Der nette Promoter vom SOS-Kinderdorf

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Begehrlichkeit Neugier Verzweiflung Herne

Ich stecke gerade in einer sehr schwierigen Situation zu meinem Freund, bei der ich überhaupt nicht mehr weiß, ob unsere Liebe zueinander ausreicht. Ich bin heute in der Fußgängerzone von einem Mann für das SOS Kinderdorf angesprochen worden. Super Sache - ich habe mich bisher noch nie dafür entschieden, zu spenden. Der junge Mann war unheimlich sympathisch und ich habe einfach mal zugehört. Letzten Endes habe ich mich auch wirklich auf eine regelmäßige Spende eingelassen, da die Sache auch sehr seriös und ernst gemeint rüber kam. SOS Kinderdorf spricht wohl für sich. Nun habe ich aber das Bedürfnis, mich noch einmal privat mit diesem jungen Mann einzulassen, da er eine unheimlich nette und soziale Art an sich hatte. Bestimmt ist einiges davon Masche - klar! Aber ich habe auch eine gute Menschenkenntnis, so etwas zu unterscheiden. Am Ende bot er mir noch eine Umarmung an und zitierte Erich Kästner, was mich echt bewegt hat.

Ich fühlte mich total hingezogen zu ihm und seiner Leidenschaft. Wohl weil mir privat derzeit nur Ignoranz und Ärger seitens meines Partners widerfährt. Ich bin drauf und dran, diesen Mann in den nächsten Tagen anzusprechen und auf ein privates Gespräch zu hoffen, weil ich so eine sympathische Art lange nicht mehr kennenlernen durfte. Ich glaube wirklich, er meint alles ehrlich und steht hinter dem, was er aussagt. Falls Du, C., heute in der Innenstadt dasselbe gefühlt hast, wäre das toll, aber sicher auch das Ende der Beziehung zu dem Mann, den ich fast schon vergöttert und über alles liebe. Ich weiß nur langsam nicht mehr warum, da er sich oft kalt und abweisend verhält, obwohl er angeblich das genaue Gegenteil fühlt. Ich bin hin und her gerissen und bitte um Absolution für meine Gedanken. Ich will eigentlich nur Liebe und dieser Mann von heute war so irre sympathisch, dass ich mich dem kaum entziehen kann, obwohl es vielleicht einfach nur Masche ist. Ich bin total durcheinander.

Beichthaus.com Beichte #00038645 vom 18.08.2016 um 21:54:46 Uhr in Herne (31 Kommentare).

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Die Drogensüchtige aus der Nachbarwohnung

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Verzweiflung Drogen Hass Aggression Nachbarn

Ich (m/28) wohne mitten in Köln. Ich bin vor sieben Jahren in die Innenstadt gezogen. Mein Bruder wohnte nebenan und hatte aus seiner Bude gesehen, dass dort eine Wohnung vermietet wird. Also Wohnung angesehen und es passte. Also zog ich dort ein. Alles in allem war […]
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Beichthaus.com Beichte #00038432 vom 29.06.2016 um 17:44:22 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die rassistische alte Schachtel aus dem Bus

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Engherzigkeit Vorurteile Zorn Bahn & Co.

Ich bin gestern Abend mit dem Bus aus der Innenstadt nach Hause gefahren und der Bus war ziemlich voll. Als ich aussteigen wollte (an der Fahrertür) sagte die Fahrerin (recht alt und korpulent) recht unwirsch zu mir: "Hast du überhaupt eine Fahrkarte? Da kann man sich heute ja nicht mehr sicher sein bei euch ganzen asozialen Kanacken. Jetzt zeig zackig her, vorher mache ich nicht auf." Dazu muss man sagen, dass meine Familie seit 60 Jahren in Deutschland lebt, gut integriert ist und ich mich zu 100 Prozent als Deutscher fühle. Ich habe ihr dann also meine Monatskarte gezeigt, was nur mit unverständlichem Grummeln honoriert wurde.

Weil mich dieses Verhalten ziemlich aufgeregt hat, habe ich, als die Fahrerin endlich die Tür geöffnet hat, laut und für alle hörbar gesagt: "Sie haben recht, man muss immer mit dem Schlimmsten rechnen, wenn man so eine rassistische alte Schachtel ist." Damit hatte ich die Lacher auf meiner Seite und winkte mit einem Hochgefühl der, jetzt hochroten, Busfahrerin hinterher. Im Nachhinein feiere ich mich einerseits selbst für den Spruch, aber andererseits tut es mir leid, die Frau lächerlich gemacht zu haben. Vielleicht hatte sie nur einen langen und anstrengenden Tag und war darum so schlecht drauf.

