Die erste Nacht mit meiner Freundin

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Trunksucht Wollust Sex Last Night Partnerschaft

Ich (m/23) bin nun seit vier Jahren glücklich mit meiner Freundin zusammen und habe sie nie hintergangen. Meine Freundin und ich lernten uns auf dem 18. Geburtstag meines Bruders kennen. Wir tanzten zusammen und tranken ordentlich Alkohol. Um spät nach Mitternacht verschwanden wir unbemerkt von den anderen Gästen, weil wir beide ordentlich scharf auf einander waren. Im Gegensatz zu ihr konnte ich aber noch halbwegs klar denken und fragte mich, nachdem sie mir gesagt hatte was sie wollte, ob es überhaupt moralisch korrekt ist sie in ihrem Zustand zu vögeln. Wie gesagt, ich war betrunken und sie noch viel mehr. Ich vergaß meine Bedenken recht schnell.


Auf dem Weg zu meinem Zimmer hatten wir beide uns schon fast halb ausgezogen. Als wir dann die Zimmertür öffneten, stellte sich heraus, dass schon jemand anderes die gleiche Idee gehabt hatte. Er stand da und sie hat es ihm gerade oral besorgt. Meine jetzige Freundin rief auf einmal "Gruppensex!", zog mich zu dem überraschten Pärchen, welches anscheinend auch ordentlich gebechert hatte und los gings. Der Typ kam schnell und schlief ein. Soweit ich es in Erinnerung habe, hatte er und meine Freundin keinen Sex. Auf einmal hatte ich zwei Mädels, die sich um mich kümmerten! Ich habe die Zwei nie wieder gesehen. Und wer auch immer das war, ich habe bis heute keine Ahnung! Jedenfalls konnte sich meine Freundin am nächsten Morgen an nichts erinnern und sie weiß es bis heute nicht. Seit diesem Tag sind wir zusammen.


Meine Beichte: Ich habe meine Freundin praktisch an dem Tag hintergangen, als wir das erste Mal Sex hatten. Die Gewissensbisse plagen mich bis heute, aber ich traue mich nicht es ihr zu sagen. Andererseits ist sie ja auch irgendwie der Grund für das Geschehen.

Beichthaus.com Beichte #00029703 vom 10.01.2012 um 19:15:56 Uhr (34 Kommentare).

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Meine hohlbirnige Stiefschwester

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Neid Zwietracht Masturbation Ekel Familie Issum

Ich habe mir jahrelang beim Masturbieren meine Stiefschwester vorgestellt. Sie hat wirklich eine Top-Figur, leider hat es bei ihr allerdings nicht mehr für soziale Kompetenz und ein wenig Resthirn gereicht. Als sie mit ihrer Mutter bei mir und meinem Vater einzog, freute mich das zunächst wahnsinnig, weil sie so hübsch war. Die Freude hielt jedoch nur so lange vor, bis ich sie über mich sagen hörte "Ich habe aber keinen Bock drauf, dass diese hässliche Missgeburt mein Bad mit benutzen darf." Ich merke dazu an, dass wir zwei Bäder im Haus hatten, und ich tatsächlich später "ihr" Bad nicht benutzen durfte. Das habe ich natürlich trotzdem gemacht. Ab und zu habe ich mir in ihrem Bad einen auf sie gewedelt. Wenn sie im Urlaub war, habe ich mein großes Geschäft immer auf ihrem Klo verrichtet. Da sie grundsätzlich fies und gemein zu mir war und versuchte mich bei jeder sich bietenden Gelegenheit vorzuführen, dachte ich mir auch die eine oder andere kleinliche Racheaktion aus. Ich ejakulierte beispielsweise mehrere Male auf ihre Zahnbürste. Wenn ich Blähungen hatte, ging ich in ihrem Bett Dampf ablassen. Sie machte sich dagegen mit ihren hohlbirnigen Freundinnen über mich lustig und setzte bescheuerte Gerüchte über mich in die Welt. Dennoch übte sie immer eine wahnsinnig große sexuelle Anziehung auf mich aus, der ich mich bis heute nicht so recht entziehen kann, obwohl wir mittlerweile auf Familienfeiern maximal Höflichkeitsfloskeln austauschen. Ihr Lebenswandel ist bemerkenswert: Sie hat ständig neue Typen, alles Schönlinge, die meistens arrogant und ziemlich flach im Kopf sind. Sie hat zwar Abitur, arbeitet aber trotzdem nur als einfache Verkäuferin in einer Modeboutique und jammert immer herum, dass sie kein Geld hat, beziehungsweise "leiht" sich Geld von ihrer Mutter und meinem Vater, dass sie nie zurückzahlt. Der Hammer war, dass sie mir mal im Suff, als ich gerade meinen ersten Job nach dem Studium hatte, angeboten hat, für Geld mit ihr zu schlafen. Sie sagte, sie wüsste doch, dass ich insgeheim auf sie stehe. Ich habe echt lange nachgedacht, dann wurde mir aber klar, dass sie dann herum erzählen würde, wie ekelig und schlecht ich doch im Bett sei. Außerdem wäre es ein weiterer Sieg für sie in unserem Kleinkrieg, daher habe ich es gelassen.

