Das Mädel von der Studentenparty

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Fremdgehen Lügen Feigheit Last Night

Ich bin Student (21) und wohne mit einem Kumpel in einer Studentenbude. Vor circa sechs Wochen lud ein Typ, der im selben Kurs wie ich ist, uns zu einer kleinen Party ein. Seine Eltern waren über Weihnachten Ski fahren und er sollte aufs Haus aufpassen. Jedenfalls feierte er eine ziemlich wüste Party. Nicht ganz so schlimm wie in diesen amerikanischen Studentenfilmen, aber nah dran. Es waren eine Menge Leute da und ich hatte auch verdammt viel Spaß. Später am Abend habe ich dann eine ziemlich attraktive Dame entdecken können. Ich sehe nicht schlecht aus und bin auch eigentlich ganz sympathisch, allerdings fehlt mir häufig der Mut, auf Frauen zuzugehen. Ich hatte an diesem Abend aber verdammt gute Laune und die drei Bier machten mich lockerer. Ich habe das Mädel dann eine Weile beobachtet und sie schließlich angesprochen. Eigentlich war ich nicht wirklich auf ein Abenteuer aus. Aber sie machte mir eindeutige Andeutungen. Also sind wir zu ihr gefahren und den Rest kann man sich denken. Sie fragte mich noch, ob ich vergeben sei. Ich verneinte, was ja auch der Wahrheit entsprach. Als ich sie fragte, sagte sie ebenfalls Nein. Ich machte mir also keine Gedanken. Wir fuhren dann später wieder zur Party. Der Gastgeber lag mittlerweile im Bett. Ich blieb dann auch nicht mehr wirklich lange. Eine Woche nach der Party traf mich jedoch der Schlag. Das Mädel mit dem ich es getrieben hatte, war die Freundin des Kerls, der die Party geschmissen hatte. Das bestätigte mir mein Mitbewohner, der den Typen gut kannte. Sie hatte mich also astrein angelogen. Konnte mir ja eigentlich egal sein, aber der Kerl tut mir Leid. Er weiß nicht, dass seine Freundin fremd bumst. Sie hat die Tatsache, dass er besoffen im Bett lag, eiskalt ausgenutzt. Ich hasse Lügen wie die Pest. Aber ich habe auch irgendwie das Gefühl, dass mich das ja auch nichts angeht, wie die Beziehung von den beiden läuft. Ich beichte also, dass ich zu feige bin, diesem wirklich netten Kerl zu sagen, dass seine Freundin ihn betrügt. Vor allem weil ich Angst habe, er würde mich zusammenschlagen. Ich meine, welcher Kerl will nicht die Affäre seiner Freundin windelweich prügeln, bevor er sie verlässt? Hoffentlich merkt er, dass sie ihn hintergeht, bevor mein Gewissen mich dazu bringt es ihm zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00029787 vom 07.02.2012 um 15:37:19 Uhr (17 Kommentare).

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Letzte Wahl

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Begehrlichkeit Zwietracht Rache

