine Fingerabdrücke von mir gefunden werden.

Die Strafe dafür habe ich jetzt, denn ich wurde erneut versetzt in eine Abteilung, in der ich kaum noch etwas tun darf und fast den ganzen Tag nur gelangweilt herumsitze. Dabei hat alles so gut angefangen. Von Anfang an hatte ich Arbeit und durfte auch alles tun, doch nacheinander wurde mir das meiste weggenommen, weil sonst ein paar andere Kolleginnen nichts zu tun hätten. Oft ertappe ich mich dabei, dass ich mir einen Teil von der Arbeit wünschen würde, die mir in meiner früheren Abteilung zu viel wurde. Aus Rücksicht auf meine Eltern kann ich mit niemandem darüber reden, was wirklich Sache ist, denn sie haben für mich gekämpft und sich dafür eingesetzt, dass ich mit der ganzen Sache nicht das Geringste zu tun habe. Meine Eltern leiden noch immer sehr darunter, weil sie denken, mir wurde der Diebstahl einfach nur angelastet. Leider kann ich den Fehler nicht wieder gut machen, obwohl ich das gerne tun würde. Aber das ist unmöglich, weil ich ja alles weggeworfen habe und die Briefe ganz sicher längst alle vernichtet sind. Obwohl es für mich sehr belastend ist, muss ich mit der Lüge leben.

Beichthaus.com Beichte #00026094 vom 16.04.2009 um 14:01:54 Uhr (10 Kommentare).

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Der rollende Oldtimer

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Dummheit Peinlichkeit Trunksucht Auto & Co. Erlangen

Der rollende Oldtimer
Mit meiner schlimmsten Sünde habe ich mich selbst bestraft. Passiert ist die Sache im Sommer 2005. Ich hatte mich mit Kumpels bei uns im Garten zu Grillen verabredet. Und natürlich hatten wir mit zunehmender Dunkelheit alle ziemlich die Lampe am Glühen, sprich, da wurde mehr als ein Bier pro Kopf getrunken, aber das kennt man ja. So weit alles gut und ganz normal. Nur kam ich irgendwann auf die glorreiche Idee, meinen frisch restaurierten Alfa Romeo Spider Oldtimer aus der Garage zu fahren. Aus Angeberei, aus Stolz, aber wahrscheinlich einfach aus Blödheit. Der Wagen war eben erst fertig geworden und so im Überschwang wollt ich ihn halt präsentieren. Nur bin ich dann ausgestiegen, ohne die Handbremse anzuziehen. Leider ist die Auffahrt zu unserer Garage leicht abschüssig, und wie ich also neben dem Auto stand, und mit Stolz geschwellter Brust am Gestikulieren war, da rollt der Wagen langsam los, also vielmehr zurück. Ich hatte es erst gar nicht gemerkt. Plötzlich sind alle am Johlen und ich dachte noch: "Wow, so viel Aufmerksamkeit!", bis mir dann klar wurde, dass da irgendwas nicht stimmt. Und wie ich mich zum Wagen umdrehte, sah ich nur, wie er in die Garagenrückwand einschlägt, also vielmehr stand da noch mein Motorrad vor der Rückwand, und in das schlug er ein. Das Motorrad war natürlich hin, der Alfa angeschlagen, und den Spott wurde ich kaum wieder los.

Beichthaus.com Beichte #00026087 vom 15.04.2009 um 19:41:16 Uhr in Erlangen (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Spaß im Grünen

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Stolz Schamlosigkeit Sex Engen

Letzte Woche war mein (w/20) Freund bei mir zu Besuch. Es war sonnig und wir hatten Lust, ein wenig mit dem Auto ins Grüne zu fahren, um die Hitze zu genießen und eventuell zu picknicken. Wir sind dann auf unseren Lieblingshügel hier in der Region gefahren, der recht nah bei einer Autobahn liegt. Dort gibt es lustigerweise auch noch eine Autobahnkapelle. Wir haben jedenfalls das Auto an der Raststätte abgestellt und sind zu unserem Sommer-Kuschelplatz gewandert, haben da unsere Decke ausgebreitet und ein wenig über die Hügel und Dörfer geschaut. Ich hatte an dem Tag einen Rock, und wie es der Zufall will, keine Unterwäsche an. Es überkam uns ganz plötzlich. Wir hatten schon viel öfter vor mal in aller Öffentlichkeit richtig rumzusauen. Also hat er sich seine Hose runtergezogen, ich habe mich auf ihn gesetzt und den Rock so über ihn ausgebreitet, dass man nicht gesehen hat, dass wir gerade am Vögeln sind. 100 Meter weiter standen zwei Häuser, wenn dort einer rausgekommen wäre, hätten sie uns in voller Aktion gesehen. Ich hatte dann irgendwann wirklich nur noch meinen Rock an, die Segelflieger kamen immer näher und auch Hubschrauber tauchten immer wieder über uns auf. Das störte uns aber nicht. Das Gefühl, wie er mich in aller Öffentlichkeit geleckt hat, und dabei jederzeit erwischt werden zu können, war einfach nur göttlich. Auch ihm hat es besonders gefallen, als ich ihm einfach den Jonny gelutscht habe, während alle fünf Minuten neben uns ein Auto vorbeifuhr, um zum Rastplatz zu fahren. Ich bereue nichts und würde jederzeit wieder an diesem Ort mit meinem Freund ungeschützten Verkehr haben!

Beichthaus.com Beichte #00026080 vom 14.04.2009 um 21:04:24 Uhr in Engen (54 Kommentare).

Gebeichtet von QQ116
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