Beichthaus.com Beichte #00029702 vom 10.01.2012 um 10:22:24 Uhr in Issum (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Mitternachts-Diebstahl

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Neid Diebstahl Habgier Studentenleben Silvester

Ich (w) habe in meinem vergleichsweise kurzen Leben viel zu beichten. Doch jetzt will ich meine letzte Sünde beichten. Um meine Beweggründe für die Tat die ich begangen habe etwas zu erläutern, muss ich etwas von meinem Leben erzählen. Ich stamme aus sehr armen Verhältnissen, meine Eltern sind nach Deutschland eingewandert als ich noch ein kleines Kind war, doch sie waren nie Schmarotzer. Sie haben immer ehrlich und hart gearbeitet, niemals gestohlen oder jemandem etwas böses getan, egal wie viele Schicksalsschläge uns das Leben bereitgestellt hat. Sie haben ihr bestes gegeben um mir eine gute Schulbildung und eine glückliche Kindheit zu schenken. Leider konnten sie das nicht wirklich. Meinen Vater sehe ich immer noch höchstens einmal die Woche, da er den Rest der Zeit weit weg von zu Hause verbringt um Geld zu verdienen. Meine Mutter hat den Großteil meiner Kindheit in Krankenhäusern verbracht, musste gegen Tumore und einen schweren Unfall kämpfen. Ich war zu dieser Zeit oft allein. Ich war ein sehr ruhiges Kind, brav, habe die deutsche Sprache schnell gelernt und wollte mich anpassen. Doch ich wurde nur mit Verachtung gestraft. Rassismus in der Schule, im Privatleben, Mobbing. Mit 9 Jahren hatte ich schließlich genug davon wie Abschaum behandelt zu werden und fing voller Verzweiflung und Frust und Wut über die Welt an mich an ihr zu rächen. In den nächsten Jahren habe ich viele schlimme Sachen gemacht auf die ich nicht stolz bin, doch eines Tages erkannte ich, dass es so nicht weitergehen konnte, wandte mich von meinen damaligen Freunden ab und konzentrierte mich auf meine schulische Laufbahn und darauf mein Abitur zu machen.


Man sollte wissen, dass ich in einer eher kleineren Stadt aufs Gymnasium gegangen bin. Ausländer konnte man an einer Hand abzählen. Der Rest der Schule wurde von reichen Kindern besucht. Schließlich freundete ich mich mit ihnen an, so gut es mir möglich war. Wie gesagt stamme ich aus sehr ärmlichen Verhältnissen, was mir immer wieder vorgehalten und unter die Nase gerieben wurde. Doch ich konnte damit umgehen und habe meine Wut für mich behalten und schließlich mein Abitur gemacht und in diesem Jahr angefangen zu studieren. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Zu Silvester bin ich wieder zurück gefahren um dort mit meinen Schulfreunden zu feiern. Dafür haben wir uns ein Haus gemietet am Stadtrand wo wir ungestört waren. Ein Freund von mir hat dafür das Geld eingesammelt und es war eine beträchtliche Summe die da zu Stande kam. Es floss natürlich reichlich Alkohol und wir waren alle nach einiger Zeit stark angetrunken und kamen auf das Thema Geld zu sprechen. Meine Freunde haben sich lauthals bei mir beschwert wie schwer sie es doch im Leben hätten, dass es ihnen überall an allem fehlt. Kann ich mir gut vorstellen, kann ja auch nicht anders sein, wenn man zum Geburtstag einen neuen Mercedes oder eine Wohnung in München für das Studium geschenkt bekommen hat. Muss schon schwer sein.


