Zeugnis frisieren

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Betrug Falschheit Arbeit

Mein Bruder besucht zur Zeit die neunte Klasse einer Mittelschule, früher hätte man dazu Hauptschule gesagt. Nichtsdestotrotz hat er aufgrund seiner durchschnittlichen Noten keine Chance die 10. Klasse zu machen, und möchte auch eine Ausbildung abschließen. Ich habe ihm als älterer Bruder natürlich bei den Bewerbungen geholfen. Wir haben etwa ein Dutzend Bewerbungen verschickt, und nur Absagen bekommen. Schade eigentlich, dabei ist sein Wunschberuf, ohne jetzt abwertend klingen zu wollen wirklich kein Beruf, wo "gute" Noten zwingend erforderlich sind. Wie viele handwerkliche Berufe ist die Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker hier in Bayern eine der beliebtesten Stellen. Genau diese möchte er ausführen. Nach den zahlreichen Absagen schlug mir mein Bruder vor, einfach das Zeugnis ein bisschen zu frisieren und die Vierer in Deutsch, Wirtschaft und Mathe in Zweier umzuschreiben. Kein Problem, dies kann jeder Laie in jedem beliebigen Bildbearbeitungsprogramm in einem Zeit-Pensum von weniger als 2 Minuten ganz einfach selbst machen. Naja, ich möchte nicht gut reden, was wir da gemacht haben und auch nicht um Absolution bitten, jedenfalls hat dieses getunte Zeugnis eingeschlagen wie eine Bombe und schon die zweite Bewerbung danach hat zum Erfolg geführt. Er hat seine Ausbildung! Sowohl er als auch ich und ebenso meine Eltern sind heilfroh. Außer mir und meinem Bruder und euch lieben Leuten kennt niemand das Geheimnis. Und mit der Lüge leben alle besser.

Beichthaus.com Beichte #00030069 vom 27.06.2012 um 18:51:12 Uhr (68 Kommentare).

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Die spaßbremsende Betschwester

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Hass Engherzigkeit Zwietracht Partnerschaft

Ich habe mich im Frühling in eine Arbeitskollegin verguckt, wirklich eine ganz Hübsche. Wir gingen also mal miteinander essen. Sie kam erst etwas arrogant rüber, das schreckte mich zunächst ab, aber dann unterhielten wir uns schließlich doch ganz gut. Nach drei oder vier Dates küssten wir uns und beschlossen, dass wir jetzt ein Paar wären. Was für ein frappierender Fehler. Bei unserem ersten Sex stellte ich fest, dass ihre Figur nicht ansatzweise so gut war, wie ich dachte. Sie ist eine Mogelpackung sondergleichen. So etwas wie Brüste hat sie nicht, sie besitzt nur BH's mit großen Einlagen, aber ihre Brust sieht ansonsten so aus wie die eines dicklichen Mannes, nur mit riesigen, seltsam geformten Brustwarzen. Der knackige Hintern entpuppte sich als Cellulite-Schlachtfeld, und der Bauch war einfach nur in eines dieser Taillenformungsteile eingequetscht, daher erschien er unter T-Shirts flach und straff. Das wäre ja alles verkraftbar gewesen, wenn sie nicht auch noch so phänomenal schlecht im Bett wäre. Fellatio und Cunnilingus sind für sie nichts als lateinische Fabelwesen und sie besitzt die Leidenschaft, Hingabe und Beweglichkeit eines langsam verrottenden Holzbrettes.

Ich versuchte daher, mich unauffällig in Schadensbegrenzung zu üben, und ihr zu sagen, dass wir doch nicht so gut zueinander passen würden. Das akzeptierte sie aber nicht recht und hing mir weiter auf der Pelle, mit der Argumentation ich solle kein Arschloch sein, das eine Frau einmal flachlegt und dann nichts mehr von ihr wissen will. Dazu konnte ich nicht wirklich etwas sagen, denn ich kam mir ja selber schäbig und oberflächlich vor. Bereits nach vier Wochen lernte ich ihre Eltern kennen und mich traf fast der Schlag. Verborte, missionarisch eifernde Christen, wie es sie konservativer nur in Niederbayern geben kann. Als erstes redeten wir über Gott. Ich hatte bis dato nichts gegen Religionen oder religiöse Menschen, aber das hat sich mittlerweile gründlich geändert. Auf meinen Einwand, warum uns denn der liebe Gott denn erst den freien Willen gegeben habe, wenn wir aufgrund seiner Benutzung in die Hölle kommen würden, reagierten sie wie Veganer die ein Tier schlachten sollen. Jedenfalls muss ich jetzt jeden Sonntag morgen, Punkt 7:30 mit in die Kirche, um mein Seelenheil doch noch zu retten. Als wäre das nicht schon schlimm genug, zeigt meine Freundin langsam Verhaltensweisen, die mit christlicher Nächstenliebe herzlich wenig zu tun haben. Sie hat sich mir gegenüber einen Kasernenhoftonfall angewöhnt, und wenn man nicht auf sie hört, wird sie zickig wie eine mailänder Operndiva.

