Liebe aus Lügen

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Lügen Falschheit Ungerechtigkeit Internet

Ich beichte, dass ich (w) mich in meiner Teenagerzeit im Internet als Mann ausgegeben habe. In dieser Zeit hatte ich in meinem realen Leben einen Freund, der davon allerdings nichts wusste, obwohl ich meine Internetkontakte auch häufig in seiner Gegenwart gepflegt habe. In meiner Rolle als Mann habe ich auch eine Frau kennengelernt, mit der ich sehr lange Zeit Kontakt gehalten habe. Da ich mich mit der Zeit in diese Person verliebte, habe ich mich von meinem damaligen Freund getrennt und später sogar meinen "Internet-Freunden" alles gebeichtet. Ich habe mich selbst dafür verachtet, da ich es hasse, wenn jemand einem anderen etwas vormacht. Die falsche Person im Internet ist inzwischen natürlich Vergangenheit, doch ich schäme mich aufrichtig für diese Zeit. Im Übrigen bin ich mit der Frau, die ich damals so angelogen habe, heute zusammen. Wir sind inzwischen sogar zusammengezogen und sehr glücklich miteinander. Ich bin überglücklich, dass diese miese Situation irgendwie ein positives Ende gefunden hat. Es tut mir leid, dass ich überall Lügen erzählt habe - umso glücklicher bin ich, dass es sich doch lohnt, aufrichtig zu sein und zu seinem Mist zu stehen.

Beichthaus.com Beichte #00032257 vom 19.11.2013 um 14:48:54 Uhr (11 Kommentare).

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Mein Finderlohn

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Trägheit Selbstsucht Musik

Ich (m/19) habe vor etwa zwei Jahren, als ich mit meinen Freunden freitagabends unterwegs war, an einer Parkbank einen iPod classic gefunden. Meine Freunde meinten schon, was ich denn für ein Glückspilz wäre und haben sich geärgert, dass ich ihn gefunden hatte und nicht sie. Aber für mich stand fest, dass ich ihn beim Fundbüro abgeben würde, da ein iPod classic nicht gerade billig ist und ich sehr traurig wäre, wenn ich so etwas verlieren würde. Außerdem war er wirklich noch recht neu und in einem Topzustand, da wäre das für denjenigen, der ihn verloren hat, noch ein wenig blöder. Ich habe ihn also eingesteckt und wir zogen weiter durch die Nacht. Als dann für mich der Heimweg anstand, konnte ich es mir einfach nicht verkneifen und bin mal die Musik auf dem iPod durchgegangen. Darauf fand sich ein Haufen guter Musik, bestimmt 50 GB. Ich ging also so die Playlists durch und fand neben Bands wie The Offspring und Led Zeppelin auch viel Ska und Punk. Und dazu noch relativ viel Clubmusik und viele Mixes, die den Bezeichnungen nach eigene sind.


Der Eigentümer hat nicht nur einen tollen Musikgeschmack, sondern taugt auch als DJ, wenn meine Vermutung stimmen sollte. Jetzt wollte ich den iPod ja eigentlich schon am nächsten Tag zum Fundbüro im Rathaus bringen. Aber dann habe ich mir gedacht, dass ich mir als "Finderlohn" doch von der auf dem iPod enthaltenen Musik, insbesondere von den Mixes, das eine oder andere auf meinen MP3 Player kopieren könnte. Aber das wollte nicht so recht. Ich habe erst am nächsten Tag herausgefunden, wie das geht, da ich mit den Apfel Produkten zu dieser Zeit nicht so bewandert war. Dann war es geschafft, aber es kamen noch andere Dinge dazwischen und im Endeffekt schaffte ich es erst einen weiteren Tag später zum Fundbüro. Über ein Jahr später hat man mich dann von dort aus angerufen und mir mitgeteilt, dass den iPod niemand abgeholt hätte - und dass ich ihn haben könne, da ich ihn ja gefunden hatte. Und da sagt man natürlich nicht Nein. Ich möchte also beichten, dass ich mir ungefragt Musik gezogen habe und durch die Verzögerung wohl die Schuld daran trage, dass der Besitzer das Gerät nicht mehr zurückbekommen hat.

