Geprägt durch Sarkasmus

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Selbstsucht

Ich muss gestehen, dass ich ein verbittertes Arschloch bin. Ich habe enormen Spaß an Boshaftigkeiten. Zum Beispiel lege ich mir schon im Vorfeld Pöbeleien zurecht, damit ich etwas habe, um Passanten zu beleidigen, die mich ansprechen, weil ich ohne Licht oder auf dem Gehweg Fahrrad fahre. Ich finde es auch unheimlich witzig, bissig zu sein. Dabei bin ich viel zu feige, um jemandem eine wirkliche Gemeinheit direkt ins Gesicht zu sagen! Zum einen, weil ich einfach nicht schlagfertig bin, und zum anderen, weil ich starkes Mitgefühl entwickle, wenn ich jemanden treffe und es mir dann doch wieder leidtut. Ich weiß, dass so etwas sozial ganz schlecht ist - ich habe deswegen auch die meisten meiner Freunde mehr oder weniger verloren, aber ich kann es einfach nicht lassen. Da ist dieser schmale Grat zwischen echten Aggressionen und dem Spaß daran, eine Rolle zu spielen, die mich quasi selbst und auch andere Verbitterte und Choleriker karikiert. Die Leute wissen, dass ich sehr sarkastisch bin, aber ich bekomme oft gesagt, dass man bei mir nie weiß, was ich jetzt ernst meine und was nicht. Der Witz ist allerdings, dass ich das selbst oft nicht weiß.

Beichthaus.com Beichte #00032523 vom 06.01.2014 um 23:29:10 Uhr (10 Kommentare).

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Geld regiert die Welt

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Engherzigkeit Hochmut Selbstsucht

Als ich (m) ungefähr vierzehn Jahre alt war, folgte ich dem Leitspruch: "Zeit ist Geld, und Geld regiert die Welt". Damals war es dieser Spruch, der mein Leben geprägt hat, und ich wusste keine anderen Werte zu schätzen. Ich sah nicht ein, dass innere Werte am Wichtigsten sind, und dass ich auf persönliche Dinge, die man mir anvertraute, achten muss. Daher habe ich auch immer penibel Buch darüber geführt, wer sich etwas von mir geliehen hat. Mit dieser Eigenart habe ich sehr schnell all meine Freunde verloren. Es tut mir leid - heute weiß ich es auch besser.

Beichthaus.com Beichte #00032519 vom 06.01.2014 um 10:36:47 Uhr (7 Kommentare).

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Aufstand wegen der Geldbörse

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Dummheit Lügen Peinlichkeit Shopping

Vor einiger Zeit habe ich bei einer bekannten Supermarktkette den ganzen Kassenbetrieb aufgehalten, weil ich mein Portemonnaie nicht mehr gefunden habe. Ich sagte also dem Kassierer, dass ich es wohl im Laden verloren habe, und lief panisch suchend durch das Geschäft - bis mir dann irgendwann einfiel, dass ich mir ja einfach einen Schein eingesteckt und das Portemonnaie zu Hause liegen gelassen hatte. Nachdem ich dem Kassierer glücklich berichtet habe, dass ich es wiedergefunden habe, und mich noch einmal entschuldigte, bin ich dann schnell nach Hause gegangen. Somit hat meine Dummheit mal wieder einigen Menschen Umstände bereitet.

Beichthaus.com Beichte #00032518 vom 05.01.2014 um 19:22:33 Uhr (13 Kommentare).

