Entleeren mit Zuschauern

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Ekel Ungerechtigkeit Peinlichkeit Auto & Co. Waltershof Hamburg

Entleeren mit Zuschauern
Ich besuchte am Wochenende meinen Freund und fuhr mit dem Auto sonntags abends zurück zu mir nach Göttingen zum Studium. Ich musste eigentlich schon beim Losfahren pinkeln, vergaß es aber. Prompt geriet ich beim Elbtunnel in den üblichen Stau. Es ging nichts mehr und der Druck war übermenschlich und nicht mehr auszuhalten. Da kam mir eine Idee. Ich holte aus meiner Reisetasche vom Rücksitz meine drei frisch gewaschenen und sauber zusammengelegten Lieblings-Handtücher, zog mir die Hosen runter und setzte mich auf die Handtücher. Just in dem Moment, begann sich der Stau aufzulösen und meine Nebenspur fing an zu rollen. Ich schaute in den Rückspiegel und dachte nur: Nicht der Reisebus. Bitte nicht der Reisebus. Und dann konnte ich es auch schon nicht mehr halten und urinierte hemmungslos mit heruntergelassenen Hosen auf den mit Handtüchern bedeckten Sitz meines Autos. Dabei versuchte ich so unbeteiligt dreinzuschauen wie nur irgend möglich und habe das Winken und Klopfen der Reisegruppe an den Fenstern ignoriert. Gleich am nächsten Parkplatz fuhr ich raus, um die Handtücher zu entsorgen und mir die Hose wieder richtig anzuziehen. Leider stand dort auch genau dieser Reisebus. Einige Insassen erkannten mich und meinen Wagen und johlten mir zu. Schnell gab ich Gas und fuhr wieder auf die Autobahn. Die Handtücher habe ich einfach an der nächsten Raststätte weggeworfen.

Beichthaus.com Beichte #00024784 vom 19.09.2008 um 14:36:05 Uhr in Waltershof Hamburg (38 Kommentare).

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Ich will keinen Macho!

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Verzweiflung Zorn

Ich will keinen Macho!
So, jetzt muss ich mal was loswerden. Ich lese hier ständig die Beichten von den netten Typen, die meinen, zum Arschloch mutieren zu müssen, weil sie sonst angeblich keine Frau kriegen. Jungs! Kommt klar! Ich hab nämlich langsam das Gefühl, das es gar keine netten Männer mehr gibt! Und das kotzt mich an! Wo soll ich denn noch einen Freund herkriegen, wenn ihr alle zur bösen Seite wechselt? Ich will einen Mann, in dessen Armen ich morgens aufwache, mit dem ich abends in Schlabberklamotten auf der Couch hängen kann, dem ich vertrauen kann, bei dem ich mich sicher und geborgen fühle und den ich heiraten kann, um anschließend mein restliches Leben mit ihm zu verbringen. Machos taugen dazu nicht. Nur leider sprecht ihr die Frauen nicht an, weil ihr zu schüchtern seid. Wie wollt ihr da ein nettes Mädel finden? So Mädels, wie ihr sie sucht, machen bestimmt nicht den ersten Schritt. Und ach ja, Frauen, die euch nicht so wollen, wie ihr seid, haben euch nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00024778 vom 18.09.2008 um 22:18:28 Uhr (57 Kommentare).

Gebeichtet von Hirschfaktor
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“Folge

Ich habe den Bonzenwagen gedönert!

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Hass Neid Vandalismus

Ich muss beichten, dass ich eines Nachts, als ich mit einem erhöhten Promille-Wert nach Hause torkelte, einen parkenden Mercedes SLK gedönert habe. Ich missbrauchte den Döner als Stift und schrieb ein dickes F*ck Y*u auf die Heckscheibe, danach feuerte ich mit voller […]
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Beichthaus.com Beichte #00024769 vom 18.09.2008 um 13:08:52 Uhr (29 Kommentare).