Beichthaus.com Beichte #00032254 vom 18.11.2013 um 18:31:27 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Schuhe meiner Mitbewohnerinnen

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Fetisch Masturbation Ekel Studentenleben WG

Wenn bei euch noch ein Glaube an WGs vorhanden ist, werdet ihr ihn mit dieser Geschichte verlieren. Ich habe über zwei Jahre lang mit zwei Mädels zusammengewohnt, zu denen ich ein tolles Verhältnis hatte - auf freundschaftlicher Basis. Aber natürlich muss auch ich das Zahnbürsten-Thema beichten. Ich habe die Bürsten meiner Mitbewohnerinnen nämlich zweckentfremdet - um mein bestes Stück damit zu bearbeiten. Natürlich habe ich auch auf die Bürsten onaniert und sie dann einfach kurz abgewaschen, ehe ich sie zurückstellte. Außerdem habe ich ein Faible für Frauenschuhe - die verschwitzten Sneaker und Socken meiner Mitbewohnerinnen kurz nach dem Joggen waren für mich ein absoluter Traum. Wegen dieses Fetischs habe ich teilweise auch ganze Vorlesungen ausfallen lassen. Mein WG-Zimmer war für diese Vorliebe perfekt geeignet, da es direkt am Eingang war, wo die unerwünschten Straßenschuhe deponiert wurden. Ich glaube, die meisten Schuhe haben mein Zimmer sogar mehrmals besucht, da die kurze Distanz ideal war, um mal ein Paar verschwinden zu lassen. Ich weiß, dass viele das abartig und eklig finden, aber das hatte auch etwas Gutes, denn die meisten Schuhe verließen das Zimmer sauberer als zuvor. Manchmal ging nämlich etwas daneben und das musste natürlich wieder gesäubert werden - meist mit meiner eigenen Zahnbürste. In unserer WG witzelten wir allerdings auch oft darüber, dass mein Zimmer bald zu einem begehbaren Schuhschrank umgewandelt würde, um der Menge an Schuhen gerecht zu werden. Ich weiß nicht, ob dieser Gag daher stammt, dass sie etwas ahnten oder einfach nur dank der guten Lage meines Zimmers entstand. Irgendwann war meine Zeit im WG-Paradies dann aber zu Ende und ich tingelte durch andere WGs, ohne jedoch wieder so viel Spaß zu haben wie mit den zwei Mädels.

Beichthaus.com Beichte #00032245 vom 17.11.2013 um 17:56:35 Uhr (7 Kommentare).

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Verlockende Gewinnspiele

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Betrug Falschheit Lügen Arbeit

Ich (m/19) arbeite neben der Schule als Promoter für eine Werbeagentur. Meine Aufgaben bestehen darin, Werbung für diverse Firmen zu machen - also mache ich die Leute auf Gewinnspiele aufmerksam oder verteile Flyer. Ja, genau, ich bin einer dieser Deppen, die jeden auf offener Straße ansprechen, ob sie bei einem Gewinnspiel mitmachen möchten. Eigentlich macht mir mein Nebenjob Spaß, leider habe ich aber auch oft Aufträge von der Gesundheitskasse mit dem dreiblättrigen Baum als Symbol. Ich möchte beichten, dass ich oft von meinen Kollegen oder den Mitarbeitern der Gesundheitskasse mitbekommen habe, dass man bei diesen Gewinnspielen eigentlich nichts gewinnen kann. Also ist alles nur eine Verarsche, um an die Daten der Leute zu kommen, die wir anwerben. Und das tut mir echt leid für alle, die darauf hereinfallen - sie machen nämlich hoffnungsvoll mit und glauben, dass sie vielleicht einen Urlaub gewinnen können, in dem Sie mal ausspannen können. Ich habe mir vorgenommen nie wieder einen Auftrag für diese Firma anzunehmen, da sie zudem auch noch sehr unfreundlich zu uns Promotern sind. Sie verlangen von uns auch, dass wir aus den Leuten die Telefonnummern rauskitzeln - machen aber selbst keinen Finger krumm. Ich hoffe, mir wird vergeben und ich möchte jeden warnen. Macht da nicht mit!

Beichthaus.com Beichte #00032241 vom 16.11.2013 um 15:02:04 Uhr (6 Kommentare).

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Heimliches Verlangen nach einem Dreier

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Feigheit Begehrlichkeit Sex

Ich (w/27) möchte heute beichten, dass ich große Lust auf einen Dreier hätte. Mein Mann weiß davon nichts, obwohl er sicherlich nicht abgeneigt wäre - zumindest lässt die Chronik seines Internetbrowsers darauf schließen. Dennoch traue ich mich nicht, es offen zu sagen oder es zu machen. Ich bin beruflich und privat ein ziemliches Mauerblümchen und niemand würde so etwas von mir erwarten. Trotzdem lässt mich dieser und ähnliche Gedanken nicht mehr los. Ich habe sogar schon darüber nachgedacht, in eine andere Stadt - oder, noch besser, in ein anderes Land - zu reisen, wo mich niemand kennt, mich dort richtig auszulassen und dann wieder in mein jetziges Leben zurückzukehren. Aber auch dafür fehlt mir der Mut. Vielleicht werde ich irgendwann wiedergeboren und dann bin ich die Bitch, die ich jetzt gerne sein möchte.

Beichthaus.com Beichte #00032234 vom 15.11.2013 um 12:06:21 Uhr (13 Kommentare).

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