Sex ohne Orgasmus

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Falschheit Lügen Partnerschaft Erbenhausen

Ich bin jetzt seit fast zwei Jahren mit meinem Freund zusammen. Alles läuft perfekt, eigentlich auch der Sex. Ich liebe es, mit ihm zu schlafen, doch ich kam erst ein einziges Mal zum Höhepunkt. Natürlich täusche ich sonst immer vor. Ich weiß, dass das mehrere Frauen tun, ich habe aber trotzdem ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber, weil ich ihn ja eigentlich indirekt belüge. Wenn er mich fragt, ob alles gepasst hat, bestätige ich das auch immer. Das tue ich aber nur, weil ich ihn nicht verletzen will - und weil ich nicht will, dass er denkt, dass es mir ohne Höhepunkt keinen Spaß macht. So ist das nämlich nicht! Ich brauche nicht unbedingt einen Höhepunkt. Ich liebe den Sex mit ihm auch so. Aber ich glaube, das würde er als Mann trotzdem nicht verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00033395 vom 04.06.2014 um 10:26:33 Uhr in Erbenhausen (18 Kommentare).

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Ein vernünftiger Arbeitsplatz

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Engherzigkeit Selbstsucht Arbeit

Meine Kollegin musste Ende Mai unseren Betrieb verlassen, weil ihr Vertrag nicht verlängert wurde. Ich (w/19) finde es doof, dass sie gehen musste. Sie ist einer der liebsten Menschen in unserem Betrieb. Leider gibt es an der Sache etwas Positives: Ich bekam ihren Arbeitsplatz. Ich saß vorher an so einem kleinen Tisch, auf dem ich gerade mal Platz für Tastatur und Monitor hatte - kein Büromaterial und keinen Platz für die Akten. Dieser Platz ist einfach nur da, um eine Arbeitskraft mehr in ein viel zu kleines Büro zu stecken. Ich freue mich, dass ich nun endlich ordentlich arbeiten kann und meine Kollegen nicht mehr fragen muss, ob ich mir so banale Dinge wie ein Stempelkissen ausborgen kann, weil ich aus Platzmangel keines hatte. Aber die Tatsache, dass meine äußerst liebenswerte Kollegin gehen musste, hinterlässt einen verdammt bitteren Nachgeschmack. Trotzdem, und das ist meine Beichte, habe ich mich darauf gefreut, dass sie geht - wegen des Platzes. Zu meiner Verteidigung: Sie wusste, dass ich ihren Platz bekommen würde, und gönnte ihn mir nur zu gerne, und mit Ende September werde ich wahrscheinlich auch gehen müssen. Mögen wir beide einen Arbeitsplatz finden, an dem wir glücklich werden.

Beichthaus.com Beichte #00033393 vom 03.06.2014 um 22:43:59 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Lebensretter?

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Zorn Stolz Stolz Gesellschaft Bahn & Co.

Vor ein paar Tagen habe ich (m/23) ein Leben gerettet. Es war nachts am S-Bahnhof Alexanderplatz und wie immer tummelte sich hier die Creme des Berliner Volkes. Während ich noch auf meine Bahn wartete, sah ich, wie an der anderen Seite des Gleises ein Mann nahe am Steig stand und schließlich Kopf und Oberkörper über das Gleis hängen ließ. Die S-Bahn fuhr schon ein. Alle gafften nur - keiner tat etwas. Eine Frau stand direkt neben ihm und guckte ihn nur dumm an, als hoffte sie, etwas würde passieren. Warum der Mann es tat weiß ich nicht, und ich muss zugeben, auch ich war erst starr vor Schock. Die S-Bahn gab sogar Signallaute. Irgendwie begann ich dann, loszurennen und schaffte es, den Mann am Rucksack zu packen und nach hinten zu reißen. Keine Sekunde zu spät, denn da war dann auch schon die Bahn.


Doch was nun kam, erstaunte mich am meisten. Weder dankte er mir, noch kümmerte es irgendeinen der umstehenden Menschen, was hier eben passiert war. Der Mann sah mich nur wütend an und lief weg, die Menschen um mich herum starrten mich an wie Fische und stiegen in die Bahn. Niemand achtete darauf, was eben passiert war. Nun zu meiner Beichte: Zum einen empfand ich absolut nichts dabei, keine Freude oder Ähnliches, dass ich eben ein Leben gerettet hatte. Einfach nichts, ich lachte nur wie blöde! Hysterisch und laut wie ein Irrer. Zum Anderen bin ich wütend, dass sich niemand bedankt hat, dass niemand ein Wort sagte und dass es dem Volk wohl lieber gewesen wäre, wenn dem Mann von der Bahn Kopf und Oberkörper zerfahren geworden wären. Ich weiß, dass ich mich damit abfinden sollte, ein Leben gerettet zu haben, aber ein wenig Anerkennung dafür, dass ich nicht gegafft habe, wäre schön gewesen. Manchmal denke ich auch, dass er eventuell einen Suizid begehen wollte und ich damit nur sein Leid verlängert habe.

Beichthaus.com Beichte #00033388 vom 03.06.2014 um 03:20:00 Uhr (25 Kommentare).