Ihre Arroganz anderen Menschen gegenüber nimmt auch langsam Dimensionen an, die ich nie für möglich gehalten hätte. Als ich mich dazu erdreistet habe, sie auf die sehr unangenehmen Seiten ihrer Persönlichkeit hinzuweisen, ist sie erst halb explodiert, um mir dann dieses dämliche Bibelzitat mit dem Splitter und dem Balken im Auge des anderen an den Kopf zu werfen. Im Bett läuft schon seit Monaten nichts mehr, weil ja Sex eigentlich nur zum Kinderzeugen da ist und man gefälligst keinen Spaß daran zu haben hat. Falls doch, muss man hinterher aufs Tiefste bereuen und Buße tun. Ich habe beschlossen, meine Freundin, die olle spaßbremsende Betschwester, einen Tag vor Weihnachten zu verlassen, da ist die Gelegenheit günstig. Seit ein paar Wochen habe ich unsere Streits und Meinungsverschiedenheiten heimlich mit dem Handy aufgenommen, um ihr zu zeigen, dass sie und ihr herablassendes und verletzendes Getue in den allermeisten Fällen der Auslöser ist. Außerdem habe ich mir schon einen anderen Job gesucht, damit ich ihre Visage nicht jeden Tag sehen muss. Ihre Eltern wünschen mir sicherlich im wahrsten Sinne des Wortes den Teufel an den Hals, aber das ist mir vollkommen egal. Vielleicht hätten sie bei der Erziehung ihrer Tochter mehr christliche Werte und weniger bescheuerte Bibelzitate vermitteln sollen.

Beichthaus.com Beichte #00029636 vom 20.12.2011 um 10:59:10 Uhr (44 Kommentare).

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Von der Wollust regiert

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Wollust Sucht Maßlosigkeit Verzweiflung Frankfurt

Ich (m/25) habe ein riesiges Problem zu beichten. Ich wurde vor circa einem Jahr in einem recht großen Konzern zum Marketingleiter einer Tochtergesellschaft befördert. Dafür wurde ich von der Firma aus einer kleinen Stadt in Bayern nach Frankfurt versetzt und habe da meine neue Stelle angetreten. Ich war da häufig auf Veranstaltungen habe viele Leute kennengelernt. Ich hatte riesigen Spaß an meinem neuen Job. Plötzlich ging es auch ganz einfach mit den Frauen, ich musste nicht mehr wie früher die Frauen im Club ansprechen, sondern das ging plötzlich anders herum da ich durch meinen Job viele wichtige Leute kennenlernte. Alles super, eigentlich sogar traumhaft. Doch knapp vier Monate später kam das eigentliche Problem auf, ich habe die völlige Kontrolle über mein Geilheit verloren. Ich habe in meiner Abteilung 9 Mitarbeiterinnen alle sind so 2-3 Jahre älter. Ich habe 5 von ihnen schon geschrubbt. Wir haben auch öfter Praktikantinnen von der Uni, bei denen ich es auch nicht lassen kann. Ich ziehe häufig mit Geschäftspartnern um die Clubs in Frankfurt und kann meine Geilheit kaum zurückhalten ständig muss ich irgendeine neue Frau begatten. Wobei das aussehen oder der Charakter noch nicht mal eine Rolle spielt. Ich weiß häufig auch den Namen nicht mehr. Ich bin häufig Montag früh schon geil bis zum Anschlag und gucke mich wieder um, wo ich die nächste Nummer schieben kann. Dass ist eigentlich gar nicht meine Art es ist schon fast eine Sucht. Ich erkenne mich beim Anbaggern manchmal selbst nicht wieder mit welchen primitiven Gequatsche ich die Frauen zutexte, um sie ins Bett zu kriegen. Hatte jemand mal was ähnliches? Wenn ja, wie kann man diese Dauergeilheit stoppen?

Beichthaus.com Beichte #00028328 vom 23.11.2010 um 22:53:54 Uhr in Frankfurt (44 Kommentare).

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Bergbauern-Schlagsahne

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Rache Boshaftigkeit Vandalismus Kinder Shopping Markt Indersdorf

