Unsere Gruppe für den Toilettengang

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Peinlichkeit Stolz Freunde

Drei meiner Freunde und ich, wir sind alle männlich, schreiben uns jedes Mal, wenn wir kacken gehen oder kürzlich Sex hatten in einer eigens dafür gegründeten Messenger-Gruppe. Angefangen hat das als Spaß, doch mittlerweile werden, wie bei einem Fußballspiel, die Punkte mitgezählt und auf denjenigen, der dann die meisten Tagespunkte beim Kacken hat, sind dann alle mächtig stolz.

Ich finde das auf der einen Seite wirklich lustig, auf der anderen Seite mache ich mir um meine Freunde und mich selbst wahrlich Sorgen.

Beichthaus.com Beichte #00031285 vom 27.05.2013 um 16:30:30 Uhr (9 Kommentare).

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Mein Doppelleben mit dem Ex

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Feigheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Im vergangenen Herbst ist die Beziehung mit meinem inzwischen Ex-Freund nach drei Jahren zerbrochen. Unser Zusammenleben war eine Katastrophe. Wir könnten unterschiedlicher nicht sein. Er brauchte seine peinliche Ordnung, lebte aber ansonsten sehr verschwenderisch, während ich das genaue Gegenteil bin, nämlich sparsam, aber leicht chaotisch. Das war nur einer von vielen Gründen, wir passten schlichtweg nicht zusammen. Das hätte der Anfang von etwas Neuem sein können, doch wir sahen uns auch nach der Trennung immer wieder mal ganz unverbindlich, schließlich hatten wir uns im Guten getrennt. Wir wollten beide unsere Fühler nach neuen Partnern ausstrecken und machten auch keinen Hehl daraus. Jetzt sind Monate vergangen und ich führe eine Art Doppelleben. Meine Freunde wissen nichts davon, dass ich quasi immer noch mit meinem Ex zusammen bin. Offiziell bin ich Single und es hat auch schon hin und wieder ein Mann Interesse an mir bekundet. Ich möchte gerne einer neuen Bekanntschaft eine Chance geben, doch mein Ex hält mich zurück. Von einem Unfall, den er kürzlich hatte, blieben Narben an Gesicht und Körper zurück, sein Selbstbewusstsein ist in den Keller gesunken und er klammert sich wieder voll an unser Zusammensein. Im Prinzip war immer ich diejenige, die ihm Kraft gegeben hat, wenn er Probleme hatte. Ich habe ihn ja auch gern, ich kenne und verstehe jede seiner Macken und habe ihn, so wie er ist, lieb gewonnen, jetzt noch mehr als vor der offiziellen Trennung. Er ist wie eine Art beste Freundin, allerdings mit Extras für mich geworden. Aber ich weiß auch, dass ich mir meine Zukunft in den nächsten Jahren nicht so vorstellen kann. Ich möchte endlich wieder eine Partnerschaft, in der die Chemie stimmt, und aus der etwas wachsen kann. Ich fühle mich so schlecht für meine hinterhältigen Gedanken, weil ich ihm das nicht sagen kann. Ich würde ihn sehr verletzen und einen Menschen verlieren, dessen Nähe und Freundschaft ich auch nicht missen möchte. Warum sind Beziehungsfragen immer so kompliziert? Warum muss man einen Menschen verletzen und aufgeben, wenn ein neuer Partner kommt? Warum muss es immer ein Quälendes "entweder - oder" geben? Freunde kann der Mensch unendlich viele haben, wenn er es will, denn es wird hier nichts Altes für etwas Neues ausgetauscht. Ich beichte, dass ich einfach meinen Trott weiterlebe und nicht mutig und ehrlich genug bin, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Aus Angst, jemandem wehzutun.

Beichthaus.com Beichte #00031277 vom 25.05.2013 um 12:21:21 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Rache im Kindergarten

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Dummheit Rache Hass Kindergarten

Ich (m) werde seit meinem vierten Lebensjahr von meinem schlechten Gewissen verfolgt. Dazu möchte ich sagen, dass ich wirklich nicht diese Art von asozialem Kind war und es in dieser Situation für mich und meine Freunde logisch erschien, sich so zu verhalten. Alles fing an, als wir im Kindergarten ein neues Kind in die Gruppe bekommen haben. Dieser Junge, sein Name ist mir entfallen, war ein ekliges, unverschämtes, mieses und unerzogenes Kind. Bei jeder Gelegenheit verpetzte er uns. Das schlimmste war jedoch das Essen. Bei jedem Mittagessen rotzte oder nieste er in unser Essen, immer in das eines anderen. Wir hassten ihn. Dann kam das tollste für uns Kinder, nämlich der Winter. Da wir im Kindergarten einen für uns riesigen Hügel hatten, der allerdings nie wirklich groß, geschweige denn hoch war, schnappten wir unsere Schlitten und diese Poporutschdinger. Direkt hinter dem Hügel war unser Sandkasten mitsamt Klettergerüst und dort war auch eine Rutsche verbaut. Da unser ungeliebter Gruppenkamerad zu dumm war, sich selbst anzustoßen, bat er uns um "Starthilfe". Nun kam unser fieser Racheakt. Meine Freunde und ich schubsten ihn mit so viel Schwung in Richtung Spielplatz, dass er mit lautem Knall seinen Oberkörper an der Unterseite der Rutsche platzierte und der Schlitten noch ein paar Meter weiter fuhr. Bis heute lachen wir über diese Geschichte, weil er es unserer Meinung nach wirklich verdient hatte, da sonst nichts bei ihm fruchtete. Ich bin zwar der festen Überzeugung, dass er es verdient hatte, habe jedoch immer noch ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00031275 vom 25.05.2013 um 11:26:22 Uhr (6 Kommentare).

