Alter Kollege

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Zwietracht Rache Boshaftigkeit Gewalt Kollegen Birr

Alter Kollege
Vor ein paar Jahren arbeitete ich in einem großen Unternehmen. Da gab es einen Typen, der erzählte Unwahrheiten über mich. Und zwar, dass mein Programm (ich war Informatiker) fehlerhafte Daten generiere. Das stimmte nicht und bei der nächsten Reorganisation wurde er auch deswegen entlassen. Das freute mich sehr. Nun ging ich letzten Sommer durch die Stadt und sah ihn plötzlich vor mir gehen. Er begab sich zum Stadtbach, um sich die Hände zu waschen. Ich glaube, er hatte sich seine Klauen beim Eis essen versaut. Auf jeden Fall, als er in die Hocke ging um die Hände im Bach zu waschen, schlich ich mich hinter ihn und kickte ihn mit allem was ich konnte. Er wurde dadurch Kopfüber in den Bach katapultiert. Natürlich bin ich sofort geflüchtet, bevor er sich umschauen konnte, wer das war. Ich habe noch zwei Gassen weiter das Gelächter der Passanten gehört, die alles beobachtet hatten.

Beichthaus.com Beichte #00028543 vom 20.01.2011 um 13:46:30 Uhr in Birr (37 Kommentare).

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Jeden Dienstag 300 DM

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Diebstahl Neid Habgier Schule Zwickau

Ich (m/25) möchte beichten, dass ich früher über Jahre hinweg in meiner Schule meine Mitschüler beklaut habe. Ich war damals nicht sonderlich beliebt. Ich kam als einziger in der Klasse nicht aus wohlhabendem Hause, während die anderen einen Luxus zur Schau stellten, von dem ich nur träumen konnte - Markenklamotten, immer die neuesten Handys und Accessoires - egal was, es war kaum draußen, einer von denen hatte es. Ich war zwar nicht arm, aber mit diesen arroganten Geldbeuteln auf Beinen konnte ich einfach nicht mithalten. Und nur aufgrund ihrer Kohle hielten diese Idioten sich für was besseres, grenzten mich aus und schikanierten mich an allen Ecken und Enden.


Aber nun zur Beichte: Unsere Schule hatte keine eigene Turnhalle und wir mussten immer zur Nachbarschule zum Sport. Ich kam immer früher wieder als die anderen und dann war meistens noch Unterrichtszeit. Da sich die Garderobe unserer Schule im Keller befand und befindet, ging ich dorthin um meine Tasche zu holen. Eines Tages bemerkte ich dabei all die Jacken, die vollkommen ungesichert in der Garderobe hingen (Garderobenschränke kamen erst später). Einige erkannte ich als die Jacken meiner ach so tollen Mitschüler. Da hakte irgendwas bei mir aus. Ehe ich wusste was los war, war ich schon an den Jacken dran und hatte sie systematisch durchforstet. Mir war in dem Moment eigentlich egal, was ich fand, ich wollte nur diese verdammten Schweine, die sich nur wegen ihres Geldes für was besseres hielten, bestrafen. Erst zu Hause habe ich meinen Fund gezählt und kam auf damals so etwa 300 DM - eine hübsche Summe.
Mit der Zeit machte es mir richtig Spaß, meine Mitschüler auszunehmen und zu schröpfen. Einmal die Woche, jeden Dienstag, habe ich, wenn ich vom Sportunterricht wieder kam, die Jacken der gesamten Schule durchforstet und das Bargeld an mich genommen. Ich entwickelte eine richtige Routine und wusste, bei wem was zu holen war und welche Jacke/Tasche ich getrost überspringen konnte. Da der Keller nur sehr schwach beleuchtet und außerdem sehr weitläufig ist, war es mir ein leichtes, mir da unten in der Dunkelheit die Taschen voll zumachen und mich in den Tiefen des Kellers zu verstecken, wenn doch jemand vorzeitig kam.


