Das Handy und die Fotos

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Feigheit Vorurteile Neugier Emmerthal

Vor einigen Tagen hab ich in einem großen Auktionshaus ein Handy ersteigert, der Verkäufer betreibt anscheinend ein Pfandleihhaus und versteigert online die nicht wieder ausgelösten Waren. So habe ich ein ziemliches Schnäppchen gemacht und mich tierisch über mein neuwertiges Handy gefreut bis zu dem Punkt an dem ich das Datenkabel angeschlossen habe: Auf der mitgelieferten Speicherkarte befinden sich über 2.200 Fotos und 30 Videos von Teenie-Partybildern, über Urlaubsfotos, Familienfotos, Fotos aus der Schwangerschaft und der Tochter der offensichtlich Anfang 20 jährigen, türkisch-stämmigen Vorbesitzerin. Ich weiß nicht was ich tun soll, denn vieles davon sind Bilder die sie höchstwahrscheinlich nirgendwo anders gespeichert hat und die nun für immer weg wären, wenn ich sie lösche.


Meine Überlegung war zunächst, dass ich ihr die Fotos auf DVDs brenne und zusende, allerdings dürfte mir der Verkäufer aus Datenschutzgründen ihre Daten gar nicht geben, ließe sich aber vielleicht doch überreden, wenn ich ihm erzähle warum. Andererseits habe ich Schiss, dass er ihr auch meine Daten geben könnte und plötzlich ihre Brüder und andere Typen die sie so fotografiert hat vor meiner Tür stehen und das Handy zurückfordern oder sogar zur Wiederherstellung der Ehre lynchen wollen, da auch Nacktfotos der jungen Dame dabei sind. Ich möchte beichten, dass ich von der Berichterstattung über eine fremde Kultur bzw. Religion so eingeschüchtert bin, dass ich mich nicht traue menschlich und fair zu handeln und dieser jungen Dame mit der Rückgabe ihrer Fotos eine Freude mache.

Beichthaus.com Beichte #00029964 vom 27.04.2012 um 23:22:41 Uhr in Emmerthal (38 Kommentare).

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Stress im Bus

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Hass Engherzigkeit Bahn & Co.

Ich hasse öffentliche Verkehrsmittel. Da ich (w) Montag bis Freitag zur Arbeit muss, bin ich leider Gottes auf unsere lieben Freunde angewiesen. Besonders schlimm ist es im Winter: Sie sind jedes Jahr aufs Neue total überrascht und überrumpelt wenn es plötzlich schneit. Schnee, und das auch noch im Winter, darauf sind wir gar nicht vorbereitet! Verspätungen und Komplettausfälle sind dann Standard.
Einmal stand ich 20 Minuten bei -17 Grad Celsius an der Bushaltestelle, da mein Bus nicht kam. Da ich in einem ziemlichen Kaff wohne, wo nur sehr wenig und sehr selten etwas fährt, musste ich wohl oder übel warten. Mir ist in diesen 20 Minuten alles abgefroren. Dann kommt der Bus, ich freue mich, die Erlösung. Denkste! Brechend voll war das Ding! Mittlerweile waren auch die Leute am Start, die eigentlich einen späteren Bus nehmen wollten. Ich konnte mich gerade so noch vorne mit reinquetschen. Allerdings missfiel das dem Busfahrer, der meinte, ich solle mal durchlaufen, da er eh zu spät dran sei. Ein genervtes:"Na ach nee!" entwich mir. Der Bus war wirklich brechend voll.


Kennt ihr am Vordereingang diese Klappdinger? Da muss man durchgehen. Aber wenn 70 Leute vor dir stehen, ist es schwierig. Ich liebe auch diese Menschen, die nicht durchtreten und den Bus komplett füllen. Nein, die bleiben kurz nach dem Eingang stehen weil da jemand sitzt den die kennen. Die anderen sieben Leute müssen dann halt draußen bleiben. Dann kommt die genervte Durchsage des Fahrers, man möge durchtreten. Dann setzt man sich vielleicht langsam in Bewegung. Aber nur ganz langsam, erstmal schauen, ob der mich überhaupt meint. Oje, da sind ja Menschen hinter mir, wo kommen die denn her? Soll ich mich jetzt bewegen? Aber da sind doch meine Freunde, ich kann doch jetzt nicht einfach gehen. Naja, vielleicht geh ich erst mal und drängel mich dann wieder zurück. Aber besagter Busfahrer hatte kein Interesse, das zu tun. Er lehnte sich zurück und wartete mit offenen Türen, bis sich das Problem von selber löste.
Ich hasse es, weil ich und viele Andere auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind und es für den Betrieb deshalb keinen Grund gibt, etwas zu ändern oder die Qualität zu bessern. Dann könnte man ja beliebt sein und geschätzt werden! Bloß nicht. Bloß keinen Service und bloß keine Qualität! Ich hasse es, wie die Abhängigkeit vieler Leute ausgenutzt wird, die sonst keine Möglichkeit haben, von A nach B zu kommen. Man gibt sich keine Mühe, da der Hauptnutzer wirklich abhängig ist. Aber die Ticketpreise erhöhen! Ich bin am Ende übrigens doch ausgestiegen. Mittlerweile kam der nächste Bus.