Ich habe den ganzen Sommer lang gespart und auf zwei Jobs gearbeitet um mir das verdammte Studium leisten zu können. Ich muss 600 Euro Studiengebühren zahlen, meine Freunde müssen nichts zahlen. Mein Antrag auf einen Platz im Studentenwohnheim wurde rigoros abgewiesen, da ich ja ein Einzelkind bin, meine Freunde wohnen fast alle in einem. Ich muss im schlechtesten Viertel der Stadt in einer Wohnung wohnen, die ich mir mit einem Junkie teile. BAfög bekomme ich lächerliche 150 Euro, wohingegen meine Freunde mit Geschwistern meist das dreifache bekommen. Ich habe es mir stundenlang angehört, habe mir immer wieder angehört, dass ich nichts vom Leben wisse, nicht wisse wie schwer es sein kann und so weiter und so fort. Betrunken wie ich war und wieder mal voller Wut wartete ich ab bis es Mitternacht war und alle rausgegangen sind zum schießen. Das war mein Moment. Ich schlich mich unbemerkt ins Haus, nahm die Taschen, sah sie durch und stahl alles Geld welches ich fand. Durch Zufall stieß ich auch auf den Beutel mit dem Geld für die Miete und alles. Ich nahm es. Ich ging wieder raus, setzte mein bestes Lächeln auf und gratulierte allen. Das witzige ist, niemandem ist am nächsten Tag etwas aufgefallen, außer natürlich, dass das Geld für die Miete fehlte. Niemand verdächtigte mich. Hiermit beichte ich, dass ich aus Frustration gegen die Ungerechtigkeit der Welt und aus Wut auf die Ignoranz der Menschen um mich herum um Punkt Mitternacht eine beträchtliche Summe gestohlen habe.

Beichthaus.com Beichte #00029697 vom 08.01.2012 um 23:08:38 Uhr (37 Kommentare).

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Hüttenzauber

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Verzweiflung Unreinlichkeit Urlaub Slowakei

Vor ein paar Jahren war ich (w/23) mit einer Freundin in der Hohen Tatra unterwegs, wir machten eine Hüttentour. Eine dieser Hütten lag sehr weit oben am Ende einer Skipiste und wir waren froh, als wir sie spät nachmittags endlich erreicht hatten.
Irgendwann muss man ja auch mal auf die Toilette. Wir mussten jedoch fest stellen, dass die Klospülung nicht ging. Anscheinend sah sich der Hüttenbesitzer jedoch keineswegs veranlasst, diesen Umstand zu ändern. Als ich meiner Freundin schon recht verzweifelt mitteilte, dass es schon ordentlich drückt, sagte sie mir, dass sie auch muss. Unser großes Glück: Es war draußen starker Nebel, man konnte nicht weit sehen. Wir schnappten uns also unser Klopapier und wollten irgendwo entlang des Berges gemeinsam kacken. Da Nebel war, mussten wir ja nicht so weit weg von der Hütte (ich hätte es auch nicht mehr weit geschafft). Dann fanden wir endlich ein passendes Örtchen für uns zwei, zwar war da ein Schild, aber die Sträucher waren so schön frei. Wir beide setzten zwei ordentliche Dinger hin und amüsierten uns prächtig - ja solch ein Verhalten gibt es auch unter Frauen.


Am nächsten Tag war wieder freie Sicht und wir sind zeitig wieder aufgebrochen. Draußen begriffen wir das Schlamassel. Wir hatten die Kolben direkt auf den Beginn des Wanderweges Richtung Berggipfel gesetzt. Deswegen waren dort auch keine Sträucher gewesen. Zudem war es erst Anfang der Saison, sodass wohl noch viele Wanderer diesen Gipfel erklimmen wollten. Aber irgendwie trägt der Hüttenwirt auch Mitschuld: Er hätte sich ja mal um die Klospülung kümmern können.

Beichthaus.com Beichte #00029696 vom 08.01.2012 um 16:48:26 Uhr in Slowakei (Poprad) (16 Kommentare).