Jeder "Zug" brachte an die 300 DM, manchmal sogar mehr; entweder bemerkten meine Klassenkameraden vor lauter Geldscheißerei den Diebstahl nicht, oder er machte ihnen nichts aus. Jedenfalls waren die Jacken jede Woche voll mit Geld. Niemand hat mich je verdächtigt; wie ich schon sagte, hing da unten die Garderobe der gesamten Schule und dementsprechend häufig wurde der Keller von allen möglichen Leuten betreten. Und die hätten es alle sein können. Außerdem war jedes mal, wenn ich vom Sport wieder kam, noch Unterricht (so 10 - 15 Minuten, mehr als genug Zeit), was die Gefahr, erwischt zu werden, deutlich senkte. Auch konnte sich dadurch niemand auf die Lauer legen. Merkwürdig war nur: ich hatte zu der Zeit weder Geldsorgen noch wollte ich mir unbedingt was kaufen - genau genommen wusste ich mit der Kohle nicht mal richtig was anzufangen, da ich weder sonderlich ausging und auch nicht rauchte oder trank. Wahrscheinlich machte ich es aus Neid und weil ich mich vom Leben mies behandelt fühlte, ich weiß es nicht genau.

Beichthaus.com Beichte #00028540 vom 19.01.2011 um 18:26:34 Uhr in Zwickau (27 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

18 Jahre Beziehung umsonst

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Ehebruch Fremdgehen Zorn Zwietracht Partnerschaft Hamburg

Vor etwa 6 Jahren erfuhr ich (33), dass mein Mann mich mit der Kindergärtnerin betrog. Danach war nichts mehr wie zuvor, ich habe meinen Mann, als ich ihn das erste mal sah, geliebt. Damals war ich 12 Jahre alt, habe ihn niemals betrogen und ihm zwei Kinder geschenkt. Ich konnte ihm den Betrug nie wirklich verzeihen, da war immer etwas, was weh tat, eine Wunde die auch in den Jahren danach nie wirklich heilte. Er wollte nie, dass ich ohne ihn ausgehe, las meine sms und hatte immer ein Auge auf mich. Andere Männer durften mich anschauen (dann war er sehr stolz), aber nie anfassen. Irgendwann lernte ich in einem Chat einen Mann kennen, dem es ähnlich erging wie mir, es entwickelte sich eine Freundschaft daraus und ich konnte jemandem eine Art vertrauen schenken, die ich meinem eigenen Mann so nicht mehr geben konnte. Ich entwickelte Gefühle für diesen anderen Mann und redete darüber mit meinem Mann. Tage darauf las er meine Chatprotokolle und warf mir vor, ich würde ihn betrügen. Kurz darauf trennten wir uns, ich bat meinen Mann auszuziehen, was er auch tat. Ich traf mich dann irgendwann mit dieser Chatbekanntschaft und es wurde mehr daraus. Ich war blind vor Gefühlen, spürte Vertrauen und Ehrlichkeit und genoss es in vollen Zügen, während er eben auch diese gleichen Dinge genoss. Trotzdem waren nach 17 Jahren Beziehung mit meinem Mann noch starke Gefühle da, so dass ich ihn nie wirklich loslassen konnte. Ich habe mein halbes Leben mit meinem Mann verbracht, war ihm immer Treu und aufrichtig gewesen.


Nach einem halben Jahr gab ich die neue Beziehung auf, um mir (war schwerst depressiv geworden)und meinem Mann eine Chance zu geben (der sich gleich zu anfang der Trennung anderweitig amüsierte) bat ihn aber darum mich erst selbst zu finden und ging für zwei Monate in ein Krankenhaus. Ich habe es danach nicht wirklich geschafft einen weg zu ihm zu finden, es mir aber immer gewünscht und vieles dafür getan. Ich wollte mein Leben zurück, dass Glück das einmal so vollkommen war, ehe er mich das erste mal betrog. Da ich keinen Weg fand, ging ich zur Therapie um nach wegen zu suchen, um zu mir selbst zu finden, um mir darüber klar zu werden was ich noch geben kann, was ich zu erwarten habe und was ich dafür zu tun habe. Mein Mann hat mir die ganze Zeit mehr oder weniger zur Seite gestanden und mir und unseren Kindern immer wieder gesagt "er wolle alles tun, um wieder eine Familie zu werden". Dennoch wusste ich, dass es auch in dieser Zeit, in der ich an mir arbeitete, andere Frauen gab.
Vor kurzem schrieb er mir eine Mail: "Ich liebe Dich, ich kann dich nicht loslassen, will nicht ohne euch leben, ihr seid mein Leben!" Etwa drei Tage nach dieser Mail suchte ich ihn auf um ihm zu sagen das ich es mit ihm noch einmal versuchen will, wir uns aber Hilfe suchen müssen. Da steht er vor mir und sagt: "tut mir Leid, jetzt habe ich eine neue Freundin, für sie habe ich Gefühle, die ich für dich nie empfunden habe". Ich habe über ein Jahr versucht zu ihm zu finden, war die ganze zeit über depressiv, habe Medikamente genommen und war auch in der Klinik, er, unsere Familie war das Ziel.