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Auslachen gilt als Beamtenbeleidigung

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Rache Ekel Boshaftigkeit Polizei Bochum

Neulich bin ich im totalen Stress auf zwei gelangweilte Polizisten gestoßen. Ich sollte zwei Freunde zum Flughafen fahren, musste aber dank toller Terminplanung länger als geplant und vereinbart arbeiten. Dementsprechend bin ich auch etwas schneller als sonst nach Hause gefahren, sprich 65 statt 50 Stundenkilometer. Hinter mir fuhr plötzlich ein Streifenwagen, der mich auch ohne zu zögern aufforderte ranzufahren. Schon die Begrüßung "Na, haben wir da mal wieder einen Verkehrssünder?!" vom dicken Wachtmeister und der Vorwurf, ich sei Schlangenlinien gefahren, machten mir deutlich, dass es sich hier um chronisch gelangweilte Blaumänner, die ausschließlich für den ergonomischen, platt gesessenen Bürostuhl in Kombination mit Donuts, Kaffee und Süßigkeiten geeignet sind, handelt.
Nachdem ich insgesamt dreimal in zwei verschiedene Alkoholtester pusten durfte, dachte ich, ich könne endlich weiterfahren, da mir die Zeit ja davonrannte. Fehlanzeige. Ein Drogenschnelltest müsse auch noch gemacht werden, da ich ja nicht nüchtern sein könne bei meiner Fahrweise. Ich entgegnete, dass ich unter Zeitdruck stehe und meine Kollegen sonst ihren Businessflug verpassen. Das tangierte den Herrn mit den schweren Knochen nur wenig. Gut, dachte ich, wie du mir, so ich dir.

Nachdem ich also ein wenig brauchte, bis mein kleiner Freund Gas gegeben hat, füllte ich den Becher doch recht ordentlich. Ich drehte mich um und wollte dem Dickerchen den Becher geben, als ich Tollpatsch doch tatsächlich aus Versehen über meinen eigenen Fuß gestolpert bin. Der gesamte Inhalt übergoss sich also über die neue blaue Uniform des werten Herren. Und über sein Gesicht, was mich ein wenig an diesen aggressiven Rage-Comic-Gesichtsausdruck erinnerte.
Auslachen empfinden Polizisten als Beamtenbeleidigung, was zu einer Anzeige, die sich auch auf Körperverletzung bezog, führte und mich hinterher 450 Euro gekostet hat. Aber das war es allemal wert. Ich würde es immer wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00031268 vom 24.05.2013 um 08:51:48 Uhr in Bochum (Dorstener Straße) (19 Kommentare).

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Die Spinne im Schuh

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Hass Rache Boshaftigkeit Vandalismus Nachbarn

Die Spinne im Schuh
Der Nachbar über uns ist ein alter, verbitterter Tierhasser, der größten Spaß daran hat, unseren Tieren Leid zuzufügen. Als in unserem Briefkasten ein Nest mit Rotkehlchenbabys war, hat er es ausgeräumt und war so dreist, den ganzen Briefkasten blitzblank zu putzen. Und als wir mal ein Mäusepärchen auf der Terrasse hatten, das jeden Abend in der Dämmerung kam und sich ein paar Rosinen abgeholt hat, hat er Rattengift in unsere Büsche gestreut. Einmal hat er auch oben seine Blumen gegossen und "ausversehen" unsere Meerschweinchen mit kaltem Wasser begossen, die zu dem Zeitpunkt im Auslauf saßen. Zwei wurden krank und hatten eine Lungenentzündung, beide konnten zum Glück jedoch wieder gesund werden.

Es gibt keinen Menschen, den ich so sehr hasse. Ich habe sein Kellerschloss mit Kaugummi zugeklebt und die fetteste Spinne, die ich finden konnte, in seinen Schuh gesetzt, als er seine Schuhe mal im Treppenhaus vergessen hatte. Der folgende Schrei war wunderbar. Ich habe ihm in trunkenem Zustand auch mal mutwillig vor die Haustür gekotzt, oder habe Mehl in die Lüftungsschlitze seines Autos gestreut. Auch seine geliebten Balkonpflanzen, die er im Treppenhaus überwintert, mussten leiden, denn ich habe sie kurz und kahl gerodet.
Das Schöne ist, dass er nie wissen wird, dass ich das war, da in unserem Haus rund 40 Leute wohnen und er mit jedem Probleme hat. Ich suche mir ständig neue Wege, ihn dezent, aber unangenehm zu terrorisieren, und solange bis der alte Arsch stirbt, werde ich auch nicht damit aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00031263 vom 23.05.2013 um 15:36:43 Uhr (19 Kommentare).

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