Ich habe auch eine Beichte aus der Friend-Zone. Zweieinhalb Jahre lang bin ich meiner "besten Freundin" hinterhergerannt, hab ihr unter anderem Valentinstags-Geschenke gemacht, sie zum Essen eingeladen, und ihr bei Problemen immer zur Seite gestanden. Einmal habe ich ihr zwei Konzertkarten für ihre Lieblingsband geschenkt, die sie mir freudestrahlend aus der Hand genommen hat, um anschließend mit irgend so einem Volltrottel, den sie damals grade toll fand, hinzugehen. Sie hat immer nur genommen, und nie irgendwas zurückgegeben. Ich durfte mir aber im Gegenzug gefallen lassen, dass sie mich mit fadenscheinigen Ausreden versetzte, ihre schlechte Laune an mir ausließ und mir auf der Tasche lag. Mindestens fünf Mal hat sie sich von mir ins Kino einladen lassen, und ich Trottel hab natürlich immer brav bezahlt, weil ich dachte, dass ich so früher oder später ihr Herz gewinnen würde. Aber Pustekuchen, Madame traf sich immer mit irgendwelchen Deppen, die sie mies behandelten und obendrein noch fremd gingen. Zum Ausheulen hatte sie ja dann mich. Sie blieb nach mehreren herben Enttäuschungen schließlich bei einem Typen hängen, dessen Freizeitbeschäftigungen vorwiegend aus kiffen, zocken und schlecht Skateboarden bestanden. Ich hatte keine Ahnung, was sie an ihm fand, denn er war weder besonders intelligent, noch besonders gut aussehend, noch besonders durchtrainiert. Was er aber definitiv war: besonders eifersüchtig. Deshalb verbot er mir und ihr den Umgang. Das stellte sich allerdings als Vorteil für mich heraus, weil ich mich so besser von ihr lösen konnte. Da sie seinen Lebensstil bald teilte, rauchte, trank und den ganzen Tag Chips aß, ruinierte sie sich relativ schnell die Figur und ihr sehr hübsches Gesicht. Ich erfuhr immer mal sporadisch, durch heimliche SMS, die sie mir ab und an schrieb, dass ihr Beziehungsalltag geprägt war von Langeweile, sinnlosen Streitereien und schlechtem Sex. Ihre Larmoyanz wurde mir bald zuwider und ich war kurz davor zu fragen, warum sie dann statt ihn nicht mich genommen hatte, ließ es aber bleiben.


Die Jahre zogen ins Land, ich ging ins Fitnessstudio, begann noch etwas mehr auf mein Äußeres zu achten, hatte Glück in meinem Job und sammelte unabhängig von ihr auch meine Erfahrungen mit Frauen. Irgendwann schickte sie mir eine SMS, dass wir uns unbedingt treffen müssten, mit ihrem Freund wäre Schluss, und es ginge ihr richtig mies. Ich war natürlich neugierig und traf mich mit ihr. Sie war ziemlich rund und unförmig geworden, hatte Augenringe, die auch ihr Make-up nicht verbergen konnte, und sah allgemein, trotz der Tatsache, dass sie sich ordentlich aufgebrezelt hatte, nicht besonders gut aus. Wir unterhielten uns über dies und das, und mir fiel auf, dass sie die ganze Zeit nervös an sich herum zupfte, mir ihren Ausschnitt unter die Nase hielt und mich öfter anfasste, als es eigentlich so ihre Art war. Sie versuchte das Treffen in die Länge zu ziehen und ich musste ihr versprechen, dass wir uns so schnell wie möglich wiedersehen. Mir wurde bewusst, dass sie mich jetzt wohl doch wollte. Diese Annahme bestätigte sich, als sie bald anfing über den Facebook-Chat mit mir zu flirten und mir per Mail ein Aktfoto von sich schickte, auf dem man leider aber sehr deutlich sehen konnte, wie gründlich ihre Figur gelitten hatte. Ich ließ ihre Annäherungsversuche zunächst unkommentiert. Nach einiger Zeit jedoch wurde sie immer offensiver, bis sie sich dazu steigerte zu behaupten, sie wisse doch ganz genau, dass ich auf sie stünde, schließlich wäre ich ihr schon vor fünf Jahren hinterhergerannt. Darauf antwortete ich nur, dass diese Zeiten längst vorbei seien. Eine Stunde später stand auf Facebook in ihrem Status, dass alle Männer gleich wären, nämlich Vollidioten. Mich packte in diesem Moment die pure Wut auf ihr selbstgerechtes Getue. Ich schrieb ihr eine Nachricht in der ich ihr jedes einzelne Mal aufzählte bei dem sie mir gegenüber egoistisch war, mich benutzt oder mies behandelt hatte, und an das ich mich noch erinnern konnte. Zusammenfassend schrieb ich außerdem, dass ich das alles ja nicht so schlimm fände, wenn sie einfach nicht mitbekommen hätte, dass ich in sie verliebt war, aber das hatte sie ja gerade eben erst zugegeben. Sie hatte mich also ganz bewusst ausgenutzt, und jetzt sei ich einfach nur die laue fünfte Wahl für sie, weil sie wisse, dass sie mit ihrem Aussehen schon lange nicht mehr Punkten könne. Andere Werte habe sie ja nicht wirklich. Was sie dabei aber völlig übersehe wäre, dass ich schon lange nicht mehr in ihrer Liga spielte, beziehungsweise sie nicht mehr in meiner. Diesen Text schickte ich ihr und lud ihn gleich noch als Blog hoch. Den Link zum Blog fügte ich in einem Kommentar unter ihrem Status ein. Bereits nach einer halben Stunde hatte ich über dreißig Likes. Leider hat sie ihren Status dann gelöscht. Wir haben derzeit keinerlei Kontakt mehr, und ich beabsichtige es dabei zu belassen.