Jetzt ist er weg und sieht auch kaum Schuld bei sich, ich hingegen bin ziellos. Ich hasse ihn, für meine verlorene Zeit, für die Demütigungen, das Leid und den Schmerz und mache ihn allein dafür verantwortlich, dass wir alles verloren haben, was wir uns in 18 Jahren aufgebaut hatten. Deshalb und auch für die Tatsache, dass ich sehr vieles dafür unternommen habe, dass seine neue Beziehung kaputt geht, ich ihn hasse und trotzdem liebe bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028537 vom 18.01.2011 um 17:25:57 Uhr in Hamburg (37 Kommentare).

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Die Sexfreundin meines Kumpels

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Neid Habgier Wollust Fremdgehen Hamburg

Ein sehr guter Freund (m/24) war vor einigen Wochen zu Besuch. Mitgebracht hatte er eine Freundin, mit der er eine Sexbeziehung führt. Ich hatte davon schon vorher erfahren. Wir tranken an dem Abend ein bisschen etwas und sie wurde echt heiß auf ihn. Wie es bei den beiden in dieser Nacht noch weiterging (sie schlief bei ihm) kann ich mir gut vorstellen. Aber nun zu meiner eigentlichen Beichte: Nach diesem Abend habe ich mich an seine Sexfreundin rangemacht, nur aus einem Grund: dem Sex! Und es klappte auch. Nach einigen Malen hin und her schreiben sowie heimlichen Treffen, hatten wir Sex. Und das wiederholt sich nun ständig, zwar unregelmäßig, aber es läuft. Hiermit beichte ich, dass ich heimlich mit derselben Frau Sex habe, wie mein Kumpel. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00028535 vom 18.01.2011 um 09:44:52 Uhr in Hamburg (39 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Elektrischer Türöffner

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Rache Boshaftigkeit Nachbarn Leipzig

Was ich (w/43) jetzt beichte, zählt wohl eher unter die Kategorie Jugendsünden. Ich lebte in einer Wohnung mit meinem Mann und meiner Tochter (damals 2 Jahre alt). Wir hatten Nachbarn welche die Wohnung neben uns hatten. Es war ein äußerst primitives Paar. Jeden Tag nach der Arbeit scheuchte der ausgesprochen faule Mann seine Frau und alle anderen Hausmieter auf, indem er die penetrante, nervige Klingel drückte anstatt einfach den Schlüssel zu zücken. Das darauf folgende nasale Surren machte das alles auch nicht besser. Mein Mann und ich waren einfach nur genervt. Warum verdammt nochmal nahm er nicht den Schlüssel? Unsere Tochter schreckte auch jedes Mal aus ihrem Schläfchen auf. Das war die Hölle! Also hatten mein Mann und ich eine Idee. Wir warteten, bis der Sack nach seinem Arbeitstag nach Hause kam und klingelte. Nachdem das Surren ertönt war, hielt mein Mann den Surr-Knopf gedrückt. Als der Mann oben ankam und der Frau sagte, er wäre jetzt ja drinnen und sie solle den Knopf loslassen, sagte sie nur, dass sie den Knopf gar nicht drücke. Ich schaute durch den Spion und sah so, was passierte, und ich sag euch: Es war zum schießen lustig! Mein Mann bekam schon ein Krampf im Finger, aber ich sagte nur: "Drück drauf! Nicht loslassen!" Die Beiden wurden immer panischer und versuchten es mit bestimmten Knöpfen und rhythmischem Drücken. Dann gingen sie zur Tür, vielleicht war ja was verklemmt, und ruckelten wie blöde und schlugen die Tür mehrfach auf und zu. Mein Mann und ich mussten natürlich leise sein, das war sehr schwer. Langsam kamen auch die anderen Mieter und fragten, was los sei. Die Beiden hatten voll Panik und sie wurden anschließend von ihm zum Hausmeister geschickt. Ich sah sie noch vom Küchenfenster aus davonstöckeln, mit ihren goldenen Hauspantoffeln, ihren Schiki-Micki-Bling-Bling-Schuhen. Dann ließen wir, bzw. mein Mann, den Klingelknopf los und er stürmte panischer als zuvor durchs ganze Treppenhaus um ihr hinterher zu brüllen, es habe sich erledigt. Er klingelte nie wieder, wir hörten nur noch den Schlüssel im Schloss.

Beichthaus.com Beichte #00028532 vom 17.01.2011 um 20:16:38 Uhr in Leipzig (33 Kommentare).

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