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Der falsche Vater meines Sohnes

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Lügen Falschheit Prostitution Familie

Ich beichte, dass ich meinen acht Jahre alten Sohn und meine Eltern anlüge. Es ist so, dass ich während meines Studiums finanzielle Probleme hatte, also habe ich angefangen, in einer Nachbarstadt in einem Stripclub zu arbeiten. Nun muss ich sagen, dass die Tätigkeit sehr entwürdigend war. Ich fand es unglaublich schlimm, mich vor betrunkenen alten Männern auszuziehen, also habe ich irgendwann angefangen, in dem Laden als Prostituierte zu arbeiten. Mein Zuhälter hat mir dabei erlaubt, mir die Männer mehr oder weniger auszusuchen, in diesem Sinne war es auch keine so unangenehme Arbeit mehr. Irgendwann wurde ich dann von einem Freier schwanger, was ich leider zu spät bemerkte. Eine Abtreibung kam nicht infrage, der Vater war natürlich unbekannt. Als mein Kind dann geboren war, habe ich einen Bekannten darum gebeten, dass er zunächst einmal als angeblicher Vater einspringt, damit meine Eltern nicht total durchdrehen. Er hat es auch tatsächlich gemacht, wenn auch nur sehr widerwillig - ich musste als Entlohnung mehrmals mit ihm schlafen, damit er es machte.

Später ist er dann immer wieder kurz vorbeigekommen und wir haben uns irgendwann darauf geeinigt, dass er in Kanada arbeitet. Mittlerweile ist mein Bekannter auch verheiratet und es fällt ihm sehr schwer, diese Rolle noch zu spielen. Mit mir schlafen will er wegen seiner Frau auch nicht mehr, deswegen bezahle ich ihn jetzt, er telefoniert auch hin und wieder mit meinem Sohn. Aber es wird alles immer schwerer. Und was ist, wenn mein Sohn irgendwann einmal nach Kanada will? Sogar meine Eltern haben schon vorgeschlagen, dass wir ihn mal besuchen sollten. Vielleicht, weil sie ihn sehr gerne mögen, vielleicht aber auch, weil ich den imaginären Vater als Manager eines kanadischen Unternehmens dargestellt habe. Ich wollte einfach, dass mein Sohn ein Vorbild hat. Mein Leben ist nämlich nicht so toll verlaufen - das Studium habe ich abgebrochen und ich schlage mich mit Gelegenheitsjobs durch. Das hat auch funktioniert, mein Sohn ist sehr fleißig in der Schule, weil er seinem Vater nacheifern will. Ich habe also unglaublichen Mist gebaut. Und wenn das irgendwann rauskommt, ist das Leben meines Sohnes wohl ruiniert und bei meinen Eltern bin ich dann auch unten durch. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032517 vom 04.01.2014 um 19:17:33 Uhr (34 Kommentare).

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Der Seitensprung rettete die Beziehung

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Fremdgehen Lügen Trunksucht Partnerschaft

Ich (w/26) möchte etwas beichten, das schon ziemlich lange her ist. Als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte, war ich gerade mal 16. Wir waren dann knapp drei Monate zusammen, als es immer öfters Streit zwischen uns gab. Es schien als wäre die Beziehung bald vorbei, was ich damals auch als besser empfand, und so nahm ich mir vor, in den nächsten Tagen Schlusszumachen. Und nun passiert die eigentliche Sünde: Kurz davor feierte meine damals beste Freundin ihren Geburtstag und den durfte ich einfach nicht verpassen - also ging ich hin, und lernte einen ziemlich netten Kerl kennen. Wir verstanden uns gut, und wie Teenager nun einmal so sind, gab ich mir richtig die Kante. Kurzum, ich habe meinen Freund betrogen. Am nächsten Morgen bereute ich mein Handeln unglaublich und bemerkte erst dann, wie wichtig er mir ist, und dass ich ihn nicht verlieren will. Also sagte ich nichts, es herrschte sowieso Funkstille. Drei Tage später traf ich mich dann mit meinem Freund, in der Erwartung, dass er die Beziehung beenden würde, doch das tat er nicht. Er erzählte mir, wie wichtig ich ihm bin, wie sehr er mich liebt und dass er sich ändert. Wir haben es also erneut probiert und siehe da - mittlerweile sind wir seit ungefähr 10 Jahren zusammen und seit 5 Jahren glücklich verheiratet. Ich habe ihn seitdem nie wieder betrogen. Er weiß bis heute nichts davon, und das ist auch gut so.

Beichthaus.com Beichte #00032507 vom 04.01.2014 um 04:29:26 Uhr (18 Kommentare).

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