Als ich in der 7. Klasse war, sind wir nach der Schule immer zu einem Supermarkt namens Minimal gegangen und haben dort alles mögliche eingekauft. Eines Tages hatte ich Lust auf Bier und ging damit auch zur Kasse. Allerdings wollte die Kassiererin es mir nicht verkaufen, da ich noch nicht 16 Jahre alt war. Ich dachte mir dann, ich hole mir dann halt einen Radler, schließlich sind wir in Bayern und das konnte ich sogar mit 7 Jahren schon kaufen. Und wieder wollte die hornbrillige Dame mir es nicht verkaufen. Letzter Versuch, alkoholfreies Bier! Ihr ahnt schon was kommt, die dumme Schnepfe wollte es mir auch nicht verkaufen, weil ja angeblich auch dort ein bisschen Restalkohol drin ist. Klar, deswegen heißt es ja auch alkoholfrei und nicht alkoholarm. Erbost wie wir waren mussten wir uns natürlich dementsprechend rächen. In den nächsten Tagen sind wir also weiterhin nach der Schule hin und nach zwei Tagen saß sie wieder auf ihrem gepolsterten Sessel hinter der Kasse. Eine Bergbauern-Schlagsahne aus dem Regal genommen mit Zirkel den unteren Rand so halbkreisförmig angeschnitten und damit zur Kasse. Um den Artikel einzuscannen, hat sie den aufrecht stehenden Becher seitlich hingelegt und dabei ist die Sahne voll in ihr Scansystem und die Kassenlade gelaufen. Die Kasse war in den darauf folgenden vier Tagen gesperrt. Es tut mir mittlerweile Leid, auch wenn sie so dumm war und nicht zwischen alkoholfrei und alkoholarm unterscheiden konnte.

Beichthaus.com Beichte #00028272 vom 05.11.2010 um 23:31:20 Uhr in 85229 Markt Indersdorf (Industriestr. 2) (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Drogenseminar

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Diebstahl Drogen Stolz Polizei Schule

Als ich damals eine 3-jährige Ausbildung bei einem namhaften Elektronik-Betrieb machte, fand im 2. Lehrjahr ein sogenanntes "Präsentations-Seminar" irgendwo in einem abgelegenen Dörfchen in Bayern statt. Das war Pflicht und jeder musste dabei sein. Im Vorfeld gab es im Betrieb eine Themenauswahl für 4er Gruppen und auch eine Abstimmung. Da mich damals Themen wie Politik, Wirtschaft und Umwelt nicht sonderlich interessierten, meldete ich mich mit zunickendem Einverständnisgesuch an meine drei besten Lehrlingskollegen zum Thema "Drogen - Arten und Auswirkungen". Da ich mit besagten Kollegen auch gerne mal nach Feierabend "einen durchgezogen" habe, schien das Thema wie gemacht für uns. Als wir dann am Seminarort ankamen, traf sich dann unsere 4er-Gruppe in unserem Vorbereitungsraum das erste mal zur Erörterung und Aufbereitung des Themas. Was uns bis dahin vorenthalten wurde, war, dass auf einmal eine waschechte (und nicht mal schlecht aussehende) Polizistin mit einem dicken, fetten Koffer hereinspaziert kam. Zuerst wussten wir gar nicht, was jetzt geschieht. Wir vermuteten in unserem jugendlichen Denken zunächst das Schlimmste, dass evtl. ein Drogentest an uns durchgeführt wird (den wir alle natürlich nicht bestanden hätten). Aber dem war nicht so. Es stellte sich heraus, dass jeder Präsentationsgruppe eine Fachkraft als Beihilfe zur Verfügung stand. In unserem Fall war das wie gesagt eine Original Drogenpolizistin aus der nächstgelegenen Polizeiwache mit einem schicken, weißen, stufenförmig ausklappbaren Köfferchen. In diesem Transportierbehältnis befand sich der feuchte Traum eines jeden Drogenkonsumenten: alle Arten von Drogen, die es gibt (LSD, Kokain, Heroin, Haschisch, Ecstasy, Crystal, Crack, etc.). Schön in Tütchen verpackt mit Aufschrift. Sie stammten von vorausgegangenen Razzien und Beschlagnahmungen. Als es auf einmal an der Tür klopfte und unser Ausbildungsleiter die Polizistin kurz nach draußen bat, um mit ihr kurz was zu bereden, tat ich instinktiv das Unfassbare: ich streute mir aus dem Kokain-Beutelchen eine gehörige Prise in meine daneben stehende Tuppa-Pausenbrotbox (was anderes war zu dem Zeitpunkt nicht da) und brach mir von der Haschischplatte an der Tischkante ein ordentliches, quaderförmiges Stück ab und legte es ebenfalls in die Tuppa-Box. In diesem Augenblick (sie war nur circa eine Minute draußen) kam die Polizistin wieder rein und ich tat so, als hätte ich das Brot in die Box zurückgelegt und kaute im Mund Luft. Meine Kumpels guckten mich mit riesigen Augen an und sie wunderten sich über so viel Dreistigkeit und Eiern in der Hose. Gemerkt hat es die Polizistin jedenfalls nicht und das Referat am nächsten Tag war das Beste meines Lebens, da es so selbstbewusst und flüssig von den Lippen ging. War wirklich 1A Kokain, dessen Großteil an meinem Pausenbrot dranklebte. Das Haschisch versüßte uns die Woche, als wir wieder zu Hause waren. Krasse Aktion, die mir viel Respekt eingebracht hat aber auch Kopf und Kragen hätte kosten können.

Beichthaus.com Beichte #00028236 vom 25.10.2010 um 21:52:21 Uhr (21 Kommentare).

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