Beichthaus.com Beichte #00029785 vom 07.02.2012 um 11:30:04 Uhr (35 Kommentare).

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Wirtschaftskrise in Spanien

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Selbstsucht Boshaftigkeit Wollust Begehrlichkeit Ungerechtigkeit

Ich möchte beichten, dass ich schwul bin und unheimlich auf Südeuropäer, insbesondere Spanier stehe. Dies allein ist sicherlich noch nicht verwerflich. Doch leider geht das sogar so weit, dass ich mir sehnlichst eine weitere Verschärfung der Wirtschaftskrise in Spanien mit all ihren negativen Folgen (steigende Arbeitslosigkeit etc.) wünsche. Sodass ich mich gönnerhaft als vergleichsweise wohlhabender Deutscher präsentieren und mir leichter einen knackigen Spanier angeln kann. Allerdings habe ich nach wie vor keinen Schimmer, wie ich eine solche Partnerschaft am besten anbahnen kann.

Beichthaus.com Beichte #00029783 vom 06.02.2012 um 21:22:49 Uhr (26 Kommentare).

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Die Wiedergutmachung

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Gewalt Schule Aggression

Ich (m/20) wurde früher seit der Grundschule aufgrund meiner Brille und meiner Pummeligkeit gehänselt. Das hat mich früher sehr belastet und ich habe mit der Zeit natürlich meine gewissen Hauptpeiniger ausgemacht, dessen Art von Mobbing so schlimm war, das ich mir Rachepläne für diese überlegt habe. Es gab allerdings einen Jungen, der selber ab und an zum Klassenopfer wurde, wenn es mal wieder langweilig war mich zu ärgern, der nie auf die Provokationen einging. Sobald es aber wieder Zeit war, mich zum Opfer zu machen, war er selber immer auch dabei und immer dann, wenn die anderen fertig waren. Er kam dann immer her und sagte Dinge, wie "Panzerglas-Brillen-Träger" (aufgrund meiner hohen Dioptrien) und andere Beleidigungen, aber immer im Schutze, wenn andere dabei waren. Alleine hatte er nie die Eier dazu, mir gegenüber etwas zu sagen.
Allerdings hat sich die Situation schlagartig geändert, als ich in der 7. Klasse anfing Kontaktlinsen zu tragen und mit Kickboxen anfing. Meine Brille verschwand als Angriffsfläche und körperliche Attacken wurden schnell einseitig zu meinen Gunsten gedreht, so dass bald gar niemand auf die Idee kam mich als Opfer zu sehen, nein, eher bekam ich nun sogar Kontakt zu vielen Schulkameraden und Mädchen, was bisher völlig unbekannt für mich war.


