Mein Leben als Datenkrake

25

Diebstahl Neugier Stolz Internet Meißen

Ich bin eine totale Datenkrake und spioniere andere Leute aus! Alles fing damit an, dass bei uns im Internat ein Jabberserver zum Chatten im Intranet vorhanden ist. Über verschiedene Programme und trojanerartige Konstruktionen, die in Aufsichtslehrer-Alarm-Programmen versteckt waren, die wir dann an alle verteilt haben, konnte ich mir mit meinem Kumpel dann von vielen Leuten die kompletten Chat-Logs ziehen, die bei einigen schon sehr privat waren. Dann habe ich angefangen, mit USB-Linux private Daten auch direkt von den Rechnern von Mitschülern zu kopieren.

Jegliches Vertrauen in mich, wenn man mir USB-Sticks ausleiht oder Rechner lässt, ist nicht gerechtfertigt - ich durchsuche erstmal alles und ziehe dann prinzipiell alles, oder, wenn die Zeit fehlt, das Interessante. Ich musste mir schon externe Speichermedien besorgen, weil ich nach IP und/oder Person geordnet 150GB solcher Daten besitze (durch Fotos etc. kommt durch die Personenanzahl so einiges zusammen...). Mittlerweile ziehe ich nicht nur Logs, sondern eben auch Fotos, Dokumente für familiäre Angelegenheiten, Facharbeiten, anderes Schulzeug, Bewerbungen. Man weiß ja nie, wofür man das gebrauchen kann! Getreu dem Motto "Wissen ist Macht" sehe ich auch irgendwie keinen Grund dafür aufzuhören, weil es mir ja irgendwann mal helfen kann! Meine Opfer? Was man nicht weiß, macht einen nicht heiß; so sagt man doch so schön!

Beichthaus.com Beichte #00026052 vom 10.04.2009 um 10:39:09 Uhr in Meißen (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Erlebnisse in Paraguay

18

anhören

Dummheit Feigheit Wollust Trunksucht Gesellschaft Paraguay

Ich fürchte, auch ich habe etwas zu beichten, das mich schon seit sehr langer Zeit relativ stark belastet. Bis vor Kurzem dachte ich noch darüber nach, die ganze Angelegenheit direkt auf dem kirchlichen Beichtstuhl zu erörtern, aber irgendwie habe ich doch Angst und möchte daher diese Plattform dazu nutzen. Es fing vor etwa drei Jahren an, ich arbeitete damals in einem mittelgroßen französischen Mischkonzern in einer Führungsposition, nicht auf oberster Stufe, aber ich verdiente sehr viel Geld, ich war vor den Geschehnissen mit meinem bisherigem beruflichen Werdegang rundum zufrieden. Irgendwann kam dann aber alles anders und man übertrug mir die Verantwortung, mich um eine neue Fabrik zu kümmern, die wir zu besagter Zeit in Paraguay errichteten. Der Auftrag an sich ist natürlich karrieremäßig gut für mich gewesen, aber dort passierten natürlich einige Dinge, die mich mittlerweile stark belasten.

Die ersten Wochen in Paraguay waren toll, alles lief wie geschmiert. Irgendwann kam dann ein Kollege auf die Idee, auf eine Art paraguayischen Springbreak zu fahren, was wir natürlich dann gemacht haben. Ich lernte dort ein nettes, sehr hübsches Mädchen kennen, habe mich gleich in sie verliebt. Wir gingen zu mir nach Hause und hatten natürlich Geschlechtsverkehr. Dazu muss ich noch anmerken, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits eine Freundin hatte, die zu Hause auf mich wartete. Zwei Monate später klingelt es an meiner Tür und ihr Vater steht vor der Tür, mit einem Dolmetscher, der mir erzählt, dass seine Tochter nun schwanger ist und mich dermaßen anschrie, dass mein Gesicht danach ganz feucht von seiner Spucke war. Jedenfalls fing er an, mich in meiner Unterkunft herumzuschubsen und einer der Nachbarn rief dann wohl die Polizei an. Die reagierten sehr aggressiv, zerrten ihn mit Gewalt in den Wagen, wie lange er in der Zelle saß weiß ich nicht, ich hoffe jedoch nicht sehr lange. Nach dem ganzen Stress fuhr ich zur nächsten Bar, die knapp 20 Kilometer entfernt war und gab mir ordentlich die Kante, es war ein echter Schock für mich und ich begann nachzudenken, ob ich nicht einfach abhauen sollte, denn schließlich kennen sie ja meinen Namen nicht. Und erst recht nicht, wo ich wohne oder wo ich erreichbar bin. Doch wie erkläre ich das Ganze meinem Chef?