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Stalking Täter

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Boshaftigkeit Hass Vandalismus Ex

Ich beichte, dass ich jahrelang meine Ex-Freundin gestalkt habe. Obwohl es schon nach einem halben Jahr gründlichst zwischen uns kriselte, hielten wir es knappe zwei Jahre miteinander aus. Ich weiß nicht so recht wie es dazu kam, dass ich, nachdem sie sich von mir getrennt hatte, begann sie zu stalken. Es war ein eher schleichender Prozess. Direkt nach der Trennung war es erst einmal mein verletztes Ego, was mich dazu trieb, sie bei ihren Freunden madig zu machen. Ich erzählte herum, dass sie mir sowieso schon länger fremd gegangen sei, sie total beziehungsunfähig wäre und mich auch ständig belogen hätte. Das mit dem Fremdgehen bildete ich mir damals ein, weil ich nicht verstehen konnte, dass sie keine Lust darauf hatte, mit mir zu schlafen. Aus jetziger Sicht kann ich nur sagen, dass ich heutzutage auch nicht mehr mit jemandem schlafen wollen würde, mit dem ich mich die ganze Zeit über Nonsens herumstreite und der ständig schmollt. Belogen hat sie mich zwar, aber wohl nur aus dem Grund um zu verhindern, dass ich unbegründet eifersüchtig wurde. Aber zurück zum Stalking. Nach einiger Zeit verlor ich immer mehr den Kontakt zu ihr, da sie natürlich mitbekam, was ich über sie herumerzählte. Sie schrieb mir einige wütende SMS, die ich noch wütender beantwortete, dann herrschte erst einmal Funkstille. Aber es nagte wahnsinnig an mir, nicht zu wissen, was sie tat, mit wem sie sich traf und ob sie ähnliche Dinge über mich erzählte, wie ich über sie. Ich stellte also vorsichtig Kontakt zu ihrer besten Freundin her, mit der ich mich eigentlich immer ganz gut verstanden hatte, aber als diese merkte, dass es mir nur um Informationen über meine Ex ging, wurde sie recht einsilbig und wollte nach einiger Zeit nichts mehr mit mir zu tun haben. Ihr Freundeskreis reagierte bald auch nur noch abweisend auf mich, da ich es nicht lassen konnte, die Sprache auf sie zu bringen, wenn ich eine ihrer Freundinnen traf. Unterdessen erzählte ich munter weiter die abenteuerlichsten Geschichten über ihre angeblichen Lügen und Affären, denn ich wollte sichergehen, dass sie zum einen für die Trennung bitter bezahlte und zum anderen nicht so schnell einen neuen Freund finden würde. Tief in meinem Innersten hoffte ich nämlich auf eine seltsam naive Art, dass wir irgendwann doch noch wieder zusammenfinden würden. Mir war nicht so recht klar, dass ich sie mit meinen ausgeschmückten, beziehungsweise ausgedachten Gerüchten und Geschichten schon komplett von mir weggetrieben hatte.


Ich begann, als wirklich keiner ihrer Bekannten auch nur noch ein Wort mit mir wechseln wollte, sogar damit, ihre Eltern unter weit hergeholten Vorwänden anzurufen, was damit endete, dass mir ihr Vater mit der Polizei drohte. Aus "Rache" darüber fuhr ich ab da mehrmals täglich an ihrem Haus vorbei und notierte die Autokennzeichen von unbekannten Autos in der Einfahrt, sowie, ob ihr Fahrrad da stand und in ihrem Zimmer Licht brannte. Ich war dabei natürlich immer sehr vorsichtig, da ich nicht wollte, dass ihr Vater seine Drohung wahr machte. Es gelang mir sogar, zwei meiner Freunde, die mir die wilden Geschichten über sie ohne weitere Nachfragen glaubten, dazu anzustiften mich dabei zu vertreten, wenn ich verhindert war. Nach einer geraumen Zeit fiel uns ein Muster auf. Immer Montags, Dienstags und Donnerstags stand ein verhältnismäßig teurer Roadster einer deutschen Premiummarke in der Einfahrt. Wir nahmen diesen unter besondere Beobachtung und stellten fest, dass er einem jungen Mann gehörte, der neuerdings bei ihr öfter ein- und ausging. Natürlich stand für uns sofort fest, dass das wohl ihr neuer Freund sein musste. Die Tatsache, dass er einen teuren Sportwagen fuhr, war natürlich sofort Öl ins Feuer meiner Gerüchteküche. Ich erzählte so oft herum, dass sie mir mit ihm nur seines Geldes wegen schon lange während unserer Beziehung fremd gegangen war, bis ich es fast selber glaubte. Zu diesem Zeitpunkt jedoch waren wir schon ein knappes Jahr getrennt, daher zweifelten mittlerweile auch viele Leute meine Version der Geschichte an, die mir vorher relativ vorbehaltlos geglaubt hatten.