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Der falsche Weg zum Glück

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Morallosigkeit Betrug Falschheit Selbstsucht Internet

Ich (m) kenne mich mit Computern sehr gut aus und stehe auf Männer. Und ich bin zwar nicht hässlich, aber auch keine 10 auf der Richterskala. Da ich mich seit etwas längerer Zeit schon zu Männern hingezogen fühle, mich aber aufgrund meiner Schüchternheit nicht überwinden konnte, etwas mit einem Mann anzufangen, blieb mir nur Masturbation übrig. Nun aber zum wichtigsten Teil: Da normale Pornos irgendwann langweilig werden und es natürlich viel interessanter wäre, mit Personen, die man kennt, seinen Sexualtrieb zu befriedigen, fing ich an, E-Mail-Accounts und alles Mögliche zu "hacken". Damit ich da auf brisante Bildersuche gehen konnte. Ich wurde oft fündig, und vor einem Jahr stieß ich dann auf den Account eines sehr hübschen Schwulen. Ich fand zwar keine Nacktbilder, aber dennoch gutes Masturbations-Material. Diese Person machte dann auf einem bekannten Frage-Antwort Portal seiner Wut Luft. Was mich zu meinem größten Fehler verleitete. Ich gab mich nämlich als attraktiver Kerl aus und bot ihm an, ihm zu helfen. So kam ich an seine Handynummer und seitdem schreiben wir intensiv. Es entstand eine tolle Freundschaft und er wollte mich irgendwann auch treffen, was ich mit fadenscheinigen Ausreden ablehnen musste. Inzwischen schreibt er mir öfters, dass ich der perfekte Typ für ihn wäre und ich empfinde genau das Gleiche. Allerdings habe ich ein beschissenes Gefühl bei der Sache, weil ich ihn am liebsten Heiraten würde. Wenn ich demnächst all seine Interessen, Vorlieben und Chats ausgewertet habe, werde ich mich daran machen, ihn mit meinem "wahren Ich" bekannt zu machen. Bitte vergebt mir, dass ich eine ganz besondere Art von Arschloch bin. Aber ich will doch nur glücklich werden.

Beichthaus.com Beichte #00033387 vom 03.06.2014 um 01:43:45 Uhr (9 Kommentare).

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Traummann mit Vergangenheit

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Zorn Hass Aggression Lügen Partnerschaft

Mein Freund und ich sind nun gut ein Jahr zusammen, anfangs war auch alles noch schön und gut. Ich dachte, ich hätte den Hauptgewinn abgesahnt, doch mittlerweile denke ich, dass ich das Restspielzeug bekommen habe, das andere einfach nicht mehr wollten. Er gibt sich ordentlich, zuvorkommend, liebevoll und macht viele Geschenke. Humorvoll ist er auch - er hat eben wirklich alle Eigenschaften, die ein Traummann haben sollte. Allerdings kam mit der Zeit immer mehr seiner Vergangenheit zum Vorschein. Er hat getrunken, gezockt, geschlägert - worüber ich allerdings noch hinwegsehen kann, da davon nicht die leiseste Spur verblieben ist. Aber was ich nicht ignorieren kann, sind seine ganzen Ex-Freundinnen. Er hatte unzählige Affären, die über Monate gingen und noch mehr Sex-Dates. Ich denke, er hat nicht eine Einzige ausgelassen. Ich hasse ihn so sehr dafür, dass ich mir manchmal vorstelle, wie es wäre, ihn zu verletzen - einfach nur, damit er sich fühlt, wie ich es tue. Zudem habe ich Bilder von seiner letzten Ex gesehen, und sie sieht aus wie das billigste und schmutzigste Flittchen überhaupt! Ihre Ausstrahlung allein sagt schon, dass sie willig ist und alles mit sich machen lässt. Wenn ich mir dann vorstelle, dass sie seine letzte Sexpartnerin war, kommt mir das Kotzen. Es macht mich wirklich wütend, denn mittlerweile denke ich, dass er mich nicht verdient hat, denn seine billigen Nutten sind so wenig wert, dass sie nicht mal meine Schuhsohle lecken dürften. Ich bin eigentlich ein sehr netter Mensch, auch wenn das nach diesem Text schwer zu glauben ist, aber ich bin so wütend! Ich überlege mir, ob ich ihr eine richtig beleidigende Mail schicken soll, oder ob ich mir nicht doch lieber einen neuen Typen suchen soll. Einfach mal Fremdknutschen, oder ihn verlassen und dann Bilder hochladen, mit einem anderen. Diese Gedanken habe ich schon so lange, doch ich konnte es nie tun, im Gegenteil. Er fühlt sich von mir geliebt und will seit Neustem auch noch den Rest seines Lebens mit der "richtigen, perfekten Traumfrau" verbringen. Er redet immer öfter davon, dass ich seine einzige und wahre große Liebe sei, dabei hasse ich ihn wirklich dafür, dass ich mit seiner Vergangenheit leben soll.

Beichthaus.com Beichte #00033382 vom 02.06.2014 um 16:21:58 Uhr (29 Kommentare).

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