Beichthaus.com Beichte #00038234 vom 14.05.2016 um 18:57:00 Uhr (24 Kommentare).

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Wie wecke ich seinen Beschützerinstinkt?

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Peinlichkeit Falschheit Begehrlichkeit Dating

Ich (w/23) verstehe mich selbst nicht mehr. Seit der Trennung von meinem Freund wohne ich alleine in einer kleinen aber feinen Wohnung in der Innenstadt. Mir ist erst nach der Trennung bewusst geworden, wie sehr er mich immer wieder runtergezogen hat. Ich war immer schon sehr selbstständig und unabhängig, aber brauchte dennoch bei einigen Dingen Hilfe, wie zum Beispiel beim Aufbauen größerer Regale oder beim Lampen aufhängen. Mein Vater hat mir aber kurz nach dem Einzug in die neue Wohnung seinen alten Akkuschrauber geschenkt und mir gezeigt, auf was ich achten muss und seit dem mache ich wirklich alles selbst.

Er war es auch, der mich mit sieben Jahren zum Karate angemeldet hat. Kampfsporttechnisch bin ich mittlerweile zwar auf Krav Maga und Kickboxen gekommen, aber er war es, der immer dafür gesorgt hat, dass ich unabhängig agieren kann und nicht auf fremde Hilfe angewiesen bin. Er hat mir auch mal gestanden, dass er nicht verstanden hat, wieso ich mit so jemandem wie meinem Ex zusammen war, der total unselbstständig ist und sich quasi um nichts selber kümmern konnte. Schon wenige Monate nach der Trennung habe ich wieder jemanden kennengelernt. Erst war es nur unverbindliches Flirten nach dem Training, doch dieses Wochenende hatten wir ein richtiges Date. Er ist ein richtiger Gentleman, hielt mir Türen auf und begleitete mich danach noch bis zur Haustür. Obwohl er genau weiß, dass ich ganz gut auf mich selbst aufpassen kann. Er sagt, bei dem, was momentan in Europa passiert, kann er mich nicht nachts alleine durch die Stadt gehen lassen. Ich finde dieses Beschützer-Gehabe einerseits überflüssig, andererseits macht es mich auch irgendwie an. Ich merke allerdings, dass ich mich neben ihm wie ein dummes kleines Mädchen benehme, nur um seinen Beschützerinstinkt anzusprechen. Im Nachhinein ist mir das selbst peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00038172 vom 01.05.2016 um 14:11:14 Uhr (12 Kommentare).

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Schadenfreude ist einfach die schönste Freude!

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Engherzigkeit Schamlosigkeit

Ich bin ein schadenfroher Mensch. Ich freue mich nicht, wenn jemand wirkliche Probleme hat, lediglich über unbedeutende Malheure lache ich. So musste ich mir letzte Woche die Hand vor den Mund pressen, um nicht laut loszulachen: In der Innenstadt kam eine etwa 55-jährige Frau mit Riesenabsätzen in einem Eiltempo durch die Fußgängerzone gelatscht. Plötzlich ist sie mit dem Absatz in einem Gullydeckel stecken geblieben. Sie hat wie verrückt versucht, den High Heel wieder rauszuziehen, doch als sie es geschafft hatte, hatte sie den Absatz in der Hand.


Auch muss ich immer lachen, wenn beispielsweise jemand seine Flasche öffnet, die mit einem kohlensäurehaltigen Getränk gefüllt ist, und sich eine Fontäne ergießt, weil die Flasche geschüttelt wurde. Schadenfroh war ich auch damals in der weiterführenden Schule. Die Viertklässler fühlten sich wie die großen Ansager, die sich am Pausenkiosk vordrängeln, den Kleinen klarmachen, dass sie das Sagen haben und man sich mit ihnen besser nicht anlegt. Das ändert sich schlagartig, wenn sie in die Fünfte kommen und selbst die Kleinen sind. Bei unseren Fünftklässlern damals hatten wir das Gefühl, der Kindergarten hätte Ausgang - herrlich! Mit unseren 13, 14 Jahren fanden wir "Fangen" oder "Verstecken"-Spielen einfach sehr babyhaft und peinlich, heute sehe ich das ganz anders. Ich finde es gut, wenn man so lange wie möglich ein Kind ist. Am Besten sollte man das Kind in sich für immer behalten.

Beichthaus.com Beichte #00037942 vom 28.03.2016 um 17:50:17 Uhr (3 Kommentare).

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