Beichthaus.com Beichte #00029958 vom 24.04.2012 um 20:02:20 Uhr (34 Kommentare).

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“Beichte

Anzahl der Geschlechtspartner halbiert

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Engherzigkeit Lügen Partnerschaft Magdeburg

Ich (w/21) möchte zwei Dinge beichten. Ich war zwischen 15 und 18 ein ziemlich leichtes Mädchen. Ich hatte circa 10 unterschiedliche Bettgefährten. Kurz bevor ich 18 wurde, bin ich dann mit meinem damaligen Freund zusammen gekommen. Ziemlich schnell war mir aber klar dass, das nicht für die Ewigkeit ist. Seine Mutter war faul und hat ständig gejammert. Mein Freund war kindisch und ein absoluter Idiot.
Trotzdem war ich aus Gewohnheit anderthalb Jahre mit ihm zusammen. In dieser Zeit habe ich ihn mit drei Männern (einer davon war ein guter Freund von ihm) mehrmals betrogen. Kurz bevor Schluss war waren wir mit einem befreundeten Pärchen im Urlaub. Schon lange davor war mir klar dass ich keine Lust mehr auf ihn habe. Drei Tage nach dem Urlaub habe ich dann Schluss gemacht. Von der Betrügerei habe ich ihm aber nichts erzählt. Wollte ihn nicht noch mehr zum heulen bringen.
Nun meine zweite Beichte. Nachdem mit meinem Freund Schluss war, war ich eine ziemliche Weile alleine und hatte auch keinen Verkehr. Ende 2010 lernte ich dann meinen jetzigen Freund kennen. Die Beziehung zu ihm ist etwas ganz anderes. Nie würde ich auf die Idee kommen ihn zu betrügen und wir sind wirklich glücklich zusammen. Wir sind nun fast anderthalb Jahre zusammen und ich hoffe es werden noch viele mehr. Meine Vorgeschichte kennt er allerdings nur teilweise. Die Zahl der Geschlechtspartner habe ich natürlich halbiert.
Das Schlimme daran ist - er hatte vor mir erst eine wirklich feste Freundin. Die ist ziemlich übel mit ihm umgegangen und hat ihn mehrmals betrogen. Wenn wir davon reden posaune ich immer herum wie ekelhaft ich so etwas finde und dass, das wirklich das allerletzte ist was man seinem Partner antun kann. Obwohl ich früher genauso bösartig war. Ich schäme mich dafür dass ich früher so ekelhaft war und es heute nicht mehr zugeben kann. Aber ganz ehrlich - ich habe mich geändert.

Beichthaus.com Beichte #00029946 vom 16.04.2012 um 21:33:09 Uhr in Magdeburg (Obere Straße) (25 Kommentare).

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F*ck & go

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Wollust Manie Sucht Maßlosigkeit Partnerschaft

Ich (w) möchte beichten, dass ich nur auf Sex aus bin. Es macht mir fast schon Angst, aber jedes Mal wenn ich in meinem Bekanntenkreis einen neuen Mann kennenlerne, kann ich nur noch daran denken denjenigen ins Bett zu bekommen. Völlig egal ob derjenige Single oder vergeben ist, nur vor den Freunden meiner Freundinnen mache ich halt, wohlgemerkt. Allerdings wenn deren Beziehungen dann zu Ende gehen mach ich mich gern an deren Exfreunde ran. Es hat sich so weit entwickelt, dass ich Beziehungen mittlerweile total uninteressant finde. Selbst wenn ich mal jemanden kennenlerne den ich auf den ersten Blick, naja sagen wir mal sympathisch, finde, würde ich niemals auch nur an eine Beziehung denken. Außerdem wenn ich Sex mit einen Mann hatte ist er danach für mich wieder total uninteressant und unwichtig geworden. Ich bin nicht blöd, ich weiß dass viele Männer das natürlich ausnutzen, das höre ich natürlich auch oft von meinen Freundinnen, aber ich habe viel zu viel Spaß bei der Sache als dass ich damit aufhören könnte. Beim Weggehen denke ich nur an One-Night-Stands, und wenn ich länger (also 2 Wochen oder so ähnlich) keinen Sex mehr hatte kann ich an nichts anderes mehr denken bis ich wieder einen neuen Kerl im Bett hatte. Ich möchte also hiermit beichten dass ich offensichtlich ein notgeiles Miststück bin. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00029937 vom 13.04.2012 um 20:43:02 Uhr (39 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Die Papierkorb Pinklerin

