Der beschmutzte Matratzenüberzug

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Ekel Peinlichkeit Morallosigkeit Partnerschaft

Ich habe etwas zu beichten, das mir wirklich sehr peinlich ist. Ich (w/20) war bis vor noch gar nicht allzu langer Zeit Bettnässerin. Zwar nicht jede Nacht, aber es ist doch in unregelmäßigen Abständen vorgekommen. Seit einem halben Jahr habe ich nun wieder einen Freund (der davon aber auch nichts weiß) und seitdem habe ich dieses Problem zum Glück gar nicht mehr. Nun habe ich allerdings ein größeres Bett benötigt, meins war für uns beide einfach zu schmal. Da mein Freund mir beim Entsorgen und Transport der Betten helfen wollte, musste ich mir etwas einfallen lassen, damit er die beidseitigen, groß ausgebreiteten gelben Flecken auf der Matratze nicht entdeckt. Im Internet habe ich zum Glück einen Matratzenüberzug gefunden und bestellt, und mit dem alten ausgetauscht.

Nun wusste ich allerdings nicht, wo ich den schmutzigen Überzug entsorgen sollte. In den Müll wollte ich ihn nicht schmeißen, da ich Angst hatte, dass meine Mitbewohner ihn entdecken und Fragen stellen könnten. Also habe ich ihn einfach mit ein paar Klamotten, die ich eh loswerden wollte, in einen Müllsack gesteckt und habe ihn in einen Altkleidercontainer geworfen. Erst bei genauerem Hinsehen habe ich bemerkt, dass es ein Kleiderspendecontainer vom Roten Kreuz war. In dem Moment war mir das egal - Hauptsache das Problem war beseitigt. Aber im Nachhinein tut es mir sehr leid für die Personen, die meinen Müllsack geöffnet haben, diesen Anblick ertragen mussten und sich dann auf eigene Faust um die Entsorgung kümmern mussten.

Beichthaus.com Beichte #00032921 vom 25.03.2014 um 00:38:14 Uhr (10 Kommentare).

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Veränderung durch die eigene Wohnung

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Faulheit Unreinlichkeit Ekel Schöppingen

Ich (22) bin vor Kurzem von zu Hause ausgezogen. Und seither vernachlässige ich Hygiene und Sauberkeit ein wenig. Es fing damit an, dass ich morgens oft etwas später aufgestanden bin und dann ohne zu Duschen zur Uni gegangen bin. Erst kam es nur so zwei- bis dreimal in der Woche vor, aber dann wurde es zur täglichen Gewohnheit. Ich bin mit der Zeit immer später aufgestanden. Erst habe ich mir immer noch die Haare gewaschen, wenn ich schon nicht geduscht habe, aber dann fehlte mir auch dafür die Zeit. Das erstreckt sich auch auf den Klamottenwechsel: Ich habe mir angewöhnt, abends einfach Jeans und Sweatshirt vor das Bett zu legen und morgens gleich wieder anzuziehen. Außerdem nervt mich das ständige Waschen, sodass ich angefangen habe, die Sachen immer länger zu tragen. Und ich putze meine Wohnung kaum, weil ich keine Lust und Zeit dazu habe. Ich gehe lieber zur Döner-Bude, statt selbst etwas zu kochen und ich habe schon ewig keinen Sport mehr gemacht.


Fazit: Seit ich allein wohne, dusche ich nur noch sonntags und wechsele dann auch meine Klamotten - außer die Jeans, die trage ich schon mal drei oder vier Wochen lang. Dann putze ich mir noch alle drei Tage mal die Zähne, räume nicht auf und putze generell auch sehr selten mal. Ich koche nicht und mache keinen Sport. Man könnte sagen, dass sich mein Leben ziemlich verändert hat, aber ich weiß nicht, ob es unbedingt zu meinem Besten ist. Ich habe auch mal versucht, einfach den Wecker früher zu stellen, um morgens zumindest mal die Zähne zu putzen und die Haare zu waschen, aber wenn der Wecker dann anging, habe ich ihn nur ausgemacht und bin liegen geblieben, bis ich weg musste. Ich habe auch versucht, mal öfter sauber zu machen, aber es hält nie lange an. Irgendwie will ich, glaube ich, einfach so weitermachen, weil es bequem ist, aber etwas in mir sagt mir, dass es mir nicht gut tun wird.

Beichthaus.com Beichte #00032838 vom 07.03.2014 um 16:21:27 Uhr in Schöppingen (18 Kommentare).

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Unterstützung für mein Luxusleben

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Verschwendung Maßlosigkeit Lügen Studentenleben Reichshof-Brüchermühle

Ich (Studentin) beichte, dass ich, seitdem ich Bafög bekomme, ziemlich verschwenderisch mit dem Geld umgehe. Zum Beispiel habe ich mir von der Bafög-Nachzahlung ein Tablet gegönnt. Außerdem gebe ich das Geld lieber für Klamotten, Schminke, mein Handy, Solarium und Fitnessstudio aus, anstatt mir dafür tägliche Lebensmittel zu kaufen. Mama, es tut mir so leid, dass ich dich meist schon am 20. des Monats nach Geld fragen muss, und dir dauernd vorlüge, dass ich das Geld für wichtige Lebensmittel ausgegeben habe. Ich will in Zukunft versuchen mich zu ändern, und schäme mich auch, dass ich total unfähig zum Sparen bin, deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032768 vom 23.02.2014 um 13:37:38 Uhr in Reichshof-Brüchermühle (16 Kommentare).