Im selben Zeitraum wurde mein Klassenkamerad zum offiziellen Klassenopfer. Er wurde selber mit der Zeit immer pummeliger und bekam selbst eine Brille mit nicht ganz dünnen Gläsern. Ich habe zwar niemals jemanden selber gemobbt, weil ich selbst jahrelang Opfer war, aber ich habe es als befriedigend empfunden, das diese Person Opfer ihrer eigenen Beleidigungen wurde.
Durch meine positive Entwicklung im physischen sowohl als auch im psychischen Sinne wurde ich so arg gepuscht, das ich auch etwas getan habe, das mich bis heute verfolgt hat. Als wir einmal nach Unterrichtsschluss zum Bahnhof gingen und nur das jetzige Klassenopfer Timo und ich auf dem Weg waren überkam es mich. Ich zerrte ihn an seinem Schulranzen und schubste ihn einen kleinen Hügel hinunter und meinte zu ihm "Na, Timo, wer ist jetzt das Panzerglas?" Er blieb nur liegen und schaute mich traurig an und in dem Moment realisierte ich das es ihm glaube ich Leid tat, was er zu mir gesagt hatte. Vielleicht hat er jetzt durch die Rolle als Klassenopfer etwas Empathie mir gegenüber empfunden.

Deswegen tut mir das unendlich Leid und wünschte ich hätte es nicht gemacht, genau weil ich weiß, wie man sich in so einer Opferrolle fühlt. Mittlerweile sind 5-6 Jahre vergangen und ich habe ihn nur noch ab und an gesehen. Ich weiß, das er eine Ausbildung gemacht hat, sich vom Aussehen und Verhalten (schüchtern, kein Selbstvertrauen etc.) auch nicht geändert hatte. Ich glaube er ist jetzt mit 20 immer noch Jungfrau und hat kaum Freunde und geht auch nur selten weg.
Bis vor kurzem als ich ihm auf der Party eines sehr beliebten Ex-Klassenkameraden gesehen habe, der alle die er kannte zu sich nach Hause eingeladen hat. So habe ich auch den lieben Timo wieder gesehen und sah ihn ganz alleine in der Ecke sitzen ohne Gesprächspartner. Als er mal auf der Toilette verschwunden ist, hatte ich einen Geistesblitz. Ein Mädchen (18), dass schon bekannt dafür ist, das sie leicht zu haben sei, setzte sich neben mich und meinte ihr wäre langweilig. Daraufhin meinte ich, das ein ganz süßer Typ gerade im Männerklo verschwunden ist und sich bestimmt über einen kurzen Besuch ihrerseits freuen würde. Dicht wie sie war und voller Vorfreude auf den süßen Kerl ist sie natürlich hingegangen und blieb auch auf der Toilette. Nach ein paar Minuten kam der liebe Timo auch breit grinsend aus der Toilette. Als er an mir vorbei lief prostete ich ihm augenzwinkernd zu. Er lief rot an und ich habe ihn dann für den Rest der Party nicht mehr gesehen. Das Mädchen blieb auf der Toilette und kotzte sich den Alkohol aus dem Leib, Erinnerungen an den Abend hat sie also keine. Es ist auch niemandem aufgefallen, das sie so lange auf dem Männerklo war, man nimmt wohl an sie war so dicht, dass sie ins falsche Klo ging und dort eine Weile am entleeren war.
Ich beichte hiermit, dass ich ein betrunkenes, leichtes Mädchen benutzt habe, welches von der Aktion keinen schlechteren Ruf als vorher bekommen hatte, um mein Gewissen gegenüber meinen Ex-Klassenkameraden Timo zu bereinigen. Ich hoffe das gleicht sich jetzt aus und ich kann wieder ruhigen Gewissens schlafen. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029779 vom 06.02.2012 um 12:43:16 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von TwinkleTwinkle
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Der Yoga-Lehrer

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Fremdgehen Eifersucht Verrat

Meine Freundin besucht seit einiger Zeit einen Yoga-Kurs mit zwei ihrer Freundinnen. Schon nach der vierten Stunde sagte sie mir, dass sie das Gefühl habe, einer der Lehrer machte sich an sie heran. Ich konnte mir das zunächst nicht wirklich vorstellen, da ich bis dato nur Gutes über die Yoga und Pilates-Schule gehört hatte, zu der sie geht. Sie erzählte mir aber von Mal zu Mal mehr Geschichten darüber, wie der betreffende Lehrer sie wiederholt an Stellen begrapschte, die ihr unangenehm waren, und in der Pause versuchte, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Ich gab ihr den Rat, dem Lehrer unter vier Augen einfach mal zu sagen, was sie davon hielt. Leider wollte meine Freundin das nicht, weil sie fürchtete, dass sie dann bei dem Lehrer, beziehungsweise dem Team der Yoga-Schule in Ungnade fiel. Weiterhin legte sie mir ans Herz, ja nicht herumzuerzählen, dass sie sich von dem Lehrer belästigt fühlte.


