Die Midlife-Crisis meiner Mutter

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Neid Eitelkeit Engherzigkeit Familie

Ich bin 24 und Studentin, meine Mutter ist 42, hat mich demnach also sehr jung bekommen und hatte nicht besonders viel von ihrer Jugend. Da ich jetzt aber nicht mehr wirklich mütterlicher Fürsorge bedarf, scheint sie eine zweite Jugend zu durchleben. Freut mich - an sich. Sie hat neue Hobbys, blüht im Job voll auf und an sich ist sie so ziemlich die coolste Mutter, die man sich vorstellen kann. Ich könnte trotzdem jedes Mal Amok laufen, wenn sie meine Klamotten oder Schuhe anzieht - in denen sie dann auch noch besser aussieht, als ich! Mama ich hab Dich wirklich unglaublich lieb, und du siehst umwerfend aus für dein Alter, aber manche Kleider schreien an dir geradezu "Midlife-Crisis". Und dass sie dir dann trotzdem besser stehen, als mir, macht mich echt irre. Ich schäme mich sehr für meine Missgunst und meinen Neid, aber den Spaß gönne ich ihr schon und ich bin ihr unendlich dankbar, dass sie mir ermöglicht, was sie nie konnte - studieren und mit 24 noch zu Hause wohnen.

Beichthaus.com Beichte #00031657 vom 27.07.2013 um 13:52:01 Uhr (17 Kommentare).

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Das alte Mannsweib

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Engherzigkeit Rache Hochmut Familie

Ich war letztens mit meiner Mutter in einem Computermuseum. Gegen Ende des Rundganges gab es ein paar Stationen, an denen man selbst etwas machen konnte, es ging überwiegend um künstliche Intelligenz und Robotik. An einer Station war eine Webcam und die Bilder wurden dann von einer Software analysiert. Dann wurde ein Rahmen um das erkannte Gesicht gezogen und Daten wie Alter, Geschlecht und Gemütszustand gemessen. Bei mir erkannte die Software alles richtig: um die zwanzig, weiblich, und wenn man grinste, ging der "Happiness"- level hoch. Als sich allerdings meine Mutter davor stellte, war das Programm immer fest davon überzeugt, sie wäre ein ungefähr 60 Jahre alter Mann. Egal wie sie sich drehte und wendete, es kam immer eine falsche Anzeige, obwohl sie erst 50 ist.


Dazu muss man wissen, dass meine Mutter zeit ihres Lebens recht dick, ungepflegt und schlabberig durch die Gegend lief und Leute, die gut aussehen möchten, als oberflächlich und arrogant bezeichnete. Wenn ich mich mit acht Jahren mal zum Spaß geschminkt hatte, sagte sie mir ins Gesicht, ich sähe aus wie eine "billige Hure". Ich durfte mir nie "weibliche" Klamotten kaufen und bekam als Kind die billigsten Schlabberklamotten aufgezwungen - ich sollte sogar regelmäßig in der Männerabteilung gucken, weil die Sachen dort meist billiger waren. Nun ist aber mein Vater seit ein paar Jahren tot und sie will sich jetzt einem anderen Typen an den Hals werfen - der übrigens nichts von ihr Wissen will, was sie aber nicht merkt. Dafür fährt sie plötzlich voll auf Körperpflege und gutes Aussehen ab. Sie hat abgenommen, kauft sich jetzt "schöne" Klamotten und hat tatsächlich angefangen, sich die Beine zu rasieren. Kann sie ja alles machen, aber sie kennt jetzt kein anderes Thema mehr als Rasieren, Abnehmen, Frisuren, Klamotten.. immer redet sie davon und will dann, dass man ihr Komplimente macht. Aber an mir kritisiert sie eifrig herum und wird nicht müde, meine fetten Oberschenkel oder meine ein, zwei Pickel zu thematisieren.


Weil mir das alles so auf die Nerven ging, verspürte ich ungemeine Schadenfreude über die Fehleinschätzung der Webcam, die sie ja quasi als altes Mannsweib einstufte. Man sah richtig, wie geknickt meine Mutter darüber war. Ich habe dann noch subtil drauf herumgeritten und Sachen wie "komisch, der schätzt dich ja als Mann ein" gesagt. Später tat es mir leid. Sie war echt traurig und wollte sich doch nur mal hübsch fühlen. Aber ich hätte so etwas auch nicht gesagt oder mich so darüber lustig gemacht, wenn sie nicht so heuchlerisch gewesen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00031655 vom 27.07.2013 um 13:33:11 Uhr (11 Kommentare).

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Duschen wird überbewertet

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Faulheit Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Trägheit Linden

Ich muss beichten, dass ich in letzter Zeit auf die Körperhygiene verzichte. Und ich muss zugeben, dass ich noch nie der große Fan davon war - ich duschte etwa zweimal pro Woche und trug vier oder fünf Tage lang die gleichen Klamotten. Die Zähne putzte ich vielleicht einmal pro Woche. Und der Grund dafür ist tatsächlich einfach nur Faulheit. Meine letzte Dusche ist jetzt zwei Wochen und zwei Tage her, ebenso lange habe ich meine Zähne nicht geputzt. Ich schmiere mir lieber Gel in die Haare, anstatt sie zu waschen. Damit verschwende ich keine Zeit mehr im Bad. Ich duschte nicht einmal, als meine Schwester letzten Monat heiratete. Eigentlich hatte ich es mir vorgenommen, aber dann hatte ich doch keine Lust und zog einfach ein frisches Hemd an - in die Haare kam ordentlich Gel und gut war. Das dauerte dann zwei Minuten und keine halbe Stunde. Letztens hat mich zwar ein Kollege angesprochen, aber es war mehr aus Jux, glaube ich, denn so genau nehmen die meisten von uns das nicht, ich arbeite halt auf dem Bau. Ich habe eigentlich Bock, einfach so weiterzumachen, aber ein paar Skrupel habe ich schon.