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Umgestoßenes Dixi-Klo

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Kinder

Als ich zehn oder elf Jahre alt war, war ich oft mit meinen Kumpels draußen unterwegs und wir hatten viel Spaß - ich würde meine Kindheit als sehr gelungen bezeichnen. Wir waren daher natürlich auch auf jedem Dorffest anzutreffen, wie an dem Tag, den ich jetzt beichten möchte. Es war ein wirklich schöner Tag und wir trafen uns mit vielen Klassenkameraden, und schon von Anfang an hatten wir die abseitsstehenden Dixi-Klos im Blick. Am Abend wurde dann an den Ständen gegrillt, es lief Musik und wir hatten wirklich viel Spaß - bis wir sahen, dass ein Mitschüler auf eine dieser Toiletten ging. Ich weiß nicht, wer auf die Idee kam, Fakt ist aber, dass einer von uns hinrannte, und versuchte die Toilette umzustoßen. Das funktionierte allerdings nicht, weshalb wir anderen noch halfen. Als der Junge merkte, was passiert, fing er an zu schreien. In dem Moment war es allerdings schon zu spät und das Klo kippte auf die Türseite um, er konnte also nicht wieder raus. Wir rannten natürlich, was das Zeug hielt, während er in dem Klo einen Schrei- und Heulkrampf zu bekommen schien, es klang fast so, als würde er durchdrehen.


Zum Glück wurden wir nicht gesehen, und kurze Zeit später wurde er wohl befreit, da wir ihn dann sahen, wie er total verheult, mit rotem Gesicht und diesem blauen Zeug auf den Klamotten weglief. Wir haben ihm nie gesagt, dass wir das waren. Dabei war es ja noch nicht einmal so, dass ihn niemand leiden konnte. Wir haben es einfach nur gemacht, weil wir es in dem Moment unglaublich lustig fanden. Der Vorfall wurde am nächsten Schultag auch mit der Lehrerin und der Klasse besprochen, aber wir hielten eisern zusammen und es erfuhr nie jemand die Wahrheit. Irgendwann haben die Leute dann gesagt, dass es einige ältere Jugendliche gewesen seien. Die Aktion hat uns ziemlich fest zusammengeschweißt und wir haben noch häufig darüber gelacht, aber ich möchte mich trotzdem entschuldigen, da es für den Jungen richtig mies gewesen sein muss.

Beichthaus.com Beichte #00032715 vom 13.02.2014 um 02:27:51 Uhr (10 Kommentare).

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Vollgekackt in der Kaserne

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Verzweiflung Zivi & Bund Traunstein

Ich (m) bin mittlerweile 43 Jahre alt und hatte vor ungefähr 25 Jahren ein schlimmes Erlebnis bei der Bundeswehr. Ich fuhr mit meinem Auto zu meiner Kaserne, als mir schon der "Stuhl" drückte. Ganz von der Fahrt eingenommen dachte ich mir, dass ich es problemlos schaffen würde, mich bis zur Kaserne zu gedulden und dort meine Notdurft zu verrichten. Aber schon, nachdem ich an der Kaserne aus dem Auto stieg, bemerkte ich, dass es kein Entrinnen mehr gab. Ich schaffte es noch, meinen Dienstausweis vorzulegen und stürmte dann in Richtung Kantine, da dort die nächsten Toiletten zu finden waren. Da die Kantine zum Glück absolut leer war, richtete ich schon auf dem Weg meine Hose und versuchte auch die Unterhose in Position zu schieben. Dann passierte es: Mein mühevoll zusammengeschobener Kot explodierte noch auf dem Weg zum WC. Ich konnte nichts weiter tun, als irgendwie darauf zu hoffen, dass ich die Misere nicht direkt auf meinen Klamotten und auf mir verteilte, sondern nur eine dezente Spur in "Richtung Erlösung" hinterließ.

Das sollte natürlich nicht funktionieren - am Schluss war der halbe Weg zu den Toiletten, inklusive meiner Hosen, mit dünnflüssigem Kot beschmiert. Ich konnte nur noch den Rest des ekelhaften Geschmieres in der Kloschüssel deponieren, aber immerhin hatte ich ein Gefühl der Entledigung. Als ich fertig war, kontrollierte ich, ob an meiner Diensthose etwas von dem Dilemma zu sehen war, und spülte meine Unterhose kurzerhand die Toilette herunter. Da die Hose nur wenig abbekommen hatte, schlich ich mich möglichst unauffällig aus der Kaserne. Dieses Gefühl werde ich vermutlich nie wieder vergessen. Ich hatte unglaubliche Angst, dass man mich ertappen könnte, deshalb ließ ich meine Spuren auch einfach in der Kaserne liegen. Zum Glück bin ich niemandem begegnet, bis ich mich reinigen und umziehen konnte. Das Ganze war mir furchtbar peinlich und unglaublich eklig. Ich möchte mich bei dem Reinigungsteam entschuldigen, welches die Misere vor langer Zeit entfernen musste.

Beichthaus.com Beichte #00032658 vom 02.02.2014 um 16:34:14 Uhr in 83278 Traunstein (9 Kommentare).

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