Von Woche zu Woche jedoch steigerten sich seine Zudringlichkeiten, und in mir brodelte es bereits bedrohlich. Wir hatten mehrere Diskussionen in denen ich ihr nahelegte, entweder den Kurs zu wechseln, oder ein ernstes Gespräch mit dem Lehrer zu führen, doch sie wollte beides nicht und weigerte sich beharrlich irgendeinen Rat in der Sache von mir anzunehmen. Anstelle dessen ging sie dann irgendwann einfach dazu über mir nicht mehr zu erzählen, was beim Yogakurs so vor sich ging. Ich dachte so bei mir, dass sie dann wohl oder übel seine Grapschereien über sich ergehen lassen musste, obwohl mir das nicht passte, aber ich konnte sie ja schlecht zum Aufhören zwingen. Zwar zog ich die Möglichkeit in Betracht, den Lehrer mal selbst zur Seite zu nehmen um ihm ordentlich die Meinung zu geigen, aber das hätte sie sicher mitbekommen und dann hätte es wohl ein mittelgroßes Drama gegeben.


Stattdessen zog ich vorsichtig Erkundigungen über ihn ein, und siehe da, meine Freundin war bei weitem nicht die Einzige, die sich von ihm belästigt fühlte. Es gab wohl schon mehrmals Probleme dieser Art mit ihm, und sein Job hing daher auch am seidenen Faden, wie ich nach einiger Recherche erfuhr. Ich zögerte allerdings damit, ihn bei seinem Chef anzuschwärzen, da ich nicht wollte dass er wegen meiner Eifersucht seinen Job verliert. Außerdem war ich mir sicher, dass eine der anderen Frauen, an die er sich so heran schmiss, das schon erledigen würde.


Eines Tages bemerkte ich jedoch, dass sich meine Freundin ziemlich rege SMS mit jemandem schrieb. Mir fühlte nichts allzu Gutes, und als ich sie direkt darauf ansprach bestätigten sich meine Befürchtungen. Erst blockte sie ab, aber ich ließ nicht locker, und so gab sie irgendwann zu, dass sie sich mit ihrem Yogalehrer schrieb. Ich fragte sie daraufhin in sehr zynischem Tonfall ob man sie nur lange genug begrapschen und aufdringlich an ihr herumgraben müsse, damit sie Interesse bekam. Daraufhin rastete sie aus, und ich sagte ihr, dass ich unter diesen Umständen nicht bereit wäre, die Beziehung mit ihr weiterzuführen. Natürlich suchte sie direkt Trost in den Armen ihres Lehrers. Dummerweise stellte sich allerdings dabei heraus, dass der Gute in einer Fernbeziehung vergeben war und durchaus nicht bereit sich ihretwegen von seiner Freundin zu trennen. Sie stand also mit Nichts da außer einer Kurzaffäre, war allerdings viel zu stolz, um bei mir noch einmal angekrochen zu kommen, obwohl ich von ihren Freundinnen erfuhr, dass sie total fertig war wegen der Sache. Ich wollte mich aber noch unbedingt an ihrem Lehrer rächen, und so setzte ich einen ziemlich teuren Privatdetektiv auf ihn an, der einen knappen Monat Beweise für seine Affären mit Schülerinnen sammelte. Die entstandenen Fotos schickte ich anonym seinem Chef und seiner Freundin zu. Gestern habe ich offiziell erfahren, dass der Lehrer fristlos gekündigt worden ist und es bereitet mir tiefe innere Befriedigung. Meine Ex geht übrigens immer noch zum Yoga, das sie jetzt aber wahrscheinlich nötiger hat als je zuvor.

Beichthaus.com Beichte #00029778 vom 06.02.2012 um 11:14:29 Uhr (25 Kommentare).

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