Ich fand schließlich heraus, wer der Besitzer des Roadsters war und wo er wohnte. Dann zerkratzte ich ihm bei Nacht und Nebel gründlich den Lack. Er fuhr eine Weile so herum, und ich war sogar etwas stolz auf mich, obwohl mir langsam dämmerte, das ich vielleicht nicht nur ein wenig zu weit ging. Mittlerweile hatte ich auch einen Plan der Bewegungsmuster meiner Ex erstellt, wann sie aus der Uni kam, zu ihrem Sportverein ging und dergleichen. Ich hatte sogar einen Plan, wann sie in der Regel bei ihrem neuen Freund übernachtete. Ich folgte ihr immer mal in größerem Abstand, wenn sie irgendwo hin ging. Insgeheim hoffte ich, dass sie mich vielleicht mal erkennen und ansprechen würde, aber das passierte nie. Mir kam auch nicht in den Sinn, dass ich ihr eventuell damit Angst machte. Eines Abends folgte ich ihr wieder einmal und war nur auf sie konzentriert, als mich an der dunkelsten Ecke des Weges zwei Männer packten, mir ohne Vorwarnung Pfefferspray ins Gesicht sprühten und mich zu Boden warfen. Erst dachte ich, sie wollten mein Handy oder mein Geld, aber dann erkannte ich den neuen Freund meiner Ex, wie er mich mit vor Wut verzerrtem Gesicht fragte, ob ich denn wirklich unbedingt einen Krieg wollte, den ich nicht gewinnen könne. Er war aus der Nähe wesentlich muskulöser gebaut, als ich ihm zunächst zugetraut hatte, und der Typ der noch mit bei ihm war, sah aus, als könnte er mich ohne Weiteres in Stücke reißen. Ihr Freund zählte alle Sachen auf, die ich ihm und ihr angetan hatte, inklusive des zerkratzten Lackes. Mein erster Impuls war, ihm anzudrohen, ich würde ihn anzeigen, doch er lachte mich aus und fragte, ob ich so dumm wäre zu glauben, dass mir die Polizei helfen würde, wenn er aussagte, dass ich der Ex seiner Freundin sei, und ihr nachts mit der Absicht sie aus Rache zu vergewaltigen gefolgt wäre. Außerdem hätte er die Sachbeschädigung und einige meiner sonstigen Stalking-Aktionen dokumentiert. Die Beweislast wäre erdrückend und ich solle wenigstens so tun, als ob ich vernünftig wäre. Er drohte mir damit, mich bei der nächsten Sachbeschädigung, Verfolgung, oder bei weiteren Geschichten direkt ohne Vorwarnung ins Krankenhaus zu bringen und meine Ex würde mich nachher wegen versuchter Vergewaltigung anzeigen. Ich solle mir überlegen, ob es das wert wäre, einer längst vergangenen, noch nicht einmal besonders glücklichen Beziehung nachzutrauern. Natürlich war ich zunächst stinkesauer und schmiedete Rachepläne, aber mir wurde relativ schnell klar, dass er wirklich nur mit dem Finger zu schnippen brauchte und ich säße auf der Anklagebank und hätte zumindest eine Menge zu erklären. Eine Woche nach der Aktion bekam ich außerdem eine einstweilige Verfügung zugestellt und noch einen privaten Brief von meiner Ex, in dem sie mir versicherte, dass sie mir nie fremd gegangen war und mir klarmachte, dass mein Verhalten ihr gegenüber nach der Trennung unfair, inakzeptabel und übertrieben war. Ihr hatte ich es wohl auch zu verdanken, dass ihr neuer Freund mir nicht gleich nach dem Zerkratzen seines Autolackes im Gegenzug die Gesichtszüge ruiniert hat, denn er ist Kampfsport-Trainer. Dieses Detail hatte ich ausgerechnet in meiner Recherche über ihn übersehen oder gar verdrängt. Ich begab mich in Therapie, denn wie es sich herausstellte, hatten sich so ziemlich alle meine früheren Freunde von mir abgewandt, außer einige wenige. Diese hätten mich jedoch vielleicht auch einmal zur Vernunft rufen können, anstelle mich noch anzufeuern und in meinen aus heutiger Sicht fanatischen Bemühungen zu unterstützen.

Beichthaus.com Beichte #00029691 vom 06.01.2012 um 14:23:55 Uhr (38 Kommentare).

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