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Der Wunsch zum 18. Geburtstag

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Eitelkeit Neid Habgier Verzweiflung Familie

Der Wunsch zum 18. Geburtstag
Ich (w/17) werde in etwa einem Monat 18 Jahre alt. Was normalerweise ein Grund zur Freude ist, doch ich kann mich momentan schwer drüber freuen. Ich wünsche mir nicht mehr als ein schönes Essen mit meiner ganzen Familie - da diese nicht oft komplett zusammenkommt. Als ich diesen Wunsch meiner Mutter gegenüber äußerte, versuchte sie mir das auszureden, indem sie meinte, das wäre alles so teuer. Ich bin aber der Meinung, dass man seinem Kind solch einen kleinen Wunsch erfüllen sollte. Viele wünschen sich einen Führerschein oder eine Reise zum 18. Ich will nur ein Mittagessen. Dazu muss man sagen, meine Mutter lebt zurzeit noch von Hartz IV und ihr Lebenspartner ist schon seit über einem halben Jahr krankgeschrieben, wegen eines Betriebsunfalls. Das heißt, ihm fehlen da durch gewisse Einnahmen. Alles in allem ist da nicht viel Geld zu holen. Wofür ich auch Verständnis hätte, wäre da nicht eine Kleinigkeit: ihr neues Boot. Sie haben sich vor einem Jahr von der Nachzahlung meiner Halbwaisenrente - etwa 14.000 Euro - ein Boot gekauft und jede Menge anderen Unsinn. Außerdem haben sie vor Kurzem wegen des Betriebsunfalls einige Tausend Euro bekommen!

Und nun frage ich meine Mutter wegen etwa 300 Euro zum Essen gehen, und sie sagt mir, sie habe das Geld dafür nicht. Dazu kann ich echt nicht mehr viel sagen, denn das ist einfach nur traurig und immerhin weiß sie ja schon seit einer Ewigkeit, wann mein 18. ist. Meine Großeltern haben das mitbekommen und organisieren nun eine schöne Feier zu meinem Geburtstag. Happy End - mehr oder weniger. Denn die ablehnende Haltung meiner Mutter schmerzt sehr.

Beichthaus.com Beichte #00024742 vom 14.09.2008 um 19:46:52 Uhr (48 Kommentare).

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“Beichte

Nickerchen im Wandschrank

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Trunksucht Trägheit Peinlichkeit Kinder Arbeit

Neulich habe ich mal wieder so richtig auf die Kacke gehauen - mit allen Schikanen. Das Problem war nur: Am nächsten Tag musste ich arbeiten. Als ich dann nach dem Mittagessen wirklich fast vom Stuhl gefallen bin, habe ich beschlossen, dass ich jetzt schlafen muss. Großartige Idee! Zum Glück habe ich ein Büro für mich allein. Also Türe zu und - aber den Kopf einfach so auf den Schreibtisch legen ist ja auch kacke. Da kam mir die geniale Idee, es mir in dem großen Wandschrank gemütlich zu machen. Der hatte links unten ein etwas größeres Fach. Nicht gerade das Hilton, aber ich war so im Eimer, das war mir so etwas von egal. Ich habe nur noch den Sandmann gesehen, wie er mir zuwinkte und bestätigend mit dem Kopf nickte. Also ab geht es: Ein paar Regalfächer raus, schön unten reingesetzt und zusammengekauert. Beim Schäfchen zählen kam ich nicht einmal mehr bis drei. Während ich friedlich in meinem Himmelbett schlief, ging es in der Firma gut ab. Alle suchten mich. Aber nicht, weil ich sonst immer so wichtig bin. Nein, bei Gott nicht. Sondern weil ich einen kleinen Vorstellungs-Vortrag über unsere Firma vor Sechst-Klässlern halten sollte.

Normalerweise brauche ich zum Vorbereiten für so etwas zwei, drei Stunden. Tja die verbrachte ich gerade im Wandschrank meines Büros. Nachdem unsere Sekretärin anscheinend zum fünften Mal in meinem Büro vorbeisah, brachte sie einfach die knapp 20 Kinder mit herein und sagte, sie sollen hier warten, sie schaue, was sie machen kann. Irgendein Kind, dieses Drecksbalg hat mich dann schnarchen gehört und die Tür einen Spalt aufgemacht. Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, ahnungslos aufzuwachen und dann ca. 15 kreischende Mädels zu sehen, die einem das Trommelfell schier zum Zerbersten bringen? Schlussendlich hat mein Kollege den Vortrag gehalten, dafür musste ich eine Woche jeden Tag für ihn Überstunden machen. Abmahnung, aber den Job hab ich immer noch! Hach ich liebe Kinder!

Beichthaus.com Beichte #00024702 vom 09.09.2008 um 23:08:50 Uhr (43 Kommentare).

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