Beichthaus.com Beichte #00031617 vom 18.07.2013 um 21:40:09 Uhr in 35440 Linden (50 Kommentare).

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Mit dem Tacker bestraft

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Rache Aggression Falschheit Ungerechtigkeit Familie

Als Tochter einer Putzfanatikerin und einem Ordnungsliebhaber hatte ich es in meiner Jugend nicht leicht. Ich konnte den Drang meiner Eltern nach Ordnung und Sauberkeit während meiner Pubertät nicht verstehen. Allerdings sollte ich anmerken, dass ich kein unordentlicher oder gar dreckiger Mensch bin. Es unterschieden sich lediglich unsere Auffassungen von "ordentlich" und "sauber". Meine Eltern empfinden zum Beispiel Fotos und Poster an Wänden als störend, da dies zu einem unordentlichen Eindruck des Raumes beitragen würde. Auch Gegenstände auf Schreibtischen und Möbeln werden als Störfaktor angesehen. Ich finde das allerdings entscheidend für die Atmosphäre. Meiner Meinung nach sieht ein Raum viel menschlicher und herzlicher aus, wenn man einen Einblick in schöne Erinnerungen bekommt. Der größte Streitfaktor damals war allerdings der Inhalt meines Kleiderschrankes. Öfters wurde ich morgens mit Gebrüll geweckt, da mein Zimmer unordentlich wäre. Das heißt, mein Bettüberwurf und ein paar Kissen lagen auf dem Boden. Als Strafe für diese furchtbare Unordnung wurde dann, ganz nebenbei, mein kompletter Schrankinhalt ausgeräumt, da die Klamotten angeblich nie richtig gefaltet waren. Dies geschah dann ein-, oder zweimal im Monat, bis ich volljährig war. Und es nervte mich jedes Mal ein bisschen mehr. Meistens hielt ich einfach meine Klappe und tat meine Arbeit, andererseits konnte ich auch ziemlich aggressiv werden.


Ich beichte, dass ich meine Aggressivität in solchen Fällen bewusst unterdrückt habe, damit ich den Weg der "stillen Rache" gehen konnte. Ich habe dann immer die Unterhosen meiner Eltern zusammengetackert, weil ich das als angemessene Bestrafung für ihr Verhalten sah. Der Gedanke, dass sie all ihre Unterwäsche von diesen Metallklammern befreien müssten, gab mir damals ein Machtgefühl über meine Eltern. Ich gestehe, dass es mir jetzt, mit 20 Jahren, sehr peinlich ist, dass ich meine Eltern mit so etwas bestrafen wollte. Für schlimmere Aktionen hatte ich nie den Mumm. Die einzige Steigerung war, dass ich ab und zu Löcher in einige Kleider geschnitten habe, aber nach einer Stunde so ein schlechtes Gewissen hatte, dass ich sie wieder zugenäht habe. Deswegen: Entschuldigt bitte meine Tackeraktionen, ich hoffe, ihr habt nicht allzu lange gebraucht, um eure Unterwäsche von den Metalldingern zu befreien.

Beichthaus.com Beichte #00031597 vom 15.07.2013 um 01:44:37 Uhr (12 Kommentare).

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Mit dem Slip erwischt

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Dummheit Neugier Peinlichkeit Schamlosigkeit Masturbation Nassenheide

Ich (m) hatte ein ungemein peinliches Erlebnis in meiner Pubertät. Ich war damals um die 14 und mein Bruder um die 19. Er war zu dieser Zeit schon ziemlich lange mit seiner Freundin zusammen. Diese übernachtete auch oftmals bei uns und ließ auch persönliche Dinge wie Klamotten, Schmuck etc. bei meinem Bruder. Eines Tages, als niemand daheim war, durchstreifte ich die Sachen meines Bruders und entdeckte in einer Schublade Unterwäsche, die nur seiner Freundin gehören konnte. Wie man als 14-jähriger eben ist, also naiv und pubertär, klaute ich einen ihrer Slips. Tage später, als ich am eigenen Körper "herumexperimentierte", verwendete ich den Slip als "Gedankenstütze". Ich hatte allerdings vergessen, meine Zimmertür abzuschließen und genau während meines "Selbstexperimentes" stürmte die Freundin meines Bruders in das Zimmer und ertappte mich auf frischer Tat. Ich versuchte natürlich den Slip zu verstecken und war peinlich berührt. Gott sei Dank verließ sie das Zimmer augenblicklich wieder. Ich schämte mich natürlich sehr, hoffte jedoch insgeheim, dass sie meine Gedankenstütze nicht gesehen hatte. Wir verloren auch kein Wort über das Geschehnis. Damit war die Sache für mich eigentlich erledigt. Zu meinem nächsten Geburtstag überreichte sie mir allerdings augenzwinkernd eine Packung Boxershorts. Inzwischen ist sie die Verlobte meines Bruders und wir verstehen uns ziemlich gut. Trotzdem schäme ich mich ab und zu.

Beichthaus.com Beichte #00031590 vom 12.07.2013 um 20:13:39 Uhr in Nassenheide (18 Kommentare).

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