Da zu dieser Zeit in Paraguay das Gelbfieber sehr verbreitet war, entschloss ich mich, meinem Chef mitzuteilen, dass ich mir dieses zugezogen hätte, und bat darum, wieder nach Frankreich zurückzukehren, was auch problemlos funktionierte. Ich war trotzdem immer noch total von der Rolle und trank weiter ein Glas Tequila nach dem anderen. Irgendwann war ich so besoffen, dass ich mich knapp zehn Minuten von der Bar entfernt entleert habe, die Anwohner dort haben schon entsetzte Gesichter gezogen, weil sie so etwas anscheinend noch nicht erlebt hatten. Ich beschloss, zu meiner Unterkunft zu fahren und setzte mich total betrunken ans Steuer. Die Sache ging nicht gut. Nach etwa 10 Kilometern schleifte ich die Seite eines geparkten Fahrzeugs. Da ich keine Lust auf Ärger hatte, beschloss ich, mich schnell aus dem Staub zu machen und fuhr mit Vollgas davon. Nach fünf Minuten hatte ich die Polizei hinter mir, sie zogen mich sofort aus dem Verkehr. Der eine Polizist schubste mich mit voller Wucht gegen das Auto und schrie mich an, was er sagte konnte ich jedoch nicht verstehen. Da ich wirklich Angst hatte, dort ins Gefängnis zu wandern, kramte ich mein Bargeld aus der Tasche, ich hatte noch umgerechnet etwa 200 Euro bei mir, die ich ihm in seine Hemdtasche steckte. Er holte das Geld aus der Tasche und schaute mich an, dann zählte er es nach und steckte es wieder ein. Sein Kollege sagte gar nichts und sie fuhren wieder davon. So erleichtert habe ich mich in meinem ganzen Leben nie gefühlt, doch trotzdem bereue ich das alles, ich war einfach dumm und feige, hätte mich meiner Verantwortung stellen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00026045 vom 09.04.2009 um 10:23:37 Uhr in Paraguay (Asunción) (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Die schöne Tochter der Mieter

15

Masturbation Waghalsigkeit Fetisch Nachbarn

In den 80ern hatten wir als Mieter ein Ehepaar mit einer recht hübschen Tochter. Eines Tages, als sie mit ihren Eltern die Wohnung verlassen hatte, habe ich mir den Schlüssel geschnappt und bin in die leere Wohnung und direkt in ihr Zimmer. Ich zog ihr Nachthemd an, legte mich aufs Bett und fing an zu masturbieren. Obwohl ich jederzeit damit rechnen musste, dass sie und ihre Eltern unverhofft hätten zurückkommen können, habe ich mich fallen lassen und einen super Orgasmus bekommen! Danach habe ich schnell alle Spuren beseitigt, bin runter in unsere Wohnung und habe den Schlüssel wieder an seinen Platz gelegt. Fünf Minuten später kam sie mit ihren Eltern wieder zurück! Glück gehabt! Ich habe es danach aber aus Angst vor dem erwischt werden nie wieder gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00026022 vom 06.04.2009 um 15:06:02 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von VolkeR.
In WhatsApp teilen

Behaarte Popel im Essen

14

Rache Ekel Urlaub Schweden

Ich war letzten Sommer mit ein paar Freunden in Schweden, Tracking-Urlaub machen. Immer, wenn ich für alle kochen musste, habe ich heimlich ein paar behaarte Popel ins Essen geschmiert, die ich auf dem langen Marsch in meiner Nase herangezüchtet habe. Das hatten die Trottel nun davon, dass ich mich in einem eisigen See waschen musste!

Beichthaus.com Beichte #00026020 vom 06.04.2009 um 03:06:15 Uhr in Schweden (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Entgleiste Straßenbahn

16

anhören

Vandalismus Dummheit Bahn & Co.