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Verzweiflung Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Schule

Ich (w) habe mal in einen Papierkorb gepinkelt. Als ich noch in der 3. Klasse war, hatten wir erst zur 2. Stunde Unterricht. Wir waren erst auf dem Spielplatz und haben dann gewettet, wer zuerst wieder im Klassenzimmer ist. Ich hatte den klaren Vorsprung und habe im Klassenzimmer die Tür hinter mir geschlossen. Ich hatte mir überlegt, dass es doch lustig wäre, die Tür zu zuhalten und die anderen zu erschrecken, wenn sie dann reinkommen. Zuvor haben die anderen nämlich die ganze Zeit behauptet, dass ich nicht in der Lage wäre irgendwen zu erschrecken.

Leider musste ich einen ziemlichen Harndrang verspüren, und das Klo war einen Stock tiefer am entgegengesetzten Ende des Schulhauses. Ich dachte einfach, dass ich runterrenne, wenn die anderen kommen. Dummerweise kamen sie überhaupt nicht und es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Plötzlich kam mir der leichtsinnige Gedanke, ganz einfach in den Papierkorb im Klassenzimmer zu pinkeln, und danach direkt wieder an die Tür zu rennen und weiter auf die anderen zu warten. Und nachdem ich mir schon fast in die Hose gemacht hatte, hab ich das dann auch gemacht. schon wenig später musste ich feststellen, dass es in der Nähe des Mülleimers stark nach Urin roch.


Schließlich kamen die anderen und die Überraschung ist mir gut gelungen. Sie haben gesagt, dass sie mich nur reinlegen wollten und schon ganz vergessen hatten, dass ich ja oben auf sie warte. In dem Moment wurde mir auch klar, dass sie gar nicht wirklich meine Freunde waren. Als die eine von Ihnen etwas wegwerfen wollte, bemerkte sie den Uringeruch und fragte mich scherzhaft, ob ich denn da reingepinkelt hätte. Verschämt log ich sie an. Aber ich war schon immer ein schlechter Lügner, und als sie genauer hinschaute, verging ihr das Lachen. Ohne etwas zu sagen rannte sie nur raus und in die nächste Klasse, die bereits Unterricht hatte, um mich zu verpetzen. Ich rannte ihr hinterher und sah nur, wie sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer ausbreitete. Die Lehrerin ging an mir vorbei und ins Klassenzimmer, um sich zu vergewissern, dass es stimmte. Angewidert ging sie ins Lehrerzimmer, der Rektor kam wenig später heraus und rief mir zu, er wolle mit mir reden. Im Lehrerzimmer quetschte er mich aus und ich erzählte ihm die ganze Geschichte. Er konnte die Geschichte sichtlich nicht nachvollziehen und gab mir schließlich einen Elternbrief und eine saftige Strafarbeit. Außerdem sollte ich den Papierkorb säubern. Anschließend kam der Bus zur 2. Stunde an. Und als wüssten es nicht schon genug Leute, rannte einer runter und erzählte es allen, die ausstiegen. Ich war so am Ende, dass ich anfing zu heulen.


Zu Hause habe ich meinen Eltern nichts erzählt und die Unterschrift gefälscht, den Papierkorb, den ich säubern sollte und mitnehmen musste, hinter unserem Haus versteckt und die Strafarbeit am nächsten Tag abgegeben. Zum Glück ist die Schule so unorganisiert gewesen, dass meine Eltern keinen Anruf bekamen und die Tatsache, dass wir bis nach der 4. Klasse keinen Papierkorb mehr hatten keine Weiteren Konsequenzen mit sich zog. Mit jenen "Freunden" hatte ich nach dem Vorfall nichts mehr zu tun. Allerdings wussten es alle Grundschüler und selbst heute werde ich manchmal noch darauf angesprochen. Aber immerhin erzählen sie es nicht weiter, zumindest weiß ich davon noch nichts, in so fern bin ich noch glimpflich davon gekommen. Ich frage mich manchmal, ob die Lehrer diese Geschichte noch ihren Kindern, Enkeln und Schülern erzählen werden.

Beichthaus.com Beichte #00029931 vom 10.04.2012 um 23:00:19 Uhr (18 Kommentare).

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