Ich war mit etwa 17 Jahren mit meinen besten Kumpels zu Fuß bei uns in der Stadt unterwegs. Einer dieser Kumpel fand am Wegesrand plötzlich einen zusammengeschnürten Haufen von Werbeprospekten. Da wir gerade an einer Straßenbahnlinie entlang gingen, hatte mein Kumpel die grandiose Idee, diesen ganzen Stapel (wohl etwa 200 Stück) auf die Schienen zu legen. Wir anderen dachten uns nichts dabei und gingen einfach weiter. Nachdem wir etwa drei Minuten weitergegangen waren, hörten wir plötzlich ein heftiges Geräusch in der Ferne und wir dachten uns "Jetzt wurde der ganze Stapel Prospekte von der Straßenbahn bestimmt heftig zerfleddert und mitgeschleift". Dann machten wir uns keine weiteren Gedanken! Später - ich war jetzt allein und wieder auf dem Weg nach Hause - bemerkte ich, dass überall Sirenen zu hören waren. Ich bemerkte auch, dass immer wieder Blaulichter in meiner Umgebung zu sehen waren. Es war schon gruselig, da dieses Szenario gar kein Ende zu nehmen schien und ich wollte natürlich wissen, was da wohl in der Nähe passiert sein muss. Als ich dann dem vermeidlichen Ort des Geschehens näher kam, überkam mich das kalte Grausen. Mir kam plötzlich ein schrecklicher Gedanke. Die Sirenen und das Blaulicht kamen hauptsächlich aus der Region, wo wir vorhin alle zusammen noch dabei zugesehen hatten, wie der Stapel Prospekte von meinem Kumpel auf die Schienen gelegt wurde. Ich traute mich gar nicht, weiterzugehen, doch trieb es mich unaufhaltsam voran. Und dann sah ich es. Da stand eine vorne völlig entgleiste Straßenbahn im Kies, nur etwa einen Meter entfernt von einem Betonpfeiler - überall Krankenwagen, Polizei, Feuerwehr etc.! Dazwischen überall Menschen - vermutlich Fahrgäste. Kreidebleich ging ich direkt am Unfallort vorbei und dann ganz schnell nach Hause!

Dort angekommen rief ich den Kumpel an, der das Ganze verzapft hatte, um ihm von den Geschehnissen zu berichten. Er war natürlich entsetzt und wir schworen uns, auf keinen Fall jemals jemandem davon zu erzählen. Gleichzeitig machten wir uns extreme Sorgen, ob es wohl Verletzte gegeben hatte. Es war schrecklich! Auch wenn ich nicht direkt schuldig war, so machte ich mir doch extreme Vorwürfe! An Schlaf war in der Nacht nicht wirklich zu denken! Am nächsten Tag war die Geschichte in allen Tageszeitungen auf der Titelseite! Dort erfuhr ich auch, dass es keine Verletzten gegeben hatte, was mich sehr beruhigte! Da die Sommerferien gerade begonnen hatten, beschloss ich spontan, die ganzen Ferien bei meiner Oma zu verbringen. Doch hatte ich lange Zeit dauernd Panik, egal wo ich war, das es gleich an der Tür klingeln würde und man mich verhaftet. Das war keine schöne Zeit und ich werde wohl auch niemals vergessen, was damals passierte! Allerdings ist auch noch was völlig Schräges passiert, worüber man wohl als Außenstehender schmunzeln kann. Am Tag nach dem Vorfall traf ich mich noch kurz mit meinem Kumpel. Wir standen in der Küche, als sein Vater just in dem Moment gerade eine Zeitung in der Hand hielt. Er sagte einen Satz, der mir noch heute in den Ohren klingt: "Hey, da ist eine Straßenbahn entgleist! Da hattet doch bestimmt ihr eure Finger im Spiel!" Dabei lachte er. Wenn er gewusst hätte, wie uns dabei das Lachen im Hals stecken geblieben ist.

Beichthaus.com Beichte #00026002 vom 02.04.2009 um 11:35:36 Uhr (16 Kommentare).

Gebeichtet von sirhobbes
In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000